21.10.2017

Lesungen 28.05.2017


1. Lesung vom 7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A:
Apg 1,12-14

Lesung aus der Apostelgeschichte:

Als Jesus in den Himmel aufgenommen war,
kehrten sie vom Ölberg,
der nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist,
nach Jerusalem zurück.
Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf,
wo sie nun ständig blieben:
Petrus und Johannes,
Jakobus und Andreas,
Philippus und Thomas,
Bartholomäus und Matthäus,
Jakobus, der Sohn des Alphäus,
und Simon, der Zelot,
sowie Judas, der Sohn des Jakobus.
Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet,
zusammen mit den Frauen
und mit Maria, der Mutter Jesu,
und mit seinen Brüdern.



Die Lesung aus der Apostelgeschichte wirft einen Blick auf die Zeit zwischen Himmelfahrt und Pfingsten. Wir sehen die Apostel, namentlich genannt, in „das“ Obergemach gehen – es ist ihr Ort, an dem sie nun ständig bleiben. Ein Ort als gemeinsame Mitte. Der erste Kirchraum. Was die Apostel, Maria, Frauen und Brüder, dort zusammenhält, wird von Lukas auch erzählt: das einmütige Gebet. Besonders auffällig ist, dass der Jüngerkreis hier erweitert ist. Die Jünger, die mit Jesus gezogen sind, werden hier zu Trägern der ersten Gemeinde. Mit Nachdruck stellt Lukas in der Apostelgeschichte heraus, was seitdem prägend ist: die Beständigkeit und das Gebet. Der Weg Jesu geht weiter. Die Pfingstgeschichte setzt hier ein.


Die Perikope ist aufgrund der Zeitangabe für den Sonntag nach Christi Himmelfahrt gewählt (V. 12: "Als Jesus in den Himmel aufgenommen war.") und führt die Lesung des Hochfestes (1,1-11) weiter. Die Nennung der Namen der nach Jerusalem Zurückgekehrten (V. 13) zeigt, daß die Apostel im Vordergrund stehen - sie garantieren die Kontinuität zwischen Jesus und der Kirche. Jerusalem ist auch theologisch wichtig: Hier hat Jesus seine Mission mit Tod und Auferstehung erfüllt; hier beginnt der Weg der Kirche. Diese Verse geben eine indirekte Ortsangabe für die Himmelfahrt: den "Ölgarten". Die Versammlung im "Obergemach" läßt an andere Versammlungen an diesem Ort denken (zum Studium, zum Gebet; nach dem Tod Jesu ...) V. 14 beschreibt einen "Idealzustand": einmütig verharren die 11 Apostel im Gebet - dazu aber auch noch andere Jünger und auch Frauen. Das Pfingstereignis von 2,1ff scheint direkt an diese Verse anzuschließen (nach dem Einschub über die Wahl des Matthias). Der Heilige Geist ist somit Antwort Gottes auf das einmütige Gebet der versammelten Jünger.


Der Abschnitt steht am Anfang der Apostelgeschichte. Er bildet den Übergang von der Erzählung der Himmelfahrt Jesu zum Pfingsterreignis. Am Beginn seines zweiten Buches arbeitet der Autor einige wichtige theologische Akzente heraus, gleichsam als Ouvertüre: Im Gegensatz etwa zu Matthäus ereignet sich die Himmelfahrt Jesu auf dem Ölberg in Jerusalem. Jerusalem ist die Stadt Gottes, von der das Evangelium seinen Ausgang nimmt. Der Autor der Apostelgeschichte will den Weg des Evangeliums bis nach Rom, der Hauptstadt der damals bekannten Welt beschreiben. Jerusalem ist aber auch der Ort der Ablehnung Gottes durch den Menschen. Hier erfüllte sich das Prophetenschicksal Jesu. An den Anfang der Apostelgeschichte stellt er auch eine Liste der verbliebenen Apostel. Gleich im folgenden Abschnitt wird statt Judas Matthias nachgewählt, um die Zwölfzahl wiederherzustellen. Zum Kreis der Hauptakteure gehören aber auch die Frauen, allen voran Maria, die Mutter Jesu, die bereits im ersten Buch des Lukas eine hervorragende Stellung einnahm. Die ganze Szene ist in eine Atmosphäre der betenden Erwartung eingehüllt, die viele Künstler angeregt hat. Als Ort wird ein Obergemach angegeben, ein Platz der Zurückgezogenheit und Meditation ermöglicht.


Antwortpsalm am 7. Sonntag der Osterzeit (A)
Ps 27,1. 4. 7-8

R Ich schaue Gottes Güte im Land der Lebenden. - R         
Oder:
R Halleluja. – R

Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen? - (R)

Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:
Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des Herrn zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel. - (R)

Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen;
sei mir gnädig, und erhöre mich!
Mein Herz denkt an dein Wort: „Sucht mein Angesicht!“
Dein Angesicht, Herr, will ich suchen. - R


2. Lesung vom
7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A:
1 Petr 4,13-16

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Petrus:

Freut euch,
dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt,
denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit
voll Freude jubeln.
Wenn ihr wegen des Namens Christi beschimpft werdet,
seid ihr seligzupreisen;
denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch.
Wenn einer von euch leiden muß,
soll es nicht deswegen sein, weil er ein Mörder oder ein Dieb ist,
weil er Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt.
Wenn er aber leidet, weil er Christ ist,
dann soll er sich nicht schämen,
sondern Gott verherrlichen,
indem er sich zu diesem Namen bekennt.



Die Menschen, die der Erste Petrusbrief vor Augen hat, haben Anteil an den Leiden Christi. Ihnen wird auch seine Herrlichkeit zugesprochen. In Wenn-Sätzen entfaltet der Brief, was gemeint ist: Wer wegen des Namens Christi beschimpft wird, ist selig zu preisen. Wer leidet, weil er Christ ist, soll sich nicht schämen – wie jemand, der Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt. Petrus greift Erfahrungen und Befürchtungen auf. Der Brief übernimmt die schwere Aufgabe, Menschen aufzurichten, die in ihrer Umwelt angefochten werden, Christen zu sein. Der Weg Christi zeichnet auch den Weg der Menschen vor, die sich nach ihm nennen und ihrer Berufung treu bleiben. „Der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch“ – eine Gewissheit, die in der Taufe mitgegeben ist.


Mit 4,12 beginnt ein Briefanhang mit Mahnungen. V. 12-14 beschäftig sich mit der Frage des Leidens: Es ist nicht Strafe, sondern Feuerprobe. Es ist Teilhabe am Leiden Christi; die Gemeinschaft des Leidens sichert auch die Gemeinschaft in der Vollendung. (Vgl. Phil 3,10; Röm 8,17: "Mit-Leiden": Petrus scheint hier dem paulinischem Gedanken zu folgen.) Der Abschnitt scheint in einer Zeit drohender oder schon beginnender Verfolgung verfaßt zu sein. Heil bringt aber nur die Verfolgung um Christi willen, nicht aufgrund irgendeiner Straftat. Der Name allein genügt für die Verfolgung! V. 17f spricht vom Wissen um die eschatologische Stunde: schon beginnt das Gericht - und zwar beim eigenen Volk. Es ist Strafe für den Unglauben. Wenn aber schon der Gerechte kaum besteht, wie dann der Gottlose? (vgl. Spr 11,31) V. 19 ermahnt die Leidenden, daß sie an den Gott des Lebens, an den Schöpfer denken und so standhalten. Christsein ist hier nichts Bequemes, sondern fordert zum Bekenntnis mit dem eigenen Leben heraus - das Leiden für den Namen Christi bringt aber die Verheißung der Vollendung, des Bestehens im Gericht.


Hintergrund unseres Lesungstextes ist die domitianische Christenverfolgung, der die Adressaten des Briefes ausgesetzt waren. Die Christen weigerten sich, den römischen Kaiserkult mitzumachen und den Kaiser als "dominus et deus", als "Herrn und Gott" anzuerkennen. Ihr Herr ("Kyrios") ist der Jesus Christus, ihm allein gebührt göttliche Ehre. Dabei wurde bereits die Bezeichnung "Christ" als ausreichender Grund für die Verfolgung angesehen. Aus den Briefen des Plinius des Jüngeren, der in den Provinzen Bithynien und Pontus als kaiserlicher Legat eingesetzt war, geht hervor, daß die Verfolgung sonst Unschuldige trifft.


Ruf vor dem Evangelium am 7. Sonntag der Osterzeit (C)
Joh 14,18; 16,22b

Halleluja. Halleluja.

(So spricht der Herr:)
Ich lasse euch nicht als Waisen zurück.
Ich komme wieder zu euch. Dann wird euer Herz sich freuen.

Halleluja.


Evangelium vom 7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A:
Joh 17,1-11a

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach:
Vater, die Stunde ist da.
Verherrliche deinen Sohn,
damit der Sohn dich verherrlicht.
Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben,
damit er allen, die du ihm gegeben hast,
ewiges Leben schenkt.
Das ist das ewige Leben:
dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen
und Jesus Christus, den du gesandt hast.
Ich habe dich auf der Erde verherrlicht
und das Werk zu Ende geführt,
das du mir aufgetragen hast.
Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir
mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte,
bevor die Welt war.
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart,
die du mir aus der Welt gegeben hast.
Sie gehörten dir,
und du hast sie mir gegeben,
und sie haben an deinem Wort festgehalten.
Sie haben jetzt erkannt,
daß alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.
Denn die Worte, die du mir gegeben hast,
gab ich ihnen,
und sie haben sie angenommen.
Sie haben wirklich erkannt,
daß ich von dir ausgegangen bin,
und sie sind zu dem Glauben gekommen,
daß du mich gesandt hast.
Für sie bitte ich;
nicht für die Welt bitte ich,
sondern für alle, die du mir gegeben hast;
denn sie gehören dir.
Alles, was mein ist, ist dein,
und was dein ist, ist mein;
in ihnen bin ich verherrlicht.
Ich bin nicht mehr in der Welt,
aber sie sind in der Welt,
und ich gehe zu dir.



Das sog. hohepriesterliche Gebet Jesu kreist um ein Thema: die Verherrlichung. Johannes zitiert aus der Leidensgeschichte Jesu: die Stunde ist da. Aber anders als dort, wird das Geschick Jesu hoheitsvoll erzählt, gedeutet und verkündigt. Der Sohn bittet, verherrlicht zu werden, damit er den Vater verherrlichen kann. Das ist zwar schon „auf der Erde“ geschehen, als er das Werk zu Ende führte, das ihm aufgetragen war – aber Jesus bittet, an der Herrlichkeit teilzuhaben, die er vor der Zeit schon hatte. Der Evangelist Johannes verkündet die Würde Jesu, die vor der Welt war. Im Prolog heißt es: Im Anfang, bevor alles wurde, war das Wort … Offenbart wird das am Kreuz. In diesem Gebet werden Menschen als Zeugen sichtbar. Ihre Erkenntnis, ihr Glaube, kommt von Jesus. Ist Offenbarung. Jedenfalls keine eigene Leistung. Worum es geht? „Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast“. Jesus verweist in seinem Weg und seiner Verkündigung auf den Vater. Es ist kein Konkurrenzverhältnis, sondern eine Gemeinschaft, die älter ist als alles Gewordene. Jesus tritt für die Menschen ein, bittet für die, die zum Vater gehören. Am Schluss geht es fast unter: in ihnen bin ich verherrlicht. Johannes, der mit einem Adler verglichen wird, der in großer Höhe seine Runden dreht, aber die kleinsten Bewegungen wahrnimmt, sieht sich und den Vater in denen verherrlicht, die „die Worte, die du mir gegeben hast“, angenommen haben. In der Verherrlichung kommen der Vater, der Sohn und die Glaubenden in eine nicht auflösbare Gemeinschaft. Es ist ein sich gegenseitig „großmachen“, an der Ehre des anderen wachsen, mit sich selbst nicht genug haben. So kommt von dem Wort „Verherrlichung“ ein Glanz, der auch einfaches menschliches Leben schön macht – und Gott auch.


Johannes sammelt in den Abschiedsreden (Kap.14-17) Jesu Worte und Gedanken und gibt ihnen sein sprachliches und theologisches Gepräge. Er sammelt dieses ganze Material und verlegt es an einen Ort, der für uns heute der Geburtsort der Kirche ist. Die Rede ist in sich nicht geschlossen. Sie bietet mehrere Gedankenkreise. Der heutige Evangelientext, wird seit dem 16. Jahrhundert das "hohepriesterliche Gebet" genannt. Heute wird es oft auch Abschiedsgebet des Herrn genannt. Jesus hat den Auftrag, der ihm mit seinem Leben gegeben wurde, erfüllt. Er hat die Botschaft Gottes verkündigt und gezeigt, wer Gott ist. Hier haben wir gleichsam das Hochgebet seines Opfers vor uns. Der Evangelist hat dieses Gebet nicht wörtlich aufgeschrieben, sondern so, wie es der erhöhte Herr fürbittend spricht. Jesus bittet für sich, für die gegenwärtigen Jünger und für die zukünftigen Gläubigen. In der entscheidenden Stunde seines Lebens betet Jesus um seine Verherrlichung. Dadurch wird auch der Vater verherrlicht und seine Gottherrrlichkeit geoffenbart. Jesus benützt seine Machtherrlichkeit dazu, den Menschen das ewige Leben zu geben. Dieses besteht in der Gemeinschaft mit Gott, dem Vater und Jesus Christus. Das Gebet wiederholt dann den Anfang - die besondere Betonung der Verherrlichung klingt hier an. Anschließend bittet Jesus für seine Jünger und begründet diese Bitte. Sie sind seine Jünger - sie gehören aber auch dem Vater. Vater und Sohn haben alles gemeinsam. Auf den heutigen Evangelientext folgen zwei Bitten: die Bitte um Bewahrung im Glauben an die Offenbarung und die Bitte um Heiligung - damit alle die Früchte der Selbstheiligung Jesu sehen und die Einheit der Jünger (Kirche).


Mit Kap. 17 schließt Joh den "Abschiedsreden" (Joh 14-16) ein feierliches Gebet Jesu (das "hohepriesterliche Gebet") an den Vater an - es ist das längste Gebet Jesu in den Evangelien. V. 1-5: Bitte Jesu um seine Verherrlichung. Ziel der Verherrlichung ist es, den "Seinen" ewiges Leben zu schenken. Die Bitte um Verherrlichung (V. 1) schließt an 13,31 an und entfaltet die Bedeutung des Hinübergangs Jesu für die Jüngergemeinde. V. 6-11a: Bringt die Begründung für die Verherrlichung unter Bezugnahme auf die Jünger; es ist gewissermaßen eine "Lebensbilanz" Jesu. ("Der Abschnitt enthält in gedrängter Form die joh. Theologie der Offenbarung und der Heilsgemeinde, die Gottes heiliger Bereich inmitten der Welt sind." - Schnackenburg) V. 11b-19: Jesus bittet für die Jünger um Bewahrung (11-16) und Heiligeung in der Wahrheit (17-19). Ohne die Fürbitte fehlt das Ziel von von V. 1-11a!


Erweiterte Fassung des
Evangeliums vom 7. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A:
Joh 17,1-19

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach:
Vater, die Stunde ist da.
Verherrliche deinen Sohn,
damit der Sohn dich verherrlicht.
Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben,
damit er allen, die du ihm gegeben hast,
ewiges Leben schenkt.
Das ist das ewige Leben:
dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen
und Jesus Christus, den du gesandt hast.
Ich habe dich auf der Erde verherrlicht
und das Werk zu Ende geführt,
das du mir aufgetragen hast.
Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir
mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte,
bevor die Welt war.
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart,
die du mir aus der Welt gegeben hast.
Sie gehörten dir,
und du hast sie mir gegeben,
und sie haben an deinem Wort festgehalten.
Sie haben jetzt erkannt,
daß alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.
Denn die Worte, die du mir gegeben hast,
gab ich ihnen,
und sie haben sie angenommen.
Sie haben wirklich erkannt,
daß ich von dir ausgegangen bin,
und sie sind zu dem Glauben gekommen,
daß du mich gesandt hast.
Für sie bitte ich;
nicht für die Welt bitte ich,
sondern für alle, die du mir gegeben hast;
denn sie gehören dir.
Alles, was mein ist, ist dein,
und was dein ist, ist mein;
in ihnen bin ich verherrlicht.
Ich bin nicht mehr in der Welt,
aber sie sind in der Welt,
und ich gehe zu dir.

Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir.
Solange ich bei ihnen war,
bewahrte ich sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast.
Und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ging verloren,
außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllt.
Aber jetzt gehe ich zu dir.
Doch dies rede ich noch in der Welt,
damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben,
und die Welt hat sie gehaßt, weil sie nicht von der Welt sind,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nimmst,
sondern daß du sie vor dem Bösen bewahrst.
Sie sind nicht von der Welt,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
Heilige sie in der Wahrheit;
dein Wort ist Wahrheit. 
Wie du mich in die Welt gesandt hast,
so habe auch ich sie in die Welt gesandt.
Und ich heilige mich für sie,
damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.