18.11.2017

Predigtgedanken 02.11.2017


Das Offenbarwerden der Söhne und Töchter Gottes
(Hans Hütter 2017)


Am Allerseelentag gedenken wir unserer Toten. Wir wissen sie in Gottes Hand. Sich in die Hand Gottes fallen zu lassen, ist ein Akt des Vertrauens. Er fällt uns nicht leicht, weil wir darin die Kontrolle über uns selbst abgeben. Im Gebet, besonders im "Vater unser", üben wir uns in diesen Schritt ein.



Allerseelen, ein hoffnungsvolles Fest
(Bernd Kösling 2016)


Wie können wir uns ein Leben nach dem Tod vorstellen? Wo und wie leben unsere Toten weiter? Unsere Zukunft liegt im auferstandenen Herrn.



Ich möcht, dass einer mit mir geht, der’s Leben kennt, der mich versteht!
(Hannelore Jäggle 2016)


Das Wegmotiv ist uralt und wird seit jeher mit dem Lebensweg, einem Prozessgeschehen, in Verbindung gebracht! Sich auf etwas hin zu beWEGen, sich selber in BeWEGung zu setzen, setzt eine Mobilisierung der eigenen Kräfte voraus. Kräfte von denen wir und andere oft gar nicht wissen, dass sie in uns sind. Ein Anstoß, in schwierigen Lebensphasen, wo man durch eine negative Erfahrung erstarrt ist, den Aufbruch zu Neuem zu wagen, soll die Bildrede „Ich bin der Weg“ sein. Sie lädt ein, sich auf die Suche nach Neuem zu machen mit der Gewissheit: ich bin auf diesem Weg nicht allein.



Eine Liebe, die stärker ist als der Tod
(Hans Hütter 2015)


Das Erleben einer "Nacht der 1000 Lichter", einer Initiative kirchlicher Jugendorganisationen gegen den Halloweenrummel, führte zu einer berührenden Begegnung mit Menschen, die bereits verstorben sind. Es ist heilsam, sich solchen Begegnungen zu stellen. Das Vertrauen in einen liebenden Gott lässt hoffen, dass solche Erfahrungen nicht nur Einbildung sind.



Gott ist mit uns, auch wenn wir uns in Stunden höchster Not verlassen fühlen
(Max Angermann 2015)


In dunklen Stunden bedrängen uns Resignation und Niedergedrücktheit. Wir wünschten Wort wie "Steh auf!". Der Schmerz des Abschieds bleibt uns jedoch nicht erspart. In diesem Gottesdienst erinnern wir uns an das "Licht Christi" der Osternacht, wenn wir für unsere Verstorbenen Kerzen anzünden. Wenn wir dazu ihre Namen nennen, erinnern wir uns daran, dass Gott einen jeden von uns in der Taufe beim Namen gerufen hat und dass Gott mit uns ist, auch wenn wir uns in Stunden höchster Not verlassen fühlen.



Gott lässt nicht ver-enden, was er liebt
(Hans Hütter 2014)



Ansprache zum Totengedenken beim Kriegerdenkmal
(Sozialreferat der Diözese Linz 2014)



Allerseelen ist ein guter Tag des Gedenkens und Nachdenkens
(Hans Hütter 2013)



Ein Fest versöhnender Fürbitte
(Bruno Primetshofer 2012)



Gott vergisst nicht, die er liebt
(Hans Hütter 2011)