21.10.2017

Kontexte 28.05.2017


Was ist das gute Leben?

Bernd Graff
http://www.sueddeutsche.de/kultur/philosophoie-das-gute-leben-1.2507168


Es ist eine uralte Frage der Menschheit und bedeutet für jeden etwas anderes. Trotzdem scheint eine klare Antwort in unserer Gegenwart schwieriger denn je.
Von Bernd Graff


http://www.sueddeutsche.de/kultur/philosophoie-das-gute-leben-1.2507168



Schöpfung - Natur

Aus der Enzyklika Laudato Si' von Papst Franziskus über dieSorge für das gemeinsame Haus. Rom 2015.


76. Von „Schöpfung“ zu sprechen ist für die jüdisch-christliche Überlieferung mehr als von Natur zu sprechen, denn es hat mit einem Plan der Liebe Gottes zu tun, wo jedes Geschöpf einen Wert und eine Bedeutung besitzt. Die Natur wird gewöhnlich als ein System verstanden, das man analysiert, versteht und handhabt, doch die Schöpfung kann nur als ein Geschenk begriffen werden, das aus der offenen Hand des Vaters aller Dinge hervorgeht, als eine Wirklichkeit, die durch die Liebe erleuchtet wird, die uns zu einer allumfassenden Gemeinschaft zusammenruft.

77. „Durch das Wort des Herrn wurden die Himmel geschaffen“ (Ps 33,6). So wird uns gezeigt, dass die Welt aus einer Entscheidung hervorging, nicht aus dem Chaos oder der Zufallswirkung, und das verleiht ihr noch mehr Würde. Es gibt eine freie Entscheidung, die in dem schöpferischen Wort ausgedrückt ist. Das Universum entstand nicht als Ergebnis einer willkürlichen Allmacht, einer Demonstration von Kraft oder eines Wunsches nach Selbstbestätigung. Die Schöpfung ist in der Ordnung der Liebe angesiedelt. Die Liebe Gottes ist der fundamentale Beweggrund der gesamten Schöpfung: „Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von allem, was du gemacht hast; denn hättest du etwas gehasst, so hättest du es nicht geschaffen“ (Weish 11,24). Jedes Geschöpf ist also Gegenstand der Zärtlichkeit des Vaters, der ihm einen Platz in der Welt zuweist. Sogar das vergängliche Leben des unbedeutendsten Wesens ist Objekt seiner Liebe, und in diesen wenigen Sekunden seiner Existenz umgibt er es mit seinem Wohlwollen. Der heilige Basilius der Große sagte, dass der Schöpfer auch „die unerschöpfliche Güte“ ist, und Dante Alighieri sprach von der „Liebe, welche die Sonne und die Sterne bewegt“. Daher steigt man von den geschaffenen Werken Gottes auf „zu seiner liebevollen Barmherzigkeit“.


78. Zugleich entmythologisierte das jüdisch-christliche Denken die Natur. Ohne aufzuhören, sie wegen ihrer Pracht und ihrer Unermesslichkeit zu bewundern, schrieb es ihr keinen göttlichen Charakter mehr zu. Auf diese Weise wird unsere Verpflichtung ihr gegenüber noch mehr betont. Eine Rückkehr zur Natur darf nicht auf Kosten der Freiheit und der Verantwortung des Menschen geschehen, der ein Teil der Welt ist mit der Pflicht, seine eigenen Fähigkeiten auszubauen, um die Welt zu schützen und ihre Potenzialitäten zu entfalten. Wenn wir den Wert und die Zerbrechlichkeit der Natur erkennen und zugleich die Fähigkeiten, die der Schöpfer uns verliehen hat, gestattet uns das, heute mit dem modernen Mythos vom unbegrenzten materiellen Fortschritt Schluss zu machen. Eine zerbrechliche Welt mit einem Menschen, dem Gott sie zur Obhut anvertraut, appelliert an unsere Vernunft, um zu erkennen, wie wir unsere Macht orientieren, ausüben und beschränken müssten.



Ewigkeit

Aus: Perlen der Weisheit. Die schönsten Texte von Anselm Grün. Herausgegeben von Rudolf Walter. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2010.



Beim Herrn sein

Aus: Anselm Grün, Was kommt nach dem Tod? Die Kunst zu leben und zu sterben Münsterschwarzach 2009.



Franziskus traf Jerusalemer Großmufti und besuchte den Felsendom auf dem Tempelberg

Kathpress 26.05.14 - Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Bewohnt von deinem Heiligen Geist

Roger Schutz



Gib uns deinen Geist

Roger Schutz



Die geheimnisvolle Gegenwart Christi

Roger Schutz



Geist des auferstandenen Christus

Roger Schutz



Die bleibende Bedeutung der Menschheit Jesu

Aus: Karl Rahner-Lesebuch. Herausgegeben von Karl Kardinal Lehmann und Albert Raffelt. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2004 (1982).



Nicht mehr und noch nicht

Aus: Ulrich Schaffer, Neues umarmen. Für die Mutigen, die ihren Weg gehen. Edition Schaffer im Kreuz Verlag, Stuttgart 1984.



Ganz in seinem Element

Aus: Franz Kamphaus, Zwischen Tag und Nacht. Österliche Inspirationen. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1998.



Jesus

Aus: Ilse Pauls, Auf dem Weg. Gedichte und Gebete. Eigenverlag. Nachdruck 2009 Mails & More, A-3441 Judenau.



Du großes Geheimnis,

Gebet der Sioux in: Jörg Zink, Das Lied von Gott rings um die Erde. Kreuz Verlag, Stuttgart Zürich 2001.



Wiederkunft

Aus: kurt marti, geduld und revolte. die gedichte am rand. im radius verlag, stuttgart 1995.



Gott erkennen

Claesinne van Nieuwlant in: Im Spiegel der Seele. Die Quellen der Mystik. Ausgewählt und eingeleitet von Elisabeth Hense. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1997.



Sophia

Aus Heinz Nußbaumer, Der Mönch in mir. Erfahrungen eines Athos-Pilgers für unser Leben. Styria Verlag, Wien Graz Klagenfurt 2006.



Agnostizismus

http://de.wikipedia.org/wiki/Agnostizismus



"Ich kenn' Sie! - Wer sind Sie?"

http://www.pissecker.com/programm



Mein Leben ist voller Gott

Aus: Antje S. Naegli, Die Nacht ist voller Sterne. Gebete in dunklen Stunden. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2001.



Mozartjahr

Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie: http://de.wikipedia.org/wiki/Mozartjahr



Weltverklärung

Aus: Karl Rahner Lesebuch herausgegeben von Karl Kardinal Lehmann und Albert Raffelt. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1982/2004.



Die kosmische Dimension der Erlösung

Aus: Anselm Grün, Erlösung. Ihre Bedeutung in unserem Leben. Kreuz Verlag, Stuttgart 2004.



Schöpfungsauftrag

Aus: Jörg Zink, Schöpfungsglaube. Alles ist gut. Denn in allem ist Gott. Kreuz Verlag, Stuttgart 2006.