20.04.2018

Kontexte 29.03.2018


Die Automatisierung wird zum Megaproblem

Andreas Kirschhofer-Bozenhardt in: diepresse.com - 14.11.2017
https://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5320370


Die Politik hat die Dramatik der Entwicklungen in der Arbeitswelt noch nicht erkannt; sie verliert den Anschluss an die Moderne.

Andreas Kirschhofer-Bozenhardt in: diepresse.com - 14.11.2017
diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5320370



Geld ohne Arbeit?

Andreas Stangl in: derStandard.at 19. Februar 2018
https://derstandard.at/2000074527610


Finnen kommen vom Grundeinkommen ab...

mehr:

https://derstandard.at/2000074527610



Ein Mensch wie Brot

Aus: Lothar Zenetti, Auf seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht. Matthias-Grünewald Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2011.


Er lehrte uns die Bedeutung und Würde
des einfachen unansehnlichen Lebens
unten am Boden
unter den armen Leuten
säte er ein
seine unbezwingbare Hoffnung

Er kam nicht zu richten sondern aufzurichten
woran ein Mensch nur immer leiden mag
er kam ihn zu heilen

Wo er war
begannen Menschen freier zu atmen
Blinden gingen die Augen auf
Gedemütigte wagten es zum Himmel aufzuschauen
und Gott
ihren Vater zu nennen
sie wurden wieder Kinder
neugeboren
er rief sie alle ins Leben

Er stand dafür ein
dass keiner umsonst gelebt
keiner vergebens gerufen hat
dass keiner verschwindet namenlos
im Nirgends und Nie
dass der Letzte noch
heimkehren kann als Sohn

Er wurde eine gute Nachricht
im ganzen Land ein Gebet
ein Weg den man gehen
ein Licht
das man in Händen halten kann
gegen das Dunkel

Ein Mensch wie Brot
das wie Hoffnung schmeckt
bitter und süß

Ein Wort das sich verschenkt
das sich dahingibt wehrlos
in den tausendstimmigen Tod
an dem wir alle sterben

Ein Wort
dem kein Tod gewachsen ist
das aufersteht und ins Leben ruft
unwiderstehlich
wahrhaftig dieser war Gottes Sohn



Einer, der sich verschenkte

Aus: Lothar Zenetti, Auf seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht. Matthias-Grünewald Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2011.


Einer

der sich verschenkte
der gab, was er hatte
der Brot wurde
und Wein
ein Stück Brot
ein Schluck Wein
für alle
die hungern und dürsten
nach Brot
nach Liebe
nach Gerechtigkeit

Seht
welch ein Mensch
der sich nehmen ließ
brechen, kauen
aufzehren
Stück um Stück
Tag um Tag
schlucken, schlürfen
ausnutzen, austrinken
bis zum letzten
Tropfen seines Blutes

bis alles
vollbracht war
und leer
das Grab

Ja dieser
war Gottes Sohn



Verwandlung

Aus: Lothar Zenetti, Sieben Farben hat das Licht. Worte der Zuversicht. Mathhias-Grünewald-Verlag, Mainz 2006.



Lebendige Erinnerung

Aus: Alois Kraxner, In Christus neu werden. Orientierungshilfe für das Christsein in einer Kirche der Auseinandersetzungen. Wiener Dom-Verlag, Wien 1990.


„Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er aus geliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!" 1 Kor 11, 23b-25.

Wir feiern Eucharistie, weil Jesus uns den Auftrag gegeben hat: Tut dies zu meinem Gedächtnis. Wir feiern Eucharistie, damit Jesus in unserer Erinnerung lebendig bleibt, und weder als Person noch in seiner Heilsbedeutung für uns in Vergessenheit gerät. Aber kann von dieser Feier der Erinnerung, auch wenn sie nach unserem Glauben ganz eigener Art ist, und die Person, derer gedacht wird, selbst gegenwärtig wird, eine Wirkung ausgehen?

Das letzte Abendmahl war eingebettet in eine andere Erinnerungsfeier, in das jüdische Osterfest, in das Gedenken an die Errettung des jüdischen Volkes aus dem Sklavenhaus Ägypten. Diese Erinnerung an das machtvolle Wirken Gottes war und ist für das jüdische Volk, besonders in leidvollen Situationen, eine Quelle der Kraft und der Hoffnung.

Die Erinnerung an den Auszug aus Ägypten ist ein treffendes Beispiel dafür, wie wirksam die Erinnerung im Leben der Menschen sein kann. Dies gilt in gleicher Weise für das Leben der Völker wie für das Leben des einzelnen. Die lebendige Erinnerung an erlittenes Unrecht kann zu Revolutionen führen. Die lebendige Erinnerung an überstandenes Leid kann Mut zu einem neuen Leben schenken.

In der Eucharistiefeier wird das Leben und Sterben Jesu vergegenwärtigt und uns immer neu ins Bewusstsein gebracht: „Das ist mein Leib für euch... Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut." Jesus hat für uns gelebt, ist für uns gestorben und auferstanden. Durch ihn wird die Trennung zwischen Gott und Mensch überwunden und der Neue Bund gestiftet.

Was in und durch Jesus Christus für uns geschehen ist, soll in der Eucharistiefeier uns zuteil werden. „In der Liturgie, besonders im heiligen Opfer der Eucharistie, vollzieht sich nämlich das Werk unserer Erlösung" (Liturgiekonstitution Nr. 2).

Tut dies zu meinem Gedächtnis! Sooft wir Eucharistie feiern, erinnern wir uns an das Fundament unserer Hoffnung. Indem wir uns erinnern an das, was Gott in Jesus Christus gewirkt hat und wirkt, sollen wir Kraft gewinnen für unser Leben.



Fußwaschung

https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/fusswaschung-nt/ch/2278c20368614cd1ce87948bba1b114c/



Lobt Gott, ihr Christen alle gleich

Nikolaus Hermann (1554) in: EG 27



Fußwaschung

Aus: Ilse Pauls, Worte am Weg. Gedichte. Wolfgang Hager Verlag, A-8852 Stolzalpe 70.



Du bist Brot

Aus: Ilse Pauls, Worte am Weg. Gedichte. Wolfgang Hager Verlag, A-8852 Stolzalpe 70.



Sehnsucht nach Geborgenheit

Aus: Margot Käßmann, Sehnsucht nach Leben. Mit Bildern von Eberhard Münch. adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH, Asslar 2011.



Brot in deiner Hand

Heinrich A. Mertens in: Man lebt nur mit dem Herzen gut. Hrsg. Angelika Büchelin. Verlag am Eschbach im Schwabenverlag, Eschbach 2009.



Kardinal gratuliert Oberrabbiner Eisenberg

Kathpresss 14.04.14 - Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Fußwaschung

Martin Gutl, Ich weiß, wem ich glaube, Styria, Graz 1995.



Geben und nehmen

Paul Tillich, in: Waldemar Wolf/Renate Spennhoff (Hrsg.), Miteinander hoffen, Verlag Kath. Bibelwerk, Stuttgart 1995.



Deine Gegenwart

Aus: Ulrich Schaffer, Gott in der Weite meiner Fantasie. Mit Tuschzeichnungen des Autors. Kreuz Verlag, Stuttgart 2008.



Für euch und für alle

Aus: Franz Kamphaus, Hinter Jesus her. Anstöße zur Nachfolge. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2010.



Ich habe euch ein Beispiel gegeben

Aus: Franz Kamphaus, Hinter Jesus her. Anstöße zur Nachfolge. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2010.



Bedingungslos

Aus: Ruth Pfau. Leben heißt anfangen. Worte, die das Herz berühren. Herausgegeben von Rudolf Walter. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2010.



Wie eine Insel mitten in Russland

Aus: Clemens Pickel, Ein Deutscher - Bischof in Russland. Einblicke und Ausblicke, Benno Verlag.



Brot

Aus: Anton Rotzetter, Gott, der mich atmen lässt. Gebete des Lebens, Herder 1994



"Die Kirche sei...

Kardinal Franz König, gefunden in: Brücke. Pfarrblatt der Katholischen Pfarren Leobens, 36. Jhg. Nummer 2, April-Mai 2011.



Entscheide dich

Aus: Gerdi Stoll (Hg.), Ermutigungen für ein ganzes Jahr, Hänssler Verlag Holzgerlingen 2004.



Ansteckende Heiterkeit

Aus: Adalbert Ludwig Balling: Der Seele Flügel verleihen, Agentur des Rauhen Hauses Hamburg.



Auf dem Weg zu dir

Aus: Gerdi Stoll (Hg.), Ermutigungen für ein ganzes Jahr, Hänssler Verlag Holzgerlingen 2004.



Christ sein

Aus: Martin Gutl; In vielen Herzen verankert Styria Verlag.



Einander tragen

Zitiert nach: Benedikta Hintersberger OP, Andrea Kett, Hildegund Keul, Aurelia Spendel OP (Hrsg); Du bist der Atem meines Lebens. Das Frauengebetbuch. Schwabenverlag Ostfildern 2006.



Fußwaschung

Aus: Piet van Breemen; Was zählt, ist die Liebe. Exerzitien für den Alltag. Herder Verlag Freiburg - Basel - Wien 1999.



Gegenwart Christi in den heiligen Handlungen der Eucharistiefeier

Aus der Liturgiekonstitution des II. Vatikanischen Konzils (1962 - 1965): Christus ist in seiner Kirche gegenwärtig.



Zur Geschichte und Bedeutung des Kelches in der Antike

Aus: Werner Eizinger, Wie Weihrauch steige mein Gebet vor dir auf, Meditative Gottesdienste mit Symbolen, Regensburg 2008.



Ein vollkommener Ausdruck der Liebe Gottes

Aus: Henri Nouwen, Jesus, Eine Botschaft, die Liebe ist, Freiburg, 2003.



Ölbergandacht

Quelle unbekannt



"Jesus starb den Opfertod, um Gott zu versöhnen"

Aus: Werner Tiki Küstenmacher, Die 3-Minuten Bibel, München 2006.



Getsemani

Ladislaus Boros, Befreiung zum Leben, Freiburg 1977.



Gebrochenes Brot

Aus: Karlheinz May, Vom Duft der Auferstehung. Die vier Evangelien in Auszügen mit Meditationen, kommentierenden Texten und Zeichnungen. Im Eigenverlag (Holsteinstr 1, D-51065 Köln).



Die Anbetung

Aus: Kurt Koch, Bereit zum Innersten. Für eine Kirche, die das Geheimnis lebt. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2003.



preisgegeben

Aus: Silja Walter, Die Beichte im Zeichen des Fisches. Ein geistliches Tagebuch. Topos Taschenbücher, Kevelaer 2005.



Offenbarung der Liebe Gottes

Aus: Carlo M. Martini, Seht, welch ein Mensch. Texte für alle Tage der Fasten- und Osterzeit. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1999.



Das geteilte Brot

Aus: Anton Rotzetter, Gottes leidenschaft ist Liebe. Der Sinn von kreuz und Auferstehung. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1990.



Tisch

Aus: Gemeinsam entdecken. Ökumenische Gebete und Meditationen, Herausgegeben von Marcus Leitschuh und Cornelia Pfeiffer. Bonifatius / Verlag Otto Lembeck, Paderbirn / Frankfurt am Main 2003.