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Kontexte 01.11.2016


Mutter Teresa

https://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Teresa


Geboren als Anjezë (Agnes) Gonxha Bojaxhiu [ˈaɲɛzə gonˈʤa bɔˈjaʤju]; * 26. August 1910 in Üsküb, Osmanisches Reich (heute Skopje, Mazedonien); † 5. September 1997 in Kalkutta, Indien) war eine indische Ordensschwester und Missionarin albanischer Herkunft. Weltweit bekannt wurde sie durch ihre Arbeit mit Armen, Obdachlosen, Kranken und Sterbenden, für die sie 1979 den Friedensnobelpreis erhielt. In der katholischen Kirche wird Mutter Teresa als Heilige verehrt. Unter anderem wegen der sozialen und hygienischen Zustände in den Sterbehäusern sowie ihrer vermuteten eigentlichen Motivation der Missionierung und nicht der Hilfe sind ihre Arbeit und ihre Person umstritten.

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Edith Stein

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich. - (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.


Vor 125 Jahren wurde die Karmelitin Edith Stein geboren. Die Husserl-Schülerin legte mit ihrem Martyrium in Auschwitz Zeugnis für den jüdischen und christlichen Glauben ab - Porträt von Anselm Verbeek (KNA)

Bonn, 9.10.2016 (KAP/KNA) Papst Johannes Paul II. fand bei ihrer Seligsprechung 1987 gewichtige Worte für Edith Stein. Sie sei eine "große Tochter des jüdischen Volkes und gläubige Christin inmitten von Millionen unschuldig gemarterter Mitmenschen". Der Papst betonte, dass sie nicht nur passiv Leid und Tod auf sich genommen habe: "Als 'Benedicta a Cruce - die vom Kreuz Gesegnete' wollte sie mit Christus Kreuzträgerin sein für das Heil ihres Volkes, ihrer Kirche, der ganzen Welt." Vor 125 Jahren, am 12. Oktober 1891, wurde die Karmelitin in Breslau als jüngstes von elf Kindern geboren.

Ihre Mutter war eine Kraftnatur, lebendiges Vorbild für Steins späteren Kampf um soziale und politische Gleichberechtigung der Frauen. Auguste Stein führte den verschuldeten Holzhandel ihres früh verstorbenen Mannes auf Erfolgspfad. Edith wuchs in einer jüdischen Tradition auf. Hochbegabt und brennend ehrgeizig, fühlte sich Edith gefordert, als sie das eben erst auch Mädchen geöffnete Gymnasium besuchen konnte.

Als 15-Jährige hat sie sich "das Beten ganz bewusst und aus freiem Entschluss abgewöhnt", wie ihre Autobiografie überliefert. Aber die Sinnfrage hat Edith Stein in keiner Lebensphase losgelassen. Als eine der ersten Studentinnen begann sie Germanistik, Geschichte, Philosophie und Psychologie zu studieren. Daneben engagierte sie sich für das Frauenstimmrecht.

Die Suche nach einem "Sinnzusammenhang" hat Edith Stein zur Philosophie nach Göttingen geführt. Aufschluss über das Wesen der Dinge ohne Vorurteile versprach die Phänomenologie. Der Kreis um Edmund Husserl war auch für die religiöse Weltdeutung empfänglich, damals geist- und wortgewaltig vertreten durch Max Scheler in seinem katholischen Lebensabschnitt. Der jüdische Konvertit hat Stein von "rationalistischen Vorurteilen" befreit.

Zielstrebig verfolgte Edith Stein ihren bislang unerfüllt gebliebenen Berufstraum einer Philosophie-Professur. Sie arbeitete für Husserl in Freiburg, als erste wissenschaftliche Assistentin der Philosophie an einer deutschen Universität. Bereits in ihrer Dissertation "Zum Problem der Einfühlung" spiegelt sich ihre noch vorsichtig verklausulierte Bereitschaft, die Erfahrung des Anderen auch metaphysisch über die Grenzen des eigenen Bewusstseins zu erweitern.

Lebenserinnerungen und Vorbild der heiligen Teresa von Avila, Karmelitin und Reformerin, haben dem "langen Suchen nach dem wahren Glauben ein Ende gemacht", urteilte Edith Stein selbst. Nachdem die NS-"Machtergreifung" ihr als Jüdin ein öffentliches Wirken versperrt hatte, trat sie unter dem Namen ihrer geliebten Teresa dem Kölner Karmel bei.

Zuvor hat Edith Stein am Lyzeum und Lehrerinnenseminar der Dominikanerinnen in Speyer und am Deutschen Institut für wissenschaftliche Pädagogik in Münster doziert. Als im April 1933 die staatliche Pogromhetze einen ersten Höhepunkt erreichte, bat Stein Papst Pius XI. in einem Brief, der Heilige Stuhl möge "gegen die Vergötzung der Rasse und der Staatsgewalt" und den "Vernichtungskampf gegen das jüdische Blut" seine Stimme erheben. Während über das Reichskonkordat bereits verhandelt wurde, warnte sie vor der Illusion, "Schweigen" werde "den Frieden ... erkaufen".

Im Karmel verfasste Stein ihr Hauptwerk "Endliches und ewiges Sein". Darin fragte sie - wie der Husserl-Schüler Martin Heidegger - nach dem Sinn des Seins. Aber über die Existenzphilosophie hinaus suchte sie nach einem "in sich begründeten Sein, nach Einem, der das 'Geworfene' wirft". Der Heiligen enthüllte "sich die Geworfenheit als Geschöpflichkeit". Wenn das zeitliche am ewigen Sein Gottes teilhat, jede Seele "ein besonderes Siegel trägt", liegt in der Ebenbildlichkeit eine Bürgschaft der Würde auch dann, wenn Menschenrechte mit Stiefeln getreten werden. Um den Kölner Karmel zu schützen, siedelte Edith Stein mit ihrer Schwester Rosa 1938 in den Karmel im niederländischen Echt über.

Wie Pius XI. in seiner Enzyklika "Mit brennender Sorge" (1937), haben die niederländischen Bischöfe nicht geschwiegen. Der Protest gegen die Judencerfolgung wurde am 26. Juli 1942 von den Kanzeln aller katholischen und vieler protestantischen Kirchen verlesen. In einem Racheakt wurden alle katholischen Juden nach Osten verschleppt und ermordet, darunter auch Edith Stein.

Am 9. August 1942 starb sie in den Gaskammern von Auschwitz. Die Mystikerin hatte fest geglaubt, nach dem Tod würden sich "einzelne verlorene Töne, die ... der Wind von einer in weiter Ferne erklingenden Symphonie zuträgt", zu einem "vollendeten Sinnzusammenhang" fügen



Hans im Glück

http://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/hans_im_glueck - abgerufen am 25. Okt. 2015



Allerheiligen und Allerseelen

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Die Schar der Heiligen wächst weiter

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Rund 100 Heilige und Selige haben einen Österreich-Bezug

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Evangelii Nuntiandi

Ausschnitte aus der Enzyklika Evangelii Nuntiandi, Papst Paul VI. am 8. Dez. 1975.
http://www.vatican.va/holy_father/paul_vi/apost_exhortations/documents/hf_p-vi_exh_19751208_evangelii-nuntiandi_ge.html



Evangelii Gaudium

Franziskus, gegeben zu Rom, bei Sankt Peter, zum Abschluss des Jahres des Glaubens, am 24. November - Hochfest unseres Herrn Jesus Christus, König des Weltalls - im Jahr 2013, dem ersten meines Pontifikats.



Festessen

Aus: Gemeinsam entdecken. Ökumenische Gebete und Meditationen. Hrsg. von Marcus Leitschuh / Cornelia Pfeiffer. Bonifatius Verlag Paderborn / Verlag Otto Lembeck Frankfurt am Main 2003.



Heilige

Aus: Joop Roeland, wie die worte das fliegen lernten. Otto Müller Verlag, Salzburg Wien 2006.



Himmel auf Erden

Aus: Joop Roeland, wie die worte das fliegen lernten. Otto Müller Verlag, Salzburg Wien 2006.



Unbekannte Heilige

Aus: Joop Roeland, Die Stimme eines dünnen Schweigens, Die Quelle Verlag, Feldkirch 1992.



heilig sein

Teresia v. Kinde Jesu



Weg zur Heiligkeit

Manfred Scheuer, Selig, die keine Gewalt anwenden. Das Zeugnis des Franz Jägerstätter. Tyrolia Verlag, Innsbruck, 2007.



Leben über den Tod hinaus

Michel Quoist



Am Ende der Tage

Herkunft unbekannt



Das Fest Allerheiligen

Aus: Egon Kapellari, Menschenzeit in Gotteszeit. Wege durch das Kirchenjahr. Styria Verlag, Graz Wien Köln 2002.



Heilige - Hoffnungsträger in einer Welt der Gewalt

Aus: Manfred Scheuer, Und eine Spur von Ewigkeit. Ein geistlicher Begleiter durch das Jahr. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2006.



Die Heiligenstatuen

Aus: Lothar Zenetti, Auf seiner Spur. Texte gläubiger Zuversicht. Matthias-Grünewald Verlag der Schwabenverlag AG. Ostfildern 2011.



An Maximilian Kolbe

Aus: Martin Gutl, Ich falle in Deine Hände. Meditationstexte. Styria Verlag, Graz Wien Köln 1980.



Heilige sind wie ein Geläute

Walter Nigg, Grosse Heilige, Diogenes-Verlag, 32



Ziel, Sinn, Verheißung

Anton Rotzetter, Gott, der mich atmen lässt. Gebete des Lebens, Herder Verlag.



Nichts zu fürchten

John Henry Newman



Gebt nicht auf!

Wilhelm Willms, Der geerdete Himmel.



Denk an deine Heiligen

Messbuch 2001, Redaktion: Eleonore Beck, Kevelaer, 2000.



Allerseelen

Georg Trakl



Bestattungskultur

Pfarrblatt des Pfarrverbandes "Pürgg - Steinach - Wörschach", Oktober, November 2009.



Gott ist der Fels meines Herzens

Psalm 73,23ff



Die größere Zukunft

Jörg Zink, in: Die Urkraft des Heiligen, Stuttgart 2003.



Geistliches Testament

Messbuch 2001, Redaktion: Eleonore Beck, Kevelaer, 2000.



Heilig werden

Pierre Stutz, Der Stimme des Herzens folgen. Jahreslesebuch, Verlag Herder, Freiburg 2006.



Die Heiligen

Philipp Friedrich Hiller (1731), in: EG 253.



Heroldsrufe

Romano Guardind, Der Herr. Betrachtungen über die Person und das Leben Jesu Christi, Würzburg: Werkbund-Verlag, 11., unveränderte Aufl. 1959, S. 80/81.



Selig sind, die niemals sich entfernten

Rainer Maria Rilke, Das Stunden-Buch. Drittes Buch: Das Buch von der Armut und vom Tode, in: Gesammelte Gedichte, Frankfurt: Insel-Verlag 1962, S. 117.



Himmlische Musik

Eugen Roth, Abenteuer in Banz. Erzählungen, Bergisch Gladbach: Gustav H. Lübbe, 3. Aufl. 1976, S. 37/38..



Gebet

Else Lasker-Schüler, Werke und Briefe. Kritische Ausgabe, im Auftrag des Franz Rosenzweig-Zentrums der Hebräischen Universität Jerusalem, der Bergischen Universität Wuppertal und des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar herausgegeben von Norbert Oellers, Heinz Rölleke und Itta Shedletzky. Band 1.1 Gedichte, bearbeitet von Karl Jürgen Skrodzki unter Mitarbeit von Norbert Oellers. Frankfurt: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, 1. Aufl. 1996, S. 190.



Abschied

Else Lasker-Schüler, Gedichte 1902 - 1943, München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 2. Aufl. 1988.