20.10.2017

Kontexte 26.02.2017


America first

DiePresse.com - Oliver Grimm am 20.01.2017
http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5157853


"Kauft Amerikanisch und beschäftigt Amerikanisch“

Vor schütterem Publikum zeichnete der neue US-Präsident das Bild einer von korrupten Politikern in ein Gemetzel gestürzten Nation und rief zu Nationalismus auf.

Washington. Nur 16 Minuten dauerte Donald Trumps erste Ansprache als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, doch diese Viertelstunde stellte einen klaren Bruch mit der Weitsicht dar, kraft derer seine Amtsgänger beider Parteien seit dem Zweiten Weltkrieg zu Schutzherren der westlichen Welt wurden. „Ab dem heutigen Tag wird eine neue Vision unser Land regieren. Von diesem Tag an heißt es: "Amerika zuerst" – "Amerika zuerst", rief der 70-jährige frühere Bauunternehmer und Reality-Fernsehstar in seiner Amtsantrittsrede vor dem Washingtoner Kapitol. „Wir müssen unserer Grenzen vor den Verwüstungen anderer Länder schützen, die unsere Produkte herstellen, unserer Unternehmen stehlen und unsere Arbeitsplätze zerstören.



Satirevideo: Die Niederlande stellen sich bei Donald Trump vor

https://www.profil.at/ausland/satirevideo-niederlande-donald-trump-7952190


Im niederländischen Fernsehen wurde Donald Trump mit einer Parodie auf sich selbst begrüßt.
Im typischen Trump-Sprech stellte Arjen Lubac in seiner Sendung "Zondag met Lubach" (Sonntag mit Lubach) sein Land dem neuen US-Präsidenten vor. Das knapp dreiminütige englischsprachige Video parodiert Trumps Art und Weise über Menschen, Länder und Themen zu sprechen: viele Hauptsätze, Adjektive und Superlative. “It's gonna be a great video. It's gonna be absolutely fantastic.“



Österreich zuerst

Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich_zuerst


„Österreich zuerst“ war der Name eines Volksbegehrens, das 1992 von der Freiheitlichen Partei Österreichs unter der Führung von Jörg Haider initiiert wurde und von 25. Jänner bis 1. Februar 1993 zur Unterzeichnung auflag. Es wurde von 416.531 Menschen unterstützt. Die Zustimmung von nur 7,35 Prozent der Wahlberechtigten wurde in den Medien als deutliche Niederlage für Haider angesehen.

Hintergrund
Das Volksbegehren wurde als einer der ersten Punkte der Neuorientierung der Freiheitlichen Partei präsentiert, in deren Verlauf der liberale Flügel der Partei weiter an den Rand gedrängt und der Umgang mit Ausländern im Allgemeinen und Zuwanderern im Speziellen zum Kernthema der Politik der FPÖ wurde. Bevor es initiiert wurde, forderte die FPÖ im Herbst 1992 im Nationalrat die Einsetzung eines Sonderausschusses „zur Behandlung des Ausländerthemas“, um ihre Ideen einer restriktiven Gesetzgebung zu diskutieren. Andernfalls wollte man diesen Plänen über ein Volksbegehren Nachdruck verleihen. Nachdem die anderen Parlamentsparteien (SPÖ, ÖVP und Grüne) die Einsetzung dieses Sonderausschusses ablehnten, beschloss die FPÖ im Oktober 1992 das Volksbegehren „Österreich zuerst“ auf den Weg zu bringen.

Reaktionen
Von Kritikern und häufig in den Medien wurde es als Anti-Ausländer-Volksbegehren bezeichnet, die Intention und die Kampagne dafür als rassistische Hetze betrachtet. Neben den damaligen Regierungsparteien SPÖ und ÖVP sowie den Grünen sprach sich unter anderem auch die Österreichische Bischofskonferenz dagegen aus. Aus Protest gegen das Volksbegehren wurde die Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch gegründet, von der am 23. Jänner 1993 das Lichtermeer, die bislang größte Demonstration der Zweiten Republik, organisiert wurde.
Am 4. Februar trat Heide Schmidt, damals stellvertretende Parteivorsitzende, aus der FPÖ aus. Im Vorfeld des Volksbegehrens hatte sie dieser FPÖ-Initiative als einziges Mitglied des Bundesvorstands der Partei die Unterstützung versagt. Mit ihr verließen die FPÖ-Mandatare Thomas Barmüller, Friedhelm Frischenschlager, Hans Helmut Moser und Klara Motter die Partei und gründeten das Liberale Forum. Um einem Ausschluss zuvorzukommen trat die FPÖ am 8. Juli aus der Liberalen Internationalen aus.
Erneut aufgegriffen wurde der Slogan „Österreich zuerst“ von der FPÖ unter der Führung von Heinz-Christian Strache unter anderem auf Wahlplakaten, als Titel eines von Strache gesprochenen am Rap angelehnten Musikstück und indem er als Motto dem am 18. Juni 2011 beschlossenen neuen Parteiprogramm vorangestellt wurde.



Der heilige Franziskus von Assisi

Aus der Enzyklika LAUDATO SI’ von Papst Franziskus, Rom 2015.


10. Ich möchte diese Enzyklika nicht weiterentwickeln, ohne auf ein schönes Vorbild einzugehen, das uns anspornen kann. Ich nahm seinen Namen an als eine Art Leitbild und als eine Inspiration im Moment meiner Wahl zum Bischof von Rom. Ich glaube, dass Franziskus das Beispiel schlechthin für die Achtsamkeit gegenüber dem Schwachen und für eine froh und authentisch gelebte ganzheitliche Ökologie ist. Er ist der heilige Patron all derer, die im Bereich der Ökologie forschen und arbeiten, und wird auch von vielen Nichtchristen geliebt. Er zeigte eine besondere Aufmerksamkeit gegenüber der Schöpfung Gottes und gegenüber den Ärmsten und den Einsamsten. Er liebte die Fröhlichkeit und war wegen seines Frohsinns, seiner großzügigen Hingabe und seines weiten Herzens beliebt. Er war ein Mystiker und ein Pilger, der in Einfachheit und in einer wunderbaren Harmonie mit Gott, mit den anderen, mit der Natur und mit sich selbst lebte. An ihm wird man gewahr, bis zu welchem Punkt die Sorge um die Natur, die Gerechtigkeit gegenüber den Armen, das Engagement für die Gesellschaft und der innere Friede untrennbar miteinander verbunden sind.

11. Sein Zeugnis zeigt uns auch, dass eine ganzheitliche Ökologie eine Offenheit gegenüber Kategorien verlangt, die über die Sprache der Mathematik oder der Biologie hinausgehen und uns mit dem Eigentlichen des Menschen verbinden. Wie es uns geht, wenn wir uns in einen Menschen verlieben, so war jedes Mal, wenn er die Sonne, den Mond oder die kleinsten Tiere bewunderte, seine Reaktion die, zu singen und die anderen Geschöpfe in sein Lob einzubeziehen. Er trat mit der gesamten Schöpfung in Verbindung und predigte sogar den Blumen „und lud sie zum Lob des Herrn ein, wie wenn sie vernunftbegabte Wesen wären“. Seine Reaktion war weit mehr als eine intellektuelle Bewertung oder ein wirtschaftliches Kalkül, denn für ihn war jedes Geschöpf eine Schwester oder ein Bruder, ihm verbunden durch die Bande zärtlicher Liebe. Deshalb fühlte er sich berufen, alles zu hüten, was existiert. Sein Jünger, der heilige Bonaventura, erzählte: „Eingedenk dessen, dass alle Geschöpfe ihren letzten Ursprung in Gott haben, war er von noch überschwänglicherer Zuneigung zu ihnen erfüllt. Auch die kleinsten Geschöpfe nannte er deshalb Bruder und Schwester.“ Diese Überzeugung darf nicht als irrationaler Romantizismus herabgewürdigt werden, denn sie hat Konsequenzen für die Optionen, die unser Verhalten bestimmen. Wenn wir uns der Natur und der Umwelt ohne diese Offenheit für das Staunen und das Wunder nähern, wenn wir in unserer Beziehung zur Welt nicht mehr die Sprache der Brüderlichkeit und der Schönheit sprechen, wird unser Verhalten das des Herrschers, des Konsumenten oder des bloßen Ausbeuters der Ressourcen sein, der unfähig ist, seinen unmittelbaren Interessen eine Grenze zu setzen. Wenn wir uns hingegen allem, was existiert, innerlich verbunden fühlen, werden Genügsamkeit und Fürsorge von selbst aufkommen. Die Armut und die Einfachheit des heiligen Franziskus waren keine bloß äußerliche Askese, sondern etwas viel Radikaleres: ein Verzicht darauf, die Wirklichkeit in einen bloßen Gebrauchsgegenstand und ein Objekt der Herrschaft zu verwandeln.



Wann die Seele runzelt

Adalbert Ludwig Balling in: Weisheit für die Seele. Gute Gedanken für alle Tage. Herausgegeben von Sylvia Müller und Ulrich Sander. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2007.



Leiste dir ein Lächeln!

Phil Bosmans in: Schenk deiner Seele ein Lächeln. Worte, die gut tun. Herausgegeben von Sylvia Müller und Ulrich Sander. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2009.



Einladung

Andrea Schwarz in: Schenk deiner Seele ein Lächeln. Worte, die gut tun. Herausgegeben von Sylvia Müller und Ulrich Sander. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2009.



Freude ist Medizin

Rainer Haak in: Schenk deiner Seele ein Lächeln. Worte, die gut tun. Herausgegeben von Sylvia Müller und Ulrich Sander. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2009.



Studie: Private Altersvorsorge birgt "ungleich mehr Risken"

© DiePresse.com, 12.01.2014 | 18:29 | (Die Presse)



Vom Umgang mit den Dingen

Aus: Anselm Grün, Menschen führen - Leben wecken, Münsterschwarzach 2001(3).



"Die Vorsehung Gottes hat immer für uns gesorgt..."

Aus: Wie die Farben im Regenbogen, Gütergemeinschaft, Wirtschaft und Arbeit, Augsburg 2004.



In finanzieller Not

Aus: Gebete für das ganze Leben, Benno Verlag, Leipzig 2004.



Wir haben dich lieb

Marie Luise Kaschnitz (1901 - 1974) In: Wege des Glaubens, Düsseldorf, 1988 Religionsbuch Klasse 7.



Mutter Gottes

Aus: Elmar Gruber, Maria - Wege des Glaubens, München 4. Auflage, 1998.



Meine Taten beurteilen

Aus: Werner Tiki Küstenmacher, Die 3 - Minuten Bibel, Norhaven(Dänemark), 2006.



Ohne Unterschied

Aus Ostafrika, in: Jörg Zink, Unter dem großen Bogen. Das Lied von Gott rings um die Erde. Kreuz Verlag, Stuttgart, Zürich 2001.



Andenken an den prägnanten Moment

Aus: Hans Magnus Enzensberger, Gedichte 1950 – 2005. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006.



Nicht nur mir selber gesagt

Aus: Christine Busta. Gedichte. Der Himmel im Kastanienbaum. Otto Müller Verlag Salzburg 1989.



Großigkeiten - Kleinigkeiten

Andrea Schwarz in: Möge das Glück dich begleiten. Worte, die durchs Leben tragen. Herausgegeben von Sylvia Müller und Ulrich Sander. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2005.



Der Maßlose

Aus: Eugen Roth, Ein Mensch. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1995.