21.10.2017

Kontexte 11.06.2017


Dreifaltigkeit nach dem Jugendkatechismus

Youcat Deutsch, Jugendkatechismus der katholischen Kirche, Mit einem Vorwort von Papst Benedikt, München.



Credo

Beten im Alltag, action 365, 4. Auflage Frankfurt, 1981, Seite 17



"Heilsökonomie"

Heinrich Michael Knechten, Der Weg zum Heil bei Theophan dem Klausner, Münster 1997.



Das Wir in Person

Roland Breitenbach, Sechs Minuten Predigt, Freiburg 2008.



Kreuzzeichen

Alfred Läpple, Kleines Lexikon des Christlichen Brauchtums, Augsburg 1996.



Nicht zu fassen

Aus: Ferdinand Kerstiens, Große Hoffnungen - erste Schritte, Glaubenswege durch das Lesejahr A. Edition Exodus 2001.


Ich kann es nicht fassen, Gott,
dass dir an mir liegt!
Du bist inwendiger in mir als ich selbst,
sagen die Mystiker.
Vielleicht bist du deswegen so verborgen?

Dir reicht es nicht, allein zu sein.
Du willst uns als deine Kinder,
als Brüder und Schwestern deines Sohne,
erfüllt mit deinem Geist.
Dennoch verbrennen wir nicht in deiner Nähe.

Lass uns etwas erahnen von deinem Leben,
von deiner Liebe, von deiner Barmherzigkeit,
damit wir etwas davon weitergeben können
an die Menschen, die uns brauchen,
von denen wir leben.

Unsere Welt schreit aus vielen Wunden
nach einem solchen Gott,
nach solchen Menschen...



Erfahrungen

Magnus Striet, Dreieinigkeit, in: Georg Gänsewein, Martin Lohmannn, Katholisch, Wissen aus erster Hand, Freiburg 2010.


Sie gehört zu den umstrittensten Überzeugungen des christlichen Glaubens, aber sie markiert ihr Zentrum: die Lehre von der Trinität, er Dreieinigkeit Gottes, und sie entspringt keiner philosophischen Reflexion. vielmehr nimmt sie Glaubenserfahrungen auf und sucht diese im Gespräch mit der Philosophie auf den Begriff zu bringen und zu bewähren...
Der christliche Glaube gründet ursprünglich in Erfahrungen, die Menschen mit der Person Jesu machten, einem Menschen, der ganz im Glauben Israels verwurzelt war. Israel hat sich in seiner Glaubensgeschichte immer entschiedener zu dem Gott bekannt, der Einzigartigkeit für sich beansprucht. Dieser Gott schließt einen Bund mit seinem Volk; er ist ein barmherziger Gott, der Gerechtigkeit in sozialen Verhältnissen fordert. Und auch wenn Israel diesen Gott zunächst als seinen Gott bekennt, so greift doch schließlich die Einsicht, dass der Gott Israels der Gott aller Menschen ist. Jesus lebt ganz aus dem Geist dieses Gottes. Er legte ihn in den geschichtlich - kulturellen und religiösen Verhältnissen seiner Zeit aus, befreite sein Bild von einer in der Unmenschlichkeit endenden Starrheit des Gesetzes....



Bekenntnis zum dreieinigen Gott

Katholischer Erwachsenenkatechismus, Bonn, 2. Auflage 1985, hrsg. Deutsche Bischofskonferenz.


... Ähnlich heißt es in der Präfation des Dreifaltigkeitsfestes:
"Mit deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist bist du (der Vater) der eine Gott und der eine Herr, nicht in der Einzigartigkeit einer Person, sondern in den drei Personen des einen göttlichen Wesens."

Dieses Bekenntnis zum dreieinigen Gott ist ein tiefes Geheimnis, das kein geschaffener Geist von sich aus je zu entdecken vermag. Es ist das Geheimnis einer unergründlichen und überströmenden Liebe: Gott ist kein einsames Wesen, sondern ein Gott, der aus der Überfülle seines Seins heraus sich schenkt und mitteilt, ein Gott, der in der Gemeinschaft von Vater, Sohn und Geist lebt und der darum auch Gemeinschaft schenken und begründen kann. Weil er Leben und Liebe in sich ist, kann er Leben und Liebe für uns sein. So sind wir von Ewigkeit her in das Geheimnis Gottes einbezogen. Gott hat von Ewigkeit her Platz für den Menschen. Letztlich ist das Bekenntnis zum dreifaltigen Gott eine Auslegung des Satzes: Gott ist die Liebe (1 Joh 4,8.16b) Dass Gott von Ewigkeit her in sich Leben und Liebe ist, bedeutet eine Seligkeit und begründet für uns Menschen inmitten einer Welt des Todes und des Hasses unsere Hoffnung. Wir dürfen im Glauben wissen, dass die letzte und tiefste Wirklichkeit Leben und Liebe ist und dass uns durch Jesus Christus im Heiligen Geist Anteil an dieser Wirklichkeit geschenkt ist.



Spät hab' ich dich geliebt

Augustinus in: Gebete großer Menschen. Zusammengestellt von Sr. M. Lucia OCD. Verlag Styria, Graz Wien Köln 1978.



Trinität und Monotheismus

Aus: Karl Rahner Lesebuch. Herausgegeben von Karl Kardinal Lehmann und Albert Raffelt. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien. 2004 (1982).



Gott in mir

Aus. Anselm Grün, Wenn du Gott erfahren willst, öffne deine Sinne. Vier Türme Verlag, Münsterschwarzach 2000.



Konsequenzen

Aus: Bruno Griemens, Online to he@ven. Jugendgebete. Verlag Butzon & Bercker / Haus Altenberg, Kevelaer 2012 (2009).



Bitte um Erkenntnis Gottes

Aus: Breite deinen Frieden in mir aus. Gebete der Religionen. Zusammengestellt und kommentiert von Walter Kühnelt. Verlag St. Gabriel, Mödling Wien 1989.



Du bist heilig, Herr

Franz von Assisi in: Manager-Gebetbuch. Herausgegeben von Michael Bommers, Mechthild Löhr und Lothar Roos. Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer 2001.



Von Bildern leben

Aus: Grün, Anselm: Bilder von Seelsorge.



Die heiligen Bilder

Aus: Katechismus der Katholischen Kirche.



Von der Dreifaltigkeit

Hildebert von Lavardin (1056-1133), in: Laudate Dominum. Altchristliche Kirchenlieder und geistliche Gedichte, lateinisch und deutsch von Richard Zoosmann, München: Müller 1928, S. 229f.



Liebe, die du mich zum Bilde deiner Gottheit hast gemacht



Das alte Credo

Johann Wolfgang v. Goethe , Zahme Xenien IX.



Warten auf Christus

Gilbert Crispin (ca. 1045-1117), Disputatio iudaei et christiani. Disputatio christiani cum gentili de fide Christi. Religionsgespräche mit einem Juden und einem Heiden, übersetzt und eingeleitet von K.W. Wilhelm und G. Wilhelmi, Herders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters, Bd. 1, Freiburg: Herder 2005, S.47f



Unwandelbares Wesen

Didymus der Blinde (4. Jahrhundert), De spiritu sancto. Über den Heiligen Geist, übersetzt und eingeleitet von H.J. Sieben, in FC Bd. 78, Turnhout: Brepols 2004, S. 91-97.



Geschichtliche Erfahrungen

Joseph Ratzinger, Einführung in das Christentum, München 9. Aufl. 1968, S. 125-127.