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15.11.2018

Kontexte 01.10.2018


Ich habe den Schafen noch nicht gedankt

Christine Busta


Ich habe den Schafen noch nicht gedankt,
die mich mit ihrer Wolle wärmten,
nicht den Strickerinnen, den blassen,
und denen, die ärmer als ich, mir nicht fluchten.

Ich habe die Maurer nicht eingeladen,
die Zimmerleute und all die andern,
die mir das Dach und die Wände fügten,
wo ich mich und das Meine berge.

Ich bin nie zum Lokführer vorgelaufen,
ihn zu loben, weil er mich wachsam,
während ich schlief, durch die Nächte brachte
strahlenden Urlaubssonnen entgegen.

Auch den Setzern und Druckern hab ich
nie gestanden, wie viele Schätze
sie mit vergehendem Aug und Atem
mir in Büchern gehortet haben.

Unbedankt blieb der Bergmann drunten
für Kohle und Salz, der Brückenbauer,
waghalsig überm trennenden Abgrund,
und der Fischer auf wilder See.

Wollt ich den kargen Ertrag meines Lebens
unter alle, die je mir geholfen,
es zu fristen, gerecht verteilen,
käme auf jeden kaum ein Groschen.

Auch der Anteil an meinem geringen Herzen
wird nicht reichen für so viel Gnade,
die ich empfangen durfte.
Also werde ich als Schuldner aller sterben.
Ich bitte euch alle: vergebt mir!



Ertragen

Ute Latendorf


Was reifen soll, muss er-tragen werden;
jede Frucht ist ein „Erträgnis“.

Woher nehme ich die Kraft zum Tragen,
wenn mich die Frucht belastet,
wenn mir das zu schwer wird,
was mir das Leben bringt?

Ich bin ja auch nur Frucht,
die immer noch getragen wird,
weil sie am Reifen ist.

Es ist ein anderer, der alles trägt,
den Baum samt seiner Frucht,
- mich samt meiner Last.

So kann ich das ertragen,
was für meine Kräfte
un–erträglich wäre.



Sozusagen grundlos vergnügt

Aus: Mascha Kaléko, Mein Lied geht weiter, Hundert Gedichte, DTV München, 7. Aufl. 2008.


Ich freu mich, daß am Himmel Wolken ziehen
Und daß es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
- Daß Amseln flöten und daß Immen summen,
Daß Mücken stechen und daß Brummer brummen.
Daß rote Luftballons ins Blaue steigen.
Daß Spatzen schwatzen. Und daß Fische schweigen.

Ich freu mich, daß der Mond am Himmel steht
Und daß die Sonne täglich neu aufgeht.
Daß Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter,
Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter,
Wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehn.
Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehn!
Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem, daß ich bin.

In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchem Tag erklettert man die Leiter,
Die von der Erde in den Himmel führt.

Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
- Weil er sich selber liebt - den Nächsten lieben.
Ich freue mich, daß ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Daß alles so erstaunlich bleibt, und neu!
Ich freue mich, daß ich ... Daß ich mich freu.



Gott will ich danken

Ute Latendorf


Ich freu mich, daß am Himmel Wolken ziehen
Und daß es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
- Daß Amseln flöten und daß Immen summen,
Daß Mücken stechen und daß Brummer brummen.
Daß rote Luftballons ins Blaue steigen.
Daß Spatzen schwatzen. Und daß Fische schweigen.

Ich freu mich, daß der Mond am Himmel steht
Und daß die Sonne täglich neu aufgeht.
Daß Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter,
Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter,
Wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehn.
Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehn!
Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem, daß ich bin.

In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchem Tag erklettert man die Leiter,
Die von der Erde in den Himmel führt.

Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
- Weil er sich selber liebt - den Nächsten lieben.
Ich freue mich, daß ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Daß alles so erstaunlich bleibt, und neu!
Ich freue mich, daß ich ... Daß ich mich freu.



Dank

Aus: Mascha Kaléko, Mein Lied geht weiter, Hundert Gedichte, DTV München, 7. Aufl. 2008.


Einen Dank an alle Leute, die immer für mich sind,
einen Dank an alle, die mir ein nettes Wort schenken,
einen Dank an alle, dir mir ein Lächeln schenken,
einen Dank an alle, die mir zuhören,
einen Dank an alle, die mit mir lachen,
einen Dank an alle, die mich kritisierten,
einen Dank an alle, die meine schlechten Eigenschaften kennen
und by Browse to Save">trotzdem meine Freunde sind.
Einen ganz großen Dank an all meine by Browse to Save">lieben Freunde!



Gedanken

Ernst Ferstl


Es tut sehr gut, by Browse to Save">öfter mal einen Dankzettel verpasst zu bekommen.

Ernst Ferstl: »Gedankenwege«, Brockmeyer Verlag, 2009


Denen, die wir by Browse to Save">lieben und die uns lieben,
sollten wir viel öfter einen Dankzettel verpassen.

Ernst Ferstl: »365 Liebesgedanken«, Coppenrath Verlag, 2008



Wieder aufatmen

F. K. Barth / G. Grenz / P. Horst In: Gottesdienst menschlich 2, Jugendgottesdienst Verlag, Wuppertal 1980.


Ich kann wieder aufatmen,
denn Gott hat mich Gutes erfahren lassen.
Ich war ganz daneben, aus dem Gleichgewicht,
und habe mich wieder fangen können.
Im Vertrauen auf Gott werde ich leben.
Mein Leben ist hart und wird es bleiben,
aber ich glaube.
In meiner Verzweiflung meinte ich:
Die Menschen sind schlecht.
Aber sie haben mir geholfen.
Wie meinen Dank ausdrücken?
Es sollen nicht nur Worte sein.
Aus den Erfahrungen, die ich gewonnen habe,
will ich nun leben.



SchöpfungsZeit

http://www.oeku.ch/de/index.php



Segnend mitfühlend da sein

Aus: Pierre Stutz, Atempause für die Seele. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2004.



Die Erde schützen, beaufsichtigen, bewahren, erhalten, bewachen

Aus: Papst Franziskus, Laudato si'. Über die Sorge für das gemeinsame Haus. Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2015.



Der Marder

Dieses Lied ist erschienen auf: Einhandsegler. Solo - Die Einhandsegler Tour. "Frei!" Aus: http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/der-marder



Die Schöpfung bewahren

Norbert Copray in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill, Das große Buch der Gebete. Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. HOHE Verlag, Erfstadt. 2007.



Gebet

Bernhard Meuser in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill, Das große Buch der Gebete. Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. HOHE Verlag, Erfstadt. 2007.



Tier und Mensch

Pierre Stutz nach Psalm 36,7 in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill, Das große Buch der Gebete. Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. HOHE Verlag, Erfstadt. 2007.



Stabiles Wertefundament

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich - (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Geliebte Erde

Quelle: Dein Wort. Mein Weg. Alltägliche Begegnungen mit der Bibel 3/14.



Lobgesang der Schöpfung

Paul Weismantel in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill, Das große Buch der Gebete. Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. HOHE Verlag, Erfstadt. 2007.



Lebensraum Gewässer



Religionen wichtige Partner in Ökologie

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Ökumenischer Patriarch warnt vor Ausbeutung der Natur

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Gott in den Früchten

Aus: Ulrich Schaffer, Gott in der Welt meiner Fantasie. Kreuz Verlag Stuttgart 2008.



Danke

Christa Peikert-Flaspöhler in: Du bist der Atem meines lebens. Das Frauengebetbuch. Schwabenverlag / KlensVerlag, Ostfildern 2010.



Uraltes Brot

http://www.chrischona-eichstetten.de/predigten/7.htm



Ökumenischer Tag der Schöpfung

SELK-News 5.9.2011



Die Ernt ist nun zu Ende

Gottfried Tollmann (1680-1766) http://www.christliche-gedichte.de/?pg=10815



Wir pflügen, und wir streuen

Matthias Claudius, 1782



Erntedankfest

http://www.kigo-tipps.de/html/erntdank.htm



Fülle an einem einzigen Tag

Wolfgang Huber, 1. Teil seiner Predigt am 3.10.2004 im Berliner Dom http://www.ekd.de/predigten/huber/huber_erntedank_berliner_dom.html



Alles spricht uns von dir

Aus: Das Lächeln Gottes, Gebete unserer Zeit, hrsg. Von Maria Otto und Ludger Hohn-Morisch. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2003.



Für die Tiere

Aus: Das Lächeln Gottes, Gebete unserer Zeit, hrsg. Von Maria Otto und Ludger Hohn-Morisch. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2003.



Meine Exerzitien

Aus: Das Lächeln Gottes, Gebete unserer Zeit, hrsg. Von Maria Otto und Ludger Hohn-Morisch. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2003.



Das Lied vom Geben und Nehmen

Aus Lothar Zenetti, Sieben Farben hat das Licht. Worte der Zuversicht. Matthias-Grünewald-Verlag 2006.



Globale Tischgemeinschaft

Aus: Leonardo Boff, Tugenden für eine bessere Welt. Publik-Forum Edition, Butzon & Berker Verlag Kevelaer 2009.



Drei christliche ökologisch-ethische »Grundwerte«

Aus: Josef Römelt, Christliche Ethik in moderner Gesellschaft. Band 2 Lebensbereiche. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2009.



Der Tisch der Armen

Aus Huub Oosterhuis, Ich steh vor dir. Meditationen, Gebete und Lieder. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2004.



Wem sonst könnte ich danken?

Stefan Kiechle, Jesuit, City-Seelsorger, Exerzitienbegleiter und Autor, Mannheim, in: Johannes Röser (HG.) Mein Glaube in Bewegung. Stellungnahmen aus Religion, Kultur und Politik. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2008.



Parabel

Matthias Claudius