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15.11.2018

Kontexte 28.10.2018


Die Causa Wucherpfennig: Die Kirche verweigert sich der Selbstaufklärung

Magnus Striet auf katholisch.de - 23.10.2018


Die Causa Wucherpfennig hat gezeigt, wie kritische Theologen vom Vatikan abgestraft werden. Doch auch grundsätzlich hat die Theologie eine angespannte Beziehung zum Lehramt. In seinem Gastbeitrag auf katholisch.de kommt der Fundamentaltheologe Magnus Striet zu dem Schluss: Die Kirche hat im Bereich der Lehre ein massives Problem.

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„Religiös unmusikalisch“

Dirk Kaesler auf: literaturkritik.de - 23.10.2018


Anmerkungen zum Verhältnis von Jürgen Habermas zu Max Weber

Zweimal bereits hat Jürgen Habermas die markante Selbstbeschreibung „religiös unmusikalisch“ in der Öffentlichkeit eingesetzt: zuerst in seiner Dankrede zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels im Jahr 2001, dann nochmals in der Diskussion zwischen ihm und dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger in der Katholischen Akademie in München im Jahr 2004. Dass er dabei, ohne es besonders zu erwähnen, eine semantische Anleihe bei Max Weber machte, war ihm ebenso bewusst wie seinem gebildeten Publikum.

Ich möchte diese überaus diskrete Reverenz des Sozialphilosophen aus Starnberg an den Sozialwissenschaftler aus Heidelberg zum Anknüpfungspunkt nehmen, einige Anmerkungen zu machen, zum einen zur eigenartig gestrickten Konstruktion dieser Art des Sprechens über Religion und zum anderen über das Verhältnis des Theorieproduzenten Jürgen Habermas zum Werk Max Webers.

Mit der Formel von der „religiösen Unmusikalität“ als Selbstprädikation will der Sprecher sagen, dass er über Religion in distanzierter, selbstbeobachtender Weise spricht. Er redet nicht aus der Perspektive eigener religiöser Erfahrung, also eines Gläubigen, sondern aus der Reflexion der Praxis anderer, von denen er sich durch sein Sprechen absetzt. Es gibt, so sagt er, Menschen, die das praktizieren, sogar gekonnt und zuweilen virtuos praktizieren, was ich nicht praktizieren kann. Dennoch sage ich nicht, dass ich das, was jene anderen praktizieren, für unsinnig, ja blödsinnig halte, sondern eher für sachlich erforderlich, ja vielleicht sogar für notwendig. So wie uns Musik umgibt und jeden angeht, so umgibt uns auch Religion, auch die Nichtpraktizierenden. Und beides, Musik wie Religion, ist wichtig, vielleicht sogar schön.

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Der Forscher, der sich "religiös unmusikalisch" nannte

https://www.evangelisch.de/inhalte/93909 - 23.10.2018


Bei dem Soziologen Weber machen viele Politiker Anleihen, wenn sie ihr Tun als das "Bohren dicker Bretter" beschreiben. Auch seine These zum Verhältnis von Calvinismus und Kapitalismus ist keineswegs verstaubt. In Zeiten der Finanzkrise hat der Ruf nach Moral in der Wirtschaft Konjunktur. Braucht es ein Zurück zur protestantischen Ethik, wurde schon nach den ersten Bankencrashs gefragt, muss der Meisterdenker Max Weber neu entdeckt werden?

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Wie Hawking mit Gott rechnete

diepresse.com über den Astrophysiker und Mathematiker Stephen Hawking - 23.10.2018


Der britische Astrophysiker Stephen Hawking starb am 14. März 2018 im Alter von 76 Jahren friedlich in seinem Haus in Cambridge. Seine Kinder Lucy, Robert und Tim teilten mit, sie seien zutiefst traurig. "Wir werden ihn für immer vermissen."
Hawking litt an der unheilbaren Muskel -und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Bereits seit Jahrzehnten war er fast völlig bewegungsunfähig, er saß im Rollstuhl. Schon seit langem konnte er sich nur noch mühsam mit Hilfe eines Computers verständigen. Zuletzt nahmen seine Kräfte immer mehr ab.
Stephen Hawking war nicht nur ein weltberühmter Physiker und Mathematiker. Der Brite hat sein Wissen über das Universum auch für Millionen Leser verständlich niedergeschrieben. Zu den bekanntesten Werken zählen:

Zitate:

"Meiner Meinung nach sollten sich behinderte Menschen auf die Dinge konzentrieren, die ihnen möglich sind, statt solchen hinterher zu trauern, die ihnen nicht möglich sind."
Aus seiner 2013 auf Deutsch erschienenen Autobiografie "Meine kurze Geschichte".

"Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich habe es aber auch nicht eilig."
In einem Interview mit: der britischen Zeitung "The Guardian ", 2011.

"Weil es die Gesetze der Schwerkraft gibt, hat sich das Universum aus dem Nichts selbst geschaffen."
Hawking in seinem Buch "Der große Entwurf", 2010.

"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert (...). Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
In einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC, 2010.

"Einstein lag falsch, als er sagte "Gott würfelt nicht". (...) Er hat die Würfel manchmal nur dorthin geworfen, wo wir sie nicht sehen."
An der Uni Cambridge bei einer Debatte über Schwarze Löcher, 1994.

"Ich bin der Ansicht, dass wir alle, nicht nur die theoretischen Physiker, gern wissen wollen, woher wir kommen."
In einem Interview mir dem "Spiegel", 1988.

"Wenn wir eine komplette Theorie haben, können wir die Gedanken Gottes verstehen."
In seinem Buch "Eine kurze Geschichte derzeit", 1988.

Zitat über Hawking:

"Die Wissenschaft kann uns nicht hinreichend erklären, woher wir kommen und wohin wir gehen und welchen Sinn unsere Existenz hat".
Papst Benedikt XVI. im September 2010 zu Hawkings Thesen.

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Die Last des Prophetenamtes

Aus: Richard Rohr, Das entfesselte Buch. Eine Einführung in die Bibel. Altes und Neues Testament. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien, 2003.



Sehen, was es noch nicht gibt

Markus Schaefer, Schokolade macht glücklich - Gott auch. Eine Ermutigung zum Glauben. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2004.



Das Wesentliche ist unsichtbar

Josef Griesbeck, Durchatmen, Meditationen, Frühschichten Wortgottesdienste, Freiburg 1993.



Einübung des Sehens

Andrea Schwarz, Wie ein Gebet sei mein Leben. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2012.



In einem anderen Licht

Aus: Lothar Zenetti, Sieben Farben hat das Licht. Worte der Zuversicht. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 2006.



"Beim Beten sollte man sich vor Gott demütigen." - Keine gute Idee!

Werner Tiki Küstenmacher, Drei Minuten Bibel, Pattloch Verlag, München 2004.



Herr, du hast mich angerührt

Jürgen Henkys (1982) nach einem norwegischen Lied, in: EG 383.



Monolog des Blinden

Erich Kästner: " … was nicht in euren Lesebüchern steht". Hrsg. v. Wilhelm Rausch. Ffm (Fischer Taschenbuch Verlag) 1976.



Die Blinde

Gertrud Kolmar: Weibliches Bildnis. Sämtliche Gedichte. München (Deutscher Taschenbuch Verlag) 1987.



Der blinde Mann

Rainer Maria Rilke:Die Gedichte. Ffm (Insel Verlag) 8. Aufl. 1996.



Das Lied des Blinden

Rainer Maria Rilke:Die Gedichte. Ffm (Insel Verlag) 8. Aufl. 1996.



Der Blinde

Rainer Maria Rilke:Die Gedichte. Ffm (Insel Verlag) 8. Aufl. 1996.



Die Erblindende

Rainer Maria Rilke:Die Gedichte. Ffm (Insel Verlag) 8. Aufl. 1996.



Abendlied

Keller Gottfried in: Das Buch der Gedichte. Deutsche Lyrik von den Anfängen bis zur Gegenwart. Zusammengestellt von Marianne Hochhuth. Gütersloh (Bertelsmann) 1963.