1.03.2017

Kontexte 25.12.2015


Lichtblicke

Tageszeitung Die Presse am 18.12.2015 http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4890660


Was die Welt ein bisschen besser gemacht hat

Die Öffentlichkeit steht im Bann permanenter Krisenberichterstattung. Kriege, Konflikte und Gewalt bestimmen die Schlagzeilen. Doch es gibt auch positive Nachrichten: Die Armut sinkt, der Kampf gegen die schlimmsten Krankheiten zeitigt Erfolge, und die Welt hat endlich ein Klimaabkommen. Ein Überblick.

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Fremdenliebe ist Nachahmung Gottes

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Alttestamentler Georg Braulik im "Kärntner Sonntag": Altes Testament liefert Impulse für das Engagement im Bereich Asyl

Wien, 17.12.2015 (KAP) Das Alte Testament der Bibel liefert in der vorweihnachtlichen Zeit im Blick auf die Herbergssuche Impulse für das Engagement bei der Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen: "Im Deuteronomium heißt es, »Gott liebt die Fremden und gibt ihnen Nahrung und Kleidung - auch ihr sollt die Fremden lieben«", zitierte der renommierte Wiener Alttestamentler Georg Braulik aus dem 5. Buch Moses in der aktuellen Ausgabe des "Kärntner Sonntag". Fremdenliebe sei in dem Abschnitt also als "Nachahmung Gottes" dargestellt, so Braulik.

Der Text aus dem 10. Kapitel des Buches ist aber nicht die einzige Stelle, die sich auf den Umgang mit "den Fremden" bezieht. Braulik verwies auf das Kapitel 23: "Wenn ein fremder Sklave aus welchen Gründen auch immer seinem Herrn entflieht, dann muss er in Israel aufgenommen werden". Dabei komme ihm das Privileg zu, sich einen Wohnort aussuchen zu können. "Das alles ist einmalig im Alten Orient. Der Fremde und Flüchtling soll in Israel, im Volk Gottes, als gleichberechtigter Bruder behandelt werden."

Grundsätzlich habe "der Fremde" auch im Alten Orient mit den Witwen und Waisen seinen Platz in den sozialen Randgruppen. Der Alttestamentler erklärte dies mit dem Fehlen von Bodenbesitz, "womit ihnen in einer agrarischen Gesellschaft auch die Existenzgrundlage fehlt". Vorschriften, wie jene aus dem Buch Deuteronomium, holten "die Fremden" aus dieser Position am Rand der Gesellschaft in deren Mitte zurück. Mit Almosen habe das aber wenig zu tun. "Es geht hier um Rechtsvorschriften, also um ein Recht, das jenen am Rande der Gesellschaft zukommt."

Beispiel dafür sei etwa die Regelung, "dass der Zehnte, der normalerweise an den Tempel abgeliefert wurde, in jedem dritten Jahr im Wohnort verbleibt und der Ernährung der Fremden, Witwen und Waisen dient", so der Benediktinerpater. Durch diese und andere Maßnahmen konstruiere das Buch Deuteronomium schließlich eine Gesellschaft ohne Arme. "Nicht zuletzt haben Fremde, Witwen und Waisen teil an den Höhepunkten des Lebens, den gemeinsamen Festen im Jerusalemer Heiligtum. Und erst in ihrer Gemeinschaft kommt es zur Freude Gottes."

Ziel der Gebote sei in der Bibel immer das Fortbestehen der Gemeinde. Braulik: "Sie sind als dankbare Antwort auf die Rettung aus der Sklaverei zu verstehen und sind die Voraussetzung, um die gewonnene Freiheit auf allen Gebieten des Lebens bewahren zu können."

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NGOs schlagen Alarm für die Flüchtlingsversorgung

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Hilfsorganisationen orten "Zusammenbruch des Systems" und legen Maßnahmen zur Unterbringung, Versorgung und Integration der Flüchtlinge vor.

Wien, 15.12.2015 (KAP) Vertreter führender NGOs schlagen angesichts der prekären Situation bei der Unterbringung von Flüchtlingen Alarm: "Das Erstaufnahmesystem, wie es gesetzlich vorgesehen war, ist zusammengebrochen", erklärte Michael Chalupka, Direktor der Diakonie, stellvertretend für die Vertreter von Caritas, Hilfswerk, Rotem Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Wien. Rund 7.000 Flüchtlinge seien derzeit in Notquartieren untergebracht und das, "obwohl sie schon in Grundversorgungseinrichtungen sein müssten". Bis Jahresende fehlen laut NGOs 15.000 Plätze. Gemeinsam haben die Organisationen nun Maßnahmen ausgearbeitet, der die Versorgung, Unterbringung und Integration der Flüchtlinge in geordnete Bahnen lenken soll.

Täglich werden aktuell 300 bis 400 Asylanträge gestellt, viele der Antragsteller landen danach direkt auf der Straße oder in prekären Notquartieren, kritisierten die NGO-Vertreter. Die gesetzliche Regel, wonach innerhalb von 48 Stunden polizeilich in einer Prognoseentscheidung abgeklärt werden muss, ob die Dublinregelung greift oder Österreich für die Abwicklung des Asylverfahrens zuständig ist, sei schon lange aus dem Ruder geraten. Mit schwerwiegenden Folgen: "Denn erst nach der Prognoseentscheidung haben Asylwerber das Recht, in die Grundversorgung aufgenommen zu werden", erklärte Chalupka.

Aus den 48 Stunden seien "Monate geworden", so der Diakonie-Direktor weiter. Treffen würde das vor allem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF). "Dort dauert alles wegen der Altersfeststellung noch länger. Oft vergehen sechs Monate bis zum Erstgespräch." Aktuell warten rund 1.300 UMF im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen auf die Überstellung in altersgerechte Quartiere im Rahmen der Grundversorgung.

Chalupka präsentierte einen gemeinsamen Lösungsvorschlag: "Die Erstaufnahme und die Aufnahme in die Grundversorgung müssen in Zukunft einheitlich von den Ländern durchgeführt werden. Mit je einem leistungsfähigen Verteilungszentrum in jedem Bundesland." Außerdem brauche es einen Mechanismus des Ausgleichs zwischen den Bundesländern. Hat ein Bundesland seine Quote erfüllt, soll es durch andere Bundesländer entlastet werden. Schließlich müssten die Aufnahme in die Grundversorgung von der Prognoseentscheidung losgekoppelt werden.

Die Finanzierung der neuen Erstaufnahmezentren legen die NGOs in den Verantwortungsbereich der Länder. Der Bund soll im Gegenzug rund 70 Prozent der Tagsätze in der Grundversorgung übernehmen, die zurzeit durch die Länder beglichen werden. Wie eine solche Regelung funktionieren kann, zeige sich derzeit in den Bundesländern Wien und Niederösterreich, "die aus der Not heraus ein neues System entwickelt haben, weil das alte nicht mehr funktioniert", so Chalupka.



Wie uns Gott erscheint

Aus: Joop Roeland, Die Stimme eines dünnen Schweigens. Die Quelle Verlag Feldkirch 1992.



Von der Stille der Heiligen Nacht

Aus: Andrea Schwarz, Gib dem Engel eine Chance. Gedanken und Geschichten zu Weihnachten. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2013.



Menschwerdung

Christine Philipsen in: Du bist der Atmen meines Lebens. Das Frauengebetbuch. Herausgegeben von Benedikta Hintersberger OP, Andrea Kett, Hildegard Keul, Aurelia Spendel OP. Schwabenverlag / KlensVerlag, Ostfildern 2010.



Der christliche Menschwerdungsgedanke

Oscar Wilde in: Wahres Glück wächst in der Stille. Aus den Quellen der Weisheit. Herausgegeben von Christian Leven. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2007.



Höchstes Licht

Johannes Zwick (1545), in: L EG 441



Engel und Sterne

Aus: joop roeland, wie die worte das fliegen lernten. Otto Müller Verlag, Salzburg 2006.



Stille Nacht! Heilige Nacht

Gotteslob



Weihnachten – Fest der Geschichte

Karl Rahner, Das große Kirchenjahr, Herder-Verlag, Wien-Freiburg, 1987.



Ein einziger Tag im Jahr gehört der Liebe.

Peter Rosegger, Zeitschrift „Heimgarten“, 24.12.1907



Jesus, die Gabe Gottes

Unser Glaube, Herder-Verlag,1990.



Gottes Traum

Johannes Bours, Der Mensch wird des Weges geführt, den er wählt, Freiburg 1986.



Was sollen wir bringen?

Josef Ratzinger, Benedikt XVI, Der Segen der Weihnacht, Meditationen, Freiburg 2005.



Gott begegnen im Mitmenschen

Roland Breitenbach, Sechs Minuten Predigten von A bis Z, Freiburg 2008.



"Jesus kommt aus einem armen Elternhaus" - Wirklich?

Werner Tiki Küstenmacher, Die 3 Minuten Bibel, München 2006.



Offener Himmel ...



Du leiseste aller Geburten

Nelly Sachs, Gedichte



Wie der heilige Franz

P. Anton Rotzetter http://downloads.directserver.org/1/10/1/76778834362312621016.pdf



Suchen und finden

Paul Weismantel http://downloads.directserver.org/1/10/1/76778834362312621016.pdf



Loben und preisen

Aus: Gustav Schörghofer, danke tausendmal. Wie positives Denken und Dankbarkeit das Leben verändern. Styria Verlag, Wien Graz Klagenfurt 2011.



Staunender Hirte

Paul Weismantel



Gebet

Heribert Arens ofm in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill (Hrsg.), Das große Buch der Gebete. Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. Lizenzausgabe für Verlag HOHE GmbH, Erfstadt 2007.



Auf Goldgrund

Aus: Hubertus Halbfas, Glaubensverlust. Warum sich das Christentum neu erfinden muss. Patmos Verlag, Ostfildern 2011.



Mit den Hirten will ich gehen

Emil Quandt (1880), EG 544 (Ausgabe Rheinland).



Geburt Christi

Rainer Maria Rilke, Sämtliche Werke. Hrsg. Rilke-Archiv. 1. Band: Gedichte. Erster Teil, Frankfurt: Insel 1955.



Verlässliches Paradies

Eva Demski, Frankfurter Anthologie - Kindheit als verlässliches Paradies, FAZ 17.12.2005.



Wie der Esel zu seinem Kreuzzeichen kam

Abt Albert Altenähr OSB, Weihnachtsbrief der Abtei Kornelimünster http://www.abtei-kornelimuenster.de/Spirituelles/Kirchenjahr/Weihnachten/Weihnachten%202005.htm



Wer sich auf den Weg nach Bethlehem macht

P. Benedikt Grimm OFM http://www.vierzehnheiligen.de/de/gebete-texte-lieder/texte-zum-nachdenken-nr65.php



Lieder und Gebete

Aus: Lothar Zenetti, Auf seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht. Matthias-Grünewald-Verlag Mainz 2000 (32002), Topos plus Taschenbücher Nr. 327.



Der Stern ist da und leuchtet

Aus: Karl Rahner, Kleines Kirchenjahr. Ein Gang durch den Festkreis. Herderbücherei, Bd. 901, Freiburg/Basel/Wien: Herder 1981. Karl Rahner, Von der seligen Reise des gottsuchenden Menschen Gedanken zum Fest der Erscheinung des Herrn, in: Geist und Leben 22 (1949).



Er ist schon da!

Bernhard von Clairvaux



Der Anfang des Gebetes

Bischof Klaus Hemmerle



Gehen

Karl Rahner



Ein Weg fängt an

Schwarz, Andrea; Wenn ich meinem Dunkel traue, Auf der Suche nach Weihnachten. Herder, Freiburg 1993.



Wohin

Edith Stein