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17.07.2018

Pfarrer Bernd Kösling verstorben

Pfarrer Bernd Kösling
Pfarrer Bernd Kösling

Am 26. Juni 2018 ist Pfarrer Bernd Kösling, ein engagierter Mitarbeiter des Predigtforums, im Alter von 55 Jahren verstorben. - Anfang Februar bat Bernd Kösling mit folgenden Zeilen um eine Pause: "Ich muss leider sämtliche Termine für das Predigt Forum absagen. Leider habe ich eine schwere Krebsdiagnose bekommen ...  Tut mir leid. Wenn es wieder geht, melde ich mich natürlich und mache gerne auch weiter. Denn es macht mir viel Freude." - Wir vermissen einen engagierten Verkündiger der Frohen Botschaft. R.I.P.

Kontexte 15.04.2018


Jesus hat seine Herrschaft bestellt

Nach dem englischen Lied „Jesus shall reign“ von Isaac Watts 1707, deutsch von Johann Christoph Hame 1950. In: EG 610.


Jesus hat seine Herrschaft bestellt,
bis an das Ende dieser Welt,
sein Königreich wird nicht vergehn,
solange sich die Sonnen drehn.

Kein Volk so fremd, kein Land so fern,
es priese nicht den lieben Herrn,
die Kindlein haben seiner Macht
ein stammelnd Loblied dargebracht.

Wo er regiert, wird alles neu,
dort springen die Gefangnen frei,
den Müden schenkt er Ruhestatt
und die die, die hungern, macht er satt.

Ein jed’ Geschöpf ihn preisen soll,
den König aller Ehren voll!
Er hat den Himmel aufgetan,
die Erde stimmt ihr Loblied an.



Nun lob mein Seel den Herren

Johann Gramann (um 1530), in: EG 289.


Nun lob, mein Seel, den Herren,
was in mir ist, den Namen sein.
Sein Wohltat tut er mehren,
vergiß es nicht, o Herze mein.
Hat dir dein Sünd vergeben,
und heilt dein Schwachheit groß,
errett‘ dein armes Leben,
nimmt dich in seinen Schoß,
mit reichem Trost beschüttet,
verjüngt, dem Adler gleich;
der Herr schafft Recht,
behütet, die leidn in seinem Reich.



I have a dream...

Dr. Martin Luther King Jr. Rede zum Marsch auf Washington am 28. August 1963 vor 250.000 Menschen am Lincoln Memorial. http://www.dadalos.org/deutsch/Vorbilder/vorbilder/mlk/traum.htm



Vergebung

https://kernfragen-des-glaubens.de/11-schuld-sunde-vergebung/


Gläubige können Vergebung für alle Sünden, für alle Schuld und alle Menschen für möglich halten, obwohl es für menschliche Erkenntnis viel „Unentschuldbares“ gibt. Sie sehen eigene und fremde Sünde und Schuld im größeren Zusammenhang der Wirklichkeit Gottes „aufgehoben“, auch wenn ihnen das im Einzelfall (und besonders bei großen Verbrechen) nur in kleinen Ansätzen und Schritten möglich ist.

Die Frage, wie Schuld und Sünde zu beurteilen (und damit zu leben!) ist, wenn sie vergeben und bestraft worden sind, wird heute mehr in Talkshows behandelt als in der Kirche und Theologie. Das ist anzuerkennen, weil dadurch Möglichkeiten der Reflexion und Verarbeitung von Schuld bekannt werden und dabei meistens sowohl die Schuldigen wie auch die „Opfer“ zu Wort kommen. Zuschauer können sich im Abstand als Unbeteiligte eigene Gedanken zu diesem schwierigen Thema machen und Anregungen zu einem verantwortungs­bewussten Umgang mit eigener Schuld mitnehmen.

Vergebung bedeutet die Zurückstellung einer ichbezogenen, vergangenheits- und normorientierten Einstellung, auch dort, wo sie im Augenblick berechtigt erscheint. Vielmehr wird eine offene, zukunftsbezogene und zusammenhangorientierte Sachlichkeit angestrebt, die sich gemeinsam mit dem/den anderen um die Lösung der anstehenden Probleme bemüht, indem neue Wege gesucht und soviel Hindernisse wie möglich ausgeschaltet werden. Christen lassen es nicht nur bei Verurteilung, Bestrafung und Wiedergutmachung bewenden. Das ist allerdings eine sehr anspruchsvolle Einstellung, die viel Gedankenarbeit erfordert und sicher auch oft enttäuscht wird und erfolglos bleibt.

Der sündige Mensch ist nach diesem Verständnis nicht als ganzer schlecht, d.h. nicht mit seiner Schuld identisch. Das kommt auch in zahlreichen Worten der Bibel für Vergebung von Schuld zum Ausdruck, (z.B. waschen, reinigen, abwaschen, bedecken, wegnehmen, wegschaffen). Der allgemeine Begriff der Schuld erlaubt in der Anwendung auf den Einzelfall vielfache Differenzierungen. (…)



Wenn die Zeit die Wunden heilt

https://lyricstranslate.com/de/eisbrecher-wenn-zeit-die-wunden-heilt-lyrics.html Offizielle Webseite: http://www.eis-brecher.com/


Wenn Zeit die Wunden heilt
Aus der Mitte meiner Seele
Irgendwo tief in mir drin
Hör' ich ihre leisen Stimmen fragen
Was und wer ich bin
 
Sie lenken und regieren mich
Streiten sich oft nächtelang
Ich kann nichts dagegen tun
Verlier nur wieder den Verstand
 
Sie umzingeln mein Gewissen
Wollen wissen, wie und wann
Sie sezieren meine Gedanken
Bis ich nichts mehr denken kann
 
Wo bin ich hier
Was mach ich hier
Wo führt das alles hin
Mein Leben tickt gegen den Uhrzeigersinn
 
Wenn Zeit die Wunden heilt
Dann zähl' ich die Minuten
Wenn Zeit die Wunden heilt
Sag mir, warum sie bluten
 
Es ist, als ob die ganze Welt
Mich jeden Tag gefangenhält
Wenn Zeit die Wunden heilt
Dann soll sie sich beeilen
 
Das Rätsel meines Lebens
Liegt hier vor mir auf dem Tisch
Ich krieg' die Teile nicht zusammen
Denn jeder Tag verändert mich
 
Von 10 Millionen Wegen
Bringt nur einer mich ans Ziel
Um mich herum nur leere Menschen
Sie versprechen mir zu viel
Das Leben, das sich Leben nennt
Ist weit von mir entfernt
Ich erstick' in meinen Träumen
Hab' zu leben fast verlernt
 
Ich drück' auf Wiederholung
Wenn die Nacht beginnt
Mein Leben tickt gegen den Uhrzeigersinn
 
Wenn Zeit die Wunden heilt
Dann zähl' ich die Minuten
Wenn Zeit die Wunden heilt
Sag mir, warum sie bluten
 
Es ist, als ob die ganze Welt
Mich jeden Tag gefangenhält
Wenn Zeit die Wunden heilt
Dann soll sie sich beeilen
 
Wenn Zeit die Wunden heilt
Dann zählen nur Sekunden
Wenn Zeit die Wunden heilt
 
Wenn Zeit die Wunden heilt
Dann zähl' ich die Minuten
Wenn Zeit die Wunden heilt
Sag mir, warum sie bluten
 
Es ist, als ob die ganze Welt
Mich jeden Tag gefangenhält
Wenn Zeit die Wunden heilt
Dann soll sie sich beeilen



Versöhnung

https://www.hjhaering.de/vergebung-der-suenden-predigt/


Bei allem Bezug auf Gott, dem Quell aller Güte, haben Vergebung und Versöhnung im einschränkungslosen Sinn eine zutiefst menschliche und humane Seite. Wir können sie in unsere Welt hinein übersetzen mit der Bereitschaft, andere – ohne Ansehen ihres Versagens – so anzunehmen, wie sie sind und ihnen dieselbe tiefe Freiheit zu gewähren, die wir für uns selbst ersehnen. Das heißt aber auch, dass eine solche Vergebung und eine solche Freiheit nicht das Vorrecht von uns Christen ist. ..
Aber es ist eine Tiefenstruktur, die wir auch im Judentum und im Islam ausgesprochen finden. Es ist zudem eine Tiefenstruktur, die überhaupt eine jede religiöse Grenze sprengt, – so sehr, dass unsere gemeinsame, christlich-menschliche Orientierung nur die Versöhnung der gesamten Menschheit einschließen kann, – in der heutigen Weltsituation mehr denn ja. Wenn wir uns also vom Gedanken der Sündenvergebung, der Vergebung von Schuld und der Versöhnung leiten lassen, dann liefern wir für den Weltfrieden einen unverzichtbaren Beitrag.



Skeptizismus und Glaube

Nicoläs Gomez Dävila in: Gerhard Lohfink, Heute – wann sonst? Unangepasstes über Gott und die Welt. Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2014.



Wirklich auferstanden

Aus: Egon Kapellari, Menschenzeit in Gotteszeit. Wege durch das Kirchenjahr. Styria Verlag, Graz Wien Köln 2002.



Die Identität des toten und auferstandenen Christus

George Augustin in: Walter Kardinal Kasper / George Augustin (HG), Hoffnung auf das ewige Leben. Kraft zum Handeln heute. Theologie im Dialog. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2015.



Jesus

Aus: Ilse Pauls, Auf dem Weg. Gedichte und Gebete. Edition Club d'Art international. Klagenfurt 2009.



Das Unsichtbare im Sichtbaren

Aus: Gerhard Lohfink, Heute – wann sonst? Unangepasstes über Gott und die Welt. Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2014.



Frei ist der Mensch

Klaus Hemmerle, Hirtenbriefe, hrsg. Karlheinz Collas, Aachen: Einhard Verlag 1994.



Auf, auf, mein Herz, mit Freuden

Paul Gerhardt (1647) in: EG 112,1-3 und 6.



Meine engen Grenzen

Eugen Eckert (1981) in: EG 600 oder NGL 437



Offene Worte brauchen verschlossene Türen

Aus: Christ & Welt Ausgabe 51/2010 http://www.christundwelt.de/detail/artikel/offene-worte-brauchen-verschlossene-tueren/



Hölle

Quelle: http://www.stjosef-lohne.de/PDF/prePfingsten08-Gis.pdf



Du bist da!

Aus: Das Lächeln Gottes. Gebete unserer Zeit. Hrsg. Von Maria Otto und Ludger Hohn-Morisch. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2003.



Wenn du Gott suchst oder Auferstehung

Aus: Andrea Schwarz, Du Gott des Weges segne uns. Gebete und Meditationen. Herder Verlags Freiburg Basel Wien 2008.



Zeugen sein

Aus: Cäcilia Kittel, Sei stille dem Herrn. Impulse zur eucharistischen Anbetung. Don Bosco Verlag, München 2006.



Ekstatisches Leben

Aus: Henri J. M. Nouwen, Dem vertrauen, der mich hält. Das Gebet ins Leben nehmen. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2003.