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15.11.2018

Kontexte 16.09.2018


Die Macht des Namens Gottes

Aus: Anthony de Mello: Von Gott berührt; Die Kraft des Gebetes; Verlag Herder 1992.


Gandhi glaubte fest an die Macht des Namens, sogar so fest, daß er allein ihm die Fähigkeit zuschrieb, physische Krankheiten zu heilen. Er bezeichnete ihn als ,,die Arznei des armen Mannes" und erklärte sogar, er werde nie an einer Krankheit sterben. Wenn das dennoch geschähe, könnte die Welt ihm einen Grabstein mit der Aufschrift „Heuchler“ setzen.
Ein paar Monate, bevor er im Alter von 78 Jahren starb, pilgerte er unverdrossen barfuß durch die von Aufständen geschüttelten Gebiete Bengalens. Hier und da erlitt er heftige Anfälle von Ruhr; aber stets weigerte er sich, Medikamente dagegen einzunehmen, weil, wie er behauptete, die Rezitation des Gottesnamens ihn durchbringen würde; das schien sie auch immer zu tun, so daß er sich bis zum Tag seiner Ermordung einer guten Gesundheit erfreute.




Vergessen können

Aus: Antoine de Saint-Exupe´ry: Der kleine Prinz; Karla Rauch Verlag 2003.


Den nächsten Planeten bewohnte ein Säufer. Dieser Besuch war sehr kurz, aber er tauchte den kleinen Prinzen in eine tiefe Schwermut.
„Was machst du da?“ fragte er den Säufer, den er stumm vor einer Reihe leerer und einer Reihe voller Flaschen sitzend antraf. „Ich trinke“, antwortete der Säufer mit düsterer Miene. „Warum trinkst du?“ fragte ihn der kleine Prinz. „Um zu vergessen“, antwortete der Säufer. „Um was zu vergessen?“ erkundigte sich der klein Prinz, der ihn schon bedauerte. „Um zu vergessen, dass ich mich schäme“, gestand der Säufer und senkte den Kopf. „Weshalb schämst du dich?“ fragte der kleine Prinz, der den Wunsch hatte, ihm zu helfen. „Weil ich saufe!“, endete der Säufer und verschloss sich endgültig in sein Schweigen.
Und der kleine Prinz verschwand bestürzt. Die großen Leute sind entschieden sehr, sehr wunderlich, sagte er zu sich auf seiner Reise.



Messiasbegeisterung

Aus: Anthony de Mello: Von Gott berührt; Die Kraft des Gebetes; Verlag Herder 1992.


Der Messiasbegriff war in der Gegend um den See stark zelotisch gefärbt. Nun war es für Jesus an der Zeit, seinen eigenen Standpunkt darzulegen. Jesus hatte sich auf der Suche nach dem Willen seines Vaters, im Gebet zu einer messianischen Auffassung durchgerungen, die ganz anders klang, als die Jünger es sich erwarteten. Sicherlich hat dabei die Betrachtung der Gottesknecht-Lieder des Jesaja eine wichtige Rolle gespielt...
Das wirkte wie eine kalte Dusche auf die erwachende Messiasbegeisterung der Jünger. Ein solches Los für den Messias war unannehmbar und untragbar. Petrus, der gerade den Mut gehabt hatte, Jesus als den Messias zu bekennen und dafür Lob erhalten hatte (vgl. Mt 16, 17ff), stellt sich jetzt in den Weg. Er nimmt Jesus beiseite um ihm den Standpunkt der Jünger darzulegen...
Jesus sieht sich blockiert von seinen Treuesten. Was folgt, ist eine dramatische Gegenüberstellung von Willensentschlossenheit und Wunschträumen.



Christenverfolgung: Mindestens 70.000 Tote

http://diepresse.com/home/panorama/religion/1511520 - abgerufen am 5. Sept. 2015



Caritas: Mehr als 100 Millionen verfolgte Christen

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Papst würdigt Märtyrer-Bischof: "Christenverfolgung muss enden"

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



damit dein Wort Wahrheit ist

Laacher Messbuch 2006



Die Kirche Christi

Kardinal Franz König



Gott

Eva Zeller in: Georg Langenhorst, Gedichte zur Gottesfrage. Texte - Interpretationen – Methoden. Ein Werkbuch für Schule und Gemeinde. Kösel Verlag, München 2003.



Großer Auflauf

Aus: Lothar Zenetti, Sieben Farben hat das Licht. Worte der Zuversicht. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 2006.



Glauben - ein Sprung in die absolute Dunkelheit

Aus: Ruth Pfau, Leben heißt anfangen. Worte, die das Herz berühren. Mit einem Nachwort von Rupert Neudeck, herausgegeben von Rudolf Walter. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2010.



Gottesbild angesichts des menschlichen Leids

Aus: Anselm Grün, Wenn du Gott erfahren willst, öffne deine Sinne. Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 2000.



Der Menschensohn "muß viel leiden und verworfen werden"

Aus: Carlo M. Martini, Seht, welch ein Mensch. Texte für alle Tage der Fasten- und Osterzeit. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1999.



Der Messias

Aus: Richard Rohr, Hiobs Botschaft. Vom Geheimnis des Leidesn. Claudius Verlag München 2000



Die Rede vom Menschensohn

Aus: Carlo M. Maritni, Seht, welch ein Mensch. Texte für alle Tage der Fasten- und Osterzeit. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 1999.



»Heute haben wir das Böse gesehen...«

Aus: Richard Rohr, Hiobs Botschaft. Vom Geheimnis des Leidesn. Claudius Verlag München 2000.



Was nicht zittert, ist nicht fest

Prof. Dr. Tomás Halík, Theologe, Religionssoziologe, Akademikerseelsorger und Autor, Karls-Universität, Prag, in: Johannes Röser (HG.), Mein Glaube in Bewegung. Stellungnahmen aus Religion, Kultur und Politik. HerderVerlag Freiburg Basel Wien 2008.