23.05.2018

Predigtgedanken 29.04.2018


In Christus bleiben
(Ludwig Götz 2018)


In der Natur können wir in dieser Jahreszeit üppiges Wachstum beobachten. Zum persönlichen Wachsen und Fruchtbringen braucht es die innige Verbundenheit mit Gott, von dem alles Leben kommt.



Mit Christus verbunden können wir Frucht bringen
(Bernhard Bossert 2018)


Das Evangelium entfaltet heute das Bild vom Weinstock und den Reben. Es ist ein Gleichnis voller Lebenskraft, ein Gleichnis vom Frucht bringen und vitaler Gemeinschaft.



"Getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen"
(Hans Hütter 2015)


Die Art und Weise, wie Menschen miteinander in Beziehung treten und wie sie diese Beziehungen pflegen ändern sich. Das führen uns die modernen Medien vor Augen. Soziale Verbindungen brauchen Kontakt und Pflege. Dies gilt auch für unseren Glauben. Das Bild vom Weinstock fordert uns auf, die Verbindung mit Christus lebendig zu halten, damit unser Glaube und unser Leben Früchte bringen kann.



Lebenskunde im Geiste Jesu
(Max Angermann 2015)


An den Namen Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot und seinem Geist, entspricht, wird unser Leben Frucht bringen. Dies bedeutet Bekehrung des Herzens, wie wir es am Leben des Apostels Paulus sehen.



"Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht"
(Hans Hütter 2012)


Mit der Frage "Wie viel Christentum braucht Europa?" knüpft der Autor an die gegenwärtige Diskussion um die öffentliche Sichtbarkeit der Religionen auf. Gelebtes Christsein bringt sichtbare Früchte hervor. Menschen, die durch Christus mit Gott verbunden sind und aus dieser Verbindung heraus ihr Leben gestalten, leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft.



"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben"
(Ulrich Behlau 2012)


Das biblische Bild vom Weinstock und den Reben ist in mehrfacher Hinsicht frohe Botschaft. Unsere Bestimmung ist "reiche Frucht zu bringen" und nicht ein Vertrocknen und Verdorren oder ein sinnloses "Ins-Kraut-Schießen". Ein Weinstock hat nur Sinn, wenn er Frucht bringt. Durch die Pflege des Winzers das Jahr über wird die Fruchtbarkeit gesteigert. Wie an anderer Stelle geht es Jesus nicht um einen Minimalertrag, sondern um "Leben in Fülle".



Größer als das eigene Herz
(Bruno Primetshofer 2009)


Wenn Gott sich schützend vor die Anklage des eigenen Herzens stellt, wenn Gott verzeiht, so ist damit untrennbar auch die Aufforderung an den Menschen verbunden, sich selbst und auch anderen zu vergeben, Verzeihung zuteilwerden zu lassen. Gott hereinlassen, ihn nicht aussperren ist unerlässliche Voraussetzung, dass der erlösende Gott seine Größe dem Menschen zuwenden kann.



"Wer in mir bleibt, bringt reiche Frucht"
(Alois Kraxner 2009)


Wie können wir gute und reiche Frucht bringen? Auf diese Frage gibt Jesus eine Antwort im Gleichnis vom Weinstock und den Reben. In diesem Gleichnis gibt es drei wichtige Elemente: den Weinstock, die Reben und der Winzer. Der Weinstock ist Jesus Christus. Die Reben, das sind wir Menschen. Der Winzer ist der Vater, ist Gott.