29.06.2017

Lesungen 25.06.2017


1. Lesung vom 12. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A:
Jer 20,10-13

Lesung aus dem Buch Jeremia:

Jeremia sprach:
Ich hörte das Flüstern der Vielen:
Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen.
Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, daß ich stürze:
Vielleicht läßt er sich betören,
daß wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen.
Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held.
Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf.
Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts erreichen,
in ewiger, unvergeßlicher Schmach.
Aber der Herr der Heere prüft den Gerechten,
er sieht Herz und Nieren.
Ich werde deine Rache an ihnen erleben;
denn dir habe ich meine Sache anvertraut.
Singt dem Herrn, rühmt den Herrn;
denn er rettet das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter.



Jeremia ist ins Gerede gekommen. Hinter seinem Rücken warten Menschen darauf, dass er zu Fall kommt. Was vorgefallen ist? Er hat die Wahrheit gesagt, sich mit einflussreichen und mächtigen Leuten angelegt, sich den Mund nicht verbieten lassen. Jetzt beginnt die Maschinerie aus Rache, Verdächtigung und Schönrederei. Jeremia hat Gottes Wort ausgerichtet. „So spricht der Herr“, lautet die prophetische Botenformel. Auf den Herrn baut Jeremia auch im Konflikt. Der Herz und Nieren prüft, wird seinen Boten bewahren, ja, sein eigenes Wort nicht ins Leere gehen lassen. Mit der Einladung, in das Lob Gottes einzustimmen, schließt die Lesung, die eine Geschichte aufbewahrt, die sich immer noch wiederholt. Aus dem Bekenntnis des Jeremia wird ein Gebet: Dir habe ich meine Sache anvertraut.


Die vorliegende Perikope stammt aus den "originären" Worten des Jeremia, nicht etwa aus Bearbeitungen nach ihm. Somit lässt sich der Text auf das Ende des 7. Jhdts v. Chr. datieren. In dieser Zeit erlebt Jeremia den Fall des Königs Joschija und die Machtergreifung König Jojakims, der ihm nicht wohlgesonnen war. Ein weiterer Einschnitt im Lebens Jeremias ist die Verschleppung des Königs zusammen mit einem Teil seines Volkes in die Babylonische Gefangenschaft im Jahr 597 sowie die Eroberung Jerusalems 586 v. Chr. Zu all diesen Momenten war es Jeremias Aufgabe sein Volk zu trösten und zu begleiten. Das war nicht immer einfach: Der vorliegende Text gehört zu den sog. "Bekenntnissen" des Jeremia, in denen die tiefe Frustration des Propheten und sein ständiger Versuch, sich selbst und seinem Volk wieder Mut zuzusprechen, zum Ausdruck kommt. Diese Worte 20,10-13 stehen im Zusammenhang mit einer provokativen Handlung Jeremias gegen den Tempelpriester Paschhur (19,1-15), der ihn daraufhin foltern lässt. Jeremia aber wendet sich wieder gegen den Priester und gibt ihm den Schimpfnamen "Grauen ringsum" (20,3, vgl. dann 20,10). Diese Klageworte sind als eine Art Reflexion der Lage des Propheten anzusehen: Einerseits sieht er im Widerstand seine Aufgabe, andererseits droht er immer zu fallen.


Die erste Lesung ist dem der sog. 5. Konfession (Bekenntnis) des Jeremiabuches entnommen. In diesem liedartigen Text beklagt der Prophet in harten Worten und Bildern sein Schicksal. Für die Liturgie wurde jedoch nur der mittlere Teil ausgewählt, der sehr vertrauensvoll endet. Die anschließenden Verse erst lassen den abgrundtiefen Kummer und die Verzweiflung des Gottesmannes voll erkennen (vgl. die ungekürzte Textfassung). Der Prophet leidet vor allem unter der Nachrede und den Rachewünschen in seinem engsten Bekanntenkreis. Es zeigt das Ausmaß des Nichtverstandenwerdens des Gottesmannes: Er wird zerrissen zwischen Gott, dessen Botschaft er auszurichten hat, der ihn betört und gepackt hat (Vers 7) und zwischen den Menschen, die ihm nahe stehen. Auf die Verse 7 bis 10 folgt ein Vertrauenslied (Verse 11 bis 13), in dem der betende Prophet seine Sache ganz Gott übergibt. Der Verfasser folgt dabei einem Darstellungsmuster, wie wir es auch in einigen Psalmen (z. B.: Ps 6, Ps 13 oder Ps 22) beobachten können. Die liturgische Versauswahl endet mit dieser vertrauensvollen Stimmung. Das Lied des Propheten setzt zu einer weiteren Beschreibung seiner Verzweiflung an und endet mit einer Frage (Verse 14 bis 18).


Antwortpsalm am 12. Sonntag im Jahreskreis (A)
Ps 69, 8. 10. 14.3 3-34


R Erhöre mich in deiner großen Huld,
Gott, hilf mir in deiner Treue! - R

Herr, deinetwegen erleide ich Schmach,
und Schande bedeckt mein Gesicht.
Denn der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt;
die Schmähungen derer, die dich schmähen, haben mich getroffen. - (R)

Ich bete zu dir,
Herr, zur Zeit der Gnade.
Erhöre mich in deiner großen Huld,
Gott, hilf mir in deiner Treue! - (R)

Schaut her, ihr Gebeugten, und freut euch;
ihr, die ihr Gott sucht: euer Herz lebe auf!
Denn der Herr hört auf die Armen,
er verachtet die Gefangenen nicht. – R


2. Lesung vom 12. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A:
Röm 5,12-15

Lesung aus dem Brief an die Römer:

Schwestern und Brüder,
durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt
und durch die Sünde der Tod,
und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen,
weil alle sündigten.
Sünde war schon vor dem Gesetz in der Welt,
aber Sünde wird nicht angerechnet, wo es kein Gesetz gibt;
dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die,
welche nicht wie Adam durch Übertreten eines Gebots gesündigt hatten;
Adam aber ist die Gestalt, die auf den Kommenden hinweist.
Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade;
sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheimgefallen,
so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe,
die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist,
den vielen reichlich zuteil geworden.



Adam und Christus werden von Paulus gegenübergestellt. Durch Adam kam die Sünde in die Welt, mit der Sünde der Tod – aber Adam ist auch die Gestalt, „die auf den Kommenden hinweist“. Der Kommende ist Jesus Christus. Was er bewirkt und den vielen reichlich zuteil werden lässt, ist die Gnade Gottes. Dass die Sünde in die Welt gekommen ist, gehört zu den Erfahrungen, auf die Paulus hinweist, aber gleichzeitig von ihnen wegführt. Mit der alten jüdischen Auslegungstradition, die Paulus einbringt, wird die Sünde als Tod verstanden, die Verderben über die Menschen bringt, ihnen das Leben nimmt und die Zukunft verbaut. Paulus stellt unvermittelt die Gnade Gottes dagegen, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist. Das moderne Verständnis von Fortschritt, Humanität und Zivilisierung geht jedoch stillschweigend davon aus, dass sich der Mensch in seiner Geschichte selbst vollendet. Paulus hilft, den Weg der Menschen realistisch und mit den Augen Gottes wahrzunehmen.


Im Römerbrief lesen wir eine Art "Testament des Paulus", in dem der Apostel sich und seine Theologie der Gemeinde von Rom vorstellt. Das Zentrum der Theologie des Briefes sind die Darstellungen des Paulus zur Rechtfertigungslehre. Am Ende des Gerechten steht die Hoffnung auf das neue Leben in Christus. In der vorliegenden Perikope stellt Paulus die Entwicklung vom alten zum neuen Menschen, von Adam zu Christus vor. In Christus ist die 'Gnade Gottes mit seiner Schöpfung Mensch geworden'. Der Römerbrief weist vor allem in diesem Text deutlich starke judenchristliche Merkmale auf: Die Verbindung von Sünde und Tod (Verse 12-14) ist Kennzeichen alttestamentlicher. Tradition. Die Sünde des Menschen ist so unausweichlich wie der Tod. Der einzelne Mensch kann der Sünde wie dem Tod nicht entgehen, die Menschheit als ganze ist dem verfallen durch den Sündenfall des Adams. Das heißt aber nicht, dass der Mensch vorbestimmt sei, sondern er ist für die Sünde mitverantwortlich, weil Adam aus freiem Willen gehandelt hat, dem sich die ganze Menschheit nun beugen muss. Dieser Teufelskreis wird erst durch Gottes Rettungstat in der Person Christi durchbrochen (Vers15).


Die zweite Lesung des 12. Sonntags im Jahreskreis (Röm 5,12-15) entwirft eine kühne theologische Gesamtsicht der Menschheitsgeschichte. Sie sei einerseits, so wird gesagt, durch Adam bestimmt. Adam ist gewissermaßen der Prototyp des unerlösten Menschen, will also heißen des Menschen, der in der Sünde und im Leid und im Tod verstrickt ist, ohne sich davon selber lösen zu können. Der Tod wird dabei freilich weniger als das Ende des irdischen Seins verstanden, sondern vielmehr als Verstricktsein in sündigen Strukturen, die sich gegen den Menschen selber wenden. Der Tod ist auch das Unvermögen, dem Leiden und dem Ende des irdischen Seins einen umfassenden Sinn abzugewinnen. Demgegenüber wird Christus als die Gnadengabe Gottes dargestellt, der durch seine Menschwerdung, sein Leiden und seinen Tod sich auf die sündenverstrickte Menschheitsgeschichte eingelassen hat. Durch ihn ist die Sünde grundsätzlich überwunden, der Tod hat seinen Schrecken verloren.


Ruf vor dem Evangelium am 12. Sonntag im Jahreskreis (A)
Joh 15,26b-27a

Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Der Geist der Wahrheit wird Zeugnis geben für mich;
und auch ihr sollt Zeugen sein.
Halleluja.


Evangelium vom 12. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A:
Mt 10,26-33

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit sagte Jesus zu den Jüngern:
Darum fürchtet euch nicht vor ihnen!
Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird,
und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.
Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag,
und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern.
Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten,
die Seele aber nicht töten können,
sondern fürchtet euch vor dem,
der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann.
Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig?
Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters.
Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.
Fürchtet euch also nicht!
Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.
Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt,
zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
Wer mich aber vor den Menschen verleugnet,
den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.



Das Evangelium umkreist die Zusage: Fürchtet euch nicht. Steigernd und zusammenfassend. Da ist zunächst die Angst, die die Jünger vor Menschen haben. Aber wenn Jesu Wort am hellen Tag gehört wird und sich den Weg in die Öffentlichkeit freimacht, ist es mit der Angst vorbei. Die Angst wird geradezu weggenommen, wenn die frohe Botschaft laut wird. Auch die Angst derer, die sich aus dem Fenster lehnen. Daran schließt sich ein neuer Gedankengang an: Wenn Angst, dann nur vor dem, der Leib und Seele zur Hölle schicken kann. Der Teufel? Aber das Evangelium führt die Gedanken gleich weiter: „Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt“. Was heißt, dass nicht ein Haar verloren gehen kann. Im Bild wird bekräftigt, dass die Jünger ganz und gar in der Obhut Gottes sind. Das Evangelium bestätigt: Fürchtet euch also nicht! In einer weisheitlichen Schlusssentenz werden die Jünger ermutigt, sich zu Jesus zu bekennen – zu seinem Wort und zu seinem Weg. In der Mitte des Evangeliums werden die Blicke auf die Spatzen gerichtet: Ohne den Willen des Vaters (im Himmel) fällt keiner von ihnen zur Erde. Das Evangelium setzt dieses Bild ein, um Mut zu machen: Ihr seid mehr (wert) als die Spatzen. Enthalten ist in diesem Bild auch, dass sich der Vater zu den Jüngern bekennt.


Der Textabschnitt befindet sich in der zweiten großen Redekomposition des Matthäusevangeliums, in der Rede zur Aussendung der Jünger. Angesprochen sind mit dieser Rede die Apostel, doch darf sie wohl so gelesen werden, dass sie sich sich an die ganze matthäische Gemeinde richtet, deren Gesandtsein sich auf die jüdische Umgebung richtet. In Vers 16 der Rede wird angedeutet, dass die Sendung kein einfaches "Spiel" ist, sondern Risiken birgt. Diese Gefahren bilden den Hintergrund zum dreimal genannten "Fürchtet euch nicht!". Die gefährliche Situation des Diesseits wird mit einem Ausblick auf Gefahren des Jenseits, die all denen drohen, die es sich im Diesseits zu leicht machen, drohen. Wer aber gesandt ist, kann sich von Gott erkannt wissen wie Spatzen am Himmel und Haare auf dem Kopf. Das Wort von den Spatzen ist das heikelste der Rede: So gehört es doch eben zu den Erfahrungen der frühen Christengemeinden, dass sich in Extremsituationen von Verfolgung und Martyrium durchaus das Erlebnis von Gottesfremde und -ferne einstellen kann und ein Getragensein nicht mehr zu verspüren ist. Dietrich Bonhoeffer versucht diesen Gegensatz so aufzuheben: "Fallen wir in der Menschen Hände, trifft uns Leiden und Tod durch menschliche Gewalt, so sind wir doch dessen gewiss, dass alles von Gott kommt. [...] Darum, fürchtet euch nicht."


Die Evangeliumsperikope des 12. Sonntags im Jahreskreis (Mt 10,26-33) entstammt der sogenannten Aussendungsrede Jesu an seine Jünger, aus der auch schon vorigen Sonntag ein Teil zu hören war (Mt 10,5-8). Bemerkenswert an der ganzen Aussendungsrede ist ihre Stellung innerhalb des Matthäusevangeliums. Nachdem Jesus in der Bergpredigt (Mt 5-7) gewissermaßen die Grundordnung einer neuen, einer messianischen Gesellschaft proklamierte, in der das Doppelgebot von Gottes- und Nächstenliebe eine zentrale Rolle spielt, und nachdem er in einer Reihe von Wundern (Mt 8-9) sich selber als den Messias und damit als bedeutungsvollen Neuanfang für Israel offenbarte, sendet er jetzt seine Jünger aus. Es gilt die Botschaft von der neuen Zuwendung Gottes zu seinem Volk nun unter die Leute zu bringen. Die Stellung der Aussendungsrede nach Bergpredigt und Wunderzyklus will zeigen: Die Verkündigung der Jünger bedarf des vorherigen Hinhörens auf das Wort Jesu, und sie bedarf auch der Erfahrung, daß die Welt sich verändert, daß Menschen neu werden, wo sie auf diesen Jesus, den Messias Gottes, stoßen. Nicht uninteressant ist weiters der Vorspann zur Aussendungsrede, der ebenfalls bereits am vorigen Sonntag zu hören war: "Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben." (Mt 9,36) - Wer im Namen Jesu spricht, möge bedenken, daß seine Predigt nicht der Pflege der eigenen Eitelkeiten oder der Verbreitung irgendwelcher Ideologien dient, sondern daß jenen Menschen geholfen werden soll, denen gepredigt wird, mitsamt ihrer Sehnsucht nach Geborgenheit, nach innerer Ruhe und Ausgeglichenheit, nach Frieden, nach Schalom. Das Auftreten der Jünger soll selbst zum wirksamen Zeichen werden für den Neubeginn Gottes mit seinem Volk. - Zum engeren Umfeld unserer Perikope gehört schließlich auch eine Passage aus der Aussendungsrede, in der Jesus in teilweise düsteren Tönen von der möglichen Gefährdung und Anfechtung der Jünger während ihrer späteren Tätigkeit spricht (Mt 10,16-22). Es ist die Rede von Schafen, die unter die Wölfe gesendet werden, von Auslieferung, Martyrium, Spaltung der Familien. Dieser negativen Passage folgt nun eine positive: 1. Es wird den Jüngern Mut zugesprochen. Das dreimalige "Fürchtet euch nicht!" ist ein Leitmotiv für die ganze Perikope. 2. Es wird eine Sicherung genannt, auf die sich die Jünger bei ihrer missionarischen Arbeit verlassen können, die Gewißheit nämlich, daß sich der göttliche Vater sorgt. 3. Weil mit Jesus das absolute Heil und damit eine Möglichkeit geglückten Lebens angeboten ist, gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder sich zu ihm und das heißt auch zu einem Leben in Geborgenheit, innerer Ruhe und Ausgeglichenheit, Frieden, Schalom zu bekennen oder ihn zu verleugnen. Es ist der Mensch, der sich in der einen oder anderen Weise festlegt. Daß die Verse, in denen so gesprochen wird - das sind die Verse 32 und 33 - allerdings aus einem eschatologischen Denken heraus entstanden sind, das heißt aus der Erwartung, daß nicht mehr viel Zeit sein wird, sich zu entscheiden, auf diese Tatsache sollte bei ihrer Auslegung besonders geachtet werden. Sie würden ansonsten den positiven Charakter unserer Perikope trüben. Nie sei vergessen, daß die Botschaft Jesu eine Frohbotschaft ist!