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15.11.2018

Kontexte 11.11.2018


Martin von Tours

https://www.martinsjahr.bistum-trier.de/legenden-spirituelles/mantel-geteilt-das-aelteste-bild/


Die vermutlich älteste Darstellung der Mantelteilung

Um 975 ist die älteste uns erhaltene Darstellung der Mantelspende entstanden, eine Miniatur, die vermutlich nach einem Wandgemälde in der längst zerstörten Grabeskirche des hl. Martin in Tours gestaltet ist. Sie befindet sich in einem Fuldaer Sakramentar, das heute in der Universitätsbibliothek in Göttingen (fol-113r-hl-martin) aufbewahrt wird.

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Gebet

Thomas Morus in: Erhelle meine Nacht. Die 100 schönsten Gebete der Menschheit. Hg. von Benrhard Lang, C.H.Beck Verlag, München 2004.


Allmächtiger Gott, nimm von mir allen eitlen Sinn, alles Streben nach Lob, allen Neid, alles Begehren, jede Unersättlichkeit, Trägheit und Wollust, alle Neigung zum Zorn, alle Rachsucht, alle Schadenfreude, alle Lust daran, andere zum Zorn und Arger zu reizen, alle Lust daran, andere in Bedrängnis und Not zu tadeln und zu verletzen.
So gib mir, guter Gott, einen demütigen, bescheidenen, ruhigen, friedlichen, geduldigen, barmherzigen, gütigen, zarten und zu Mitleid fähigen Sinn, kurz, alle Schattierungen der Nächstenliebe - in allen meinen Worten, in allen meinen Werken, in allen meinen Gedanken, als Vorgeschmack deines heiligen, gesegneten Geistes.



Die Armut und das Zweite Vatikanische Konzil

Aus: Josef Gelmi, Papst Franziskus – eine Revolution von oben. Ein Gegenbild zur Vergangenheit. topos taschenbücher, Kevelaer 2014.


Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) hat sich ganz besonders der Armenthematik angenommen. So heißt es in der dogmatischen Konstitution über die Kirche Lumen gentium. „Wie aber Christus das Werk der Erlösung in Armut und Verfolgung vollbrachte, so ist auch die Kirche berufen, den gleichen Weg einzuschlagen, um die Heilsfrucht den Menschen mitzuteilen. Christus Jesus hat, ,obwohl er doch in Gottesgestalt war [...] sich selbst entäußert und Knechtsgestalt angenommen' (Phil 2, 6); um unsretwillen 'ist er arm geworden, obgleich er doch reich war' (2 Kor 8,9). So ist die Kirche, auch wenn sie zur Erfüllung ihrer Sendung menschlicher Mittel bedarf, nicht gegründet, um irdische Herrlichkeit zu suchen, sondern um Demut und Selbstverleugnung auch durch ihr Beispiel auszubreiten. Christus wurde vom Vater gesandt, ,den Armen die frohe Botschaft zu bringen, zu heilen, die bedrückten Herzens sind' (Lk 4,18), ,zu suchen und zu retten, was verloren war' (Lk 19,10). In ähnlicher Weise umgibt die Kirche alle mit ihrer Liebe, die von menschlicher Schwachheit angefochten sind, ja in den Armen und Leidenden erkennt sie das Bild dessen, der sie gegründet hat und selbst ein Armer und Leidender war." Die pastorale Konstitution über die Kirche in der Welt von heute Gaudium et spes betont: „ ... dass Christus selbst in den Armen mit lauter Stimme seine Jünger zur Liebe aufruft [...] Es ist jedoch Sache des ganzen Volkes Gottes, wobei die Bischöfe mit Wort und Beispiel vorangehen müssen, die Nöte unserer Zeit nach Kräften zu lindern, und zwar nach alter Tradition der Kirche nicht nur aus dem Überfluss, sondern auch von der Substanz."



Sei wachsam

Aus: Reinhard Mey, Alle Lieder. Maikäfer Musik Verlagsgesellschaft mbH, Berlin 1985.


Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen,
Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen,
Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen,
Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen.
Und ich denk' mir, jeder Schritt zu dem verheiß'nen Glück
Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück.
Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen,
Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen.
All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen,
Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen:
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
Halt du sie dumm, - ich halt' sie arm!

Sei wachsam,
Präg' dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein!
Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk' dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Du machst das Fernsehen an, sie jammern nach guten, alten Werten.
Ihre guten, alten Werte sind fast immer die verkehrten.
Und die, die da so vorlaut in der Talk-Runde strampeln,
Sind es, die auf allen Werten mit Füßen rumtrampeln:
Der Medienmogul und der Zeitungszar,
Die schlimmsten Böcke als Gärtner, na wunderbar!
Sie rufen nach dem Kruzifix, nach Brauchtum und guten Sitten
Doch ihre Botschaft ist nichts als Arsch und Titten.
Verrohung, Verdummung, Gewalt sind die Gebote,
Ihre Götter sind Auflage und Einschaltquote.
Sie biegen die Wahrheit und verdrehen das Recht:
So viel gute alte Werte, echt, da wird mir echt schlecht!

Refrain

Es ist 'ne Riesenkonjunktur für Rattenfänger,
Für Trittbrettfahrer und Schmiergeldempfänger,
'ne Zeit für Selbstbediener und Geschäftemacher,
Scheinheiligkeit, Geheuchel und Postengeschacher.
Und die sind alle hochgeachtet und sehr anerkannt,
Und nach den schlimmsten werden Straßen und Flugplätze benannt.
Man packt den Hühnerdieb, den Waffenschieber läßt man laufen
Kein Pfeifchen Gras, aber 'ne ganze Giftgasfabrik kannst du kaufen.
Verseuch' die Luft, verstrahl' das Land, mach ungestraft den größten Schaden,
Nur laß dich nicht erwischen bei Sitzblockaden!
Man packt den Grünfried, doch das Umweltschwein genießt Vertrau'n,
Und die Polizei muß immer auf die Falschen drauf hau'n.

Refrain

Wir ha'm ein Grundgesetz, das soll den Rechtsstaat garantieren.
Was hilft's, wenn sie nach Lust und Laune dran manipulieren,
Die Scharfmacher, die immer von der Friedensmission quasseln
Und unterm Tisch schon emsig mit dem Säbel rasseln?
Der alte Glanz in ihren Augen beim großen Zapfenstreich,
Abteilung kehrt, im Gleichschritt marsch, ein Lied und heim ins Reich!
„Nie wieder soll von diesem Land Gewalt ausgehen!"
„Wir müssen Flagge zeigen, dürfen nicht beiseite stehen!"
„Rein humanitär natürlich und ganz ohne Blutvergießen!"
„Kampfeinsätze sind jetzt nicht mehr so ganz auszuschließen."
Sie zieh'n uns immer tiefer rein, Stück für Stück,
Und seit heute früh um fünf Uhr schießen wir wieder zurück!

Refrain

Ich hab' Sehnsucht nach Leuten, die mich nicht betrügen,
Die mir nicht mit jeder Festrede die Hucke voll lügen,
Und verschon' mich mit den falschen Ehrlichen,
Die falschen Ehrlichen, die wahren Gefährlichen!
Ich hab' Sehnsucht nach einem Stück Wahrhaftigkeit,
Nach 'nem bißchen Rückgrat in dieser verkrümmten Zeit.
Doch sag die Wahrheit und du hast bald nichts mehr zu lachen,
Sie wer'n dich ruinier'n, exekutier'n und mundtot machen,
Erpressen, bestechen, versuchen, dich zu kaufen.
Wenn du die Wahrheit sagst, laß draußen den Motor laufen,
Dann sag sie laut und schnell, denn das Sprichwort lehrt:
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.

Refrain



Das Lied der Witwe

Rainer Maria Rilke, Das Lied der Witwe, in: Die Gedichte. IT 2246. Insel Verlag, Frankfurt und Leipzig 1998.



Sein Scherflein beitragen

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1275679



Psalm 146 (1)

Paul Gerhardt 1653, in EG 302, 1.4.7 und 8.



Psalm 146 (2)

Johann Daniel Herrnschmidt 1714, in: EG 303,1.4.6 und 8.



Vom Glück des Gebens

Bertold Brecht, Vom Glück des Gebens, in: ders., Gedichte über die Liebe, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1982.



Dass dein Geschenk du selber bist

Joachim Ringelnatz, http://ingeb.org/Lieder/schenkeg.html



Verschenkte Sicherheiten

Silke Sauer, Studentenpfarrerin in Erfurt, Predigt in der Augustinerkirche in Erfurt, 27. Februar 2005 http://www.ccr-erfurt.de/predigten/oculi.html



Ein See dunkler Erinnerungen

Zeit online



Eine Begegnung

Aus: Konvent der Kamillianer (Hrsg);Sonntagsgruß zum 32. Sonntag Freiburg 84. Jahrgang 2009.



Von Herz zu Herz

Aus: Anselm Grün: Das kleine Buch vom wahren Glück, Herder Verlag, Freiburg /Brsg. Sonderausgabe 2007.



Hunger

Aus: Elmar Simma, Der geschenkte Morgen, 2008 Otto Müller-Verlag, Salzburg-Wien.



Worauf es ankommt

Aus: Elmar Simma, Der geschenkte Morgen, 2008 Otto Müller-Verlag, Salzburg-Wien.



Abendgebet für einen guten Tag

Aus: Benedikta Hintersberger OP, Andrea Kett, Hildegund Keul, Aurelia Spendel OP (Hrsg); Du bist der Atem meines Lebens. Das Frauengebetbuch. Schwabenverlag Ostfildern 2006.