22.08.2017

Lesungen 23.07.2017


1. Lesung vom 16. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A:
Weish 12,13. 16-19

Lesung aus dem Buch der Weisheit:

Es gibt keinen Gott außer dir,
der für alles Sorge trägt;
daher brauchst du nicht zu beweisen,
daß du gerecht geurteilt hast.
Deine Stärke ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit,
und deine Herrschaft über alles läßt dich gegen alles Nachsicht üben.
Stärke beweist du,
wenn man an deine unbeschränkte Macht nicht glaubt,
und bei denen, die sie kennen,
strafst du die trotzige Auflehnung.
Weil du über Stärke verfügst,
richtest du in Milde
und behandelst uns mit großer Nachsicht;
denn die Macht steht dir zur Verfügung, wann immer du willst.
Durch solches Handeln hast du dein Volk gelehrt,
daß der Gerechte menschenfreundlich sein muß,
und hast deinen Söhnen die Hoffnung geschenkt,
daß du den Sündern die Umkehr gewährst.



Der weisheitliche Lehrtext ist - in ein Gebet gefasst - Anrede und Erkenntnis Gottes in einem. Gott wird als Starker bekannt, der seine Stärke in Milde und Nachsicht zeigt, darin aber - auf seine Weise und in seiner Weisheit - gerecht ist. Seine Macht schenkt Hoffnung und gewährt Umkehr. Zum weisheitlichen Schluss gehört, dass das Volk Gottes gelehrt wird, "dass der Gerechte menschenfreundlich sein muss". Diese Einsicht ist Weisheit aus dem Herzen Gottes.


Das jüngste Buch des Alten Testamentes liegt uns in der Schrift 'Weisheitsbuch' oder 'Weisheit Salomos' vor. Salomo gilt als Verfasser von Weisheitssprüchen. Jedoch schon lange zuvor sind im Orient Weisheitssprüche bekannt. Diese dienen, das Leben zu bewältigen und zu ordnen. In dem uns vorliegendem Weisheitsbuch deutet vieles darauf hin, dass es in Ägypten entstanden ist. Der Schreiber will durch diese Schrift den Juden in der Diaspora helfen, ihr Leben in dieser vom Glauben doch anderen Umgebung zu meistern. Zugleich eröffnen Überlegungnen und Sprüche auf der Weisheitsebene vermittelnde Auseinandersetzung mit Andersgläubigen. In unserem Textabschnitt wird Gott als der Sorgende dargestellt, sowie als der Milde und Nachsichtige. Dahinter stehen die allewigen Fragen, warum greift Gott nicht ein, warum geht er gegen die Bösen und Schlechten nicht vor!? Damit verbunden geht es auch um die Auseinandersetzung und Differenzierung wie Abgrenzung des Glaubens an den Einen Gott im Unterschied zu den anderen Göttern und der damit verbundenen Praktiken der Umgebung. Der Verfasser geht vom Gott der Schöpfung aus, der eben allem zugrunde liegt, und die Chance der Umkehr, wie Erkenntnis und Einsicht gewährt.


Ungekürzte Fassung der
1. Lesung vom 16. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A:
Weish 12,13-19

Lesung aus dem Buch der Weisheit:

Es gibt keinen Gott außer dir,
der für alles Sorge trägt;
daher brauchst du nicht zu beweisen,
daß du gerecht geurteilt hast.
Kein König und kein Herrscher kann dich zur Rede stellen
wegen der Menschen, die du gestraft hast.
Gerecht, wie du bist, verwaltest du das All gerecht
und hältst es für unvereinbar mit deiner Macht,
den zu verurteilen, der keine Strafe verdient.
Deine Stärke ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit,
und deine Herrschaft über alles läßt dich gegen alles Nachsicht üben.
Stärke beweist du,
wenn man an deine unbeschränkte Macht nicht glaubt,
und bei denen, die sie kennen,
strafst du die trotzige Auflehnung.
Weil du über Stärke verfügst,
richtest du in Milde
und behandelst uns mit großer Nachsicht;
denn die Macht steht dir zur Verfügung, wann immer du willst.
Durch solches Handeln hast du dein Volk gelehrt,
daß der Gerechte menschenfreundlich sein muß,
und hast deinen Söhnen die Hoffnung geschenkt,
daß du den Sündern die Umkehr gewährst.


Antwortpsalm am 16. Sonntag im Jahreskreis (A)
Ps 86, 5-6. 9-10. 15-16

R Herr, du bist gütig und bereit zu verzeihen. – R

Herr, du bist gütig und bereit zu verzeihen,
für alle, die zu dir rufen, reich an Gnade.
Herr, vernimm mein Beten,
achte auf mein lautes Flehen! - (R)

Alle Völker kommen und beten dich an,
sie geben, Herr, deinem Namen die Ehre.
Denn du bist groß und tust Wunder;
du allein bist Gott. - (R)

Du, Herr, bist ein barmherziger und gnädiger Gott,
du bist langmütig, reich an Huld und Treue.
Wende dich mir zu und sei mir gnädig,
gib deinem Knecht wieder Kraft,
und hilf dem Sohn deiner Magd! - R


2. Lesung zum 16. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A:
Röm 8,26-27

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer:

Schwestern und Brüder!
Der Geist nimmt sich auch unserer Schwachheit an.
Denn wir wissen nicht,
worum wir in rechter Weise beten sollen;
der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen,
das wir nicht in Worte fassen können.
Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß,
was die Absicht des Geistes ist:
Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.



Paulus hat in seinem Brief an die Gemeinde in Rom besonders im 8. Kapitel Gottes Treue geradezu besungen. Nichts kann uns von der Liebe Gottes scheiden. Ein Hochgefühl stellt sich gleichwohl nicht ein. Es ist die Schwachheit, die zugegeben und (in die Hand Gottes) abgegeben wird. Wer immer auch im "wir" gemeint ist (die Ausleger haben so ziemlich alles durchgespielt, was Menschen dazu eingefallen ist): Die existentielle Erfahrung, nicht einmal zu wissen, "worum wir in rechter Weise beten sollen", ist schon in der Frühzeit der Kirche nicht Ausnahme, sondern Regel. Paulus nimmt sich nicht einmal selbst aus. In den Briefen, die Paulus geschrieben hat, findet sich kaum sonst ein so beredtes Loblied auf den Geist wie hier: der Geist selber tritt für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können. Auffällig: der Geist ist nicht vollmundig, sondern "seufzt". Er entzieht sich unseren Beschreibungen und Festlegungen, spricht aber aus dem Herzen - das ist die ursprüngliche Bedeutung eines Seufzers, bevor sich die Worte eines Menschen annehmen oder sich ihm verschließen. Der Geist tritt so für die Heiligen - das ist die Bezeichnung der von Gott geliebten Menschen - ein, wie Gott es will. So wie Paulus das Wirken des Geistes beschreibt, nähert er sich stark dem Bild an, dass im Johannesevangelium erscheint: der Geist ist Paraklet, Fürsprecher, Anwalt. Von Gott für Menschen bestellt. Das ist Gottes Art, mit der Schwachheit der Menschen umzugehen. In seinem Brief hat Paulus der Gemeinde in Rom - dem Nabel der damaligen Welt - die Augen geöffnet. Was das für den Umgang mit Schwachheit bedeutet, ist bis zur Stunde noch nicht vollends in Worte gefasst. Dass Paulus in Röm. 8 Theologie als Seelsorge profiliert, muss dann auch nicht mehr überraschen.


Gott erhört unsere Gebete, aber er richtet sich nicht danach. Zutreffend, jedoch zu verkürzt, klingt diese Formulierung zur Lesungsthematik, dass der Geist eben wie Gott will 'für uns' eintritt. Bittgebete werden eben anders erfüllt als erhofft. Dies resümieren die wenigen Sätze des Textabschnittes. Die Gemeinde ist nicht im Besitz totaler Einsicht in Gottes unerforschliche Wege. Über Jesus erfährt und erhält sie Zugang zu diesem Gott. Jesus schlägt die Brücke zwischen Gemeinde und Gott, er setzt sich für sie ein. Letztendlich geht es um die Erlösung, die für die Gemeinde auf Erden unerfassbar ist. Somit wird vertrauensvoll auf diesen Geist gesetzt, wie auf diesen Jesus, der bei Gott ist.


Ruf vor dem Evangelium am 16. Sonntag im Jahreskreis (A)
vgl. Mt 11,25

Halleluja. Halleluja.
Sei gepriesen, Vater, Herr des Himmels und der Erde;
du hast die Geheimnisse des Reiches den Unmündigen offenbart.
Halleluja.


Evangelium vom 16. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A:
Mt 13,24-43

Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit erzählte Jesus ihnen noch ein anderes Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann,
der guten Samen auf seinen Acker säte.
Während nun die Leute schliefen,
kam sein Feind,
säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten,
kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten:
Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät?
Woher kommt dann das Unkraut?
Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan.
Da sagten die Knechte zu ihm:
Sollen wir gehen und es ausreißen?
Er entgegnete: Nein,
sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus.
Laßt beides wachsen bis zur Ernte.
Wenn dann die Zeit der Ernte da ist,
werde ich den Arbeitern sagen:
Sammelt zuerst das Unkraut
und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen;
den Weizen aber bringt in meine Scheune.

Er erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis und sagte:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn,
das ein Mann auf seinen Acker säte.
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern;
sobald es aber hochgewachsen ist,
ist es größer als die anderen Gewächse
und wird zu einem Baum,
so daß die Vögel des Himmels kommen
und in seinen Zweigen nisten.

Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig,
den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte,
bis das Ganze durchsäuert war.

Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse;
er redete nur in Gleichnissen zu ihnen.
Damit sollte sich erfüllen,
was durch den Propheten gesagt worden ist:
Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen,
ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.
Dann verließ er die Menge und ging nach Hause.

Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten:
Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.
Er antwortete:
Der Mann, der den guten Samen sät,
ist der Menschensohn;
der Acker ist die Welt;
der gute Samen,
das sind die Söhne des Reiches;
das Unkraut sind die Söhne des Bösen;
der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel;
die Ernte ist das Ende der Welt;
die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel.
Wie nun das Unkraut aufgesammelt
und im Feuer verbrannt wird,
so wird es auch am Ende der Welt sein:
Der Menschensohn wird seine Engel aussenden,
und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen,
die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben,
und werden sie in den Ofen werfen,
in dem das Feuer brennt.
Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.
Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten.
Wer Ohren hat, der höre!



In Mt. 13 sind Gleichnisse Jesu gesammelt, die unter der gemeinsamen Überschrift stehen: "Mit dem Himmelreich ist es wie mit". Unabhängig von der Frage, welche Art Gleichnis hier vorliegt: In kleinen, überraschenden Geschichten erzählt Jesus, wie Gott sein Reich versteht und vorstellt. Es gehört zur pastoralen Klugheit, sich nur auf ein Gleichnis einzulassen. Die vorgeschlagene Kurzform konzentriert sich auf das erste Gleichnis: die beste Saat - dann in der Nacht, unbeobachtet, aber auch unerwartet, wird Unkraut ausgesät. Im Sinne des Gleichnisses: es ist kein Versehen, sondern Absicht. Irgendwann, dann aber auch nicht mehr zu übersehen, gehen die gute wie die schlechte Saat auf. So dicht nebeneinander ist es nicht einmal möglich, das Unkraut zu trennen. Was in der Übersetzung untergeht, ist, dass das Unkraut, das hier schießt, dem Weizen täuschend ähnlich aussieht. Es gehört zur Klugheit, auf die Ernte zu warten - wer die Entscheidungen früher will, muss sich an der guten Saat vergreifen, ohne eine Garantie zu haben, der schlechten Saat Herr geworden zu sein. Im Gleichnis sagt Jesus dann auch: "Lasst beides wachsen bis zur Ernte". Ist diese Geschichte auf dem ersten Blick wie ein (Wirtschafts-)Krimi, wird sehr schnell deutlich, wohin das Gleichnis führt: Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich (!) zu den Arbeitern sagen … Es ist Jesus, der das Urteil spricht. Im Kontext des Evangeliums wird den Jüngern, der Kirche, das "letzte Wort" genommen, das Vertrauen aber gewährt: Lasst beides wachsen. In diesem Spannungsverhältnis hat die Geschichte, die Jesus erzählt, eine klare Position. Zum Verständnis gehört allerdings, den Bewegungen ein Ohr zu schenken: Es sind in dieser Geschichte zwei Figuren, die etwas machen: einer sät guten Samen - der andere schlechten. Der eine geht bei Tag aufs Feld - der andere braucht den Schutz der Nacht. Die Deutung, die das Evangelium gibt (VV. 36-43), stellt den Menschensohn und den Teufel gegenüber. So erläutert das Evangelium dann den Weg und das Geschick Jesu. Jesus muss sterben, weil die schlechte Saat aufging - und nicht vor der Zeit auszusondern war. Was den einen wie eine Tragik erscheint, bekommt im Evangelium Gottes Anteilnahme. Am Ende wird er richten. Die letzten Bewegungen: verbrennen - in die Scheune sammeln. Wobei die Scheune ein Bild für Aufbewahren und Reichtum ist, "verbrennen" aber für Vergehen und Reinigung steht.


Wie kommt das Böse in die Gemeinde? Eine Thematik, die den Verfasser des Evangeliums wie seine Hörer selbst beschäftigt. Merkwürdig klingt, dass der Feind in der Nacht Unkraut in's Feld sät. Natürlich ist Jesus mit Erfolg und Mißerfolg von Aussaat bis Ernte vertraut. Somit kann er dies auch schildern, wenn auch in überzeichnender Form. Erst später wird der Teufel in einer Art Ausdeutung des Gleichnisses eingeführt. Dies könnte wohl erst von der Gemeinde hinzugefügt worden sein. Matthäus setzt auch bei anderen Gelegenheiten die Gerichtsschilderung ausmalend hinzu. Der Kern des Gleichnisses auf Jesus zurückgehend zeigt, dass dieser seine Botschaft für offen hält im Kontrast wie Unterschied zu in sich ruhenden Sondergrüppchen. Die beiden nächsten Gleichnisse beinhalten einen inneren Zusammenhang, der gegensätzlich ist. Ein Kontrast liegt hier vor, der zusammenführt. Das Senfkorngleichnis spricht vom kleinen Beginn und kontrastangereichert vom wunderbaren Endprodukt. Das Gleichnis vom Sauerteig spricht den Prozeß des Werdens an. Einerseits ist das Himmelreich wunderbares Entstehen, andererseits mühsames Werden, wie in die Welt eingeknetet zu werden. Seit Jesus ist der Acker nicht mehr leer und der Teig in Bewegung. Und doch bleibt die Verborgenheit des Reiches in der Welt genauso wie die damit verbundene Erfolglosigkeit. Gott selbst wird sein Reich herbeiführen. Bei Matthäus erklärt Jesus nicht allzuoft Gleichnisse. Denn normalerweise verstehen sie die Gleichnisse. Das Erfüllungszitat in dieser Stelle zielt ebenfalls auf das rechte Verstehen hin. Die angeschlossene Deutung zeigt logisch Jesus als den guten Sämann, und den Teufel als Feind. Sehr eindrücklich wird die gesammte Welt zum missionierenden Ackerfeld. Alles läut auf Gott hin. Von dorther ist auch alles zu sehen und zu deuten. Alles wird sehr bildhaft geschildert und es liegen verschiedene Textstellen des Alten Bundes zugrunde. Im Buch Daniel kommt der Feuerofen vor, oder das Leuchten der Gerechten. Matthäus ordnet alles auf das Gericht hin. Im Letzten steht das Reich des Menschensohnes. Detailiertes über das Gericht lässt sich aber nicht herausholen, nämlich für wen und wie und alle umfassend. Denkt er an ein Weltgericht? Das bleibt offen.


Kurzfassung des
Evangeliums vom 16. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A:
Mt 13,24-30

Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus:

In jener Zeit erzählte Jesus ihnen noch ein anderes Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann,
der guten Samen auf seinen Acker säte.
Während nun die Leute schliefen,
kam sein Feind,
säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten,
kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten:
Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät?
Woher kommt dann das Unkraut?
Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan.
Da sagten die Knechte zu ihm:
Sollen wir gehen und es ausreißen?
Er entgegnete: Nein,
sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus.
Laßt beides wachsen bis zur Ernte.
Wenn dann die Zeit der Ernte da ist,
werde ich den Arbeitern sagen:
Sammelt zuerst das Unkraut
und bindet es in Bündel,
um es zu verbrennen;
den Weizen aber bringt in meine Scheune.