Es ist an diesem Heiligen Abend spät geworden - oder früh. Es ist Nacht. Draußen. In unserer Kirche aber haben wir Kerzen angezündet. Sie verbreiten einen hellen Schein. Ihr Licht ist warm. Es ist schön, in der Nacht das Licht zu sehen. Aber um uns herum sehen wir das Dunkle. Im Dunkeln verschwindet so mancher Umriss. Auch so manches Gesicht. Wir singen Weihnachtslieder. Wir besingen die stille Nacht. Aber so ganz still ist es nicht einmal in uns. Manche Gedanken lassen sich nicht abstellen. Sie sind da. Vielleicht sogar drohend, verletzend, ohne Punkt und Komma. Es ist an diesem Heiligen Abend spät geworden - oder früh. Wir erwarten einen neuen Tag. Weihnachtstag.
In unseren Weihnachtsliedern wird immer wieder und mit vielen Wendungen das Licht besungen, das aufgeht. Ein neuer Tag beginnt, ein neuer Zeitabschnitt, ein neues Leben. Wir rechnen sogar die Jahrhunderte und unser eigenes Leben "nach Christi Geburt". Anno Domini: Jahr des Herren.
So singen wir heute Nacht von einem aufgehenden Licht, von Morgenglanz - und davon, dass es tagt. Wir können nachher sogar sehen, dass der Morgen graut. Am Horizont macht sich der Tag breit. Langsam. Unaufhaltsam. Wir können zuschauen. Den Mantel hochgezogen.
Jochen Klepper schreibt 1937 in einer für ihn sehr schweren Zeit - er hatte eine Jüdin geheiratet, die zwei Töchter mit in die Ehe brachte - ein "Weihnachtslied". So der schlichte Titel. Das Lied drückt ein großes Vertrauen aus. "Die Nacht ist vorgedrungen". Und:
"Und wer zur Nacht geweinet, der stimmet froh mit ein: der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein".
Angst und Pein. Vielleicht auch morgen. Ja. Aber es ist ein Übergang zu sehen. Altes wird zurückgelassen, Neues beginnt. Wir hören die Engel mit ihrer Botschaft, die alles hell macht, wir sehen die Hirten noch in der Nacht aufbrechen, wir sehen gar die Weisen aus dem Morgenland ziehen: Sie bringen die große Welt mit, Wissenschaft und Klugheit dazu.
So ist in dieser Nacht alles in Bewegung. Sogar der Himmel, sonst verschlossen und undurchdringlich, scheint die Lichtfülle nicht mehr bändigen zu können. Die Worte nicht,
auch die Hoffnungen nicht. Nein, in dieser Nacht können wir nicht in der Nacht bleiben.
1880 schreibt Emil Quandt:
Mit den Hirten will ich gehen,
meinen Heiland zu besehen,
meinen lieben heilgen Christ,
der für mich geboren ist.
Der Liederdichter, von Beruf Textilfabrikant, spricht von "meinem Heiland", "meinen lieben heilgen Christ" - und macht sich mit den Hirten auf den Weg. Nicht eine vergangene Geschichte wird erzählt oder besungen - es ist meine Geschichte. Mein Weg. Meine Aussicht: "der für mich geboren ist".
Das Zauberwort von Weihnachten ist: gehen. Ich will gehen. Zunächst eine ungewohnte Perspektive, sitzen wir Weihnachten doch über längere, womöglich lange Zeit, an reich gedeckten Tischen. Die Klage, zu viel gegessen, zu viel getrunken, zu viel gesessen zu haben, gleicht einem weihnachtlichen Ritual. Zumindest in den meisten unserer Kreise.
Gehen kommt dann geradezu einer Befreiung gleich.
In der zweiten Strophe lässt sich der Liederdichter Quandt von den Engeln anfeuern:
Mit den Engeln will ich singen,
Gott zur Ehre soll es klingen,
von dem Frieden, den er gibt,
jedem Herzen, das ihn liebt.
Es sind einfache Worte. In ihnen klingen die Worte der Engel, andererseits darf ich meine eigene Stimme, meine eigene Melodie finden. Mit meinem Herzen, das ihn liebt. Das ist dann mehr als ein Ritual, entzieht sich auch vorgegebener Formen. Mit den Engeln will ich singen! Ich!
Interessant ist das schon: Während im Weihnachtsevangelium zuerst die Engel singen und dann die Hirten gehen, hat der Liederdichter die Geschichte umgedreht. Zuerst kommt der Aufbruch, dann der Gesang. So sehr hier eine moderne Lebensauffassung sichtbar wird, so sehr wird auch betont, dass wir Zeugen eines Wunders sind.
In dem Weihnachtslied von Quandt heißt es:
Mit Maria will ich sinnen
Ganz verschwiegen und tief innen
über dem Geheimnis zart:
Gott im Fleisch geoffenbart.
Jetzt kommen wir als Menschen zur Ruhe. Haben wir nicht auch im Evangelium gehört, dass Maria "alle diese Worte in ihrem Herzen bewegte"? Alles, was sie gehört hat: von den Engel und von den Hirten. Jetzt darf ich mit Maria sinnen - oder: dem Geheimnis Gottes nachspüren, dass er sich als Mensch offenbart. Mein Fleisch, mein Blut. Der Dichter weiß, dass er mit menschlichen Worten an seine Grenzen kommt - er kann nur, "ganz verschwiegen und tief innen" Gott nahe kommen.
Und wieder einmal mehr: Mit Maria. Sie wird zu einer lieben Gefährtin. Zu meiner Gefährtin. Ich bin mit ihr zusammen. Darf, soll ich das als Weihnachtsgeschenk bezeichnen? Ein größeres wüsste ich jetzt nicht.
Überhaupt: Immer wieder heißt es in diesem Lied: mit. Mit den Hirten gehen. Mit den Engeln singen. Mit Maria sinnen. Es sind Worte, die auf vielfältige Weise Bewegungen nachzeichnen - meine Bewegung. Auch meine Bewegtheit. Ich bin bewegt. Ich werde bewegt. In dieser Nacht können wir nicht in der - Nacht bleiben. Nicht allein. Nicht jeder für sich. Mit den Hirten, mit den Engeln, mit Maria - miteinander gehen, singen und sinnen. Alles ist in Bewegung. So eine Nacht gibt es kein zweites Mal!
Es ist spät geworden. Oder früh. Manch einer schaut schon auf die Uhr. Hört er nicht bald auf? Ja, meine Predigt soll jetzt ein Ende haben. Das Geheimnis von Weihnachten feiern wir gleich in der Eucharistie. Eine große Danksagung! In dieser Nacht gedenken wir der Menschwerdung Gottes. Wir feiern seine Menschlichkeit. Wir freuen uns, dass er einer von uns geworden ist, unser "Gesell". Alle, die uns im Glauben vorausgegangen sind, feiern mit. Nicht nur Hirten und Engel.
Mit dir selber, mein Befreier,
will ich halten Weihnachtsfeier;
komm, ach komm ins Herz hinein,
laß es deine Krippe sein.
Frohe und gesegnete Weihnachten!
Und der Friede Gottes,
der höher ist als alle Vernunft,
bewahre unsere Herzen und Sinne
in Christus Jesus
unserem Herrn.
GL 159: Licht, das uns erschien
Oder:
Herr,
du fürchtest die Nacht nicht.
Du kommst und machst sie hell.
Herr, erbarme dich.
Was finster ist bei uns, bringen wir dir
Wir vertrauen dir unsere Schuld an.
Christus, erbarme dich.
Der Lobpreis der Engel erfüllt Himmel und Erde.
Du weist uns den Weg zur Krippe.
Herr, erbarme dich.
Herr, unser Gott,
in dieser hochheiligen Nacht
ist uns das wahre Licht aufgestrahlt.
Laß uns dieses Geheimnis
im Glauben erfassen und bewahren,
bis wir im Himmel
den unverhüllten Glanz deiner Herrlichkeit schauen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB Weihnachten in der Nacht
Allmächtiger Gott,
in dieser heiligen Nacht
bringen wir dir unsere Gaben dar.
Nimm sie an
und gib, daß wir durch den wunderbaren Tausch
deinem Sohn gleichgestaltet werden,
in dem unsere menschliche Natur
mit deinem göttlichen Wesen vereint ist.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.
MB Weihnachten in der Nacht
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir Herr, heiliger Vater,
allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken.
Denn Fleisch geworden ist das Wort,
und in diesem Geheimnis
erstrahlt dem Auge unseres Geistes
das neue Licht deiner Herrlichkeit.
In der sichtbaren Gestalt des Erlösers
läßt du uns den unsichtbaren Gott erkennen,
um in uns die Liebe zu entflammen
zu dem, was kein Auge geschaut hat.
Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln,
den Thronen und Mächten
und mit all den Scharen des himmlischen Heeres
den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 1
Herr, unser Gott,
in der Freude über die Geburt unseres Erlösers
bitten wir dich:
Gib uns die Gnade, ihm unser ganzes Leben zu weihen,
damit wir einst Anteil erhalten
an der ewigen Herrlichkeit deines Sohnes,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB Weihnachten in der Nacht
Mit den Hirten will ich gehen,
meinen Heiland zu besehen,
meinen lieben heilgen Christ,
der für mich geboren ist.
Mit den Engeln will ich singen,
Gott zur Ehre soll es klingen,
von dem Frieden, den er gibt,
jedem Herzen, das ihn liebt.
Mit den Weisen will ich geben,
was ich Höchstes hab im Leben,
geb zu seligem Gewinn,
ihm das Leben selber hin.
Mit Maria will ich sinnen
ganz verschwiegen und tief innen
über dem Geheimnis zart:
Gott im Fleisch geoffenbart.
Mit dir selber, mein Befreier,
will ich halten Weihnachtsfeier;
komm, ach komm ins Herz hinein,
laß es deine Krippe sein.
Emil Quandt (1880), EG 544 (Ausgabe Rheinland).
Als der Jesusknabe im Stall von Bethlehem geboren wurde und die vielen Leute kamen, um sich mit den Eltern zu freuen, das war der Esel einfach froh, dass er sich mit seinem grauen Fell tief im Schatten verstecken konnte. Er war nicht für den großen Auftritt vor der Welt geschaffen. Seine Ohren waren zu groß geraten und seine Beine zu kurz. Weder war er ein feuriger Rappe noch ein strahlender Schimmel, sondern einfach ein Grautier. Die Welteroberer und Herrscher lieben Rosse und Wagen, die Kaufleute aus dem fernen Saba die hochnäsigen Kamele. Er aber war nur der Lastenträger in den Dörfern und der geduldige Esel für die Fußfaulheit der kleinen Leute. Jetzt ließ er den Kopf hängen und sein Fell wurde noch ein wenig grauer als sonst, da er seinen Alltag und das Leben überhaupt meditierte. Er wurde zwar immer wieder gebraucht, er wurde auch geschätzt, weil er so brauchbar war, aber er wurde nie hofiert. Das Leben war schon seltsam, ... irgendwie ungerecht. Und wenn er müde war und nicht mehr wollte und nicht mehr konnte, dann gab es Schläge, damit er doch weiter trottete. Es war kein fauler Esel, ... er war ein dummer Esel, ... eben ein ... Esel.
Der Gesang der Engel verfolgte ihn bis in seine Träume und auch die Freude der Hirten und Geschenke der weisen Männer, die von einem so besonderen Stern erzählten, der sie bis in seinen Stall geführt hatte. Das muss schon ein besonderes Kind sein, aber er war nicht Besonderes und so passten sie beide kaum zueinander. Es ist nicht gut, sich falsche Träume zu machen, dachte er. Denk daran: du bleibst ein kleiner grauer Esel und wirst nie ein bunter Vogel.
Dann kam der Tag, an dem der Mann ihn so seltsam anschaute und mit der Mutter sprach, dass sie ganz schnell von hier weg mussten. Und sie packten ihre sieben Sachen und der Mann setzte die Mutter und das Kind auf seinen Rücken. Der kleine Esel seufzte, jetzt hat der Alltag wieder begonnen. Als der Knabe beim Trott der vielen Schritte langsam müde wurde, fiel sein kleiner Kopf auf den Nacken seines Reittieres und die Haare dort kitzelten in seiner Nase und er musste niesen. Dem Eselchen sträubten sich vor Schreck die Haare, so dass sie wie eine Bürste senkrecht zu Berge standen. Das gefiel dem Kleinen. Er streichelte die Haare immer wieder und dann legte er seine Arme ganz eng um den Hals und schlief wieder ein.
Als sie am Abend in einem Gehöft am Wege rasteten war der Esel immer noch ganz aufgeregt. Der kleine Knabe hatte Freude an ihm gehabt. Er hatte sich an ihn gekuschelt und ihn umarmt. Das machte den Esel richtig stolz und seine Nackenhaare standen vor Aufregung auch jetzt noch senkrecht. Als er dann in einer Glitzerscheibe sein Spiegelbild sah, wollte er es kaum glauben: Die Nackenhaare waren auf einmal schwarz und da wo der Knabe seine Arme um seine Schultern gelegt hatte, war auch sein Fell schwarz geworden. Der Knabe hatte ihm ein Siegelzeichen eingebrannt.
Dass der kleine Knabe damals so viel Freude und Vertrauen zu ihm hatte, das hat der Esel nie vergessen und bis heute ist er bis in die Schwanzspitze hinein mächtig stolz auf das Kreuz auf seinem Rücken.
Abt Albert Altenähr OSB, Weihnachtsbrief der Abtei Kornelimünster.
GL 159: Licht, das uns erschien
Oder:
Herr, Jesus Christus,
du bist in die Welt gekommen, um alle Finsternis zu vertreiben.
Kyrie eleison.
Du schenkst uns das Licht des Glaubens.
Christe eleison.
Du hast uns berufen, als Kinder des Lichtes zu leben.
Kyrie eleison.
Allmächtiger Gott,
dein ewiges Wort ist Fleisch geworden,
um uns mit dem Glanz deines Lichtes zu erfüllen.
Gib, daß in unseren Werken widerstrahlt,
was durch den Glauben in unserem Herzen leuchtet.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.
MB Weihnachten am Morgen
Himmlischer Vater,
erfülle die Gaben dieser Erde mit deinem Segen,
damit sie das Geheimnis dieses Tages darstellen:
Wie Christus
als neugeborener Mensch und als wahrer Gott
vor uns aufleuchtet,
so laß uns durch diese irdische Speise
das göttliche Leben empfangen.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.
MB Weihnachten am Morgen
(für Wortgottesdienstfeiern)
Kehrvers:
Dankt dem Vater mit Freude, er schenkt uns seinen Sohn. (GL 633,8)
Großer, unbegreifbarer Gott,
wir wollen dir unsere Freude und unseren Dank zum Ausdruck bringen,
denn in Jesus von Nazareth ist dein ewiges Wort Fleisch geworden
und hat mitten unter uns gewohnt.
Kehrvers
Er ist das Leben, und das Leben ist das Licht der Menschen.
in ihm kam das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, in die Welt.
Kehrvers
Allen die ihn aufnahmen, gabst du die Macht, Kinder Gottes zu werden.
Er hat die Reinigung von den Sünden bewirkt
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade über Gnade.
Kehrvers
Alle Enden der Erde sehen nun das Heil unseres Gottes.
Darum jubelt heute der ganze Erdkreis
und stimmt mit den Engeln und Heiligen ein in den Lobpreis der Schöpfung:
Danklied: z. B.: Lobt Gott, ihr Christen alle gleich (GL 247)
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir Herr, heiliger Vater,
allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken.
Denn Fleisch geworden ist das Wort,
und in diesem Geheimnis
erstrahlt dem Auge unseres Geistes
das neue Licht deiner Herrlichkeit.
In der sichtbaren Gestalt des Erlösers
läßt du uns den unsichtbaren Gott erkennen,
um in uns die Liebe zu entflammen
zu dem, was kein Auge geschaut hat.
Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln,
den Thronen und Mächten
und mit all den Scharen des himmlischen Heeres
den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 1
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Vater im Himmel, zu danken
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Denn groß ist das Geheimnis seiner Geburt,
heute ist er, der unsichtbare Gott,
sichtbar als Mensch erschienen.
Vor aller Zeit aus dir geboren,
hat er sich den Gesetzen der Zeit unterworfen.
In ihm ist alles neu geschaffen.
Er heilt die Wunden der ganzen Schöpfung,
richtet auf, was darniederliegt,
und ruft den verlorenen Menschen
ins Reich deines Friedens.
Darum rühmen dich Himmel und Erde,
Engel und Menschen
singen das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 2
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, allmächtiger Vater, zu danken
und dein Erbarmen zu rühmen
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Durch ihn schaffst du den Menschen neu
und schenkst ihm ewige Ehre.
Denn einen wunderbaren Tausch hast du vollzogen:
dein göttliches Wort wurde ein sterblicher Mensch,
und wir sterbliche Menschen
empfangen in Christus dein göttliches Leben.
Darum preisen wir dich mit allen Chören der Engel
und singen vereint mit ihnen
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 3
Herr, unser Gott,
die Menschwerdung deines Sohnes
erfülle uns mit Freude und Dank.
Laß uns dieses unergründliche Geheimnis
im Glauben erfassen und in tätiger Liebe bekennen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB Weihnachten am Morgen
Der barmherzige Gott hat durch die Geburt seines Sohnes die Finsternis vertrieben
und (diese Nacht) diesen Tag erleuchtet mit dem Glanz seines Lichtes;
er mache eure herzen hell mit dem Licht seiner Gnade. - Amen.
Den Hirten ließ er durch den Engel die große Freude verkünden;
mit dieser Freude erfülle er euer ganzes Leben. - Amen.
In Christus hat Gott Himmel und Erde verbunden;
durch ihn schenke er allen Menschen guten Willens seinen Frieden,
durch ihn vereine er euch mit der Kirche des Himmels. - Amen.
Das gewähre euch der dreieinige Gott,
der Vater und der Sohne und der Heilige Geist. - Amen.
MB Weihnachten
Wie der heilige Franz
an der Krippe
knien
und nur noch eines
sehen
das Kind und das Leben.
Wie Ochs und Esel
an der Krippe
stehen
und nur noch eines
fühlen
das Kind und das Leben
Wie die heilige Maria
an der Krippe liegen
und nur noch eines
gebären
das Kind und das Leben
Wie der heilige Josef
an der Krippe
sitzen
und nur noch von einem
träumen
vom Kind und vom Leben
P. Anton Rotzetter
Suchen und finden,
den Weg durch die Wüste,
über manchen Umweg,
vom Stern geführt,
im Traum bestätigt.
Gesucht und gefunden,
das Haus des Brotes,
das Kind und die Mutter,
die Wiege des Lebens,
das Ziel der Sehnsucht.
Suchen und finden,
den Ort, wo die Kronen abgelegt,
die Knie gebeugt,
die Hände gefaltet,
die Herzen weit geöffnet werden.
Gesucht und gefunden,
die dargebrachten Schätze,
das Gold der Sehnsucht,
den Weihrauch der Hingabe,
die Myrrhe der Schmerzen.
Suchen und finden,
den anderen Heimweg
durch unbekannte Gefilde,
doch mit einer Zuversicht im Herzen,
die unwiderruflich ist für immer.
Gesucht und gefunden,
die wahre Größe,
die sich zeigt in der Zuneigung,
wo die Schenkenden
reich Beschenkte sind.
Paul Weismantel.
Was ist der Mensch? Wer sind wir selber? Man mag versucht sein, spontan zu denken: was soll so eine Frage? Nichts ist doch klarer als das. Der Mensch ist, was wir selber sind; das, was jede und jeden von uns zu etwas ganz Persönlichem und Einmaligem macht. Nichts ist uns vertrauter und bekannter als wir uns selbst.
Und dennoch fragen wir uns immer wieder: wer bin ich eigentlich? Wie weit bin ich so, wie ich selber gerne sein möchte? Warum ist mein Leben gerade so verlaufen und nicht ganz anders? Warum gibt es in meinem Leben so viele Ungewissheiten und gerate ich in Situationen, die ich unbedingt hätte vermeiden wollen? Wie kann es geschehen, dass ich manchmal sogar vor mir selber erschrecke? Wir sind uns selber immer auch ein ganzes Stück weit fremd und ein Rätsel.
Ähnlich ergeht es uns mit den Mitmenschen. Da gibt es welche, von denen wir meinen: die kenne ich durch und durch; die können mir nichts mehr vormachen. Und dennoch geschieht es immer wieder, dass wir gerade von einem solchen Menschen sagen müssen: der hat mich jetzt total überrascht. Alles hätte ich von dem erwartet; nur nicht das. Gegenseitige Vertrautheit und Übereinstimmung sind nie garantiert. Deshalb geschieht es auch immer wieder, dass gerade auch Menschen auseinander gehen, die einander sehr nahe gestanden sind und sich bis ins Intimste hinein gekannt hatten.
Umgekehrt kann es geschehen, dass Menschen, die auf Distanz gegangen sind, vielleicht sogar nichts mehr voneinander wissen wollten, doch plötzlich wieder Zeichen von Verbundenheit austauschen; es kann geschehen, dass Menschen, die einander abgeschrieben hatten, doch wieder zueinander finden und sich versöhnen.
Was ist der Mensch? Wer sind wir selber? Offenbar ist es nicht so einfach, eine griffige Antwort zu finden. Der Mensch ist sich selber gleichzeitig vertraut und unvertraut; er steht in Übereinstimmung mit sich selbst und ist sich doch ein Stück weit fremd. Wir sind uns gegenseitig zugleich nahe und entfernt, einander zugetan und abgewandt; wir leben innigste Gemeinschaft und erleben ebenfalls lähmende Einsamkeit.
Diese seltsamen Spannungen führen oft zu einem Gefühl von Ungewissheit; sie vermitteln den Eindruck, wir Menschen seien unentwegt auf der Suche nach etwas, das wir nie ganz einholen können; sie vermitteln den Eindruck, unser Leben sei und verbleibe in der Schwebe zwischen Gelingen und Misslingen und nie würden wir ganz verwirklichen können, was uns das Wichtigste ist: wir möchten ganz Mensch, wir möchten ganz uns selber werden. Aber genau das können wir offensichtlich aus uns heraus nicht.
Wir können es. Wir können es ganz und gar trotz aller Spannungen und Ängste und offenen Fragen. Genau dafür steht das Fest, das wir heute feiern. Es ist ja das Fest der Menschwerdung. Weihnachten verkündet in seinem christlichen Kern nur eines: In Jesus ist Gott selber ganz Mensch geworden, damit unser Menschsein ganz gelingen kann. Das geschieht allerdings auf eine Weise, die unsere menschlichen Horizonte total sprengt.
Mit Jesus wird der Gott Mensch, von dem das Evangelium sagt, er sei das Wort, das von Anfang an bei Gott war und durch das alles erschaffen wurde. Mit Jesus wird also der Gott Mensch, der Ursprung und Fundament ist von allem.
Mit Jesus wird der Gott Mensch, von dem das Evangelium sagt, er sei das Licht, das in jede Finsternis hinein leuchtet. Mit Jesus wird also der Gott Mensch, der all das überwindet, was dunkel, böse und verfehlt ist in unserem Leben.
Mit Jesus wird der Gott Mensch, von dem das Evangelium sagt, er gebe allen, die ihn aufnehmen, Macht, Kinder Gottes zu werden. Mit Jesus wird also der Gott Mensch, der uns Menschen als seinesgleichen annehmen und zu einer Vollendung führen will, die alles übersteigt, was wir uns vorstellen und erträumen können.
Wenn es so ist, dann muss doch Gott selber vom Menschen unendlich groß denken. Der Mensch muss dann für Gott so kostbar sein, dass eben er selber Mensch wird, dass Gott selber sich zu dem macht, was wir Menschen sind und immer mehr und besser sein möchten.
Wenn es so ist, dann dürfen wir unser Leben voll Vertrauen in die Hand dieses Gottes legen. Wenn nämlich Gott selber Mensch wird, dann laufen wir mit unseren Erwartungen und offenen Fragen nichts ins Leere; wenn Gott selber Mensch wird, dann bleiben die Ungereimtheiten und Spannungen unseres Lebens nicht in der Schwebe dauernder Ungewissheit; wenn Gott selber Mensch wird, dann ist alles, was unser menschliches Leben mit sich bringt, gerade auch das, was wir nie ganz zusammenbringen, von ihm angenommen und bejaht und deshalb auf einem Weg, der zu Gelingen und Glück führen kann. Gottes Menschwerdung ermöglicht es uns, dass wir selber ganz Mensch werden können, dass wir ja sagen können zu uns selbst und unserem ganzen Leben trotz allem, was es an Begrenzungen, an Brüchen und Abgründen geben mag.
An Weihnachten dürfen wir darum dankbar aus dem Glauben heraus das bekennen, womit das heutige Evangelium schließt: "Wir haben Gottes Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit".
GL 159: Licht, das uns erschien
Oder:
Herr, Jesus Christus,
du bist das Wort, durch das alles geworden ist.
Herr, erbarme dich.
Herr, Jesus Christus,
du bist das Licht, das jeden Menschen erleuchtet.
Christus, erbarme dich.
Herr, Jesus Christus,
du gabst uns Macht, Kinder Gottes zu werden.
Herr, erbarme dich.
Allmächtiger Gott,
du hast den Menschen in seiner Würde wunderbar erschaffen
und noch wunderbarer wiederhergestellt.
Laß uns teilhaben an der Gottheit deines Sohnes,
der unsere Menschennatur angenommen hat.
Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB Weihnachten - Am Tag
Gott, unser Vater,
in diesen Gaben
willst du uns Versöhnung schenken
und uns wieder mit dir verbinden.
Nimm sie an
und gib durch sie unserem heiligen Dienst
die höchste Vollendung.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB Weihnachten am Tag
(für Wortgottesdienstfeiern)
Kehrvers:
Dankt dem Vater mit Freude, er schenkt uns seinen Sohn. (GL 633,8)
Großer, unbegreifbarer Gott,
wir wollen dir unsere Freude und unseren Dank zum Ausdruck bringen,
denn in Jesus von Nazareth ist dein ewiges Wort Fleisch geworden
und hat mitten unter uns gewohnt.
Kehrvers
Er ist das Leben, und das Leben ist das Licht der Menschen.
in ihm kam das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, in die Welt.
Kehrvers
Allen die ihn aufnahmen, gabst du die Macht, Kinder Gottes zu werden.
Er hat die Reinigung von den Sünden bewirkt
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade über Gnade.
Kehrvers
Alle Enden der Erde sehen nun das Heil unseres Gottes.
Darum jubelt heute der ganze Erdkreis
und stimmt mit den Engeln und Heiligen ein in den Lobpreis der Schöpfung:
Danklied: z. B.: Lobt Gott, ihr Christen alle gleich (GL 247)
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir Herr, heiliger Vater,
allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken.
Denn Fleisch geworden ist das Wort,
und in diesem Geheimnis
erstrahlt dem Auge unseres Geistes
das neue Licht deiner Herrlichkeit.
In der sichtbaren Gestalt des Erlösers
läßt du uns den unsichtbaren Gott erkennen,
um in uns die Liebe zu entflammen
zu dem, was kein Auge geschaut hat.
Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln,
den Thronen und Mächten
und mit all den Scharen des himmlischen Heeres
den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 1
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Vater im Himmel, zu danken
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Denn groß ist das Geheimnis seiner Geburt,
heute ist er, der unsichtbare Gott,
sichtbar als Mensch erschienen.
Vor aller Zeit aus dir geboren,
hat er sich den Gesetzen der Zeit unterworfen.
In ihm ist alles neu geschaffen.
Er heilt die Wunden der ganzen Schöpfung,
richtet auf, was darniederliegt,
und ruft den verlorenen Menschen
ins Reich deines Friedens.
Darum rühmen dich Himmel und Erde,
Engel und Menschen
singen das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 2
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, allmächtiger Vater, zu danken
und dein Erbarmen zu rühmen
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Durch ihn schaffst du den Menschen neu
und schenkst ihm ewige Ehre.
Denn einen wunderbaren Tausch hast du vollzogen:
dein göttliches Wort wurde ein sterblicher Mensch,
und wir sterbliche Menschen
empfangen in Christus dein göttliches Leben.
Darum preisen wir dich mit allen Chören der Engel
und singen vereint mit ihnen
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 3
Barmherziger Gott,
in dieser heiligen Feier
hast du uns deinen Sohn geschenkt,
der heute als Heiland der Welt geboren wurde.
Durch ihn sind wir wiedergeboren
zum göttlichen Leben,
führe uns auch zur ewigen Herrlichkeit durch ihn,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB Weihnachten am Tag
Der barmherzige Gott hat durch die Geburt seines Sohnes die Finsternis vertrieben
und (diese Nacht) diesen Tag erleuchtet mit dem Glanz seines Lichtes;
er mache eure herzen hell mit dem Licht seiner Gnade. - Amen.
Den Hirten ließ er durch den Engel die große Freude verkünden;
mit dieser Freude erfülle er euer ganzes Leben. - Amen.
In Christus hat Gott Himmel und Erde verbunden;
durch ihn schenke er allen Menschen guten Willens seinen Frieden,
durch ihn vereine er euch mit der Kirche des Himmels. - Amen.
Das gewähre euch der dreieinige Gott,
der Vater und der Sohne und der Heilige Geist. - Amen.
MB Weihnachten
In die biblischen Texte, die über das Weihnachtsmysterium sprechen, sind große Worte wie Freude und Friede eingewoben. Sie bezeichnen etwas, was jeder Mensch und jede menschliche Gemeinschaft dringend braucht, gleichviel ob sie es wissen und wollen oder nicht.
"Frieden - du großes Augenlid - das alle Unruhe verschließt - mit deinem himmlischen Wimpernkranz - Du leiseste aller Geburten". Mit diesen Zeilen endet ein Gedicht von Nelly Sachs, einer der größten Dichterinnen des 20. Jahrhunderts, der auch der Nobelpreis für Literatur verliehen worden ist. Dieses Gedicht, ich halte es für das schönste, das Nelly Sachs verfasst hat, hat viel mit Weihnachten zu tun. Es beginnt mit den Worten "Einer wird den Ball aus der Hand der furchtbar Spielenden nehmen." Dieser Eine ist offenbar eine Messiasgestalt. Die Schriften des Alten Testaments reden mit vielen einander ergänzenden Worten und Bildern vom Messias, den das Volk des Alten Bundes erwartet hat und heute noch erwartet. Er wird vor allem als Friedenskönig vorgestellt und Isaias redet auf bewegende Weise von seiner Geburt als Aufgang eines großen Lichtes:
Das Volk, das in Finsternis wandelt, erschaut ein gewaltiges Licht. Über den Bewohnern eines finsteren Landes strahlt ein Lichtglanz hell auf.
Reichen Jubel schenkst du, schaffst große Freude. Man freut sich vor dir, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt beim Teilen der Beute.
Denn das Joch seiner Last, den Stab auf seiner Schulter, den Stock seines Zwingherren zerbrichst du wie am Tage von Midian.
Ja, jeder Soldatenstiefel, der polternd einherstampft, jeder Mantel, im Blute geschleift, wird verbrannt und im Feuer verzehrt!
Denn ein Kind wird uns geboren, ein Sohn wird uns geschenkt, auf dessen Schulter die Herrschaft ruht. Man nennt ihn: Wunderrat, Gottheld, Ewigvater, Friedensfürst.
Groß ist die Herrschaft, und der Friede ist endlos auf Davids Thron und in seinem Reich; er errichtet und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des Herrn der Heerscharen wird dies vollbringen!
Dieser Isaiastext ist eine von den großen Friedensbotschaften der Bibel. Sie wird fortgesetzt durch die Weihnachtsevangelien des Neuen Testaments.
Diese biblische Botschaft vom Frieden ist jederzeit zugleich schwach und stark. Sie wird auch am diesjährigen Weihnachtsfest in eine Welt hineingesprochen, die geprägt ist durch große Konflikte, in Gestalt von Terror und Krieg, durch Elend in großen Teilen Afrikas und Lateinamerikas und durch friedensgefährdende weil auf Unrecht basierende Politik. Zu diesem Unfrieden in der großen Welt kommt der Unfriede in vielen kleineren Gemeinschaften und im Herzen vieler Menschen, die unversöhnt sind mit anderen und mit sich selbst, und in all dem und über all das hinaus unversöhnt mit Gott.
"Einer wird kommen und den Ball aus der Hand der furchtbar Spielenden nehmen", sagt das scheinbar wehrlose Gedicht von Nelly Sachs angesichts dieser vielgestaltigen Friedlosigkeit. Der Ball, von dem hier gesprochen wird, ist unsere Erde, unsere Menschenwelt. Die sehr Mächtigen können mit ihr spielen und sie haben es im 20. Jahrhundert oft getan. Das Kind von Bethlehem hat als Mann von Nazareth und als gekreuzigter und auferstandener Christus diese gefährlich Spielenden nicht entwaffnet. Sie spielen immer noch und werden weiterspielen. Das Kind von Bethlehem hat aber als Mann von Nazareth die Herz und Mund öffnende Bergpredigt verkündet, eine Friedensbotschaft, die zugleich schwach und stark ist, wie ein Kind. Jedes Kind ist schwach, weil wehrlos. Und zugleich ist ein solches Kind stark durch seine Liebenswürdigkeit, durch seinen Charme. Wie ein Sauerteig wirkt daher der Friede Christi inmitten der Menschheit und ihrer Geschichte; sanft und meistens leise, aber nicht wirkungslos. Und manchmal stehen Friedensboten im Namen Christi auch auf und reden mit prophetischer Schelte laut, dröhnend gegen das vielgestaltige Unrecht, das Böse. Öfter gilt freilich das Isaiaswort über den Frieden stiftenden Knecht Gottes als einen, dessen Stimme man auf den Gassen und heute in vielen Massenmedien nicht hören kann. Aber seine Stimme ist da, sie ist da im Gewissen vieler, freilich im Ganzen viel zu weniger Menschen. Und sie führt auch zur Tat. Sie weist Wege, sie heilt und sie baut Brücken von Mensch zu Mensch, von Mensch zu Gott.
Das Evangelium der dritten Weihnachtsmesse, das wir vorhin gehört haben, redet von Christus als dem im Kind von Bethlehem in Welt und Geschichte eingetretenen ewigen Wort und Sohn Gottes, als Licht der Welt. Viele verweigern sich auch heute diesem Licht. Viele führen Krieg gegen dieses Licht. Aber, sagt das Evangelium- der Johannesprolog-, das Licht war schließlich stärker. Der Saldo der Weltgeschichte wird ein positiver sein.
Dieses Licht, liebe hier versammelte Christen, Brüder und Schwestern will auch in uns und durch uns und leuchten. Wo dies geschieht, da mehren sich der Friede und die Freude. Beides wünschen wir einander für heute und für alle Tage des kommenden Jahres.
Egon Kapellari auf: www.dekanat.at

Seit 1. Fastensonntag 1996 veröffentlicht ein Team von Priestern, Diakonen, Ordensleuten und pastoral engegierter Laien
spirituelle Impulse, Bibeltexte mit Erklärungen, Gebete für Gottesdienstfeiern und Denkanstöße für jeden Sonn- und Feiertag des Kirchenjahres.
Verbesserte Suchfunktionen - Neue Exportfunktionen
Ab 1. Adventsonntag: Vorschläge für Wort-Gottes-Feiern
Schneller am Ziel
Die Unterseiten des Predigtforums kann man auch mit einer Kurzadresse erreichen:
Ihre Spende ermöglicht uns die Weiterführung und Weiterentwicklung des Predigtforums.