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19.07.2018

Pfarrer Bernd Kösling verstorben

Pfarrer Bernd Kösling
Pfarrer Bernd Kösling

Am 26. Juni 2018 ist Pfarrer Bernd Kösling, ein engagierter Mitarbeiter des Predigtforums, im Alter von 55 Jahren verstorben. - Anfang Februar bat Bernd Kösling mit folgenden Zeilen um eine Pause: "Ich muss leider sämtliche Termine für das Predigt Forum absagen. Leider habe ich eine schwere Krebsdiagnose bekommen ...  Tut mir leid. Wenn es wieder geht, melde ich mich natürlich und mache gerne auch weiter. Denn es macht mir viel Freude." - Wir vermissen einen engagierten Verkündiger der Frohen Botschaft. R.I.P.

Kontexte 01.07.2018


Deine Hände

Marareta Fries (1961) in: EG 424.


Deine Hände, großer Gott,
halten unsre liebe Erde,
gibst das Leben, gibst den Tod,
schenkst uns Wasser, schenkst uns Brot,
gib auch, dass wir dankbar werden.

Unsre Welt ist wirr und bunt,
jeder will das Beste haben.
Jeder hastet Stund um Stund.
Halt uns Menschen doch gesund,
du allein verteil die Gaben.

Hilf, dass in der weiten Welt,
Kinder nicht aus Hunger sterben.
Fruchtbar mache jedes Feld,
ohne alles Gut und Geld,
keine Seele lass verderben.



Gib Frieden, Herr, gib Frieden

Jürgen Henkys (1980) 1983 nach dem niederländischen »Geef vrede, Heer, geef vrede« von Jan Nooter 1963, in: EG 430.



Neues Osterlied

Kurt Marti,
https://wurfbude.wordpress.com/2014/04/21/kurt-marti-anderes-osterlied/


Das könnte den Herren der Welt ja so passen,
wenn erst nach dem Tode Gerechtigkeit käme,
erst dann die Herrschaft der Herren,
erst dann die Knechtschaft der Knechte
vergessen wäre für immer.

Das könnte den Herren der Welt ja so passen,
wenn hier auf der Erde alles so bliebe,
wenn hier die Herrschaft der Herren,
wenn hier die Knechtschaft der Knechte
so weiterginge wie immer.

Doch der Befreier vom Tod ist auferstanden,
ist schon auferstanden, und ruft uns jetzt alle
zur Auferstehung auf Erden,
zum Aufstand gegen die Herren,
die mit dem Tod uns regieren.



Wahrnehmung

Predigt von Prof. Dr. Jaap de Lange (02.07.2006) Töchter, steht auf! - Das Aufstehen beginnt bei uns selbst.
https://predigtforum.de/2006/06/27/tochter-steht-auf/#predigt


Jesus nimmt Menschen wahr, die von anderen für tot erklärt werden, die aber Leben in sich tragen und ihre Zukunft nicht aufgeben müssen. Es berührt ihn. Er nimmt das Leben ernst. Auch wenn die anderen es nicht mehr sehen, nicht mehr fühlen. Wenn Menschen aneinander vorbei laufen. Wenn nichts mehr erwartet wird. Dann kommt der Schmerz. Gib auf. Du hast in deinem Leben Pech gehabt ... Da will Jesus Menschen zu ihrem Recht kommen lassen – als Mensch, als Frau.

Auferstehung beginnt mit Aufstehen

Das will uns der Erzähler der beiden Frauengeschichten erzählen. Jesus leidet mit Menschen und lässt sich ansprechen. Er läuft nicht vorbei. Er sieht hin. Uns wird gesagt: Vertrau dich ihm an. Jemand, der so Menschen sieht, kann dir viel bedeuten. Wenn dich andere aufgeben und keine Möglichkeiten mehr sehen, richtet er dich auf und gibt dich dem Leben zurück...

Hier, in dieser Geschichte, beginnt das Aufstehen bei den Menschen selbst. Sie wagen den ersten Schritt. Der Vater, der für seine Tochter auf die Knie geht ... Die Frau, die gegen alle Regeln aus den Schatten ihres Lebens tritt und sich nach vorne wagt ...
Diese Geschichte erzählt von Menschen, Frauen, Töchter, die mit Jesus auf ihr Leben blicken und ihr Vertrauen auf ihn richten: Rühr mich an, richte mich auf.

Spurensuche

Wir lesen diese Geschichte, nachdem wir Ostern und Pfingsten gefeiert haben, das Fest von Jesu Auferstehung – und das Fest von Menschen, die ihm nachfolgen, gerufen durch seinen Geist. Heute begegnen wir Menschen, Frauen, die ihm nahe kommen, seine Stimme hören und die Kraft entdecken, die sie zum Leben weckt. Sie suchen seine Spur, um durch ihn wieder Leben zu haben.

Zwei Frauen ... eine junge, eine ältere. In dieser Geschichte stehen sie für viele andere Frauen, denen das Leben nicht mehr glückt, die verneint werden, klein gehalten, nicht wahrgenommen, für tot erklärt. Aber dann kommt Jesus von Nazareth in die Stadt. Er sagt: Töchter, steht auf – und geht – in Frieden.  



Gottes universaler Heilswille

Aus: Walter Kardinal Kasper, Barmherzigkeit. Grundbegriff des Evangeliums – Schlüssel christlichen Lebens. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2012.



Was ist der Mensch?

Aus: Johannes Bours, Ich werde ihm den Morgenstern geben. Worte für den Lebensweg. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1988.



Eine Frage der Übersetzung

Aus: Walter Kardinal Kasper, Barmherzigkeit. Grundbegriff des Evangeliums – Schlüssel christlichen Lebens. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2012.



Vertrauensvolle Zuneigung

Aus: Pierre Stutz, Du hast mir Raum geschaffen. Inspiriert von den Psalmen. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2003.



Ein perfektes Kind - wer wünscht sich das nicht?

Christiane Kohler-Weiß in: Leben 2010. Ein Lesebuch. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2009.



Frauenkarriere mit Stolpersteinen

martina.salomon@diepresse.com ("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.01.2008) 24.01.2008 | 18:18 | MARTINA SALOMON (Die Presse) © DiePresse.com



Verschwörung

michael.prueller@diepresse.com 08.01.2011 | 17:48 | Michael Prüller (Die Presse) © DiePresse.com



Geben und Nehmen

Paul Tillich, in: Waldemar Wolf/Renate Spennhoff (Hg.), Miteinander hoffen, Biblische Texte, Gebete und Betrachtungen. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 1995.



Die Warner

Aus: Erich Fried, Beunruhigungen, Gedichte. Wagenbach-Verlag, Berlin 1985.



Und er hat mich nicht geheilt

Aus: Marie-Luise Langwald, Frauen-ge-danken. Klens-Verlag, Düsseldorf 1990.



Talita kum

Aus: Marie-Luise Langwald, Frauen-ge-danken. Klens-Verlag, Düsseldorf 1990.



"Berühren berührt…"

http://www.maennerarzt-linz.at/index.php?id=180



Über den Körper die Seele berühren

http://www.annamaurer.at/ueber-den-koerper-die-seele-beruehren.html



Pluralität



Ein seltsamer Besuch

Aus: Lorenz Marti, Wie schnürt ein Mystiker seine Schuhe? Die großen Fragen und der tägliche Kleinkram. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2006.