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19.01.2019

Kontexte 25.12.2018


Die Verkündung

Franz Hohler


Letzthin, im Zug, direkt neben dir, das elend-fröhliche Digitalpiepsen eines Handys, und du weißt, jetzt wirst du die Seite nicht in Ruhe zu Ende lesen können, du wirst mithören müssen, wo die Unterlagen im Büro gesucht werden sollten oder warum die Sitzung auf nächste Woche verschoben ist oder in welchem Restaurant man sich um 19 Uhr trifft. Kurz, du bist auf die unüberhörbaren Schrecknisse des Alltags gefasst - und da kramt der junge Mann sein Apparätchen aus der Tasche, meldet sich und sagt dann laut: »Nein! - Wann? - Gestern Nacht? - Und was ist es? - Ein Bub? - So herzig! - 3 1/2 Kilo? - Und wie geht es Jeannette? -So schön! - Sag ihr einen Gruß, gell! - Wie? - Oliver?...« Und über uns alle, die wir in der Nähe sitzen und durch das Gespräch abgelenkt und gestört werden, huscht ein Schimmer von Rührung, denn soeben haben wir die uralte Botschaft vernommen, dass uns ein Kind geboren wurde.



Gott beschenken

Aus: Klaus Hemmerle, Zur Krippe durch die Hintertür. Verlag Neue Stadt.


Das Ungeheuerliche am Weihnachtsgeschehen:
Gott macht sich in der Menschwerdung seines Sohnes abhängig von uns.
Er wird zum Empfänger, zum Beschenkten.
Nichts gibt uns eine größere Würde als dies:
Wir haben etwas, was wir Gott schenken können.
Jeder von uns hat Gott etwas anzubieten.
Keiner ist minderwertig, keiner bedeutungslos.
Wir dürfen an die Gabe Gottes, die er uns anvertraut hat,
glauben und dürfen sie ihm weitergeben.



wie wir

Aus: Klaus Hemmerle, Zur Krippe durch die Hintertür. Verlag Neue Stadt.


Jesus ist der Sohn Gottes,
der König der Welt.
Er ist für uns Mensch geworden.
Er wollte aus Liebe so sein wie wir.
Er wollte uns nicht blenden durch den Glanz seiner Pracht.
Er wollte uns nicht zwingen durch seine Macht.
Er wollte uns nicht übertrumpfen durch seine Weisheit.
Er wollte ganz einfach unser Bruder sein.
Darum hat er sich als armes Kind in Windeln wickeln lassen,
er lebte in einer einfachen Arbeiterfamilie,
und schließlich starb er am Kreuz,
nur bekleidet mit einem Lendentuch.
Gerade daran erkennen wir seine große Liebe zu uns.



So könnte es Weihnachten werden

Text & Musik. Kurt Mikula.


1. 
Die Hirten besuchen das Jesukind.
Und wen besuchst du?
Der Ochs und der Esel in der Krippe singt.
Für wen singst du?
Das Stroh hält das Jesuskindlein warm.
Und wen wärmst du?
Maria hält ihr Kind im Arm.
Und wen hältst du?

Refrain:
So könnte es Weihnachten werden,
Weihnachten auf Erden
Keiner müsste mehr einsam sein
keiner wär allein.
So könnte es Weihnachten werden,
Weihnachten auf Erden
Keiner müsste mehr einsam sein
keiner wär allein.
 
2.
Ein Stern leuchtet den Weisen den Weg.
Für wen leuchtest du?
Ein Engel spricht, dass es jeder versteht.
Mit wem sprichst du?
Könige beschenken den Retter der Welt.
Und wen beschenkst du?
Josef lacht, weil's ihm gefällt.
Mit wem lachst du?



Weihnachten

Aus: Herbert Jung, Mensch geworden für die Menschen, Freiburg 2001.


Hirten hüten ihre Herde und wenden Böses von ihr ab.
Wir denken an Menschen, die bei uns Hirte sind:
Die Mitarbeiterinnen unseres Kindergartens,
die Lehrer in der Schule,
die Katecheten der Erstkommunionkinder

Hirten pflegen ihre kranken Tieres und helfen, ihre Wunden heilen.
Wir denken an Menschen, die bei uns Hirte sind:
Die Ärzte, Schwestern und Pfleger,
die Mitarbeiter der Sozialstation,
die Mitarbeiter des Roten Kreuzes

Hirten erzählen von ihren Träumen, von ihren Erfahrungen mit der Stille
und ihrem Gott.
Wir denken an Menschen, die bei uns Hirte sind:
Die hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde,
die Mitglieder des Pfarrgemeinderates,
die Religionslehrer der Kinder

Hirten lieben die Natur, schließen Freundschaft mit Blumen,
nennen Bäume ihre Freunde und sprechen mit Tieren.
Wir denken an Menschen, die bei uns Hirte sind:
Die Bauern und Förster,
die Schützer der Natur und
die Verfechter einer sauberen Umwelt.

Hirten führen ihre Schafe zusammen und gehen dem verlorenen nach.
Wir denken an Menschen, die bei uns Hirte sind:
Eheleute, die um den Partner ringen,
Freunde, die einander nicht verlieren wollen
Menschen, die Frieden stiften und Kompromisse suchen.



Mit Jesus absteigen

Aus: Henri Nouwen, Jesus, Eine Botschaft, die Liebe ist, Freiburg 2001.


Ihr wisst, was Jesus Christus, unser Herr, in seiner Liebe getan hat:
Er, der reich war, wurde euretwegen arm,
um euch durch seine Armut reich zu machen. (2 Kor 8,9)


Der Weg, den Jesus wählt

Ich möchte dir etwas über die Liebe Gottes schreiben, die in Jesus sichtbar geworden ist. Wie wurde diese Liebe durch Jesus sichtbar? Auf dem Weg des Abstiegs. Das ist das unglaubliche Geheimnis der Fleischwerdung, der Menschwerdung Gottes: Gott stieg zu uns Menschen herab und wurde ein Mensch wie wir. Und als er einer von uns war, stieg er noch weiter hinunter: bis in die äußerste Verlassenheit eines zum Tod Verurteilten. Es war gar nicht so leicht, diesen Weg des Abstieges Jesu von innen her nachzuempfinden und zu verstehen. Wir sträuben uns mit jeder Faser unseres Weges dagegen. Von Zeit zu Zeit den Armen unsere Aufmerksamkeit zu schenken, das bringen wir schon fertig, aber in einen Zustand der Armut abzusteigen und arm mit den Armen zu werden, das möchten wir auf keinen Fall. Doch genau das ist der Weg, den Jesus gewählt, auf dem man Gott kennen lernt.



Liebe

(Johann Pock, Weihnachten 2017)



Ich glaube an den Menschen

Bernhard Rathmer



Menschenwürde

Aus: Walter Kardinal Kasper, Bedenke dein Geheimnis. Meditationen zu Advent und Weihnachten. Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2015.



Ich glaube an den Menschen

Aus: Arnold Mettnitzer, Was ich glaube. Überlegungen & Überzeugungen. Styria Verlag, Wien Graz Klagenfurt 2015.



Gott ist Mensch geworden

Aus: Peter B. Steiner, Glaubensästhetik. Wie sieht unser Glaube aus? 99 Beispiele und einige Regeln. Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg 2008.



Adam und Eva an der Krippe

Aus: Peter B. Steiner, Glaubensästhetik. Wie sieht unser Glaube aus? 99 Beispiele und einige Regeln. Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg 2008.



Weihnachtliches

Aus: Ägidius Zsifkovics, Von A bis Z. Gott begegnen in der Welt von heute. Hg. Dominik Orieschnig. Tyrolia Verlag, Innsbruck Wien 2015.



Jesus Du

Ilse Pauls, unveröffentlicht.



Wem gehört die Welt?

Barbara Unmüßig in: Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter. Netzausgabe.
http://www.boell.de/de/navigation/wirtschaft-soziales-6315.html



Ein anderes Magnificat

Aus: Lothar Zenetti, Sieben Farben hat das Licht. Worte der Zuversicht. Matthias Grünewald Verlag 2006.



»... hat unter uns gewohnt«

Aus: Joop Roeland, Die Stimme eines dünnen Schweigens. Die Quelle Verlag Feldkirch 1992.



Ein Bisschen Frieden

http://www.songtexte.com/songtext/nicole/ein-bisschen-frieden-4bf2cb46.html - abgerufen am 21. 12.2014



Wege, um Weihnachten zu finden

Aus: joop roeland, an orten gewesen sein. Texte zum Weitergehen. Otto Müller Verlag / Verlag Die Quelle, Salzburg Feldkirch 1999.



Mensch

Aus Roland Breitenbach / Stefan Philipps, Segen für Dich. Dein Begleiter durch das Jahr. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2005.



Aus dem Himmel

Aus: Huub Oosterhuis, Ich steh vor dir. Meditationen und Lieder. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien. 2005 (2004).



Lied über das Wort

Aus: Huub Oosterhuis, Ich steh vor dir. Meditationen und Lieder. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien. 2005 (2004).



Gott aus Licht und Licht aus Licht

Georg Schmid 1989



"Rettungsroutine" - Wort des Jahres 2012



Komet – Kommet – Jesuskom(m)et



Jesu Sprechen - ein Ereignis



Wir danken Dir, Gott, für Jesus, dein Wort

Aus: W.Willms, roter faden glück, Kevelaer (Verlag Butzon & Berker) 1974



Ute Bock



Ein Blick auf den Stammbaum Jesu



Die biblische Botschaft vom Frieden ist jederzeit zugleich schwach und stark

http://www.dekanat.at/content/bw/kapellari-detail.php?we_objectID=9484



Jesus Christus - du Wort des Lebens

Stephan Wisse in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill (Hrsg.), Das große Buch der Gebete. Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. Lizenzausgabe für Verlag HOHE GmbH, Erfstadt 2007.



Weil Gott in tiefster Nacht erschienen

Dieter Trautwein (1963) in: EG 56.



Ich bitte Sie, Ihre Tochter mit mir ziehen zu lassen...

Albert Schweitzer-Helen Bresslau, Die Jahre vor Lambarene. Briefe 1902-1912, München: Beck 1992.



Die Herrlichkeit Gottes verwirklichen

Nelson Mandela, Auszug aus seiner Antrittsrede 1994, in: http://www.hospiz-verein-bergstrasse.de/TEX-SONS.HTM



Zu Übermenschen geworden

Albert Schweitzer, Rede bei der Verleihung des Friedenspreises der deutschen Verleger in Frankfurt, 16.9.1951, in: Ders., Vorträge, Vorlesungen, Aufsätze. Hrsg. von Claus Günzler, Ulrich Luz und Johann Zürcher, München: Beck 2003.



Die Menschlichkeit

Albert Schweitzer, Beitrag in Evangelisch-protestantischer Kirchenbote für Elsaß-Lothringen 48 (1919). In: Ders., Vorträge, Vorlesungen, Aufsätze. Hrsg. von Claus Günzler, Ulrich Luz und Johann Zürcher, München 2003.



Das Bild Gottes in der menschlichen Seele

Johann Gottfried Herder, Erläuterungen zum Neuen Testament (1775), zitiert nach: Goethe. Faust. Herausgegeben und kommentiert von Erich Trunz, München: Verlag C. H. Beck 1994.



Du mußt, was Gott ist, sein

Aus dem "Cherubinischen Wandersmann" des Angelus Silesius. In: Deutsche geistliche Dichtung aus tausend Jahren, hrsg. von Friedhelm Kemp, München: Kösel-Verlag.



Ein Wort

Gottfried Benn, Ein Wort, in: http://www.gedichte.vu/view/i_lm.html#m



Ihr Worte

Ingeborg Bachmann, Sämtliche Gedichte, München: Piper Verlag 2002.



Ein Weihnachtshymnus

(Der Hymnus "Veni redemptor gentium” wurde im 4. Jh. vom Kirchenvater Ambrosius in Mailand gedichtet. Die hier vorgelegte Übersetzung ins Deut sche stammt von Markus Jenny 1971.) Aus: Egon Kapellari, Menschenzeit in Gotteszeit. Wege durch das Kirchenjahr. Styria Verlag, Graz Wien Köln 2002.