20.04.2018

Kontexte 22.04.2018


Mein „Credo“

Benedikta Hintersberger in: Irmi und Hans Georg Spangenberger, Wo meine Sehnsucht ein Zuhause hat, Ein Firmkurs, Leseheft für Jugendliche, München 1998.


Ich glaube an Jesus Christus, der mir vorgelebt hat, wie Menschen miteinander leben sollen; der selbst erfahren hat, wie Menschen von Menschen ungerecht behandelt werden, und der durch seine grenzenlose Liebe uns gezeigt hat, wie Gott zu uns steht.

Ich glaube an Jesus Christus, der mir seine Liebe durch andere Menschen sagen lässt; durch Menschen, die mir helfen und mich verstehen; durch Freunde, die zu mir halten und mich annehmen. Er befreit mich von meinen Ängsten und gibt meinem Leben Sinn und Halt.

Ich glaube an Jesus Christus, der mich zum Leben frei macht; der mich bestärkt, anderen zu helfen und zu verzeihen; der von mir erwartet, dass ich viel Phantasie und Engagement entwickle, um seine Botschaft in meinem Leben zu verwirklichen.

Ich glaube an Jesus Christus, der Gottverlassenheit und Todesangst selbst durchlebte, das schwere Kreuz auf sich nahm und so Leid und Tod überwunden hat. Er gibt mir Hoffnung auf ein Leben in Fülle.



Herr, du kennst meinen Weg

Charles de Foucauld in: Gebete für das ganze Leben, Leipzig 2004.


Herr, du kennst meinen Weg,
den Weg, der hinter mir liegt,
und den, der vor mir liegt.
Du begleitest mich in jedem Augenblick.
Du bist immer für mich da.
Was erwartest du von mir?
Weil du mich führst, kann ich versuchen,
mich selbst zu führen,
dass meine Augen und Ohren unterscheiden lernen,
dass meine Hände anderen helfen lernen,
dass mein Denken das Richtige findet,
dass mein Herz das Richtige entscheiden lernt.
Weil du mich führst,
will ich meinen Weg versuchen.



Gebet für die erwachsenen Kinder

Aus: Annegret Kokschal / Peter Kokschal, Gebete für das ganze Leben, Leipzig 2004.


Herr, mit meinen Kindern
kann ich nur noch selten sprechen.
Sie sind erwachsen und leben ihr eigenes Leben.
So lass mich mit dir über sie sprechen,
dich für sie bitten.
Du hast sie mir anvertraut,
ich durfte ihnen auf ihrem Weg ins Leben helfen,
in guten und in schweren Zeiten.
Leider habe ich in ihrer Erziehung
auch manches falsch gemacht,
war ihnen kein rechtes Vorbild.
Ich kann es nicht mehr ungeschehen machen,
das Versäumte nicht nachholen.
So nimm du sie, Herr, bei der Hand.
Führe sie auf den Weg,
auf den ich sie hätte führen sollen.
Erleuchte sie in ihren Endscheidungen
Und stärke sei auf ihrem Lebensweg.
Ich danke dir, o Gott, für meine Kinder.
Bleib bei ihnen und bei mir. Amen.



Leitung im Namen Jesu

Aus: Franz Kamphaus, Priester aus Passion, Freiburg 1993.


Das Bild des Hirten ist Leitbild für den Priester. In seinem Dienst und Leben ist er ganz und gar auf den guten Hirten verwiesen. Nur von ihm her und in seinem Auftrag kann er sich als Hirt verstehen. In der Priesterweihe wird er in den Hirtendienst eingeweiht im Namen Jesu Christi, des einzigen Hirten der Kirche. Ihm hat er nachzufolgen, auf seine Stimme zu hören, seinen einzigartigen Weg zu den Menschen mitzugehen. In der Nachfolge Jesu kann er denen vorangehen, für die er Verantwortung trägt. In seinem Auftrag hat er die Aufgabe, die „Herde Gottes“ (1 Petr 5,2) zusammenzuführen und beieinander zu halten, also der Einheit zu dienen. Hierarchisches Gehabe und autoritäre Allüren verbieten sich für den, der auf Jesus schaut. Seine Autorität geht soweit, wie sie durch Jesus gedeckt ist.
Er darf nie vergessen, dass es um die „Herde Gottes“ geht, nicht also um seine eigene Domäne, schon gar nicht darum, dass er sein eigenes Schäfchen ins trockene bringt. Man muss spüren, dass er nicht auf Wolle und Fleisch aus ist, dass er sein Amt nicht ausübt, weil er dafür bezahlt wird (vgl. bezahlter Knecht), sondern weil ihm an den Schafen liegt, dass er sein Leben für sie einsetzt.
Der Dienst des Priesters erschöpft sich nicht in einer Fülle von Aufgaben und Funktionen, er verlangt den Einsatz der Person. Das kommt nicht zuletzt darin zum Ausdruck, dass die Leitung der Gemeinde ihre Mitte hat in der Leitung der Eucharistie, der Feier der Hingabe Jesu Christi. Sie ist Fundament und Maßgabe des Hirtendienstes. „Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.“



Der Herr mein Hirt! So will ich Gott besingen

Jürgen Henkys 1991 (Psalm 23), in: EG Rheinland.



Hirtenbild

Freche-fromme Frauen-Gedanken, in:
http://frech-fromm-frau.blogspot.de/2013/04/wie-passt-das-biblische-hirtenbild-zur.html



Hirtengedichte

Johann Georg Sulzer, Allgemeine Theorie der Schönen Künste (1771),
http://www.textlog.de/8087.html



Idylle

H. P. Ecker, Art. Idylle, in: Hist. Wörterbuch der Rhetorik, Bd. 4, Tübingen 1998.



Die Legende vom verlorenen Hirten

Aus: Hermann M. Stenger, Im Zeichen des Hirten und des Lammes. Mitgift und Gift biblischer Bilder. Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2000.



Drei-Phasen-Modell eines Hirten für die Zeit, welche die Kuhherde auf der Alm verbringt

Aus: Hermann M. Stenger, Im Zeichen des Hirten und des Lammes. Mitgift und Gift biblischer Bilder. Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2000.



Wärst du mein Hirte, nichts würde mir fehlen

Nach Psalm 23 in der Übersetzung von Huub Oosterhuis, Te Deum April 2012.



Erwecke deine Kirche

Aus: Deutscher Katechetenverein (Hg.)



Ostern: Es geht weiter

(Dr. Franz Greb, ehem. Studentenpfarrer, Geistlicher Beirat der Unterkirchengemeinschaft Christkönig Rosenheim).



Das utopische Dorf Huglhaarpenning

Wolfgang Dettenkofer, ehem. Berufsschulreligionslehrer, Eisenbartlingerweg 2, D-83093 Bad Endorf, e-mail: hwdkha@t-online.de.



"Es werde Brot"

Reinhard und Ursula Werner von der Unterkirchengemeinschaft Christkönig, Rosenheim.



Vorsteher

Aus der Didache.



Sakramentale Repräsentation Jesu Christi als Identitätskern des Priesters

Aus: Kurt Koch, Fenster sein für Gott. Unzeitgemäße Gedanken zum Dienst in der Kirche. Paulusverlag, Freiburg Schweiz 2002.



du bist nichts ohne unseren körper

Aus: Said, Psalmen. C. H. Beck Verlag, München 2007.



Eine nie gehaltene Budgetrede

franz.schellhorn@diepresse.com - ("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.04.2009)