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Kontexte 10.07.2016


Man muss etwas tun

(Albert Schweitzer, Quelle unbekannt)


„Man muss etwas, und sei es noch so wenig,
für diejenigen tun, die Hilfe brauchen,
etwas, was keinen Lohn bringt,
sondern Freude, es tun zu dürfen.“



Gebet um die Gaben des Heiligen Geistes

Andreas Lerch (www.heiliggeist-berlin.de)


Im Außergewöhnlichen sehen wir dich,
kraftvoller, mächtiger Heiliger Geist,
im Sturm und Feuer,
in Verwandlung und Aufbruch,
im Leben außergewöhnlicher Menschen.

Hilf uns, dich im Verborgenen zu finden,
stiller, beständiger Heiliger Geist.
Hilf uns, deine leisen Gaben zu entdecken
in unseren Mitmenschen und in uns selbst:
die Gabe, Frieden zu stiften,
die Fähigkeit, andere zu begeistern,
die Kunst, die Wahrheit auszusprechen,
das Talent, gut zuhören zu können,
die Kunst, Kompliziertes einfach zu sagen,
die Gabe, ein ruhender Pol zu sein,
die Fähigkeit, sich einzufühlen,
die Gabe der bergenden Mütterlichkeit und Väterlichkeit,
die Gabe des kindlichen Staunens,
die Gabe des Humors.

Du bist die Quelle des Lebens
für jeden von uns.
Entfalte dein Wirken in uns,
das mächtige und das leise,
damit wir uns selbst entdecken.



Für wen ich singe...

Aus: Hanns Dieter Hüsch, Das Schwere leicht gesagt. ©Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2007.


Ich sing für die Verrückten
Die seitlich Umgeknickten
Die eines Tags nach vorne fallen
Und unbemerkt von allen
An ihrem Tisch in Küchen sitzen
Und keiner Weltanschauung nützen
Die tagelang durch Städte streifen
Und die Geschichte nicht begreifen
Die sich vom Kirchturm stürzen
Die Welt noch mit Gelächter würzen
Und für den Tod beizeiten
Sich selbst die Glocken läuten
Die an den Imbisstheken hängen
Sich weder vor- noch rückwärts drängen
Und still die Tagessuppe essen
Dann alles wieder schnell vergessen
Die mit den Zügen sich beeilen
Um nirgendwo zu lang zu weilen
Die jeden Abschied aus der Nähe kennen
Weil sie das Leben Abschied nennen
Die auf den Schiffen sich verdingen
Und mit den Kindern Lieder singen
Die suchen und die niemals finden
Und nachts vom Erdboden verschwinden
Die Wärter stehen schon bereit mit Jacken
Um werkgerecht die Irrenden zu packen
Die freundlich auf den Dächern springen
Für diese Leute will ich singen
Die in den großen Wüsten sterben
Den Schädel längst schon voller Scherben
Der Sand verwischt bald alle Spuren
Das Nichts läuft schon auf vollen Touren
Die sich durchs rohe Dickicht schieben
Vom Wahnsinn wund und krank gerieben
Die durch den Urwald aller Seelen blicken
Den ganzen Schwindel auf dem Rücken
Ich sing für die Verrückten
Die seitlich Umgeknickten
Die eines Tags nach vorne fallen
Und unbemerkt von allen
Sich aus der Schöpfung schleichen
Weil Trost und Kraft nicht reichen
Und einfach die Geschichte überspringen
Für diese Leute will ich singen.



Gott segne meine Hände

Quelle unbekannt



Liebe, die bleibt

Henri Nouwen, Leben hier und jetzt; Herder Verlag, Freiburg1996.



Wie Du geliebt sein willst

Theresia Hauser, Offen für den Augenblick. Schwabenverlag, Ostfildern 2002.



Die Liebe führt mich zu den Dingen

Ulrich Schaffer, Liebendes Wahrnehmen. Ed. Schaffer im Kreuz Verlag, Stuttgart 1989.



Der meine Tage füllt

Frank Greubel, In dieser Zeit Gebet; Würzburg, Vinzenz Druckerei.



Gottes vollkommene Liebe widerspiegeln

Henri Nouwen, Leben hier und jetzt; Herder Verlag, Freiburg1996.



Wirklichkeit

Andrea Schwarz in: Zum Beispiel: du. Gebete für junge Menschen; Leipzig, St. Benno Verlag, 2002.



Behüte unsere Liebe

Guido Erbrich, Zum Beispiel: du. Gebete für junge Menschen; Leipzig, St. Benno Verlag, 2002.