Liebe Christen, die ihr mit mir
heute seid im Gottesdienste hier!
Nicht, wie’s viele tun,
die am Sonntagmorgen ruh’n
und statt Gott die Ehr zu geben
lieber weiter in der Traumwelt leben.
Das ist so Brauch in unsren Tagen,
wo viele fürchterlich sich plagen
in Schule, Arbeit und Beruf - bald jede Stunde
da macht der Stress so seine Runde.
Es scheint unmöglich, hier auszusteigen,
denn schließlich muss man doch auch zeigen,
wie gut man auf die Zukunft schaut
und sich so seine Scheunen baut,
in die man seine Schätze sammelt
und aufpasst, dass da nichts vergammelt.
Bei all dem Stress tagaus, tagein
muss dann am Sonntag Ruhe sein.
Schon Jesus sagt: "Zwei Herren dienen könnt ihr nicht."
So denkt man sich, die Arbeit ruft, das ist die Pflicht.
Doch leider wird dabei der Blick verstellt
auf das, was im Leben wirklich zählt.
Das Leben - alles, was wir sind und haben,
das sind geschenkte Gaben
von Gott, dem Herrn, der uns erhält
und der uns in die Welt rein stellt,
um sie zu hüten und zu bebauen;
allerdings sollten wir auch darauf schauen,
dass wir uns nicht verlaufen
und meinen, wir können uns alles kaufen.
Nein, Gottes Güte ist geschenkt,
er will nur, dass der Mensch daran denkt:
"Das Leben ist wichtiger als die Nahrung
und der Leib wichtiger als die Kleidung."
Es kann nicht darum gehen,
das müssen wir auch sehen,
dass wir nichts mehr tun,
um nur noch auszuruh‘n.
Doch, so meint Jesus, der Herr,
mach’s dir nicht allzu schwer,
nimm dich nicht zu wichtig!
Nur zu rackern ist nicht richtig.
Lern von den Lilien auf dem Feld,
die brauchen auch kein Geld.
Sie blühen, wachsen und gedeih’n
Gottes Wille lässt sie so herrlich sein.
Auch uns Menschen ist’s geschenkt,
dass der Vater im Himmel an uns denkt.
Er lässt keinen von uns fallen,
er liebt uns unter allen
seinen Geschöpfen, ob Pflanze, Mensch, ob Tier -
alle sind seine Zier.
Darum, Mensch, nimm dich nicht gar so wichtig!
Nur auf dich vertrau‘n, das ist nicht richtig.
Tu das deine ohne Scheu
und vertrau darauf: Gott ist dir treu.
Doch vergiss ihn nicht,
das ist deine Christenpflicht.
So komm ich zurück auf den Beginn
und schau mit Euch nochmals hin:
Trotz Fasching - ihr seid gekommen
und habt es ernst genommen,
Gott zu loben, ihm Dank zu sagen,
dass er an allen Tagen
zu uns hält mit seinem Segen,
der uns begleitet auf all unseren Wegen.
Das wünsch ich mir und uns zusammen
und sag: So ist es. - Amen.
© Stefan Durner, Pastoralreferent im Pfarrverband Flossing
Kirchenplatz 2, D-84570 Polling
Allmächtiger Gott,
deine Vorsehung bestimmt den Lauf der Dinge
und das Schicksal der Menschen.
Lenke die Welt in den Bahnen deiner Ordnung,
damit die Kirche
in Frieden deinen Auftrag erfüllen kann.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB 8. Sonntag im Jahreskreis
Jesus Christus hat gesagt:
"Sorgt euch nicht um euer Leben!
Ängstigt euch nicht!
Euch soll es zuerst um das Reich Gottes gehen;
dann wird euch das andere dazugegeben."
Darum beten wir:
Gott. Wir fürchten, wenn wir uns auf dich einlassen,
wird unser Leben noch schwerer;
wenn wir uns für deine Sache mühn,
kommen wir selber zu kurz.
Mach uns frei von der Angst.
Gib uns Freude an deinem Reich
und laß uns erfahren,
daß dir allein die Zukunft gehört.
Das gewähre uns durch Jesus Christus.
Amen.
MB Auswahl 40
Gütiger Gott,
du selber hast uns die Gaben geschenkt,
die wir auf den Altar legen.
Nimm sie an als Zeichen unserer Hingabe
und gib uns die Kraft
zu einem Leben nach deinem Willen,
damit wir einst den ewigen Lohn empfangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 8. Sonntag im Jahreskreis
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Herr, heiliger Vater,
allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken.
Denn wir erkennen deine Herrlichkeit in dem,
was du an uns getan hast:
Du bist uns mit der Macht deiner Gottheit
zu Hilfe gekommen und
hast uns durch deinen menschgewordenen Sohn
Rettung und Heil gebracht
aus unserer menschlichen Sterblichkeit.
So kam uns aus unserer Vergänglichkeit
das unvergängliche Leben
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Durch ihn preisen wir jetzt und in Ewigkeit
dein Erbarmen und singen mit den
Chören der Engel das Lob
deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Sonntage 3
Barmherziger Gott,
du hast uns in diesem Mahl
die Gabe des Heiles geschenkt.
Dein Sakrament gebe uns Kraft in dieser Zeit
und in der kommenden Welt das ewige Leben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Amen.
MB 8. Sonntag im Jahreskreis
MB Donnerstag der 5. Woche der Fastenzeit

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