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17.07.2018

Pfarrer Bernd Kösling verstorben

Pfarrer Bernd Kösling
Pfarrer Bernd Kösling

Am 26. Juni 2018 ist Pfarrer Bernd Kösling, ein engagierter Mitarbeiter des Predigtforums, im Alter von 55 Jahren verstorben. - Anfang Februar bat Bernd Kösling mit folgenden Zeilen um eine Pause: "Ich muss leider sämtliche Termine für das Predigt Forum absagen. Leider habe ich eine schwere Krebsdiagnose bekommen ...  Tut mir leid. Wenn es wieder geht, melde ich mich natürlich und mache gerne auch weiter. Denn es macht mir viel Freude." - Wir vermissen einen engagierten Verkündiger der Frohen Botschaft. R.I.P.

Kontexte 25.03.2018

25. Mär `18
Palmsonntag (B)


„Der Mensch kann die Kraft Gottes nicht verhindern.“ - O doch!

Aus: Werner Tiki Küstenmacher, Die neue 3-Minuten-Bibel. Knaur/Pattloch Verlag, München 2015.


„Abba, mein Vater, alles ist dir möglich.“ Das ist der Dreh- und Angelpunkt im Leben Jesu. Manchmal stelle ich mir vor, dass es vor Jesus schon andere Menschen gab, die Gott als Messias auf die Erde geschickt hatte, aber sie alle sind an diesem Wendepunkt gescheitert. Sie wollten weiter auf der Erfolgslinie bleiben, so wie die Heilungen alle erfolgreich waren und ihre Predigten gut ankamen bei den Leuten. Und dann, als ihnen die Kreuzigung drohte, haben sie sich ein Heer Engel schicken lassen, das den Kelch von ihnen wegnahm – und sie waren schnell vergessen. Jesus weiß: Für seinen himmlischen Vater ist alles möglich. Aber Jesus geht darüber hinaus. „Nicht, was ich will, sondern was du willst!“

Der Weg des Erfolgs, unterwegs zum Zielbild des eigenen Lebens, wird irgendwann merkwürdig schmal und steinig. „Hab ich mich verlaufen?“ fragen viele, „ich hatte doch so viele Möglichkeiten, und jetzt schränkt sich alles so ein. Ich hatte doch Kraft für alles, und jetzt soll ich mir so lieb gewordenen Dinge zurücklassen, für immer?“

Erfolg ist Loslassen. Ich kenne keinen erfolgreichen Menschen, der nicht von dieser Erfahrung berichten kann. Auf den letzten Metern vor dem Ziel verändert sich das Ziel in völlig unerwarteter Weise. Er trägt die Kraft des großen Ziel noch in sich, aber es scheint kleiner, klarer, einfacher, und zugleich unendlich wertvoller. Das Ziel ist größer als ich selbst, und ich sehe, dass ich den Weg bis hierher nicht mir allein verdanke.

Dein Erfolg ist nicht die Folge deines Wagemutes und deiner Arbeit. Es ist meine freie Entscheidung, sagt Gott, dich zu segnen. Zu dieser Entscheidung stehe ich. Darauf kannst du dich verlassen. Meinen Segen kannst du nicht erzwingen. Du kannst ihn erbitten – oder auch verhindern. Zum Beispiel, wenn du dein angestammtes Land nicht verlässt. Gib dich niemals mit dem Scheitern zufrieden. Du kannst Großes von mir erwarten. Das Allergrößte. Du wirst staunen über den Erfolg, den ich am Ende bereithalte – für dich und alle um dich herum.



Golgota

Fritz Möser, in: Wo meine Sehnsucht ein Zuhause hat, Ein Firmkurs, Leseheft für Jugendlich, München 1999.


Golgota ist der Ort, an dem wir nicht vorbeikommen,
wollen wir denn Christus glauben.
Golgota war gestern, ist heute, wird morgen.
Golgota, der Börsenmarkt,
Golgota, Das Elendsviertel,
Golgota, der Schlacht- und Viehhof,
Golgota im Präsidentenpalast.
Golgota hinter Stacheldraht.
Golgota ist überall.
Da, wo ein Mensch gequält wird, ist Golgota.
Golgota ist weit weg.
Golgota ist nahe bei uns.
Golgota ist überall...



Eines Tages kam einer

Aus: Wo meine Sehnsucht ein Zuhause hat, Ein Firmkurs, Leseheft für Jugendliche, München 1999.


Eines Tages kam einer,
der hatte einen Zauber in seiner Stimme,
eine Wärme in seinen Worten,
einen Charm in seiner Botschaft.

Eines Tages kam einer,
der hatte eine Freude in seinen Augen,
eine Freiheit in seinem Handeln,
eine Zukunft in seinen Zeichen.

Eines Tages kam einer,
der hatte eine Hoffnung in seinen Wundern,
eine Kraft in seinem Wesen,
eine Offenheit in seinem Herzen.

Eines Tages kam einer,
der hatte einen Vater in den Gebeten,
einen Helfer in seinen Ängsten,
einen Gott in seinen Schreien.

Eines Tages kam einer,
der hatte einen Geist in seinen Taten,
eine Treue in seinen Leiden,
einen Sinn in seinem Sterben.

Eines Tages kam einer,
der hatte einen Schatz in seinem Himmel,
ein Leben in seinem Tode,
eine Auferstehung in seinem Grabe.



Gebet

Peter Boekholt, Durchbrüche wagen, München 1986.


Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens:
Dass ich dann, wenn ich etwas zu sagen habe,
mich einsetze für die Schwachen und Hilflosen;
dass ich dann, wenn ich im Mittelpunkt stehe,
mich um die kümmere, die ins Abseits geraten sind;
dass ich dann, wenn ich „Farbe bekenne muss“,
auch zu meinem Wort stehe;
dass ich dann, wenn ich einen Fehler gemacht habe,
bereit bin, zu dem zu stehen, was ich gemacht habe;
dass ich dann, wenn ich etwas wiedergutzumachen habe,
mich ohne Einschränkung dazu bekenne;
dass ich dann, wenn ich Verzeihung erwarte,
auch selber bereit bin, uneingeschränkt zu verzeihen!



Ich schaue auf Dich

Aus: Martin Gutl, Ich falle in Deine Hände. Meditationstexte. Styria Verlag, Graz Wien Köln 1980.



Der verhöhnte König

Aus: Reinhold Stecher, Liebe ohne Widerruf. Betrachtungen. Tyrolia Verlag, Innsbruck Wien München 1981.



Leidenswerkzeuge

Aus: Lothar Zenetti, Leben liegt in der Luft. Worte der Hoffnung. Matthias Grünewald Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2007.



Das Kreuz, dem wir nicht aus dem Weg gehen dürfen

Aus: Alois Kraxner, In Christus neu werden. Orientierungshilfe für das Christsein in einer Kirche der Auseinandersetzungen. Dom-Verlag, Wien 1990.



Wenn ich schwach bin, bin ich stark

Aus: Franz Kamphaus, Hinter Jesus her. Anstöße zur Nachfolge. Herder Verlag, Freiburg 2010.



Der Erniedrigte und der Erhöhte

Aus: Dietrich Bonhoeffer, Wer ist und wer war Jesus Christus?. Seine Geschichte und sein Geheimnis. Ein Stundenbuch. Furche Verlag Hamburg 1962.



Zum Schweren halten

Aus: Rainer Maria Rilke, Worte die verwandeln. Herausgegeben von Adelheid Nießen. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1989/2001.



Chaosforschung

Aus: Hermann Josef Coenen, Und dennoch bleibe ich. Patmos Verlag Düsseldorf 1993.



Scherben

Aus: Hermann Josef Coenen, Und dennoch bleibe ich. Patmos Verlag Düsseldorf 1993.



Verunsicherung

Aus: Manfred Chobot, Dorfgeschichten. Mit Fotos von Manfred Horvath, herausgegeben von Richard Pils. Verlag publication PN°1, Bibliothek der Provinz, A-3970 Weitra 1992.



Nicht herabgestiegen

Thomas Brandes (thomas.brandes@dehne-brandes.de) www.gottesdienstinstitut-nek.de