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Kontexte 25.12.2018


wie wir

Aus: Klaus Hemmerle, Zur Krippe durch die Hintertür. Verlag Neue Stadt.


Jesus ist der Sohn Gottes,
der König der Welt.
Er ist für uns Mensch geworden.
Er wollte aus Liebe so sein wie wir.
Er wollte uns nicht blenden durch den Glanz seiner Pracht.
Er wollte uns nicht zwingen durch seine Macht.
Er wollte uns nicht übertrumpfen durch seine Weisheit.
Er wollte ganz einfach unser Bruder sein.
Darum hat er sich als armes Kind in Windeln wickeln lassen,
er lebte in einer einfachen Arbeiterfamilie,
und schließlich starb er am Kreuz,
nur bekleidet mit einem Lendentuch.
Gerade daran erkennen wir seine große Liebe zu uns.



Der „krippale“ Infekt

Wolfgang Raible in: Anzeiger für die Seelsorge. Dezember 2007.


Bald wünscht man sich wieder „Frohe oder Gesegnete Weihnachten". Ich habe mir in diesem Jahr etwas anderes ausgedacht: Ich wünsche Ihnen einen heftigen, krippalen Infekt: Dass Sie sich an der Krippe infizieren; dass Sie sich vom Kind in der Krippe anstecken lassen; dass der Mann, dessen Geburtstag wir feiern, Sie mit seiner Botschaft infiziert.
Auch diesen krippalen Infekt bekommen Sie bei Kälte, wenn Sie die Kälte in vielen menschlichen Beziehungen spüren; wenn Ihnen die Kälte des Egoismus, der Ellbogenmentalität bewusst wird; wenn Sie unter der Kälte der Freudlosigkeit Ihrer Mitmenschen leiden.
Das Ansteckungsrisiko ist aber auch groß, wenn Ihr Immunsystem nicht intakt ist; wenn Sie nicht immun sind gegen Fragen wie: „Wozu bin ich auf der Welt? Was macht mein Leben wertvoll und gut?"; wenn Sie nicht so abgehärtet sind, dass Ihnen alles gleichgültig ist.
Schnell anstecken können Sie sich auch durch den Kontakt mit schon Infizierten, wenn Sie Menschen begegnen, die begeistert sind von der Sache Jesu; denen man ansieht, dass sie als erlöste und befreite Menschen leben.

Habe ich mich vielleicht schon angesteckt? - können Sie jetzt fragen. Wenn Sie eines der drei folgenden Symptome an sich entdecken, sind Sie bereits durch das Kind in der Krippe infiziert:
Schwäche: Wenn Sie eine Schwäche haben für Ihre Mitmenschen; wenn Sie sich dafür interessieren, wie es ihnen geht, worunter sie leiden, was sie brauchen; wenn Sie bereit sind zu helfen, zu teilen und aufzumuntern.
Fieber: Wenn Sie fiebern und sehnsüchtig warten auf Gerechtigkeit und Frieden; wenn Sie sich sehnen nach Heilung und Hilfe, nach Begleitung und Zuwendung; wenn Sie brennend interessiert sind an einem gelingenden, sinnvollen Leben; wenn Sie immer mehr wissen wollen über Jesus und seine Vision vom Reich Gottes.
Schluckbeschwerden: Wenn Sie nicht mehr alles schlucken können, was an Ungerechtigkeit und Lieblosigkeit in Ihrer Umgebung geschieht; wenn Sie Verletzungen und Spott nicht mehr einfach wegstecken und in sich hineindrücken wollen; wenn Sie sich weigern, alles hinzunehmen, was man Ihnen an Oberflächlichem und Belanglosem vorsetzt.

Und was kann ich tun, was soll ich tun, wenn das passiert ist? - können Sie jetzt noch fragen. Alles, was den grippalen Infekt mit „g" verhindert oder bekämpft, hilft Ihnen, den mit "k" zu hegen und zu pflegen:
Zunächst einmal Inhalieren: den Geist Jesu immer mehr in sich aufnehmen; sich weiterhin erfüllen lassen von seinen Worten und Gedanken, von seinem Gottvertrauen und von seiner Menschenliebe; einen Hauch seiner Gelassenheit und Unbekümmertheit einatmen und wieder verströmen.
Dann eine gesunde Mischung finden zwischen Ruhe und Bewegung. Sich zum einen Ruhe gönnen: Momente der Stille einbauen in den Tages- und Wochenrhythmus; sich Zeit lassen fürs Gebet; durch das Mitfeiern der Gottesdienste bewusst den Alltagstrott und die Geschäftigkeit unterbrechen. Sich zum anderen aber auch in Bewegung bringen: Aufstehen und Festgefahrenes, Erstarrtes hinter sich lassen, auf andere zugehen und ihnen mit der Offenheit und Weite Jesu begegnen; sie etwas spüren lassen von der Freude, die mit dem Kind in der Krippe in die Welt gekommen ist.

Ich kann nur hoffen, dass Sie jetzt sagen: Ja, diesen „krippalen" Infekt wünsche ich mir auch. So möchte ich mit dem Kind in der Krippe in Berührung kommen und mich immer tiefer in seine Gedankenwelt und Lebensgeschichte hineinziehen lassen. Durch die Begegnung mit ihm möchte ich nicht grippekrank, sondern krippen-gesund werden und andere mit dieser Gesundheit anstecken.



Die Verkündung

Franz Hohler


Letzthin, im Zug, direkt neben dir, das elend-fröhliche Digitalpiepsen eines Handys, und du weißt, jetzt wirst du die Seite nicht in Ruhe zu Ende lesen können, du wirst mithören müssen, wo die Unterlagen im Büro gesucht werden sollten oder warum die Sitzung auf nächste Woche verschoben ist oder in welchem Restaurant man sich um 19 Uhr trifft. Kurz, du bist auf die unüberhörbaren Schrecknisse des Alltags gefasst - und da kramt der junge Mann sein Apparätchen aus der Tasche, meldet sich und sagt dann laut: »Nein! - Wann? - Gestern Nacht? - Und was ist es? - Ein Bub? - So herzig! - 3 1/2 Kilo? - Und wie geht es Jeannette? -So schön! - Sag ihr einen Gruß, gell! - Wie? - Oliver?...« Und über uns alle, die wir in der Nähe sitzen und durch das Gespräch abgelenkt und gestört werden, huscht ein Schimmer von Rührung, denn soeben haben wir die uralte Botschaft vernommen, dass uns ein Kind geboren wurde.



Gott beschenken

Aus: Klaus Hemmerle, Zur Krippe durch die Hintertür. Verlag Neue Stadt.


Das Ungeheuerliche am Weihnachtsgeschehen:
Gott macht sich in der Menschwerdung seines Sohnes abhängig von uns.
Er wird zum Empfänger, zum Beschenkten.
Nichts gibt uns eine größere Würde als dies:
Wir haben etwas, was wir Gott schenken können.
Jeder von uns hat Gott etwas anzubieten.
Keiner ist minderwertig, keiner bedeutungslos.
Wir dürfen an die Gabe Gottes, die er uns anvertraut hat,
glauben und dürfen sie ihm weitergeben.



Das Kind

Aus Alfred Delp, Im Angesicht des Todes. Knecht Verlag.


Ach, das Kind richtet ja jetzt schon die Welt. Wieviel der Typen, die der Mensch heute vorstellt, können ehrlich vor der Krippe erscheinen?
Die meisten wollen ja gar nicht. Hoch zu Ross lässt die schmale und spärliche Tür niemand ein. Die einfachen gesunden Hirten, die finden den Weg.
Die königlichen Weisen, die ruft der Stern.
Aber die Anmaßung in Jerusalem erschrickt vor dem Kind.
Wie viel von dem, was wir heute leben, kann vor diesem Kinde nicht bestehen!
Und wie wäre das eigene und das allgemeine Leben anders, wenn wir daran dächten, dass dem Leben seine größte Stunde schlug, als Gott ein Mensch, ein Kind wurde.
Wir würden nicht so fordernd und gewalttätig und gierig zueinander kommen und voreinander steh‘n. Kinder schlagen keine Wunden. Wir aber wollten so groß sein und mächtig - erwachsen und zuständig: das Ergebnis sind wir selbst und der Trümmerhaufen, der uns geblieben ist.



Gottes Sohn wird Mensch

Hildegard von Bingen


Gottes Sohn wird Mensch, damit der Mensch Heimat habe in Gott.



Je höher

Kabbala, Den Himmel auf die Erde bringen.


Je höher etwas ist, desto tiefer fällt es.
So findet man die erhabensten Offenbarungen an den niedrigsten Orten.
Wenn du dich also an einem Ort wiederfindest,
der scheinbar ohne irgendeine Spiritualität ist - verzweifle nicht.
Je niedriger du stehst, desto höher kannst du aufsteigen.



Die Theologie von Weihnachten

Aus: Dietrich Steinwede (Hg.), Jetzt ist die Zeit der Freude. Weihnachtliche Texte. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2011.



Sage, wo ist Bethlehem?

Rudolf Otto Wiemer in: Dietrich Steinwede (Hg.), Jetzt ist die Zeit der Freude. Weihnachtliche Texte. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2011.



In einer Gegend

Wilhelm Willms in: Dietrich Steinwede (Hg.), Jetzt ist die Zeit der Freude. Weihnachtliche Texte. Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2011.



Der Heiland

Hermann Hesse in: Gedichte zur Weihnacht. Hg. Von Stephan Koranyi und Gabriele Seifert. Verlag Reclam, Stuttgart 2009.



Die Engelsbotschaft

Aus: Augustin Schmied, Für uns gekommen. Biblische Betrachtungen zur Advents- und Weihnachtszeit. Verlag Neue Stadt, München Zürich Wien 2016.



Verrückte Weihnachten

(Johann Pock, Weihnachten 2017)



Fürchtet euch nicht!

Hans Pock, Weihnachten 2016



Einer wird kommen

Ilse Pauls



Du, der du ein König bist

Ilse Pauls



Die Hirten auf dem Feld

Johannes Toegel. Weihnachten für Erwachsene. Verborgene Schätze. Styria Verlag, Wien Graz Klagenfurt 2015.



Krippe und Christbaum

Aus: Peter B. Steiner, Glaubensästhetik. Wie sieht unser Glaube aus? 99 Beispiele und einige Regeln. Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg 2008.



Gott ist Mensch geworden

Aus: Peter B. Steiner, Glaubensästhetik. Wie sieht unser Glaube aus? 99 Beispiele und einige Regeln. Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg 2008.



Adam und Eva an der Krippe

Aus: Peter B. Steiner, Glaubensästhetik. Wie sieht unser Glaube aus? 99 Beispiele und einige Regeln. Verlag Schnell & Steiner GmbH, Regensburg 2008.



Lichtblicke

Tageszeitung Die Presse am 18.12.2015 http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4890660



Fremdenliebe ist Nachahmung Gottes

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich - (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



NGOs schlagen Alarm für die Flüchtlingsversorgung

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich - (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Wie uns Gott erscheint

Aus: Joop Roeland, Die Stimme eines dünnen Schweigens. Die Quelle Verlag Feldkirch 1992.



Von der Stille der Heiligen Nacht

Aus: Andrea Schwarz, Gib dem Engel eine Chance. Gedanken und Geschichten zu Weihnachten. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2013.



Menschwerdung

Christine Philipsen in: Du bist der Atem meines Lebens. Das Frauengebetbuch. Herausgegeben von Benedikta Hintersberger OP, Andrea Kett, Hildegard Keul, Aurelia Spendel OP. Schwabenverlag / KlensVerlag, Ostfildern 2010.



Der christliche Menschwerdungsgedanke

Oscar Wilde in: Wahres Glück wächst in der Stille. Aus den Quellen der Weisheit. Herausgegeben von Christian Leven. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2007.



Höchstes Licht

Johannes Zwick (1545), in: L EG 441



Engel und Sterne

Aus: joop roeland, wie die worte das fliegen lernten. Otto Müller Verlag, Salzburg 2006.



Stille Nacht! Heilige Nacht

Gotteslob



Weihnachten – Fest der Geschichte

Karl Rahner, Das große Kirchenjahr, Herder-Verlag, Wien-Freiburg, 1987.



Ein einziger Tag im Jahr gehört der Liebe.

Peter Rosegger, Zeitschrift „Heimgarten“, 24.12.1907



Jesus, die Gabe Gottes

Unser Glaube, Herder-Verlag,1990.



Gottes Traum

Johannes Bours, Der Mensch wird des Weges geführt, den er wählt, Freiburg 1986.



Was sollen wir bringen?

Josef Ratzinger, Benedikt XVI, Der Segen der Weihnacht, Meditationen, Freiburg 2005.



Gott begegnen im Mitmenschen

Roland Breitenbach, Sechs Minuten Predigten von A bis Z, Freiburg 2008.



"Jesus kommt aus einem armen Elternhaus" - Wirklich?

Werner Tiki Küstenmacher, Die 3 Minuten Bibel, München 2006.



Offener Himmel ...



Du leiseste aller Geburten

Nelly Sachs, Gedichte



Wie der heilige Franz

P. Anton Rotzetter http://downloads.directserver.org/1/10/1/76778834362312621016.pdf



Suchen und finden

Paul Weismantel http://downloads.directserver.org/1/10/1/76778834362312621016.pdf



Loben und preisen

Aus: Gustav Schörghofer, danke tausendmal. Wie positives Denken und Dankbarkeit das Leben verändern. Styria Verlag, Wien Graz Klagenfurt 2011.



Staunender Hirte

Paul Weismantel



Gebet

Heribert Arens ofm in: Reinhard Kürzinger / Bernhard Sill (Hrsg.), Das große Buch der Gebete. Über 800 alte und neue Gebetstexte für jeden Anlass. Lizenzausgabe für Verlag HOHE GmbH, Erfstadt 2007.



Auf Goldgrund

Aus: Hubertus Halbfas, Glaubensverlust. Warum sich das Christentum neu erfinden muss. Patmos Verlag, Ostfildern 2011.



Mit den Hirten will ich gehen

Emil Quandt (1880), EG 544 (Ausgabe Rheinland).



Geburt Christi

Rainer Maria Rilke, Sämtliche Werke. Hrsg. Rilke-Archiv. 1. Band: Gedichte. Erster Teil, Frankfurt: Insel 1955.



Verlässliches Paradies

Eva Demski, Frankfurter Anthologie - Kindheit als verlässliches Paradies, FAZ 17.12.2005.



Wie der Esel zu seinem Kreuzzeichen kam

Abt Albert Altenähr OSB, Weihnachtsbrief der Abtei Kornelimünster http://www.abtei-kornelimuenster.de/Spirituelles/Kirchenjahr/Weihnachten/Weihnachten%202005.htm