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Kontexte 17.04.2016


Berufen?

Ingrid Thurner, Diapositiv. Biblische "Licht-Bilder" ins Heute.


Als Jesus durch die große Fabriksanlage ging, sah er den Arbeiter am Fließband und die Sekretärin am Computer arbeiten. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Sofort ließen sie ihre Arbeit liegen und stellten sich der Kirche zur Verfügung. Schön, dass ihr da seid, sagte man, aber geht zurück an eure Arbeit - so hat er es nicht gemeint!

Als er weiterging durch die Wohnanlagen der Stadt, sah er eine Mutter mit ihren Kindern und einen Vater bei Reparaturen im Haus. Er rief sie, und sogleich verließen sie ihre Wohnungen und stellten sich der Kirche zur Verfügung. Schön, dass ihr da seid, sagte man, aber geht zurück in eure Familien - so hat er es nicht gemeint!

Am nächsten Tag ging Jesus durch Schulen und Universitäten und sah ein Mädchen mit ihrem Freund. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Und sogleich brachen sie Hand in Hand auf und stellten sich der Kirche zur Verfügung. Schön, dass ihr da seid, sagte man, aber geht zurück, lernt und heiratet - so hat er es nicht gemeint!

Als Jesus eines Tages durch die Ordinariate ging, sah er überforderte und erschöpfte Männer, die vor Arbeit nicht mehr ein noch aus wussten. Schön, dass du da bist, sagten sie, aber warum berufst du nicht mehr Menschen? - So hat er es wohl auch nicht gemeint.

Wie dann?



Berufung

Andrea Schwarz


Plötzlich
ein Wort, eine Geste, ein Bild, ein Lied
Trifft, berührt, geht nach, lässt nicht mehr los, umfängt
fordert heraus, wird unbequem, birgt Verheißung, ist Zumutung
macht Lust, ist Angst

Frage, Verlockung, Unsicherheit, Verwirrung, und doch
Gewissheit

ich
bin
gemeint



Du mit mir

Aus Georg Schwikart, Auf der Spur des Ewigen. Gebete der Moderne, Styria Verlag, Graz 2000.


Du, nur du
den ich suchte,
den ich fand,
du mit mir,
ich mit dir.
Komm, ich reich dir
meine Hand.

Du, nur du,
der mich glücklich
macht und froh;
du mit mir,
ich mit dir,
überall und nirgendwo.

Du, nur du,
hast mir alles
übertroffen;
du mit mir
ich mit dir,
der Himmel steht mir offen.



Der Herr mein Hirt! So will ich Gott besingen

Jürgen Henkys 1991 (Psalm 23), in: EG Rheinland 613.



Der Herr ist mein getreuer Hirt

Augsburg 1531 (Psalm 23) in: EG 274



Gebet

EG Rheinland 949



Stimme Gottes

Werner Bergengruen, Die verborgene Frucht, Zürich: Verlag der Arche , 7. Aufl. 1947.



Der gute Hirte



"Ich und der Vater sind eins"

Joseph Ratzinger, Dogma und Verkündigung, München, Freiburg/Breisgau: Erich Wewel Verlag 1973.



armer hirte!

http://www.gottesdienstinstitut-nek.de/



Brennendes Vertrauen

Frère Roger, Taizé. In: Im Dunkel glüht der Funke Hoffnung. Herausgegeben von Claudia Peters. Verlag am Eschbach der Schwabenverlag AG, Eschbach 2010.



Ein bisschen Kuscheln darf auch sein

Andrea Schwarz in: Schenk deiner Seele ein Lächeln. Worte, die gut tun. Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau 2009.



Geborgen sein auch im Sterben

Aus: Johannes Pausch / Gert Böhm, Auch schwarze Schafr können beten. Für alle, die nicht an Gott glauben und dennoch beten wollen. Kösel Verlag, München 2002.



Ich habe es satt

Aus: Guido Erbrich, Zum Beispiel wir. Das Jugendgebetbuch. Benno Verlag Leipzig o. J.



Wie ein Spielball

Aus: Guido Erbrich, Zum Beispiel wir. Das Jugendgebetbuch. Benno Verlag Leipzig o. J.