22.08.2017

Kontexte 30.07.2017


Was ist das »Reich Gottes«?

Aus: Otto Hermann Pesch, Heute Gott erkennen. Topos Taschenbücher, Kevelaer 2012.


Immer wieder träumen die Menschen von einer guten Zeit. Sei es die »goldene« Zeit, auf die man traurig zurückschaut, selbst wenn es sie nie gegeben hat, sei es die Heilszeit der Zukunft, auf die man vorausblickt, selbst wenn man gewiss ist, dass man selbst sie nicht mehr erleben wird. Das gegenwärtige Leben ist so voll von Unerträglichem, dass man den Trost solchen Träumens braucht, um durchhalten zu können. Es ist kein Wunder, wenn sich solch ein Traum von einer guten Zeit in der Vorstellung eines »Reiches« verdichtet. Denn in diesem Wort sammeln sich konkrete Vorstellungen und nicht nur allgemeine Ideen. Das erhoffte Reich oder das Reich, dem man nachtrauert, bringt ein Zusammenleben der Menschen, das von Friede, Versöhnung und Liebe geprägt ist; in dem Konflikte und Gegensätze ausschließlich nach dem Maßstab der Gerechtigkeit ausgetragen werden; wo niemand Not leidet; wo keiner den anderen bedroht; wo die Angst nicht mehr regiert; wo Herrschaft und Macht nicht Unterdrückung bedeuten, sondern willkommene und einsichtige Wegweisung; wo echtes individuelles und kollektives Selbstwertgefühl Platz haben dürfen, ohne andere zu verletzen; kurzum, wo man glücklich ist in allem, was Menschen glücklich machen kann. Ist es ein Wunder, wenn Glaubende ein solches »Reich« nicht sich selber Zutrauen, sondern allein von Gott erwarten? Wenn sich darum bei ihnen der Traum vom »goldenen Reich« zur Vorstellung vom »Reich Gottes« verdichtet?



Ein überraschender Notenfund

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Musikgeschichte. Robert Klugseder ist in einem bayrischen Kloster auf das alte Musikarchiv der Pfarre Spitz gestoßen.

Ganzer Beitrag: http://diepresse.com/home/science/5256414



Die eine Sache

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So viel zu tun, zu wenig Zeit? Dann fragen Sie sich, was die EINE Sache ist, die Ihren Umsatz wirklich steigert, Ihre Woche wirklich besser macht. Diese EINE Sache ziehen Sie durch. Eisern. Ohne sich ablenken zu lassen. Kein Internet, kein Telefon, kein Chef kann Sie davon abhalten.

Jeden Tag zumindest EINE große Sache erledigen – Sie werden sich wundern, wie weit Sie damit kommen!

Die Anregungen für unsere Sommerserie stammen aus dem Buch von Hartmut Sieck: Steigern Sie Ihre Produktivität jetzt!

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Ziel des Lebens

Aus: Erich Fromm, Psychoanalyse und Ethik, zitiert nach Erich Fromm, Worte wie Wege, Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1992.


Das Leben selbst ist eine Kunst - in Wirklichkeit die wichtigste und zugleich schwierigste und vielfältigste Kunst, die der Mensch ausüben kann. Ihr Gegenstand ist nicht diese oder jene spezielle Verrichtung, sondern die »Verrichtung« des Lebens selbst, der Entwicklungsprozeß auf das hin, was der Mensch potentiell ist. Bei der Kunst des Lebens ist der Mensch sowohl Künstler als auch der Gegenstand seiner Kunst. Er ist der Bildhauer und der Stein, der Arzt und der Patient.



Ich besaß sie einmal...

Oscar Wilde in: Wahres Glück wächst in der Stille. Aus den Quellen der Weisheit. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2007.


... die vollkommene Erkenntnis Gottes. Aber in meiner menschlichen Torheit trennte ich mich von ihr, indem ich sie mit anderen teilte. Und doch ist die Erkenntnis, die mir geblieben ist, kostbarer als Purpur und Perlen ... Wäre es nicht besser für mich, in den innersten Vorhof Gottes zu treten und ihn zu loben, als in der Welt zu bleiben ohne Kenntnis Gottes?



Die blaue Ampel

Gerhard Schöne nach einer Idee von Gianni Rodari in: Guido Erbich, Zum Beispiel wir. Das Jugendgebetbuch. Benno Verlag, Leipzig o.J.


Man erzählt sich, die Ampel auf dem Domplatz in Mailand stellte eines Tags all ihre Lichter auf blau. Soll man gehen? Soll man stehn? Soll man fahren oder warten? Was soll blau nur bedeuten? Daraus wurde keiner schlau!

Dieses Blau war noch schöner als der Mailänder Himmel. Wie die Tinte des Dichters für ein Frühlingsgedicht. Wie ein Kirchenglasfenster, von der Sonne erleuchtet. Lapislazuliblau mit etwas Wasser vermischt.

Doch die Leute verfluchten das Verkehrsministerium, die Regierung, die Uno, überhaupt diese Welt. Ein Verkehrspolizist blies die Pfeife und tobte. Und ein Andrer hat schnell ihren Strom abgestellt.

Doch bevor sie erlosch, dachte die blaue Ampel: »Ach, ihr Armen, sicher hat euch noch keiner erzählt, blau bedeutet: Die Straße ist jetzt frei in den Himmel. Wenn ihr wollt, könnt ihr fliegen, falls der Mut euch nicht fehlt.



Sólo Díos basta - Gott allein genügt



Tagung zum Thema "Christlicher Glaube und die Zukunft Europas"

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Swarovskis Buhlschaft

DiePresse.com am 21. Juli 2014



Macht

Petrus Nowack in: Sende uns, Herr, die Zeit des Atmens, Hg. Drutmar Cremer, Regensburg 1992.



Wie entsteht Glaube?

Hartmut von Hentig in: Glaube. Fluchten aus der Aufklärung, Düsseldorf 1992.



Gebet in den Ferien

Aus: Mit eigenen Worten. Gebete junger Menschen, hrsg. von Heinrich Schlake, Werk, Nettetal 1990.



Gewohnheit

Anthony de Mello in: Wie ein Fisch im Wasser, Freiburg 1992.



Verklärt und verwandelt in Gott

Carlo Maria Martini in: Hören, was der Leib uns sagt. Verlag Neue Stadt, München 2000.



Der ich bin ...

Peter Paul Kaspar in: Sehnsucht. Wien 1989.



Worum wir uns sorgen sollen

Johannes Chrysostomus in: Taufkatechesen. Zweiter Teilband, Fontes Christiani Bd. 6/2, Freiburg 1992.



wertvoll

Aus: J. Kornfeld / C. Feldmann, Geschichten, die der Seele gut tun. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1998.



Eine kostbare Bibel

Aus: Öser D. Bünker, Die Güte des Meisters wiegt mehr als ein Berg. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1998.



Man wird bescheiden

Aus: Eugen Roth, Ein Mensch. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1995.



Glück oder Pech?

Aus: Anthony de Mello, Wo das Glück zu finden ist. Jahreslesebuch. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1995.



Segen

Aus: Anthony de Mello, Wo das Glück zu finden ist. Jahreslesebuch. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1995.