19.01.2018

Kontexte 25.12.2017


Die Engelsbotschaft

Aus: Augustin Schmied, Für uns gekommen. Biblische Betrachtungen zur Advents- und Weihnachtszeit. Verlag Neue Stadt, München Zürich Wien 2016.


In der Botschaft „des Engels" an die Hirten und im Lobpreis der Engelchöre lässt Lukas die Bedeutung der Geburt Jesu voll zum Ausdruck kommen. Dem Volk Gottes und darüber hinaus den Menschen insgesamt (vgl. Lk 3,23.38) ist „der Retter" gesandt (2,11). „Große Freude" wird verkündet (2,10). „Freude" ist ein Stichwort, das im Evangelium des Lukas vom Anfang (1,14) bis zum Ende (24, 41.52) immer wieder aufklingt. Dem Wort des Engels an die Hirten folgt ein Lobpreis Gottes durch ein großes Engelheer: „Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade" (2,13f). Was in der Geburt Jesu seinen Anfang nimmt, ist „Verherrlichung Gottes". Gott wird offenbar als der Große und Heilige - und zwar dadurch, dass er sich den Menschen mit seiner barmherzigen Liebe zuwendet. Die Menschen erfahren die „Gnade" Gottes, das heißt den Heilswillen Gottes. Es geht nicht unmittelbar um den „guten Willen" der sich öffnenden Menschen, wie das Engelwort oft gedeutet wurde. Wenn vom „Frieden" die Rede ist, den Gott schenkt, dann ist damit ein alle Bereiche umfassendes Heil („schalom") gemeint, ein Heil, das nur Gott schenken kann.

Den Hirten wurde gesagt, dass ihnen im Krippenkind ein „Zeichen" gegeben sei (2,12). „Die Vorstellung von dem ,Kind im Futtertrog' mag ähnlich wie die von ,Mose im Binsenkörbchen (Ex 2,3) zeichenhafte Bedeutung haben": Gott hat Großes vor mit diesem Kind. „Das eigentliche Paradoxon liegt jedoch in der Armut der Umstände. Eine Ermutigung „für die ,Armen im Lande', an die sich Lukas in besonderer Weise wendet" (Josef Ernst).  



Sage, wo ist Bethlehem?

Rudolf Otto Wiemer in: Dietrich Steinwede (Hg.), Jetzt ist die Zeit der Freude. Weihnachtliche Texte. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2011.


Sage, wo ist Bethlehem?
Wo die Krippe? Wo der Stall?
Mußt nur gehen, mußt nur sehen -
Bethlehem ist überall.

Sage, wo ist Bethlehem?
Komm doch mit, ich zeig es dir!
Mußt nur gehen,
mußt nur sehen -
Bethlehem ist jetzt und hier.

Sage, wo ist Bethlehem?
Liegt es tausend Jahre weit?
Mußt nur gehen,
mußt nur sehen -
Bethlehem ist jederzeit.

Sage, wo ist Bethlehem?
Wo die Krippe? Wo der Stall?
Mußt nur gehen,
mußt nur sehen -
Bethlehem ist überall.



In einer Gegend

Wilhelm Willms in: Dietrich Steinwede (Hg.), Jetzt ist die Zeit der Freude. Weihnachtliche Texte. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2011.


plötzlich
unverhofft
mitten im kalten winter
in der nacht
in einem milieu
wo man es nicht vermutete
in einer gegend ...
die ...
ja die gegend
betlehems felder
wissen sie wo das ist
da ganz am rand der weit
da hat der himmel
die erde geküsst

maria

und da
ist ein ros entsprungen
aus einer wurzel zart
mitten im kalten winter
wohl zu der halben nacht

Wir danken dir, verborgener Gott

wir danken dir
verborgener gott
daß du uns deine stimme
hast hören lassen
deine stimme
im geburtsschrei
eines kindes
im geburtsschrei
einer neuen weit

Wir danken dir, weiser Gott

wir danken dir
weiser gott
für das kind
auf stroh
das uns menschen
einfacher
weiser
menschlicher
und göttlicher
macht



Der Heiland

Hermann Hesse in: Gedichte zur Weihnacht. Hg. Von Stephan Koranyi und Gabriele Seifert. Verlag Reclam, Stuttgart 2009.


Immer wieder wird er Mensch geboren,
Spricht zu frommen, spricht zu tauben Ohren,
Kommt uns nah und geht uns neu verloren.

Immer wieder muß er einsam ragen,
Aller Brüder Not und Sehnsucht tragen,
Immer wird er neu ans Kreuz geschlagen.

Immer wieder will sich Gott verkünden,
Will das Himmlische ins Tal der Sünden,
Will ins Fleisch der Geist, der ewige, münden.

Immer wieder, auch in diesen Tagen,
Ist der Heiland unterwegs, zu segnen,
Unsern Ängsten, Tränen, Fragen, Klagen
Mit dem stillen Blicke zu begegnen,
Den wir doch nicht zu erwidern wagen,
Weil nur Kinderaugen ihn ertragen.



Die Hirten auf dem Feld

Johannes Toegel. Weihnachten für Erwachsene. Verborgene Schätze. Styria Verlag, Wien Graz Klagenfurt 2015.



Krippe und Christbaum

Aus: Peter B. Steiner, Glaubensästhetik. Wie sieht unser Glaube aus? 99 Beispiele und einige Regeln. Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg 2008.



Gott ist Mensch geworden

Aus: Peter B. Steiner, Glaubensästhetik. Wie sieht unser Glaube aus? 99 Beispiele und einige Regeln. Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg 2008.



Adam und Eva an der Krippe

Aus: Peter B. Steiner, Glaubensästhetik. Wie sieht unser Glaube aus? 99 Beispiele und einige Regeln. Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg 2008.



Ich glaube an den Menschen

Aus: Arnold Mettnitzer, Was ich glaube. Überlegungen & Überzeugungen. Styria Verlag, Wien Graz Klagenfurt 2015.



Weihnachtliches

Aus: Ägidius Zsifkovics, Von A bis Z. Gott begegnen in der Welt von heute. Hg. Dominik Orieschnig. Tyrolia Verlag, Innsbruck Wien 2015.



Geruch der Schafe

Aus: Evangelii Gaudium, Papst Franziskus, Rom 24. November 2013.



Papst öffnet Heilige Pforte in Obdachlosenunterkunft

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Zu Übermenschen geworden

Albert Schweitzer, Rede bei der Verleihung des Friedenspreises der deutschen Verleger in Frankfurt, 16.9.1951, in: Ders., Vorträge, Vorlesungen, Aufsätze. Hrsg. von Claus Günzler, Ulrich Luz und Johann Zürcher, München: Beck 2003.



Die Menschlichkeit

Albert Schweitzer, Beitrag in Evangelisch-protestantischer Kirchenbote für Elsaß-Lothringen 48 (1919), S. 143. In: Ders., Vorträge, Vorlesungen, Aufsätze. Hrsg. von Claus Günzler, Ulrich Luz und Johann Zürcher, München 2003.



Geboren, die Herrlichkeit Gottes verwirklichen

Nelson Mandela, Auszug aus seiner Antrittsrede 1994, in: http://www.hospiz-verein-bergstrasse.de/TEX-SONS.HTM



Du musst, was Gott ist, sein

Aus dem "Cherubinischen Wandersmann" des Angelus Silesius. In: Deutsche geistliche Dichtung aus tausend Jahren, hrsg. von Friedhelm Kemp, München: Kösel-Verlag 1996.



Gott begegnen im Mitmenschen

Roland Breitenbach, Sechs Minuten Predigten von A bis Z, Freiburg 2008.



Das Zeichen sehen



Elizabeth T. Spira, ORF-Quotenkönigin, im Porträt

CHRISTOPH STEINER http://www.kleinezeitung.at/allgemein/tribuene/3067539/planlose-quotenkoenigin.story



Elizabeth T. Spira

http://kundendienst.orf.at/orfstars/spira.html



Ute Bock



Das besondere Geschenk

Quelle unbekannt.



Bethlehem

Aus: Wilhelm Gössmann, Es weihnachtet sehr. Weihnachten mit der Poesie entdecken. Topos plus Verlagsgemeinschaft, Kevelaer 2001.



Der Stall

Aus: Wilhelm Gössmann, Es weihnachtet sehr. Weihnachten mit der Poesie entdecken. Topos plus Verlagsgemeinschaft, Kevelaer 2001.



Nicht mehr allein

Aus: Andrea Schwarz, Wenn ich meinem Dunkel traue. Auf der Suche nach Weihnachten. Herder Verlag, Freiburg 1993.



Einladung zum Leben

Aus: Andrea Schwarz, Wenn ich meinem Dunkel traue. Auf der Suche nach Weihnachten. Herder Verlag, Freiburg 1993.



Gebet

Aus: Josef Glazik, Uns leuchtet ein großes Licht. Verlag der Hiltruper Missionare, Münster 2001.