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19.01.2019

Kontexte 25.12.2018


So könnte es Weihnachten werden

Text & Musik. Kurt Mikula.


1. 
Die Hirten besuchen das Jesukind.
Und wen besuchst du?
Der Ochs und der Esel in der Krippe singt.
Für wen singst du?
Das Stroh hält das Jesuskindlein warm.
Und wen wärmst du?
Maria hält ihr Kind im Arm.
Und wen hältst du?

Refrain:
So könnte es Weihnachten werden,
Weihnachten auf Erden
Keiner müsste mehr einsam sein
keiner wär allein.
So könnte es Weihnachten werden,
Weihnachten auf Erden
Keiner müsste mehr einsam sein
keiner wär allein.
 
2.
Ein Stern leuchtet den Weisen den Weg.
Für wen leuchtest du?
Ein Engel spricht, dass es jeder versteht.
Mit wem sprichst du?
Könige beschenken den Retter der Welt.
Und wen beschenkst du?
Josef lacht, weil's ihm gefällt.
Mit wem lachst du?



Sternstunden der Menschlichkeit

Aus: Pierre Stutz, Meiner Hoffnungsspur folgen, Der Begleiter durchs Jahr, Stuttgart 2005.


Du lässt dich ein auf unsere Welt,
bekräftigst uns hinter den vielen Lichtern
unsere Sehnsucht nach Geborgenheit zu erkennen.

Du lässt dich finden in unseren Städten
öffnest die Augen für die Vereinsamten
holst uns heraus aus dem hektischen Gefangensein

Du schaffst vertrauensvolle Augenblicke
schenkst uns Sternstunden der Menschlichkeit
die zum Innehalten und Aufatmen bewegen

Weihnachten ist das Fest
des geschenkten Lichtes.
Wir feiern einen herabgestiegenen Gott,
der uns durch seine Menschwerdung beschenkt
mit seiner zärtlichen Nähe,
seiner Sympathie in schweren Stunden
seinem Lachen und Weinen
seiner Spur zur Ewigkeit.

Verwandle unsere Ohnmacht

Christus, dich suche ich
in den Augen der Menschen
in der Stille beim Wandern
im Lächeln der Kinder
im Anstoßen beim Fest
im Brechen des Brotes
im Schreien der Verzweifelten
in der zärtlichen Umarmung
im mutigen Einsatz für Gerechtigkeit

Komm und verwandle unsere Ohnmacht
mit deinem Licht der Hoffnung
alle Tage unseres Lebens.



Weihnachten

Aus: Herbert Jung, Mensch geworden für die Menschen, Freiburg 2001.


Hirten hüten ihre Herde und wenden Böses von ihr ab.
Wir denken an Menschen, die bei uns Hirte sind:
Die Mitarbeiterinnen unseres Kindergartens,
die Lehrer in der Schule,
die Katecheten der Erstkommunionkinder

Hirten pflegen ihre kranken Tieres und helfen, ihre Wunden heilen.
Wir denken an Menschen, die bei uns Hirte sind:
Die Ärzte, Schwestern und Pfleger,
die Mitarbeiter der Sozialstation,
die Mitarbeiter des Roten Kreuzes

Hirten erzählen von ihren Träumen, von ihren Erfahrungen mit der Stille
und ihrem Gott.
Wir denken an Menschen, die bei uns Hirte sind:
Die hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde,
die Mitglieder des Pfarrgemeinderates,
die Religionslehrer der Kinder

Hirten lieben die Natur, schließen Freundschaft mit Blumen,
nennen Bäume ihre Freunde und sprechen mit Tieren.
Wir denken an Menschen, die bei uns Hirte sind:
Die Bauern und Förster,
die Schützer der Natur und
die Verfechter einer sauberen Umwelt.

Hirten führen ihre Schafe zusammen und gehen dem verlorenen nach.
Wir denken an Menschen, die bei uns Hirte sind:
Eheleute, die um den Partner ringen,
Freunde, die einander nicht verlieren wollen
Menschen, die Frieden stiften und Kompromisse suchen.



Mit Jesus absteigen

Aus: Henri Nouwen, Jesus, Eine Botschaft, die Liebe ist, Freiburg 2001.


Ihr wisst, was Jesus Christus, unser Herr, in seiner Liebe getan hat:
Er, der reich war, wurde euretwegen arm,
um euch durch seine Armut reich zu machen. (2 Kor 8,9)


Der Weg, den Jesus wählt

Ich möchte dir etwas über die Liebe Gottes schreiben, die in Jesus sichtbar geworden ist. Wie wurde diese Liebe durch Jesus sichtbar? Auf dem Weg des Abstiegs. Das ist das unglaubliche Geheimnis der Fleischwerdung, der Menschwerdung Gottes: Gott stieg zu uns Menschen herab und wurde ein Mensch wie wir. Und als er einer von uns war, stieg er noch weiter hinunter: bis in die äußerste Verlassenheit eines zum Tod Verurteilten. Es war gar nicht so leicht, diesen Weg des Abstieges Jesu von innen her nachzuempfinden und zu verstehen. Wir sträuben uns mit jeder Faser unseres Weges dagegen. Von Zeit zu Zeit den Armen unsere Aufmerksamkeit zu schenken, das bringen wir schon fertig, aber in einen Zustand der Armut abzusteigen und arm mit den Armen zu werden, das möchten wir auf keinen Fall. Doch genau das ist der Weg, den Jesus gewählt, auf dem man Gott kennen lernt.



Der Tölpel und das Kind in der Krippe

Max Bolliger in: Ulrich Sander (Hrsg.) Unterwegs zum Licht, Weihnachtliche Worte und Weisen, Freiburg 2010.


Unter den Hirten auf dem Feld in Bethlehem war auch ein Einfältiger. Er wurde von den anderen nur Tölpel genannt.
Als eines Nachts der Engel des Herrn erschien, um ihnen die Geburt Christi anzukündigen, begriff der Tölpel seine Worte nicht. Aber überwältigt von Glanz, der von dem Engel ausging, fiel auch er, im Innersten erschrocken, auf die Knie.
Und als die anderen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte, sich aufmachten, das Kind zu finden, wollte auch er mit ihnen gehen. Aber die Hirten schämten sich seiner, denn sein Gewand war zerrissen, sein Bart struppig und der Ausdruck seines Gesichtes blöd.
Bleib du hier bei den Schafen und beim Feuer, sagten sie. Das Kind, das wir suchen, ist kein gewöhnliches. Einen Tölpel, wie du einer bist, kann es nicht brauchen.
Doch der Tölpel ließ sich von ihren Worten nicht einschüchtern. Er lief ihnen nach, auch wenn er Mühe hatte zu folgen. Was willst du ihm denn schenken, spotteten sie.
Da sah der Tölpel erst, dass sie alle beladen waren mit Milch und Honig, mit Wolle von Schafen, mit Käse und Brot.
Daran hatte er nicht gedacht. Er wurde sehr betrübt. Aber auf einmal heiterte sich seine Miene auf, und er rief voller Stolz: Ich könnte die Fliegen von seinem Gesicht verscheuchen.
Was glaubst du eigentlich!, riefen die andern zurück. Dazu sind Engel da!
Der Tölpel wurde sehr traurig. Aber auf einmal heiterte sich seine Miene auf, und rief voller Stolz: Ich könnte seine Füße reiben, um es zu wärmen.
Was glaubst du eigentlich!; riefen die andern zurück. Dazu sind Engel da!
Der Tölpel fing an zu weinen. Aber auf einmal heiterte sich seine Miene zum dritten Mal auf, und er rief voller Stolz: Ich könnte ihm ein Lied singen, damit es Schlaf findet!
Was glaubst du eigentlich!, riefen die andern zurück. Dazu sind Engel da!
Der Tölpel war nun sehr betrübt und weinte vor Hilflosigkeit. Aber er gab nicht auf. Er wollte den König und die Engel, die von seinem Gesicht die Fliegen verscheuchten, die seine Füße rieben und ihm ein Lied sangen, wenigstens von weitem sehen.
Endlich standen die Hirten vor dem Stall, und sie fanden das Kind in einer Krippe liegen, arm und bloß.
Maria und Josef hatten mit den vielen Gästen alle Hände voll zu tun, denn nicht nur die Hirten, sondern auch die Könige hatten den Weg zur Krippe gefunden.
Ach, seufzte Maria, wenn ich nur jemanden hätte, der dem Kind die Fliegen verscheucht, der ihm die Füße reibt und ihm ein Schlaflied singt!
Da trat der Tölpel näher. Und als er weit und breit keine Engel sah, da wischte er seine Tränen ab, lachte vor Freude und kniete vor der Krippe nieder. ER verscheuchte die Fliegen. Er rieb dem Kind die Füße, um es zu wärmen, und sang ihm ein Lied, bis es einschlief.
Maria und Josef und die drei Könige staunten: Die Hirten aber schämten sich und nahmen ihn beim Heimweg in ihre Mitte.



Die Engelsbotschaft

Aus: Augustin Schmied, Für uns gekommen. Biblische Betrachtungen zur Advents- und Weihnachtszeit. Verlag Neue Stadt, München Zürich Wien 2016.



Sage, wo ist Bethlehem?

Rudolf Otto Wiemer in: Dietrich Steinwede (Hg.), Jetzt ist die Zeit der Freude. Weihnachtliche Texte. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2011.



In einer Gegend

Wilhelm Willms in: Dietrich Steinwede (Hg.), Jetzt ist die Zeit der Freude. Weihnachtliche Texte. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2011.



Der Heiland

Hermann Hesse in: Gedichte zur Weihnacht. Hg. Von Stephan Koranyi und Gabriele Seifert. Verlag Reclam, Stuttgart 2009.



Die Hirten auf dem Feld

Johannes Toegel. Weihnachten für Erwachsene. Verborgene Schätze. Styria Verlag, Wien Graz Klagenfurt 2015.



Krippe und Christbaum

Aus: Peter B. Steiner, Glaubensästhetik. Wie sieht unser Glaube aus? 99 Beispiele und einige Regeln. Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg 2008.



Gott ist Mensch geworden

Aus: Peter B. Steiner, Glaubensästhetik. Wie sieht unser Glaube aus? 99 Beispiele und einige Regeln. Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg 2008.



Adam und Eva an der Krippe

Aus: Peter B. Steiner, Glaubensästhetik. Wie sieht unser Glaube aus? 99 Beispiele und einige Regeln. Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg 2008.



Ich glaube an den Menschen

Aus: Arnold Mettnitzer, Was ich glaube. Überlegungen & Überzeugungen. Styria Verlag, Wien Graz Klagenfurt 2015.



Weihnachtliches

Aus: Ägidius Zsifkovics, Von A bis Z. Gott begegnen in der Welt von heute. Hg. Dominik Orieschnig. Tyrolia Verlag, Innsbruck Wien 2015.



Geruch der Schafe

Aus: Evangelii Gaudium, Papst Franziskus, Rom 24. November 2013.



Papst öffnet Heilige Pforte in Obdachlosenunterkunft

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich - (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Zu Übermenschen geworden

Albert Schweitzer, Rede bei der Verleihung des Friedenspreises der deutschen Verleger in Frankfurt, 16.9.1951, in: Ders., Vorträge, Vorlesungen, Aufsätze. Hrsg. von Claus Günzler, Ulrich Luz und Johann Zürcher, München: Beck 2003.



Die Menschlichkeit

Albert Schweitzer, Beitrag in Evangelisch-protestantischer Kirchenbote für Elsaß-Lothringen 48 (1919), S. 143. In: Ders., Vorträge, Vorlesungen, Aufsätze. Hrsg. von Claus Günzler, Ulrich Luz und Johann Zürcher, München 2003.



Geboren, die Herrlichkeit Gottes verwirklichen

Nelson Mandela, Auszug aus seiner Antrittsrede 1994, in: http://www.hospiz-verein-bergstrasse.de/TEX-SONS.HTM



Du musst, was Gott ist, sein

Aus dem "Cherubinischen Wandersmann" des Angelus Silesius. In: Deutsche geistliche Dichtung aus tausend Jahren, hrsg. von Friedhelm Kemp, München: Kösel-Verlag 1996.



Gott begegnen im Mitmenschen

Roland Breitenbach, Sechs Minuten Predigten von A bis Z, Freiburg 2008.



Das Zeichen sehen



Elizabeth T. Spira, ORF-Quotenkönigin, im Porträt

CHRISTOPH STEINER http://www.kleinezeitung.at/allgemein/tribuene/3067539/planlose-quotenkoenigin.story



Elizabeth T. Spira

http://kundendienst.orf.at/orfstars/spira.html



Ute Bock



Das besondere Geschenk

Quelle unbekannt.



Bethlehem

Aus: Wilhelm Gössmann, Es weihnachtet sehr. Weihnachten mit der Poesie entdecken. Topos plus Verlagsgemeinschaft, Kevelaer 2001.



Der Stall

Aus: Wilhelm Gössmann, Es weihnachtet sehr. Weihnachten mit der Poesie entdecken. Topos plus Verlagsgemeinschaft, Kevelaer 2001.



Nicht mehr allein

Aus: Andrea Schwarz, Wenn ich meinem Dunkel traue. Auf der Suche nach Weihnachten. Herder Verlag, Freiburg 1993.



Einladung zum Leben

Aus: Andrea Schwarz, Wenn ich meinem Dunkel traue. Auf der Suche nach Weihnachten. Herder Verlag, Freiburg 1993.



Gebet

Aus: Josef Glazik, Uns leuchtet ein großes Licht. Verlag der Hiltruper Missionare, Münster 2001.