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17.07.2018

Pfarrer Bernd Kösling verstorben

Pfarrer Bernd Kösling
Pfarrer Bernd Kösling

Am 26. Juni 2018 ist Pfarrer Bernd Kösling, ein engagierter Mitarbeiter des Predigtforums, im Alter von 55 Jahren verstorben. - Anfang Februar bat Bernd Kösling mit folgenden Zeilen um eine Pause: "Ich muss leider sämtliche Termine für das Predigt Forum absagen. Leider habe ich eine schwere Krebsdiagnose bekommen ...  Tut mir leid. Wenn es wieder geht, melde ich mich natürlich und mache gerne auch weiter. Denn es macht mir viel Freude." - Wir vermissen einen engagierten Verkündiger der Frohen Botschaft. R.I.P.

Kontexte 31.03.2018

31. Mär `18
Osternacht (B)


Nehmt mich mit vom Grab

Aus: Marie-Luise Langwald, Frauen-ge-danken, Klens-Verlag, S. 112-113, © Patris-Verlag, Vallendar.


Nehmt mich mit zum Grab,
ihr Frauen.

Lasst mich teilhaben
an eurer Sorge,
an eurer Liebe,
an eurem Mut.

Lasst mich teilhaben
an eurer Verwunderung: der Stein ist gehoben,
an eurem Erstaunen: das Grab ist leer,
an eurer Ahnung: der Tote lebt.

Lasst mich teilhaben
an eurer Hoffnung,
an eurer Freunde,
an eurem Aufbruch.

Nehmt mich mit vom Grab,
ihr Frauen.

An eurer Seite
finde ich den Herrn.

Nehmt mich mit vom Grab,
ihr Frauen.



Ostermorgen

Emanuel Geibel in: Hans-Rüdiger Schwab, Gott im Gedicht. Ein streifzug durch die deutschsprachige Lyrik. Tops plus Taschenbücher, Kevelaer 2007


Die Lerche stieg am Ostermorgen
Empor ins klarste Luftgebiet,
Und schmettert’ hoch im Blau verborgen
Ein freudig Auferstehungslied,
Und wie sie schmetterte, da klangen
Es tausend Stimmen nach im Feld:
Wach auf, das Alte ist vergangen,
Wach auf du froh verjüngte Welt!

Wacht auf und rauscht durchs Tal, ihr Bronnen,
Und lobt den Herrn mit frohem Schall!
Wacht auf im Frühlingsglanz der Sonnen
Ihr grünen Halm und Läuber all!
Ihr Veilchen in den Waldesgründen,
Ihr Primeln weiß, ihr Blüten rot,
Ihr sollt es alle mit verkünden:
Die Lieb ist stärker als der Tod.

Wacht auf ihr trägen Menschenherzen,
Die ihr im Winterschlafe säumt,
In dumpfen Lüsten, dumpfen Schmerzen
Ein gottentfremdet Dasein träumt.
Die Kraft des Herrn weht durch die Lande
Wie Jugendhauch, o laßt sie ein!
Zerreißt wie Simson eure Bande,
Und wie die Adler sollt ihr sein.

Wacht auf ihr Geister, deren Sehnen
Gebrochen an den Gräbern steht,
Ihr trüben Augen, die vor Tränen
Ihr nicht des Frühlings Blüten seht,
Ihr Grübler, die ihr fern verloren
Traumwandelnd irrt auf wüster Bahn,
Wacht auf! Die Welt ist neugeboren,
Hier ist ein Wunder, nehmt es an!

Ihr sollt euch all des Heiles freuen,
Das über euch ergossen ward!
Es ist ein inniges Erneuen
Im Bild des Frühlings offenbart.
Was dürr war, grünt im Wehn der Lüfte,
Jung wird das Alte fern und nah,
Der Odem Gottes sprengt die Grüfte -
Wacht auf! der Ostertag ist da.



Ostern ungezügelt

Johann Pock, Ostern 2018, nach einer Idee auf "feinschwarz" http://www.feinschwarz.net


Tote Knochen erheben sich
            zum Tango des Lebens
leblose Gebeine tanzen
            den Reigen der Befreiten.

Ostern befreit
            zu maßloser Barmherzigkeit
            grenzenloser Gerechtigkeit
            und ungebändigter Liebe.

Der Raum ist entgrenzt
            die Fernsten sind nahe
            und Fremde gibt es nicht mehr.

Die Zeit ist entfesselt
            kein zu spät oder zu früh mehr
Anbruch von Gegenwart
            im Horizont des Ewigen

Und über allem
            tönt ungezügelt
            der Freudenschrei des Auferstandenen:
            Halleluja!



Weck uns auf

Aus: Anton Rozetter, Gott, der mich atmen lässt, Freiburg 1985.


Lebendiger Gott

Aus dem Schlaf der Sicherheit
            weck uns auf

Aus dem Tod der Liebe
            weck uns auf

Aus der Faulheit des Denkens
            weck uns auf

Aus dem Schlaf der Selbstgenügsamkeit
            weck uns auf

Aus dem Tod der Hoffnung
            weck uns auf

Aus der Dürre der Phantasie
            weck uns auf

Aus dem Schlaf der Sinne
            weck uns auf

Aus dem Tod der Gefühle
            weck uns auf

Aus Kleinlichkeit und Enge
            weck uns auf



Faktencheck

https://de.wikipedia.org/wiki/Faktencheck


Der Faktencheck bezeichnet ein journalistisches Konzept, das die Aussage einer oder mehrerer Personen anhand von nachprüfbaren, rationalen und objektiven Fakten überprüft. Dabei werden wörtliche oder schriftliche Aussagen den recherchierten Fakten gegenübergestellt. Auch in der wissenschaftlichen Analyse von politischen Prozessen werden Faktenchecks vorgenommen.
Der Begriff wird auch außerhalb des Journalismus verwendet, beispielsweise von Ermittlungsbehörden[3] oder gesellschaftliche Gruppen oder Parteien in deren eigenen Medien, wobei hier nicht zwingend die Nachvollziehbarkeit von Belegen gewährleistet ist.

mehr:
https://de.wikipedia.org/wiki/Faktencheck



gerettet

Ingrid Penner
www.dioezese-linz.at/dl/.../4.Fastensonntag_2015.pdf



Auferstehung

Marie Luise Kaschnitz in: Georg Langenhorst, Gedichte zur Bibel. Texte – Interpretationen – Methoden. Ein Werkbuch für Schule und Gemeinde. Kösel Verlag, München 2001.



Ostern

Ingeborg Drewitz in: Georg Langenhorst, Gedichte zur Bibel. Texte – Interpretationen – Methoden. Ein Werkbuch für Schule und Gemeinde. Kösel Verlag, München 2001.



Licht, Freude, Hoffnung

Pater Heinrich Stummer, Redemptorist



Ostern an der Schwelle

Johann Pock, Ostern 2015



Kann das sein?

Aus: Lothar Zenetti, Auf seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht. Matthias-Grünewald Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2011.


Kann das denn sein, Herr,
dass du uns hoffen lässt, auf dich,
dein Leben und die Unsterblichkeit
über den Tod hinaus, den wir fürchten,
und lässt diese Hoffnung
ins Leere gehn?

Kann das sein, dass du
deine Hände nicht rührst
und lässt die Toten, die doch auf dich
ihr Vertrauen setzten und in
deine Hände sich gaben,
versinken ins Nichts?

Und dass du nicht eingedenk bist
derer, die deinen Namen anriefen
und lebten nach deinen Weisungen;
und es war ihnen deine Liebe
wichtiger noch als ihr eigenes Leben?

Kann das sein, o getreuer Gott,
dass du schweigend vergehen lässt,
als bedeute es nichts,
was du ins Dasein gerufen, was du
dir unwiderruflich erworben,
was du geliebt hast?



Den Tod nicht schauen

Aus: Jahr und Tag, Besinnungen zum Leben, Elmar Gruber, Don Bosco Verlag.



Ostern – ein Fest der Brüche

Johann Pock, Wien 04/2014



Ostern rüttelt am Tabu des Todes

Kathpresss 14.04.14 - Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Christen sind Widerstandskämpfer gegen den Tod

Kathpresss 15.04.14 - Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Auferstehung war demütiger Sieg und kein Triumph

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Sterbenskranke Wienerin umrundet Wien

Kathpresss 15.04.14 - Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Abel steht auf

Hilde Domin, Sämtliche Gedichte, hrsg. Nikola Herweg und Melanie Reinhold, Frankfurt: S. Fischer 2009.



Nacht eines Pfarrers

Dieter Wellershoff, Der Himmel ist kein Ort. Roman, Köln: Kiepenheuer & Witsch 2009.



Christ lag in Todesbanden

Martin Luther (1524) teilweise nach der Sequenz Victimae paschali laudes des Wipo von Burgund (vor 1048), in: EG 102.



Jesus, unser Trost und Leben

Ernst Christoph Homburg (1659) in: EG 561.



Wunderlicher, lieblicher Gott

Martin Luther, Das schöne Confitemini. Der 118. Psalm, Biblische Studien 18, Moers: Verlag der Buchhandlung des Erziehungsvereins Neukirchen 1957.



Der Glaube an die Auferstehung Jesu

Joseph Ratzinger, Benedikt XVI., Jesus von Nazareth, Herder-Verlag, Freiburg, 2011.



Das Wagnis, an die Auferstehung zu glauben

Karl Rahner, Das große Kirchenjahr, Herder-Verlag, Freiburg Basel Wien 1990.



Halleluja!

Georges Hourdin, Paris.



Was Sie immer schon über Ostern wissen wollten

http://www.heiligenlexikon.de/Kalender/Ostern.html



Auch das ist Auferstehung

Verfasser unbekannt



Zum Davonlaufen

Bernhard Rathmer, unveröffentlicht



Das Geheimnis der Osternacht

Aus: Joseph Ratzinger, Dogma und Verkündigung. München : Erich Wewel Verlag 1973.



Wenn du auferstehst

Aus: Ingeborg Bachmann, Sämtliche Gedichte, München: Piper Verlag 2002.



Osterwind

Aus: Hilde Domin, Sämtliche Gedichte, Frankfurt: S. Fischer Verlag 2. Aufl. 2009.



Qui resurrexit

Albrecht Haushofer , in: Hausbuch deutscher Gedichte. Mit über 550 Gedichten und geistlichen Liedern, einer Einführung von Karlheiz Schmidthüs, Freiburg : Herder Verlag 1961.



Am Tage der Auferstehung Christi

Andreas Gryphius, in: Hausbuch deutscher Gedichte. Mit über 550 Gedichten und geistlichen Liedern, einer Einführung von Karlheiz Schmidthüs, Freiburg : Herder Verlag 1961.



Die Ewigkeit der drei Tage



lautstark und vernehmlich

Graf, Beatrice; lautstark und vernehmlich; in: Beten durch die Schallmauer- Impulse und Texte; Neuss, KJG Verlagsgesellschaft mbH, 1997.



Steine bewegen

Johann Pock, Ostern 2008 - Siehe Liste der Mitarbeiter



Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung

Aus: Karlheinz May, Vom Duft der Auferstehung. Die vier Evangelien in Auszügen mit Meditationen, kommentierenden Texten und Zeichnungen. Im Eigenverlag (Holsteinstr 1, D-51065 Köln).



Der Erlöser der Welt

Aus: Egon Kapellari, Ein Fest gegen die Schwerkraft. Osterbetrachtungen. Styria Verlag Wien Graz Klagenfurt 1993.