17.12.2017

Lesungen 15.10.2017


1. Lesung vom 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A:
Jes 25,6-10a

Lesung aus dem Buch Jesaja:

Der Herr der Heere wird auf diesem Berg
für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen,
ein Gelage mit erlesenen Weinen,
mit den besten und feinsten Speisen,
mit besten, erlesenen Weinen.
Er zerreißt auf diesem Berg die Hülle,
die alle Nationen verhüllt,
und die Decke, die alle Völker bedeckt.
Er beseitigt den Tod für immer.
Gott, der Herr, wischt die Tränen ab von jedem Gesicht.
Auf der ganzen Erde nimmt er von seinem Volk die Schande hinweg.
Ja, der Herr hat gesprochen.
An jenem Tag wird man sagen:
Seht, das ist unser Gott,
auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt,
er wird uns retten.
Das ist der Herr,
auf ihn setzen wir unsere Hoffnung.
Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat.
Ja, die Hand des Herrn ruht auf diesem Berg.



Die vorliegende Perikope entstammt der 'Jesaja-Apokalypse' (Jesaja 25-27). Dieser Teil des Jesajabuches ist hinsichtlich Autorenschaft und Entstehungszeit schwer verlässlich einzuordnen. Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit angenommen, dass der Prophet nicht selbst der Autor des Textes ist und diese Apokalypse wie der ganze Protojesaja (Kapitel 1 bis 39) vor dem Babylonischen Exil entstanden ist. Der heutige Text enthält eine der frühesten vorchristlichen Auferstehungshoffnungen (Vers 8: "Er beseitigt den Tod für immer.")


Diese Lesung gehört zur sogenannten "Apokalypse des Jesaja". In den Kapiteln 24 bis 27 wird in apokalyptischen Bildern das göttliche Gericht über Himmel und Erde verkündet. Der Text stammt aus der nachexilischen Zeit. Im Anschluß an das Gericht wird für Israel und alle Völker das endgültige Heil kommen. Die Überwindung des Todes, so wie sie im Text angesprochen wird, ist aus dieser Zeit eine "recht erstaunliche Botschaft", denn erst in späterer Zeit wird dies so klar formuliert (vgl. Dan 12,2f.; 26,19; 25,8). Die Vernichtung des Todes bewirkt ewiges Leben. Die Freude über diese rettende Tat des Herrn läßt Israel Jubellieder anstimmen.


Die Lesung bringt einen Text aus dem Jesajabuch, einen Teil der sogenannten Jesaja-Apokalypse. Der Text kündigt ein großes Festmahl an, das der Herr der Heere an jenem Tag auf diesem Berg geben wird. Bemerkenswert ist, daß zu diesem Mahl alle Völker eingeladen sind. Eine so universalistische Sicht ist an dieser Stelle ungewöhnlich. Als Anlaß des Festmahles kann die Thronbesteigung, die Machtergreifung Gottes am Ende der Tage angenommen werden. Ein weiteres Bild für die Endzeit wird das Zerreißen der Hülle, die alle Nationen verhüllt, angekündigt. Was damit gemeint ist, läßt sich nur schwer konkretisieren. Gemeint sein könnte mit der Hülle, was die Völker in der Begegnung und im Miteinander trennt; oder was sie von Gott trennt. Zur Endzeitvorstellung gehört, daß der Tod vernichtet wird, daß die Tränen von jedem Gesicht abgewaschen werden, und daß Gott die Schande von seinem Volk wegnimmt. Mit der Vernichtung des Todes sind jedoch noch keine Auferstehungsvorstellungen verbunden. Nicht eindeutig ist, welche Schande hier weggenommen wird. Geht es um die Rückkehr aus dem Exil? Abgeschlossen wird der Lesungstext mit einem Lobpreis des rettungswilligen Gottes und einer Aufforderung, auf ihn die Hoffnung zu setzen.


Antwortpsalm am 28. Sonntag im Jahreskreis (A)
Ps 23,1-6


R Im Haus des Herrn darf ich wohnen
für immer und ewig. – R


Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen;
er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen. - (R)

Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht. - (R)

Du deckst mir den Tisch
vor den Augen meiner Feinde.
Du salbst mein Haupt mit Öl,
du füllst mir reichlich den Becher. - (R)

Lauter Güte und Huld
werden mir folgen mein Leben lang,
und im Haus des Herrn
darf ich wohnen für lange Zeit. - R


2. Lesung vom 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A:
Phil 4,12-14. 19-20

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper:

Ich weiß Entbehrungen zu ertragen,
ich kann im Überfluß leben.
In jedes und alles bin ich eingeweiht:
in Sattsein und Hungern, Überfluß und Entbehrung.
Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt.
Trotzdem habt ihr recht daran getan,
an meiner Bedrängnis teilzunehmen.
Mein Gott aber wird euch durch Christus Jesus
alles, was ihr nötig habt,
aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit schenken.
Unserem Gott und Vater sei die Ehre in alle Ewigkeit!
Amen.



Die vierte Philipperbrieflesung in Folge entstammt dem Schlussteil des Briefes. Paulus macht den Menschen Mut, an ihrer christlichen Berufung festzuhalten, dem Glauben treu zu bleiben. Die Perikope schließt mit einer liturgischen Gebetsformel.


Erst zum Schluß des Philipperbriefes dankt Paulus für die finanzielle Spende, die ihm die Gemeinde von Philippi senden hat lassen. Paulus deutet damit an, daß diese Gabe nicht das Wichtigste ist; er möchte Mißverständnisse vermeiden, welche die Beziehungen zur Gemeinde belasten könnte - Philippi ist übrigens die einzige Gemeinde von der sich Paulus finanziell unterstützen ließ. Für uns läßt sich durch diesen Text die schwierige Lage erahnen, in der sich Paulus zu Beginn seines Wirkens in Europa befunden haben muß.


Der Inhalt dieser Zeilen wird erst verständlich, wenn man den Anlass für sie kennt. Paulus lebt in Gefangenschaft (wobei sich nicht mehr genau feststellen läßt, in welcher Gefangenschaft) und hat von der Gemeinde in Philippi, die er gegründet hat, eine finanzielle Unterstützung erhalten. Von keiner anderen Gemeinde hat er Geld für sich selbst angenommen, obwohl er Anspruch gehabt hätte. Nun bedankt er sich bei den Philippern. Das Besondere seines Dankschreibens ist, daß er den Dank theologisch überhöht: Gott ist der eigentliche Empfänger. Gott wird es vergelten. Paulus selbst will genügsam sein. Ihn können weder Überfluß noch Entbehrung von seinem Missionswerk abhalten.


Erweiterte Fassung der
2. Lesung des 28. Sonntags im Jahreskreis, Lesejahr A:
Phil 4,10-20


Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper:

Ich habe mich im Herrn besonders gefreut,
daß ihr eure Sorge für mich wieder einmal entfalten konntet.
Ihr hattet schon daran gedacht,
aber es fehlte euch die Gelegenheit dazu.
Ich sage das nicht, weil ich etwa Mangel leide.
Denn ich habe gelernt,
mich in jeder Lage zurechtzufinden:
Ich weiß Entbehrungen zu ertragen,
ich kann im Überfluß leben.
In jedes und alles bin ich eingeweiht:
in Sattsein und Hungern, Überfluß und Entbehrung.
Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt.
Trotzdem habt ihr recht daran getan,
an meiner Bedrängnis teilzunehmen.
Ihr wisst selbst, ihr Philipper,
daß ich beim Beginn der Verkündigung des Evangeliums,
als ich aus Mazedonien aufbrach,
mit keiner Gemeinde durch Geben und Nehmen verbunden war
außer mit euch
und daß ihr mir in Thessalonich und auch sonst
das eine und andere Mal etwas geschickt habt, um mir zu helfen.
Es geht mir nicht um die Gabe,
es geht mir um den Gewinn,
der euch mit Zinsen gutgeschrieben wird.
Ich habe alles empfangen
und habe jetzt mehr als genug.
Mir fehlt nichts mehr,
seit ich von Epaphroditus eure Gaben erhielt,
ein schönes Opfer, eine angenehme Opfergabe, die Gott gefällt.
Mein Gott aber wird euch durch Christus Jesus
alles, was ihr nötig habt, aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit schenken.
Unserem Gott und Vater sei die Ehre in alle Ewigkeit!
Amen.


Ruf vor dem Evangelium am 28. Sonntag im Jahreskreis (A)
vgl. Eph 1,17-18

Halleluja. Halleluja.
Der Vater unseres Herrn Jesus Christus
erleuchte die Augen unseres Herzens,
damit wir verstehen, zu welcher Hoffnung wir berufen sind.
Halleluja.


Evangelium vom 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A:
Mt 22,1-14

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit erzählte Jesus
den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes
das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König,
der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete.
Er schickte seine Diener,
um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen.
Sie aber wollten nicht kommen.
Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf:
Sagt den Eingeladenen:
Mein Mahl ist fertig,
die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet,
alles ist bereit.
Kommt zur Hochzeit!
Sie aber kümmerten sich nicht darum,
sondern der eine ging auf seinen Acker,
der andere in seinen Laden,
wieder andere fielen über seine Diener her,
mißhandelten sie und brachten sie um.
Da wurde der König zornig;
er schickte sein Heer,
ließ die Mörder töten
und ihre Stadt in Schutt und Asche legen.
Dann sagte er zu seinen Dienern:
Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet,
aber die Gäste waren es nicht wert, eingeladen zu werden.
Geht also hinaus auf die Straßen
und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein.
Die Diener gingen auf die Straßen hinaus
und holten alle zusammen, die sie trafen,
Böse und Gute,
und der Festsaal füllte sich mit Gästen.
Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat,
um sich die Gäste anzusehen,
bemerkte er unter ihnen einen Mann,
der kein Hochzeitsgewand anhatte.
Er sagte zu ihm:
Mein Freund,
wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen?
Darauf wußte der Mann nichts zu sagen.
Da befahl der König seinen Dienern:
Bindet ihm Hände und Füße,
und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis!
Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.
Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.



Das Himmelreich, in das Gott durch die Menschwerdung seines Sohnes einlädt, ist zunächst für die Auserwählten des Alten Israels gedacht. Deren Verweigerung folgt die Öffnung der Einladung für alle. Aber Eingeladensein in Gottes Reich braucht immer noch die Antwort der Menschen. Wie der Mann in den falschen Kleidern hat jeder zur christlichen Auferstehung Berufene die Freiheit, sich von der Einladung zu distanzieren: Der Christ hat die Freiheit, sich für oder gegen seinen Gott zu entscheiden, Gottes Gebote anzunehmen oder zu negieren. - Aber Gott hat gewählt. Die Erfahrung dahinter: Schon zu Zeiten des Evangelisten mussten Christen damit leben, dass der Himmel eben nicht für alle Menschen ein verlockendes Angebot war. Damit steht dem Universalitätsgedanken der Kirche eine Partikularitätserfahrung gegenüber, die auch in unseren Zeiten das Denken und Handeln der Kirche beherrscht: Viele Menschen wollen nicht in den Himmel (oder zumindest nicht in die Kirche) und sehen für ihr Leben geeignete Alternativen.


Nach dem Einzug Jesu in Jerusalem folgen bei Mt die Auseinandersetzungen mit den führenden Persönlichkeiten Israels. Zuerst schildert Mt drei "polemische" Abschnitte (Tempelreinigung, Verfluchung des Feigenbaumes, Frage über die Vollmacht Jesu) und dann drei Gerichtsgleichnisse (Gleichnis der zwei Söhne, von den rebellischen Winzern und vom Hochzeitsmahl). Die Gerichtsgleichnisse sollen den HörerInnenn (LeserInnen) gleichsam die Augen öffnen und die Konsequenzen der Ablehnung Jesu Christi und seiner Botschaft, also die Verweigerung des Glaubens, vor Augen führen und verstärkt bewußt machen. Die Form des Gleichnisses wird gewählt, da diese Stilform es ermöglicht, Unangenehmes und auf den ersten Blick Unverständliches, in einer doch freundlichen und vor allem nicht verletzenden Weise zu formulieren. Die Bilder des Gleichnisses bleiben im Gedächtnis haften und ermöglichen es den Adressaten Entscheidungen zu treffen. Anders als Lukas (Lk 14:16-24) formuliert Matthäus das Hochzeitsgleichnis für Hohepriester und Älteste. Deshalb verwendet er auch "kräftigere" Formulierungen, da die Verwerfung Christi als bereits beschlossene Sache gilt. Auch in der Kirche haben sich zur Zeit der Abfassung des Evangeliums bereits Untreue und ein leichtfertiger Umgang mit den Weisungen Jesu eingeschlichen. Deshalb möchte das Gleichnis auch Drohbotschaft und Warnung für Verschlossene und Ablehnende sein, aber Frohbotschaft für Glaubende. Eine Hochzeit war in Israel - abgesehen von religiösen Feiern - das gleichsam wichtigste Fest im sozialen Leben. Häufig fanden sie im Herbst nach der Weinlese und der Ernte statt. Bei der Einladung gab es Bräuche, die für uns heutige Mitteleuropäer nicht leicht nachvollziehbar sind. Die erste Einladung zur Feier wurde nämlich aus Höflichkeit ausgeschlagen. Erst die zweite Einladung wurde angenommen - wer aber dann doch nicht zur Feier gekommen wäre, hätte den Gastgeber sehr schwer gedemütigt. Eine besondere Situation war die Einladung eines Königs zur Hochzeit seines Sohnes und zumeist künftigen Nachfolgers. Solch eine Feier diente zugleich der Huldigung des neuen Königs. Dieser Hintergrund schwingt beim Gleichnis des Mt mit. Spricht Lk in seinem Evangelium „nur“ von einem großen Gastmahl, so wählt Mt sicherlich bewußt die Formulierung des königlichen Hochzeitsmahles.


Inhaltlich steht das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl in enger Verbindung mit den beiden vorangehenden Erzählungen, dem Gleichnis von den ungleichen Söhnen und dem Gleichnis von den bösen Winzern. Alle drei wenden sich an die "Hohenpriester und Ältesten". Die Geschichte vom königlichen Hochzeitsmahl hat eine Parallele beim Evangelisten Lukas. Ein Vergleich lohnt sich. Während bei Lukas der Gastgeber ein nicht näher gekennzeichneter Mann ist, der zu einem Mahl einlädt, ist bei Matthäus der Gastgeber ein König, der für seinen Sohn ein Hochzeitsmahl ausrichtet. Der Anlaß, das Gleichnis zu erzählen, ist bei Lukas ein Tischgespräch. Bei Matthäus folgen der Vertreibung der Händler aus dem Tempel eine Reihe von Reden und Gleichnissen gegen die Schriftgelehrten und Ältesten und eben unser Text. Matthäus erweitert sein Gleichnis noch um die Szene mit dem Mann ohne Hochzeitsgewand. Mit dem Motiv des Königs, der für seinen Sohn das Hochzeitsmahl ausrichtet, erhält das Gleichnis von vornherein eine eschatologische Dimension. König ist Gott, der Königssohn ist der erwartete Messias. Gäste, die der Einladung des Königs nicht folgen, verweigern die Anerkennung seiner königlichen Autorität. Die Geladenen mißhandeln und töten die Diener, ähnlich wie im vorangehenden Gleichnis von den bösen Winzern. Die Strafe des Königs spielt auf die Zerstörung Jerusalems an. Da sich Israel seiner Berufung nicht als würdig erwiesen hat, wird das Reich Gottes von ihnen weggenommen und allen Menschen angeboten. Gott erwählt sich ein neues Volk. Die junge Kirche fühlt sich als das neue Volk Gottes. Die merkwürdige Geschichte vom Mann ohne Hochzeitsgewand versucht der Gemeinde des Evangelisten deutlich zu machen, daß für sie genauso wenig wie für Israel die Erwählung allein genügt. Wenn nicht die Anerkennung der königlichen Würde und Autorität Gottes hinzukommt, stehen sie genauso unter dem strengen Gericht Gottes wie Israel. Das Gleichnis mahnt die Zuhörer, nicht den gleichen Fehler zu begehen wie zuvor Israel, bzw. die Hohenpriester und Ältesten.


Kurzfassung des
Evangelíums vom 28. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A:
Mt 22,1-10

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit erzählte Jesus
den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes
das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König,
der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete.
Er schickte seine Diener,
um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen.
Sie aber wollten nicht kommen.
Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf:
Sagt den Eingeladenen:
Mein Mahl ist fertig,
die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet,
alles ist bereit.
Kommt zur Hochzeit!
Sie aber kümmerten sich nicht darum,
sondern der eine ging auf seinen Acker,
der andere in seinen Laden,
wieder andere fielen über seine Diener her,
mißhandelten sie und brachten sie um.
Da wurde der König zornig;
er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten
und ihre Stadt in Schutt und Asche legen.
Dann sagte er zu seinen Dienern:
Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet,
aber die Gäste waren es nicht wert, eingeladen zu werden.
Geht also hinaus auf die Straßen
und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein.
Die Diener gingen auf die Straßen hinaus
und holten alle zusammen, die sie trafen,
Böse und Gute,
und der Festsaal füllte sich mit Gästen.