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Liturgien 25.03.2016

25. Mär. 2016
Karfreitag (A/B/C)


Liedvorschläge
(Hans Hütter)


Lieder:
GL 287: Christus war für uns gehorsam bis zum Tod
GL 289: O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn
GL 290: Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen
GL 291: Holz auf Jesu Schultern
GL 292: Fürwahr, er trug unsre Krankheit
GL 294: O du hochheilig Kreuze, daran mein Herr gehangen
GL 295: O Traurigkeit, o Herzeleid!
GL 297: Wir danken dir, herr Jesu Christ
GL 299: Der König siegt, sein Banner glänzt
GL 300: Heiliger Herre Gott, heiliger starker Gott
GL 460: Wer leben will wie Gott auf dieser Erde
GL Ö819: Laß mich deine Leiden singen
GL Ö820: Herr Jesus Christ, wir suchen dich
GL Ö822: O du mein Volk, was tat ich dir?
GL Ö823: Heilges Kreuz, sei hoch verehret

Psalmen und Kehrverse:
GL 293: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? - Mit Psalm 40 (GL 41,2) oder mit Psalm 51 (GL 639,2) - IV.
GL 296: Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung - Mit Psalm 40 (GL 41,2) - IV.
GL 308,1: Vater, in deine Hände empfehle ich meinen Geist - Mit Psalm 40 (GL 41,2) - IV.
GL 308,4: Sei uns gegrüßt, du heiliges Kreuz! - Mit Psalm 22 (GL 36,2) - II.
GL 308,5: Heiliger Gott! heiliger starker Gott! Heiliger, Unsterblicher, erbarme dich unser - Mit Psalm 40 (GL 41,2) - IV.
GL 518: Beim Herrn ist Barmherzigkeit und reiche Erlösung - Mit Psalm 46 (GL653,2) oder mit Psalm 57 (GL649,6) - VII.
GL 639: Beim Herrn ist Barmherzigkeit, bei ihm ist Erlösung in Fülle - Mit Psalm 130 oder mit Psalm 22 (GL 36,2) - II.


Hans Hütter

Einleitung
(Sozialreferat der Diözese Linz 2014)


Einleitung
(Gabi Ceric 2009)


Sonstiges
(Ludwig Götz 2010)


Fürbitten
(Sozialreferat der Diözese Linz 2016)


Zelebrantln (Einleitung) mit 2 LektorInnen abwechselnd:

Z: Gott, vor dich bringen wir unser Elend und unsere Hoffnung. Höre uns an und wandle, was uns bedrängt.

Z: In den persönlichen Krisen unseres Lebens fühlen wir uns ausgelaugt, verlassen, wertlos und müde. Wir bringen gerade noch Kraft genug auf für das Allernötigste. Das Leben erscheint uns trist und aussichtslos.
L 1: Wir warten auf ein aufrichtendes Wort, auf eine Geste der Hilfe, auf Licht und Wärme. Wir hoffen auf Menschlichkeit und Freundlichkeit.
L 2: Bitten wir füreinander, dass wir uns Hilfe und Stütze sind, dass wir in finsteren Zeiten Lichter anzünden und einander Nahrung sind.

Stille

Z: Du gegenwärtiger Gott, du verlässt uns nicht. Lass uns spüren, dass du uns begleitest.
Christus höre uns - Christus erhöre uns.
Z: Wir erleben eine Welt der Unruhe, der Ungerechtigkeit und des Unfriedens. Die Erde ist verschmutzt, missbraucht und ausgebeutet, ebenso wie viele Menschen verwundet und gequält werden.
L 1: Politikerinnen und Verantwortliche füllen ihr Amt auf unterschiedlichste Weise aus: Manche opfern sich auf und verwenden ihre Kraft und Energie für das Wohl derer, denen sie verantwortlich sind. Andere schauen eher auf den eigenen Vorteil und Nutzen ihres Amtes.
Verachtung und unbarmherzige Kritik ist ihnen allen vertraut.
L 2: Bitten wir für alle in unserem Land, die in verantwortlicher Position tätig sind:
- für maßgebliche Politikerinnen und Politiker der EU
- für unseren Bundeskanzler N. N.
- für unseren Landeshauptmann N. N.
- für unsere/n Bürgermeister/in N. N.           
Dass sie die geliehene Macht im Sinne der Erde und des Wohls der Menschen nutzen.

Stille

Z: Du gerechter Gott, du hast uns Menschen beauftragt, deine Erde zu bebauen und behüten. Lass uns in deinem Sinn unser Zusammenleben gestalten.
Christus höre uns - Christus erhöre uns.
Z: Wir feiern in unserer Kirche ein „Jahr der Barmherzigkeit“. Der Umgang Jesu mit den Menschen soll sich in unserer Glaubensgemeinschaft widerspiegeln. Doch wir hängen in Institutionen und Hierarchien fest, in Machtspielen und unbeugsamen Gesetzen.
L 1: Auch uns als Christinnen, als Menschen wie du und ich fehlt oft die Strahlkraft der Erlösten, als die wir uns begreifen können. Anderen Fehlern nachzutragen und auf eigene Rechte bzw. Vorteile zu bestehen fällt uns leichter, als großzügig auf unsere Mitmenschen zuzugehen.
L 2: Bitten wir um mehr Barmherzigkeit für unsere Kirche: für alle, die ein Leitungs­amt innehaben, für alle, die sich auf Christus berufen:
- für unseren Papst Franziskus,
- für unseren Bischof N.,
- für unseren Pfarrer (Pfarrmoderator, Pfarrprovisor, Kuraten...) N. N.
- für unsere/n Pfarrassistenten/in, Pastoralassistenten/in N. N.
- für mich, für dich, für Sie.

Stille

Z: Du mitfühlender Gott, du hast dich uns als barmherziger Vater, als barmherzige Mutter erwiesen. Hilf uns, dass die Haltung der Barmherzigkeit auch zu unserer eigenen wird.
Christus höre uns - Christus erhöre uns.
Z: Viele Menschen dieser Welt glauben an dich, Jesus Christus. Dennoch feiern wir getrennt in verschiedenen Kirchen und Konfessionen. Im Streit um die „richtige Theologie“, um das richtige Verständnis deiner, Gott, im Zusammenhang mit politischen Einflussbereichen kam es zu Feindschaften bis hin zu Vertreibung und Kriegen und dazu, einander den „richtigen“ Glauben abzusprechen.
L1: Auch heute erleben immer noch Paare und Familien schmerzlich, dass sich ihre religiösen Heimaten voneinander abgrenzen und ein gemeinsames Feiern ihres Glaubens unter Vorbehalt stellen. Auch wenn die ökumenischen Bemühungen von vielen Seiten vorangetrieben werden und Freundschaften wachsen.
L2: Bitten wir für unsere christlichen Geschwisterkirchen:
- für die evangelischen Kirchen
- für die orthodoxen Kirchen
- für die anderen christlichen Kirchen in     unserem Land und auf der Erde.

Stille

Z: Du unergründlicher Gott, du hast dich seit langer Zeit vielen Menschen gezeigt, in deinem Sohn Jesus Christus. Hilf uns, dass wir gemeinsam deine Botschaft des Heils leben und verkünden.
Christus höre uns - Christus erhöre uns.

Z: Religionen geben überall auf der Welt Menschen Halt, Orientierung und Sinn in ihrem Leben. Doch sie lassen sich auch in Dienst nehmen oder werden missbraucht für Feindschaften zwischen Menschen, Volksgruppen und Völkern.
L1: Auch bei uns werden Menschen über ihr Religionsbekenntnis abgestempelt - ohne sie nach ihren Sorgen und Hoffnungen, nach ihrem Glauben und ihrer Liebe zu fragen. Doch es braucht jeden Menschen guten Willens, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.
L2: Bitten wir um einen unverstellten Zugang zu einander
- Dass wir unseren gemeinsamen Ursprung, den wir Gott verdanken, bedenken.
- Dass die Religionen ihr gutes Potential zur Geltung bringen und den Frieden auf der Welt fördern.
- Dass wir einander im Ringen um die Wahrheit und den Sinn des Lebens an erkennen und unterstützen.

Stille

Z: Du ewiger Gott, in vielen Sprachen und Zeichen sprichst du seit jeher zu den Menschen. Hilf uns, als religiöse Menschen ein gutes Zusammenleben zu erreichen.
Christus höre uns - Christus erhöre uns.
Z: Schon kleine Kinder besitzen einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Doch wie unsere persönlichen Beziehungen, noch mehr unsere Gesellschaft und das Gefüge der Welt gestaltet sind, geht es sehr ungerecht zu.
L1: Wir in den reichen Ländern der Erde profitieren von Rohstoffen, Niedrigstlöhnen und Ausbeutung der Umwelt in ärmeren Ländern der Erde. Wir nehmen uns mehr aus und von der Natur, als jedem Menschen der Welt zusteht. Der Blick aufs Ganze fällt uns schwer, weil wir mit der Bewältigung des Alltags beschäftigt sind.
L2: Bitten wir um einen neuen Umgang mit der Welt und den Menschen
- Um einen neuen Sinn für Gerechtigkeit, der uns antreibt
- Um Genügsamkeit und Achtsamkeit im Umgang mit der Schöpfung
- Um Sorge und Rücksicht für die schwächeren Menschen auf der Welt

Stille

Z: Gott, du Vater und Mutter aller Geschöpfe, du hast unsere Erde erschaffen und sie reich ausgestattet, so dass sie alle Tiere und Menschen ernähren kann. Stärke unseren Willen, die Güter unserer Welt gerecht zu teilen und den Reichtum der Erde für die kommenden Generationen zu bewahren.
Christus höre uns - Christus erhöre uns.
Z: Die vielen bedrohlichen Nachrichten aus aller Welt verunsichern uns und nähren die Angst vor dem Morgen. Die Probleme der Welt erscheinen uns als nicht lösbar und machen uns mutlos.
L1: Auch vor Europa und Österreich machen Terror, Klimawandel und Armut nicht halt. Den Frieden gewöhnt, fordern uns Flüchtlinge zur Solidarität heraus und ver­unsichern uns. An das biblische „Fürchte dich nicht“ mögen wir nicht glauben.
L2: Bitten wir um eine neue Sicht auf die Schwierigkeiten unserer Zeit.
- Um Vertrauen, Gelassenheit und Zuversicht, dass das Gute möglich ist.
- Um Vertrauen in andere Menschen.
- Um Vertrauen in unsere Fähigkeit, den Dingen eine gute Wendung zu geben.

Stille

Z: Du tröstender Gott, du ermutigst seit jeher Menschen in schwierigen Situationen. Sprich auch zu uns dein „fürchtet euch nicht“.
Christus höre uns - Christus erhöre uns.

(c) Mag.a Angelika Gumpenberger-Eckerstorfer


Sozialreferat der Diözese Linz

Fürbitten
(Sozialreferat der Diözese Linz 2014)


Fürbitten
(Sozialreferat der Diözese Linz 2014)


Fürbitten
(Sozialreferat der Diözese Linz 2014)


Fürbitten
(Jörg Thiemann 2013)


Fürbitten
(Josef Stöckl 2010)


Fürbitten
(Gabi Ceric 2009)


Sonstiges
(Sozialreferat der Diözese Linz 2016)


Einleitung zur Kreuzverehrung

Mich verneigen vor den Geschundenen, öffentlich Gedemütigten, vor den Justizopfern, vor den Schwachen und den Verleumdeten. Das Gebrochene, das Verunstaltete anbeten - weil es uns daran erinnert, dass es Hoffnung gibt auch für uns, für mich. Weil mich meine Schönheit und Klugheit nicht retten muss, weil mein Licht aus Gottes Hand kommt. Weil Menschen, die für andere leiden und sterben, nicht umsonst sterben - sondern uns in ihrem Leiden halten und von Gott gehalten sind.

All das konzentriert sich im Tod Jesu am Kreuz, den wir heute „feiern“, oder besser gesagt begehen, dem wir heute einen Ort des Gedenkens und Dankens geben. Gott mag uns auch im Leid begegnen.
So lade ich Sie ein, in Dreier(Vierer)reihen zum Kreuz zu gehen, innezuhalten, eine Blume oder einen Zweig niederzulegen und ein Zeichen Ihrer Verehrung zu machen, das Ihnen entspricht. (Verneigung, Innehalten, Kniebeuge, Kreuzzeichen) 


Sozialreferat der Diözese Linz

Sonstiges
(Jörg Thiemann 2013)


Sonstiges
(Gabi Ceric 2009)


Sonstiges
(Gabi Ceric 2009)