24.11.2017

Lesungen 29.06.2017


1. Lesung vom Fest des hl. Petrus und des hl. Paulus:
Apg 12,1-11

Lesung aus der Apostelgeschichte:

In jenen Tagen ließ der König Herodes
einige aus der Gemeinde verhaften und mißhandeln.
Jakobus, den Bruder des Johannes, ließ er mit dem Schwert hinrichten.
Als er sah, daß es den Juden gefiel, ließ er auch Petrus festnehmen.
Das geschah in den Tagen der Ungesäuerten Brote.
Er nahm ihn also fest und warf ihn ins Gefängnis.
Die Bewachung übertrug er vier Abteilungen von je vier Soldaten.
Er beabsichtigte, ihn nach dem Paschafest dem Volk vorführen zu lassen.
Petrus wurde also im Gefängnis bewacht.
Die Gemeinde aber betete inständig für ihn zu Gott.
In der Nacht, ehe Herodes ihn vorführen lassen wollte,
schlief Petrus, mit zwei Ketten gefesselt, zwischen zwei Soldaten;
vor der Tür aber bewachten Posten den Kerker.
Plötzlich trat ein Engel des Herrn ein,
und ein helles Licht strahlte in den Raum.
Er stieß Petrus in die Seite, weckte ihn und sagte:
Schnell, steh auf! Da fielen die Ketten von seinen Händen.
Der Engel aber sagte zu ihm: Gürte dich, und zieh deine Sandalen an!
Er tat es.
Und der Engel sagte zu ihm: Wirf deinen Mantel um, und folge mir!
Dann ging er hinaus, und Petrus folgte ihm,
ohne zu wissen, daß es Wirklichkeit war, was durch den Engel geschah;
es kam ihm vor, als habe er eine Vision.
Sie gingen an der ersten und an der zweiten Wache vorbei
und kamen an das eiserne Tor, das in die Stadt führt;
es öffnete sich ihnen von selbst.
Sie traten hinaus und gingen eine Gasse weit;
und auf einmal verließ ihn der Engel.
Da kam Petrus zu sich und sagte:
Nun weiß ich wahrhaftig, daß der Herr seinen Engel gesandt
und mich der Hand des Herodes entrissen hat
und all dem, was das Volk der Juden erhofft hat.



“Du hättest keine Macht über mich, wäre sie dir nicht von oben gegeben”, - mit diesen Worten widersteht Jesus dem Pilatus. Und auch über die Nachfolger Jesu haben die weltlichen Potentaten so viel Macht, wie sie ihnen zugestanden wird. Stärker als ihre Macht ist die Macht des Gebetes. Davon berichtet die eindrückliche Geschichte von der Gefangennahme des Petrus.


Die Lesung erzählt von der wunderbaren Befreiung des Apostels Petrus aus dem Gefängnis des Herodes Agrippa, der auf Betreiben jüdischer Kreise die junge Kirche auslöschen wollte. Jakobus, das Jerusalemer Haupt der Christen ließ er bereits hinrichten. Mit Petrus wollte er ebenso verfahren. Die Erzählung gewährt ein wenig Einblick in das Leben der verfolgten Gemeinde in Jerusalem.


Ungekürzte Fassung der
1. Lesung am Fest der hl. Apostel Petrus und Paules: Apg 12,1-17

Lesung aus der Apostelgeschichte:

Um jene Zeit ließ der König Herodes
einige aus der Gemeinde verhaften und mißhandeln.
Jakobus, den Bruder des Johannes, ließ er mit dem Schwert hinrichten.
Als er sah, daß es den Juden gefiel, ließ er auch Petrus festnehmen.
Das geschah in den Tagen der Ungesäuerten Brote.
Er nahm ihn also fest und warf ihn ins Gefängnis.
Die Bewachung übertrug er vier Abteilungen von je vier Soldaten.
Er beabsichtigte, ihn nach dem Paschafest dem Volk vorführen zu lassen.
Petrus wurde also im Gefängnis bewacht.
Die Gemeinde aber betete inständig für ihn zu Gott.
In der Nacht, ehe Herodes ihn vorführen lassen wollte,
schlief Petrus, mit zwei Ketten gefesselt, zwischen zwei Soldaten;
vor der Tür aber bewachten Posten den Kerker.
Plötzlich trat ein Engel des Herrn ein,
und ein helles Licht strahlte in den Raum.
Er stieß Petrus in die Seite, weckte ihn
und sagte: Schnell, steh auf!
Da fielen die Ketten von seinen Händen.
Der Engel aber sagte zu ihm:
Gürte dich, und zieh deine Sandalen an!
Er tat es.
Und der Engel sagte zu ihm:
Wirf deinen Mantel um, und folge mir!
Dann ging er hinaus, und Petrus folgte ihm,
ohne zu wissen, daß es Wirklichkeit war, was durch den Engel geschah;
es kam ihm vor, als habe er eine Vision.
Sie gingen an der ersten und an der zweiten Wache vorbei
und kamen an das eiserne Tor, das in die Stadt führt;
es öffnete sich ihnen von selbst.
Sie traten hinaus und gingen eine Gasse weit;
und auf einmal verließ ihn der Engel.
Da kam Petrus zu sich und sagte:
Nun weiß ich wahrhaftig, daß der Herr seinen Engel gesandt
und mich der Hand des Herodes entrissen hat
und all dem, was das Volk der Juden erhofft hat.
Als er sich darüber klar geworden war,
ging er zum Haus der Maria,
der Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus,
wo nicht wenige versammelt waren und beteten.
Als er am Außentor klopfte,
kam eine Magd namens Rhode, um zu öffnen.
Sie erkannte die Stimme des Petrus,
doch vor Freude machte sie das Tor nicht auf,
sondern lief hinein und berichtete:
Petrus steht vor dem Tor.
Da sagten sie zu ihr: Du bist nicht bei Sinnen.
Doch sie bestand darauf, es sei so.
Da sagten sie: Es ist sein Engel.
Petrus aber klopfte noch immer.
Als sie öffneten und ihn sahen, staunten sie.
Er gab ihnen mit der Hand ein Zeichen zu schweigen
und erzählte ihnen,
wie der Herr ihn aus dem Gefängnis herausgeführt hatte.
Er sagte: Berichtet das dem Jakobus und den Brüdern!
Dann verließ er sie und ging an einen anderen Ort.


Antwortpsalm am Fest der Apostel Petrus und Paulus
Ps 19,2-3. 4-5b

R Ihre Botschaft geht hinaus in die ganze Welt. - R

Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes,
vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.
Ein Tag sagt es dem andern,
eine Nacht tut es der andern kund. - (R)

Ohne Worte und ohne Reden,
unhörbar bleibt ihre Stimme.
Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus,
ihre Kunde bis zu den Enden der Erde. - R  


2. Lesung vom Fest der Apostel Petrus und Paulus:
2 Tim 4,6-8. 17-18

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an Timotheus:

Ich werde nunmehr geopfert,
und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe.
Ich habe den guten Kampf gekämpft,
den Lauf vollendet,
die Treue gehalten.
Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit,
den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird,
aber nicht nur mir,
sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten.
Aber der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft,
damit durch mich die Verkündigung vollendet wird
und alle Heiden sie hören;
und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen.
Der Herr wird mich allem Bösen entreißen,
er wird mich retten und in sein himmlisches Reich führen.
Ihm sei die Ehre in alle Ewigkeit. Amen.



Mit Timotheus kommt die zweite Generation der Nachfolger ins Spiel: Paulus sitzt in Rom im Gefängnis und erwartet den sicheren Untergang. Timotheus, der mit Paulus in der Heidenmission tätig gewesen ist, erhält Anweisungen, in welchem Geist er die Leitung der Gemeinden weiterführen soll. Zugleich wird ihm auch vor Augen geführt, wohin zutiefst echte Christusnachfolge führen kann.


Der zweite Timotheusbrief gehört zu den sogenannten Pastoralbriefen. Wer dieses Schreiben liest, hört den Apostel Paulus sprechen, der sich in Erwartung seines nahen Todes aus Rom an seinen Mitarbeiter Timotheus wendet. Nach Auskunft der modernen Bibelwissenschaft stellt dieses Szenario eine Fiktion dar. Wie die beiden anderen Pastoralbriefe (Tit und 1 Tim) dürfte 2 Tim erst um 100 n. Chr., also lange nach dem Tod des Paulus, verfaßt worden sein. Mit den ausgewählten Versen wird dem Apostel eine Art geistliches Testament in den Mund gelegt. Kurz vor seinem Martyrertod steht er als eifriger Verkündiger Jesu Christi und als treuer Verwalter der ihm anvertrauten Heilsgüter vor den Augen der Leser. Er wird als einer dargestellt, der sich seiner himmlischen Anerkennung gewiß ist. Der unbekannte Verfasser der Pastoralbriefe greift hier bereits nach dem Stilmittel der Hagiographie. Aus den echten Paulusbriefen ist durchaus auch das Bekenntnis über das eigene Ungenügen vor dem Herrn bekannt. Da die Perikope, wie sie in der Liturgie Verwendung findet, aus zwei auseinanderliegenden Passagen des vierten Kapitels des zweiten Timotheusbriefes zusammengesetzt ist, hängt ihr Abschluss etwas in der Luft ("Der Herr stand mir zur Seite ..."). Er bezieht seine besondere Aussagekraft aus dem in der Lesung ausgelassenen Zwischenstück, wo davon die Rede ist, daß Paulus in einer "ersten Verteidigung" völlig alleine dagestanden sei. Gemeint ist vermutlich der Prozeß gegen den Apostel, in dessen Anfangsstadium niemand aus der römischen Christengemeinde zur Unterstützung bereit war. Demgegenüber wird dann eben zum Schluss des Lesungstextes der Beistand des Herrn gerühmt und am Ende sogar mit einer förmlichen Doxologie bedacht.


Die 2. Lesung des Apostelfestes ist dem 2. Timotheusbrief entnommen. Die beiden Timotheusbrief und der Titusbrief gehören dem Charakter nach zusammen, sie sind nach ihren Adressaten benannt, Timotheus und Titus. Beide sind Schüler des Paulus. Diese Briefe sind zwar in paulinischem Geist geschrieben, stammen aber mit Gewißheit nicht von Paulus selbst. Der Verfasser legt Paulus eine Art Testament in den Mund, das er kurz vor seiner Hinrichtung seinen Schülern überträgt. Paulus wird von ihm bereits als Vollendeter betrachtet. Er spricht von ihm wie von einem Heiligen. Der Text ist ein Würdigung des Lebenswerkes des großen Apostels und Missionars.


Ungekürzte Fassung der
2. Lesung des Festes der hl. Apostel Petrus und Paulus:
2 Tim 4,6-18

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an Timotheus:

Mein Sohn!
Ich werde nunmehr geopfert,
und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe.
Ich habe den guten Kampf gekämpft,
den Lauf vollendet,
die Treue gehalten.
Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit,
den mir der Herr, der gerechte Richter,
an jenem Tag geben wird,
aber nicht nur mir,
sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten.
Beeil dich, komm bald zu mir!
Demas hat mich aus Liebe zu dieser Welt verlassen
und ist nach Thessalonich gegangen;
Kreszenz ging nach Galatien, Titus nach Dalmatien.
Nur Lukas ist noch bei mir.
Bring Markus mit, denn er wird mir ein guter Helfer sein.
Tychikus habe ich nach Ephesus geschickt.
Wenn du kommst, bring den Mantel mit,
den ich in Troas bei Karpus gelassen habe,
auch die Bücher, vor allem die Pergamente.
Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses getan;
der Herr wird ihm vergelten, wie es seine Taten verdienen.
Nimm auch du dich vor ihm in acht,
denn er hat unsere Lehre heftig bekämpft.
Bei meiner ersten Verteidigung ist niemand für mich eingetreten;
alle haben mich im Stich gelassen.
Möge es ihnen nicht angerechnet werden.
Aber der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft,
damit durch mich die Verkündigung vollendet wird
und alle Heiden sie hören;
und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen.
Der Herr wird mich allem Bösen entreißen,
er wird mich retten und in sein himmlisches Reich führen.
Ihm sei die Ehre in alle Ewigkeit. Amen.


Ruf vor dem Evangelium am Fest der Apostel Petrus und Paulus
Vers: vgl. Joh 21,17

Halleluja. Halleluja.
Herr, du weißt alles;
du weißt, dass ich dich liebe.
Halleluja.


Evangelium vom Fest der Apostel Petrus und Paulus:
Mt 16,13-19

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam,
fragte er seine Jünger:
Für wen halten die Leute den Menschensohn?
Sie sagten:
Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija,
wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
Da sagte er zu ihnen:
Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Simon Petrus antwortete:
Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
Jesus sagte zu ihm:
Selig bist du, Simon Barjona;
denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart,
sondern mein Vater im Himmel.
Ich aber sage dir:
Du bist Petrus,
und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen,
und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben;
was du auf Erden binden wirst,
das wird auch im Himmel gebunden sein,
und was du auf Erden lösen wirst,
das wird auch im Himmel gelöst sein.



Nach seiner Berufung zum Menschenfischer erlebt Petrus nun, wie Jesus ihm eine Binde- und Lösegewalt übergibt und zum Fels der Kirche Christi erklärt. Gnilka (62ff) weist darauf hin, dass hier nicht eine Kirche im Sinne unserer Gestalt von Kirche zu denken ist, sondern zunächst einmal ein “universales Gottesvolk”. Unter Ekklesia ist also eher eine Abgrenzung zur Synagogengemeinde zu verstehen. Strukturen - etwa eines Papstamtes - zu beschreiben, war nicht in der matthäischen Absicht.


Das Messiasbekenntnis des Petrus findet sich in ähnlicher Form auch bei Markus und Lukas. Gegenüber der Markusvorlage enthält die Matthäusfassung jedoch ihre eigenen Akzente. Diese dürften Matthäus auch bereits vorgelegen sein. Allen drei Fassungen gemeinsam ist der Dialog Jesu mit den Jüngern, für wen die Leute ihn hielten, die Frage Jesu, für wen die Jünger ihn hielten, sowie die Antwort, in der Petrus stellvertretend für alle Jünger bekennt, daß sie in ihm den Messias sehen. Bei Matthäus ist jedoch der Dialog zwischen Petrus und Jesus ausgeweitet. Das Bekenntnis "Du bist der Messias" wird durch die Aussage "der Sohn des lebendigen Gottes" erweitert. Dies ist einerseits ein alter Messiastitel, andererseits aber auch eine Wesensaussage, die die Göttlichkeit Jesu hervorhebt. In der jüdischen Überlieferung gab es ja sehr unterschiedliche Vorstellungen über den erwarteten Messias. Am auffälligsten ist jedoch die weiterführende Antwort Jesu gegenüber Petrus, die sich bei den anderen Evangelisten nicht findet. Dabei dürfte es sich um eine sehr alte Reflexion der besonderen Stellung des Petrus handeln, die dem Evangelisten bereist vorgelegen ist. Umstritten ist, ob es sich um authentische Jesusworte handelt. Unumstritten ist jedoch die hervorragende Stellung und Bedeutung des Petrus in der Gemeinde der ersten Jünger. Jesus betont, daß diese Erkenntnis von Gott gewirkt ist, ein Geschenk des Glaubens, der Gnade. Darüber hinaus gibt er Simon den neuen Namen Kefas bzw. Petros, d. h. übersetzt Fels. Als Name oder Beiname war diese Bezeichnung ungewöhnlich. Im Alten Testament wird jedoch das Felsenbild für Gott verwendet (vgl. Psalm 18:3). Simon ist der feste Grund, auf dem Jesus selbst seine "Ekklesia" erbauen will. Mit "Ekklesia" wird im Alten Testament das zum Gottesdienst versammelte Gottesvolk bezeichnet. Hier wird auf dem Felsen Simon ein neues Gottesvolk aufgebaut. Dieses Gottesvolk hält den Todesmächten ("Pforten der Hölle") stand, da es an der Auferstehung Jesu Anteil hat und nicht mehr der Macht des Todes unterworfen ist. Simon Petrus wird vom Messias, dem Sohn Gottes, mit der Vollmacht ausgestattet, zu bannen und freizusprechen, zu verbieten und zu erlauben. Er ist Repräsentant der Jüngergemeinde und entscheidet mit göttlicher Autorität über den Zutritt zum Himmelreich. Symbol dafür ist der Schlüssel.


Die Evangelienperikope des nächsten Sonntags markiert einen Wendepunkt im Wirken Jesu, so wie es im Matthäus-Evangelium dargestellt wird: Jesus widmet sich, nachdem er zunehmend auf Unverständnis im Volk gestoßen ist, vornehmlich seinem Jüngerkreis. Das Messiasbekenntnis des Petrus (Vers 16) ist nach dem Urteil der modernen Exegese als solches kein authentisches Wort des Apostels. Es macht aber deutlich, daß das Auftreten Jesu messianische Erwartungen (Messias, griechisch: Christus, heißt übersetzt "Gesalbter" und meint den endzeitlichen Heilsbringer) geweckt haben muß, wie sie schon in den Verheißungen des Alten Testaments vorkommen. Das hat es den Aposteln ermöglicht, Jesus nach seinem Tod und seiner Auferstehung als den Messias zu verkünden. Ebenso entspricht die Verheißung Jesu für Petrus (Verse 18-19) ganz den nachösterlichen Vorstellungen von der Verbindung Christi mit seiner Kirche. Wirkungsgeschichte: Seit dem 4. Jahrhundert und ganz besonders im vorigen Jahrhundert wurde unser Text in Theologie und Kirche zur Begründung der besonderen Stellung des Bischofs von Rom, also des Papstes, verwendet.