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Kontexte 15.08.2015


Weltkirchenrat fordert "Exodus aus Nuklearzeitalter"

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten. - 06-08-2015.


Methodistische Bischöfin Swenson bei katholisch-anglikanischem Friedensgottesdienst 70 Jahre nach den Bomben: Massenvernichtung nie ein legitimer Selbstschutz.

Hiroshima, 6.8.2015 (KAP) Zur Vernichtung aller Atomwaffen und zum Ende einer auf dieser basierenden Politik haben internationale Kirchenvertreter am Mittwochabend in Hiroshima aufgerufen. "Wir müssen eine Politik ablehnen, die die Massenvernichtung anderer Menschen als legitime Form des Selbstschutzes ansieht", sagte die methodistische Bischöfin Mary Ann Swenson bei einem gemeinsamen katholisch-anglikanischen Friedensgottesdienst in Erinnerung an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945. Die US-Amerikanerin ist stellvertretende Vorsitzende des Zentralausschusses des Weltkirchenrats (ÖRK).

Die methodistische Geistliche übte scharfe Kritik an den Regierungen der Herkunftsländer der beim Gottesdienst anwesenden ÖRK-Vertreter, darunter die USA, Deutschland, Japan, die Republik Korea, Norwegen, Niederlande und Pakistan. Alle würden sich in ihren Reden für eine nuklearwaffenfreie Welt einsetzen, "aber Jahr um Jahr, Jahrzehnt um Jahrzehnt sind diese sieben Regierungen bereit, Nuklearwaffen zu gebrauchen." 40 Atommächte gebe es 70 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki immer noch, und sie würden ihre Rüstung nicht vernichten, sondern modernisieren. Dass die Bedrohung durch nukleare Vernichtung auch 50 Jahre nach den großen Anti-Atomwaffen-Protesten noch fortbestehe, sei "unglaublich", so Swenson.

Waffen und Energieformen müssten endlich an ihren Wirkungen auf Mensch und Natur gemessen werden, forderte die Bischöfin. Die Welt sollte erkennen, "dass unser Streben nach materiellem Wohlstand und Komfort uns entfremdet von existenziellen Fragen über die Quelle und die Menge der Energien, die wir nutzen". Die Atomwaffen und auch die Nuklearenergie seien "Wege ins Verderben" und die Verwendung atomarer Energie auf lebensbedrohende Weise ein "sündhafter Missbrauch der Schöpfung Gottes", so Swanson, die einen "Exodus aus dem Nuklearzeitalter" forderte. Christen seien durch ihren Grundauftrag als Friedensstifter zum Einsatz für ein Ende der Atomwaffen verpflichtet.

Atomversuchs-Opfer nicht übersehen

Nicht nur das Leid der als "Hibakusha" bezeichneten japanischen Bombenopfer gelte es zum 70-Jahr-Gedenken zu sehen, sondern auch das der radioaktiver Strahlung ausgesetzten Bergleute oder der Opfer der Atombombenversuche, die vielfach an atomar bedingten Genmutationen litten, forderte die ÖRK-Vertreterin. So sei etwa die größte der 67 Testbomben der USA zwischen 1946 und 1958 auf den Marshall-Inseln tausendmal stärker gewesen als die Hiroshima-Bombe, und viele Inselbewohner könnten bis heute aufgrund der atomaren Verseuchung nicht in ihre Heimat zurück oder litten nach fehlgeschlagenen Rücksiedlungsversuchen nun an Krebs. Auch drohe den Inseln, dass der steigende Meeresspiegel eine Lagerstätte für Nuklearabfall undicht machen könnte.

Kraftvoller Schrei nach Frieden

Swenson erinnerte an Friedensinitiativen in Folge der Hiroshima-Katastrophe: So hatte etwa das Mädchen Sadako Sasaki aus Hiroshima, das als Zweijährige den Bombenabwurf überlebte, bald darauf aber mit den Folgen der Strahlenbelastung zu kämpfen, das Falten von Papierkranichen - in Japan ein Glückssymbol - gestartet, das nach ihrem frühen Tod ihre Klassenkameraden fortsetzten. Ein "kraftvoller Schrei nach Frieden" sei als Antwort auf die "unaussprechliche Gewalt" entstanden, so die Bischöfin; das Mitbringen selbstgefalteter Papierkraniche sei heute im Pazifikraum bei Friedenstreffen längst üblich geworden.

Als weiteres Beispiel wurden Repräsentanten der Dene-Indianer und der französisch-indianischen Mischlinge (metis) aus dem hohen Norden Kanadas angeführt: Sie waren in den neunziger Jahren nach Japan gekommen, um seine Bewohner um Vergebung zu bitten; kurz davor hatten sie erfahren, dass das in den A-Bomben auf Hiroshima und Nagasaki enthaltene Uran auf ihrem Stammesgebiet abgebaut worden war.



Atombomben: Spiel mit der Vernichtung der Welt

© DiePresse.com - http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4796890


10.08.2015 | 18:14 | von Julia Raabe (Die Presse)

Noch immer sind auf der Welt so viele Kernwaffen vorhanden, dass die Menschheit sich mehrfach selbst zerstören könnte. Sie sind um ein Vielfaches schlagkräftiger als die Bomben von Hiroshima und Nagasaki vor 70 Jahren.

mehr: http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4796890



CO2-Blase: Die Wette auf den Klimaschock

© DiePresse.com - http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3833480


05.07.2014 | 18:30 | Karl Gaulhofer (Die Presse)

Damit das Klima nicht kippt, dürfen wir nur mehr ein Drittel der gesicherten Reserven an Öl, Gas und Kohle verbrennen. Doch die Konzerne bohren eifrig weiter. Platzt die Kohlenstoffblase, droht der Börsenkrach.

mehr: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/3833480 



Gebet zum "Großen Frauentag"

Bernhard Lang in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill, Das große Buch der Gebete. Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. HOHE Verlag, Erfstadt. 2007.



Brauchtum zum Fest Mariä Himmelfahrt

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich - (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Gebet

Bernhard Meuser in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill, Das große Buch der Gebete. Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. HOHE Verlag, Erfstadt. 2007.



Heilige Maria

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Extremsport - Herantasten an die Leistungsgrenze



Und Gott machte eine Frau aus mir

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Segen für Frauen

Hanna Strack in: Du bist der Atem meines Lebens. Frauengebetbuch. Schwabenverlag / KlensVerlag, Ostfildern 2010.



Zum Tode eines Freundes

Aus: Mitten im Tag, Junge Menschen suchen, fragen beten. Gebetsbuch für Jugendliche und junge Erwachsene. Hildesheim, 1982.



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Aus: Gerlinde Baumann, Ewiges Leben, Hoffnung über den Tod hinaus Freiburg 2010.



Zu einer höheren Existenz berufen

Aus: Rolf Decot, Die Stadt - Ort des frühen Christentums - in: Das Prisma, Beiträge zu Pastoral, Katechese und Theologie, 1/2012.



Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat

Kardinal Leo Scheffczyk in: Was er euch sagt, das tut, Mit Maria Jesus Christus begegnen, ein Gebetbuch zum Rosenkranz. Gegeben zur Vollendung des 70. Lebensjahres von Kardinal Joachim Meisner, Freiburg 2003.



Unsere Würde und Hoffnung

Winfried Henze, Glaube ist schön, Ein katholischer Familien Katechismus, München 6. Auflage 2002.



Magnifikat

Aus: Klaus Hemmerle, Dein Herz an Gottes Ohr, Einübung ins Gebet, München 1999 (3).



Das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel

Aus: Josef Ratzinger, Papst Benedikt XVI, Gott und die Welt, Ein Gespräch mit Peter Seewald, München 2005.



Magnifikat heute

Aus Dorothee Sölle, Die revolutionäre Geduld, Berlin 1974.



Königin, aufgenommen in den Himmel

Aus: Elmar Gruber, Maria - Weg des Glaubens, Meditationen, München.



"Wo ich bin, da soll auch mein Diener sein"

(Johannes von Damaskus)



Gebet

(Johannes Chrysostomus)



In tausend Bildern

Novalis



Maria - Ihr Loblied

Aus: Hildegund Wöller, Gott, höre meine Stimme. Gebete aus Bibel und Traditon. Kreuz Verlag Stuttgart 2006.



Maria - Inbild der Kirche

Aus: Egon Kapellari, Begegnungen unterwegs. Eine Nachlese. Styria Verlag 2003.



"Magnificare" heißt "großmachen"

Aus: Manfred Scheuer, Und eine Spur von Ewigkeit. Ein geistlicher Begleiter durch das Jahr. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2006.



Raum- und Orthaftigkeit

Aus: Karl Rahner Lesebuch, herausgegeben von Albert Lehmann und Adalbert Raffelt. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2004 (1982).



Notre-Dame de la belle Verrière

Aus: Klemens Jockwig, Im haus der Fremde. Gedichte. Lahn Verlag Limburg 1989.



Fest Maria in den Himmel aufgenommen

Anselm Grün und Petra Reitz (Hg), Marienfeste, Wegweiser zum Leben, Münsterschwarzach 2005, 66.



Himmel

Jörg Zink, Die Urkraft des Heiligen, Christlicher Glaube um 21. Jahrhundert, Herder-Verlag, Freiburg, 2008, 380.



Fest unseres Selbst

C.G. Jung, Gesammelte Werke, Bd. XI, Zürich 1963, 498f.