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Kontexte 17.03.2019

17. Mär. 2019
2. Fastensonntag (C)


„Gott führt niemanden in Versuchung“

welt.de am 8.12.2017 - https://www.welt.de/kultur/article171391831


„Und führe uns nicht in Versuchung“, wie es etwa in der deutschen und auch in der italienischen Version des Vaterunser heißt, sei „keine gute Übersetzung“, sagte der Papst in einem Interview mit dem italienischen Sender TV2000. „Lass mich nicht in Versuchung geraten“ wäre besser, so Franziskus. „Ich bin es, der fällt, aber es ist nicht er, der mich in Versuchung geraten lässt.“ Ein Vater mache so etwas nicht. „Ein Vater hilft, sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan.“
Damit folgt der Papst den Bischöfen in Frankreich, die erst vor Kurzem die französische Übersetzung genau in diesem Sinne überarbeitet haben. Dort heißt es jetzt: „Et ne nous laisse pas entrer en tentation“ (früher: „Ne nous soumets pas à la tentation“). Solche Änderungen bedürfen natürlich der Genehmigung des Vatikan. Insofern konnte man schon ahnen, dass auch Papst Franziskus persönlich die Änderung billigt. Dass er die Debatte nun aber auch selbst vorantreibt, ist dennoch eine Überraschung.
An der Sache mit der Versuchung hat es in der Vergangenheit immer wieder Unbehagen gegeben. So sehr, dass sich sogar der Katechismus, das verbindliche Glaubenslehrbuch für Katholiken weltweit, Anfang der 1990er-Jahre vorsichtig davon distanziert hat. Unter Nummer 2846 heißt es im Katechismus: „Wir bitten unseren Vater, uns nicht in Versuchung zu ,führen‘. Es ist nicht einfach, den griechischen Ausdruck, der so viel bedeutet wie ,lass uns nicht in Versuchung geraten‘ oder ,lass uns ihr nicht erliegen‘, in einem Wort wiederzugeben. ,Denn Gott kann nicht in die Versuchung kommen, Böses zu tun, und er führt auch selbst niemanden in Versuchung‘ (Jak 1,13); er will uns vielmehr davon befreien.“



Macron schreibt an Europa: "Wir befinden uns in einer Falle"

"Die Presse" am 5. 3. 2019


Frankreichs Präsident Emmanuel Macron richtet sich an die "Bürgerinnen und Bürger Europas" und fordert einen "Neubeginn der Europäischen Union" und einen Weg aus der Sackgasse Brexit.

Sein Brief in voller Länge.
https://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5589565



Europas Problem ist die exzessive Ungleichheit

"Die Presse" am 10.03.2019


Emmanuel Macron hat interessante Lösungsansätze für die Zukunft Europas. Doch er verkennt die Ursache vieler Probleme.

Andreas Schieders Gastkommentar am 10.03.2019 in "Die Presse".
Andreas Schieder (*16. April 1969) ist SPÖ-Nationalratsabgeordneter und Spitzenkandidat der SPÖ für die Europawahl in Österreich 2019.
https://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5593387



Da berühren sich Himmel und Erde

Text: Thomas Laubach, tvd-Verlag, Düsseldorf.



Der Christ von morgen wird ein Mystiker sein

Vgl. H. Vorgrimler, Gotteserfahrung im Alltag. Der Beitrag Karl Rahners zu Spiritualität und Mystik. Vor dem Geheimnis Gottes den Menschen verstehen, hrsg. v. K. Lehmann (Zürich, 1984). K. Rahner, Zur Theologie und Spiritualität der Pfarrseelsorge, in: ders., Schriften zur Theologie, XIV, Zürich 1980.



Werke der Barmherzigkeit, neu buchstabiert

P. Lorenz Voith CSsR, Wien



Was wissen wir von Gott?

Josef Garcia-Cascales, Lebe glücklich. Das bitte ich dich. Zur Mystik des alltäglichen Lebens. Klagenfurt 2015.



Die wahre Sonne

Erasmus von Rotterdam, nach EG 404.



Kyrie

Rose Ausländer, nach EG 591



Gott hat das erste Wort

Markus Jenny 1970 nach dem niederländischen God heeft het eerste woord von Jan Wit 1965, EG 199.



Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt

Jürgen Henkys (1976), in: EG 98.



Du bist die Zukunft

R. M. Rilke, in: Die Gedichte, itb 2246, Frankfurt und Leipzig: Insel Verlag 1998.



Eins und Alles

J. W. v. Goethe, in: Deutsche Geistliche Dichtung aus tausend Jahren. Hrsg. von Friedhelm Kemp. München: Kösel-Verlag1958.



Christi Strahlkraft

Aus: Franz Kamphaus, Zwischen Tag und Nacht. Österliche Inspirationen. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 1998.



Angerührt von Gottes Gegenwart: Jan van Ruusbroec

Aus: Pierre Stutz, geborgen und frei. Mystik als Lebgensstil. Kösel Verlag München 2008.



Von Unwissenheit zur Erkenntnis

Aus: Anthony de Mello, Auf dem Weg nach Ostern. Meditationen und Weisheitsgeschichten. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2000.



Tausend Tode

Aus: Pierre Stutz, geborgen und frei. Mystik als Lebgensstil. Kösel Verlag München 2008.



Schweigen

Aus: Anthony de Mello, Auf dem Weg nach Ostern. Meditationen und Weisheitsgeschichten. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2000.



Theologie der Geschichte

Aus: Anselm Grün, jesus. Wege zum Leben. Die Evangelien des Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Kreuz Verlag, Stattgart 2005.