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Kontexte 01.01.2019


Maria

Pedro Casaldáliga (Brasilien)


Das Wort wollte nicht nur Gott sein,
darum nahm es sich von mir
das Fleisch, das den Menschen macht,
und ich sagte ja, ich wollte nicht nur Mädchen sein.

Das Wort wollte nicht nur Leben sein,
darum nahm es sich von mir
das Fleisch, das den Tod erschafft,
und ich sagte ja, ich wollte nicht nur Mutter sein.

Aber, um ewiges Leben zu sein,
nahm sich das Wort von mir,
das Fleisch, das aufersteht,
und ich sagte ja; ich wollte nicht nur sein vergängliche Zeit.



Lobt Gott, ihr Christen alle gleich

Nikolaus Herman (1560), in: EG 27


1) Lobt Gott, ihr Christen alle gleich,
in seinem höchsten Thron,
der heut schließt auf sein Himmelreich
und schenkt uns seinen Sohn,
und schenkt uns seinen Sohn.

2) Er kommt aus seines Vaters Schoß
und wird ein Kindlein klein,
er liegt dort elend, nackt und bloß
in einem Krippelein,
in einem Krippelein.

3) Er entäußert sich all seiner G'walt,
wird niedrig und gering
und nimmt an eines Knechts Gestalt,
der Schöpfer aller Ding,
der Schöpfer aller Ding.

4) Er wechselt mit uns wunderlich:
Fleisch und Blut nimmt er an
und gibt uns in seins Vaters Reich
die klare Gottheit dran,
die klare Gottheit dran.

5) Er wird ein Knecht und ich ein Herr;
das mag ein Wechsel sein!
Wie könnt es doch sein freundlicher,
das herze Jesulein,
das herze Jesulein!

6) Heut schließt er wieder auf die Tür
zum schönen Paradeis;
der Cherub steht nicht mehr dafür.
Gott sei Lob, Ehr und Preis,
Gott sei Lob, Ehr und Preis!



Wunderbarer Gnadenthron

Johann Olearius (1665), in: EG 38


1. Wunderbarer Gnadenthron,
Gottes und Marien Sohn,
Gott und Mensch, ein kleines Kind,
das man in der Krippen find't,
großer Held von Ewigkeit,
dessen Macht und Herrlichkeit
rühmt die ganze Christenheit

2. Du bist arm und machst zugleich
uns an Leib und Seele reich.
Du wirst klein, du großer Gott,
und machst Höll und Tod zu Spott.
Aller Welt wird offenbar,
ja auch deiner Feinde Schar,
dass du, Gott, bist wunderbar.

3. Lass mir deine Güt und Treu
täglich werden immer neu.
Gott, mein Gott, verlass mich nicht,
wenn mich Not und Tod anficht.
Lass mich deine Herrlichkeit,
deine Wundergütigkeit
schauen in der Ewigkeit.



Nun lasst uns gehen und treten

Paul Gerhardt (1653) in: EG 58


1. Nun laßt uns gehn und treten
mit Singen und mit Beten
zum Herrn, der unserm Leben
bis hierher Kraft gegeben.

2. Wir gehn dahin und wandern
von einem Jahr zum andern,
wir leben und gedeihen
vom alten bis zum neuen

3. durch so viel Angst und Plagen,
durch Zittern und durch Zagen,
durch Krieg und große Schrecken,
die alle Welt bedecken.

4. Denn wie von treuen Müttern
in schweren Ungewittern
die Kindlein hier auf Erden
mit Fleiß bewahret werden,

5. also auch und nicht minder
läßt Gott uns, seine Kinder,
wenn Not und Trübsal blitzen,
in seinem Schoße sitzen.

6. Ach Hüter unsres Lebens,
fürwahr, es ist vergebens
mit unserm Tun und Machen,
wo nicht dein Augen wachen.

7. Gelobt sei deine Treue,
die alle Morgen neue;
Lob sei den starken Händen,
die alles Herzleid wenden.

8. Laß ferner dich erbitten,
o Vater, und bleib mitten
in unserm Kreuz und Leiden
ein Brunnen unsrer Freuden.

9. Gib mir und allen denen,
die sich von Herzen sehnen
nach dir und deiner Hulde,
ein Herz, das sich gedulde.

10. Schließ zu die Jammerpforten
und laß an allen Orten
auf so viel Blutvergießen
die Freudenströme fließen.

11. Sprich deinen milden Segen
zu allen unsern Wegen,
laß Großen und auch Kleinen
die Gnadensonne scheinen.

12. Sei der Verlaßnen Vater,
der Irrenden Berater,
der Unversorgten Gabe,
der Armen Gut und Habe.

13. Hilf gnädig allen Kranken,
gib fröhliche Gedanken
den hochbetrübten Seelen,
die sich mit Schwermut quälen.

14. Und endlich, was das meiste,
füll uns mit deinem Geiste,
der uns hier herrlich ziere
und dort zum Himmel führe.

15. Das alles wollst du geben,
o meines Lebens Leben,
mir und der Christen Schare
zum sel’gen neuen Jahre.



Jesus soll die Losung sein

Benjamin Schmolck (1726), in: EG 62


1. Jesus soll die Losung sein,
da ein neues Jahr erschienen,
Jesu Name soll allein
denen heut zum Zeichen dienen,
die in seinem Bunde stehen
und auf seinen Wegen gehen.

2. Jesu Name, Jesu Wort
soll bei uns in Zion schallen;
und so oft wir an den Ort,
der nach Ihm genannt ist, wallen,
mache seines Namens Ruhm
unser Herz zum Heiligtum.

3. Unsre Wege wollen wir
nun in Jesu Namen gehen.
Geht uns dieser Leitstern für,
so wird alles wohl bestehen
und durch seinen Gnadenschein
alles voller Segen sein.

4. Alle Sorgen, alles Leid
soll der Name uns versüßen;
so wird alle Bitterkeit
uns zur Freude werden müssen.
Jesu Nam sei Sonn und Schild,
welcher allen Kummer stillt.
           
5. Jesus, aller Völker Heil,
unserm Land ein Gnadenzeichen,
unsres Ortes bestes Teil,
dem kein Kleinod zu vergleichen,
Jesus, unser Schutz und Hort,
sei die Losung fort und fort.



Sie ist mir lieb, die werte Magd

Martin Luther (1535) nach Offenbarung 12 https://www.youtube.com/watch?v=7E1yH0-LkEA


Sie ist mir lieb, die werte Magd
und kann ihr nicht vergessen,
Lob, Ehr und Zucht von ihr man sagt,
sie hat mein Herz besessen.
Ich bin ihr hold,
und wenn ich sollt
groß Unglück han,
da liegt nicht an;
sie will mich des ergetzen
mit ihrer Lieb und Treu an mir,
die sie zu mir will setzen
und tun all mein Begier.

Sie trägt von Gold so rein ein Kron,
da leuchten inn zwölf Sterne,
ihr Kleid ist wie die Sonne schon,
das glänzet hell und ferne;
und auf dem Mon
ihr Füße stohn;
sie ist die Braut,
dem Herrn vertraut.
Ihr ist weh und muss gebären
ein schönes Kind, den edlen Sohn
und aller Welt ein Herren,
dem sie ist unterton.

Das tut dem alten Drachen Zorn
und will das Kind verschlingen,
sein Toben ist doch ganz verlorn,
es kann ihm nicht gelingen.
Das Kind ist doch
gen Himmel hoch
genommen hin
und lässet ihn
auf Erden fast sehr wüten.
Die Mutter muss gar sein allein;
doch will sie Gott behüten
und der recht Vater sein.



Botschaft zum Weltfriedenstag 2018

http://de.radiovaticana.va/news/2017/11/24/die_weltfriedenstag_2018_im_wortlaut/1350909



Maria — Mutter in schwierigen Verhältnissen

Margot Kässmann in: Eine Nacht voller Wunder. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2013.



Geh deinen Weg

Hermann Multhaupt, Möge der Wind immer in deinem Rücken sein. Alte irische Segenswünsche. Bergmoser + Höller Verlag, Aachen 1995.



Dass unser Leben mehr werde

Alois Albrecht



Welch Geheimnis ist ein Kind

Clemens Brentano, in: Eva Dicks (Hg.), Es kam ein Engel hell und klar. Ein Lesebuch zu Advent und Weihnachten, Kevelaer: Verlag Butzon & Becker 2005, Topos plus Taschenbücher 562.



Lege deine Hand in Gottes Hand

Worte einer chinesischen Christin. Aus: Eva Dicks (Hg.), Es kam ein Engel hell und klar. Ein Lesebuch zu Advent und Weihnachten, Kevelaer: Verlag Butzon & Becker 2005, Topos plus Taschenbücher 562.



Überlass es der Zeit

Theodor Fontane, in: Deutsche Gedichte von Walther von der Vogelweide bis Gottfried Benn. Piper Verlag, München 2001.



Papst: Hoffnung trotz "Jahr des Kriegs und Terrorismus" bewahren

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich - (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.



Lebensjahre

Aus: Johannes Bours, Ich werde ihm den Morgenstern geben. Worte für den Lebensweg. Herausgegeben von Paul Deselaers. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 1988.



Fürbitte zum Jahresbeginn

Aus Michael Meyer, Nachdenkliche Gebete im Gottesdiesnt. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht in Göttingen 1988.



Maria und die Kirche

Aus: Karl Rahner Lesebuch, herausgegeben von Karl Kardinal Lehmann und Alber Raffelt. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 1982.



Der Gott der Zukunft

Aus: Huub Oosterhuis, Ich steh vor dir. Meditationen, Gebete und Lieder. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2005 (2004).



Ich glaube an Gott, der die Liebe ist



Friedensappell für Nahost

Kathpress 26. 12. 2012 - Korrespondentenbericht von Johannes Schidelko



Aus der Liturgie

Aus: Breite deinen Frieden in mir aus. Gebete der Religionen. Zusammengestellt und Kommentiert von Walter Kühnelt. Verlag St. Gabriel, Mödling-Wien 1989.



Der uns behütet schläft nicht

Aus: Andrea Schwarz, Du Gott des Weges segne uns. Gebete und Meditationen. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2008.



Gebet zur Gottesmutter Maria

Frei Betto in: Breite deinen Frieden in mir aus. Gebete der Religionen. Zusammengestellt und Kommentiert von Walter Kühnelt. Verlag St. Gabriel, Mödling-Wien 1989.



Streit ums Öl statt Weihnachtsfrieden

Kathpress 26. 12. 2012 - Korrespondentenbericht von Alexander Brüggemann



Neues, Unerhörtes

Aus: Anselm Grün, Einen neuen Anfang feiern, Freiburg 1999.



Wie ein leeres Blatt

Aus: Gebete für das ganze Leben, Leipzig 2004.



Ich habe keine Zeit

Aus: Gerhard Bauer, Drei Minuten für die Seele, Impulse für den Start in den Tag, München 2006.



1. Januar

Aus: Chiara Lubich, Die große Sehnsucht unserer Zeit, Jahreslesebuch, München 2008.



Psalm 121

Ulrike Junge in: Mit der Bibel durch das Jahr 2012, Ökumenische Bibelauslegung, Freiburg 2011.



Die Gottesmutter Maria als Pforte

Robert Widmann in: Christiane Bundschuh Schramm (Hrsg), Du bist gesegnet unter den Frauen, Ostfildern 2003.



Weihnachtsspruch

THEODOR FONTANE in: Gedichte zur Weihnacht. Herausgegeben von Stephan Koranyi und Gabriele Seifert. Philipp Reclam jun. Stuttgart 2009.



Zum neuen Jahr

EDUARD MÖRIKE in: Gedichte zur Weihnacht. Herausgegeben von Stephan Koranyi und Gabriele Seifert. Philipp Reclam jun. Stuttgart 2009.



Die Veredelung von Weihnachtsbäumen

T. S. ELIOT in: Gedichte zur Weihnacht. Herausgegeben von Stephan Koranyi und Gabriele Seifert. Philipp Reclam jun. Stuttgart 2009.



Ewigkeit

Aus: Perlen der Weisheit. Die schönsten Texte von Anselm Grün. Herausgegeben von Rudolf Walter. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2010.



Bewahre uns, Gott

Aus: Auf den Schwingen der Sehnsucht. Gebete und Meditationen von Frauen für Frauen. Herausgegeben von Brigitte Enzner-Probst. Gütersloher Taschenbücher, Gütersloh 1995.



Es ist eine Erde

Aus: Auf den Schwingen der Sehnsucht. Gebete und Meditationen von Frauen für Frauen. Herausgegeben von Brigitte Enzner-Probst. Gütersloher Taschenbücher, Gütersloh 1995.



Freut euch, fürchtet euch nicht!

Aus: Basil Hume, Selig die Suchenden. Texte für Menschen auf dem Weg. Verlag Neue Stadt, München Zürich Wien 2001.