Weihnachten ist für viele Kreise unserer Gesellschaft zu einem Fest geworden, das praktisch nichts mehr mit dem christlichen Glauben zu tun hat. Man mag es beklagen, aber das hat auch einen Vorteil. Es kann auf neue, sozusagen unverbrauchte Weise ans Licht treten, was die Botschaft von Weihnachten im christlichen Sinne bedeutet. Und ich scheue mich nicht, zu behaupten: es ist eine provozierende, ja eigentlich eine total verrückte Botschaft.
Überlegen wir nur kurz Folgendes: wir Menschen leben auf dem Planeten Erde. Dieser Planet ist ein kleiner Teil unseres Sonnensystems, das seinerseits eher am Rand einer Galaxie angesiedelt ist, die wir Milchstraße nennen. Aber auch diese Milchstraße ist gleichsam nur ein Stäubchen, wenn sie verglichen wird mit der unzählbaren Größe und Menge von Sternensystemen die es sonst im Weltall gibt. Und zwischen diesen Sternensystemen gähnen Abstände und Abgründe scheinbar ohne Ende.
Unser Weltall ist so groß, dass auch die Instrumente modernster Wissenschaft es nicht auszumessen vermögen. Es ist so gewaltig, dass wir es mit unserer ganzen Vorstellungskraft nicht einholen können. In diesem ungeheuren Weltall leben wir nun auf einem winzigen Planeten und wenn wir uns das vor Augen halten, müssen wir uns dann nicht selber als Winzlinge einstufen? Und gerade auf diesen Planeten, gerade zu uns Winzlingen soll Gott kommen, jener Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, der also noch gewaltiger, noch unvorstellbarer sein muss als das ganze Weltall. Ist das nicht wirklich ver-rückt?
Ja, so verrückt ist die Botschaft vom christlichen Weihnachten. Sie besagt: Gott, der Ursprung und Schöpfer ist von allem, der selber aber ohne Anfang und Ende, sondern einfach von Ewigkeit zu Ewigkeit ist, dieser Gott kommt als ein kleines, unscheinbares Kind in unsere Welt.
Das verändert nun unsere Lebenssituation total. Wir Menschen sind keine erbärmlichen Winzlinge. Wir sind kein verlorener Haufe, der ziellos im Universum herumirrt und einem blinden Schicksal ausgeliefert ist - nein: wir Menschen sind geschaffen und gehalten von dem, den wir Gott nennen.
Und dieser Gott ist uns nicht fern. Er ist nicht irgendwo verborgen hinter den Lichtjahren der Sternbilder, sondern er ist uns ganz nahe. Er ist selber Mensch geworden. Er hat sich ganz klein gemacht. Er wurde ein Kind, um eben ganz so zu sein, wie wir Menschen sind.
Wenn aber der unendliche Gott so den Weg zu uns endlichen Menschen geht und selber alles durchlebt was zum Menschsein gehört, von der Geburt bis zum Tod und bis zum Tod am Kreuz, dann bedeutet das: jeder Mensch ist nun ebenfalls von der Geburt bis zum Tod von Gott angenommen und gehalten. Und allen Menschen, wann und wo immer sie auf dieser Welt gelebt haben mögen, will Gott seine Gemeinschaft und eine Vollendung schenken, die alles übersteigt, was wir uns vorstellen können. Deshalb kann das Evangelium dieser Nacht verkünden: "Fürchtet euch nicht; ich bringe euch große Freude; heute ist euch der Retter geboren".
Eigentlich kennen wir diese Botschaft. Sie klingt vertraut, denn wir hören sie alle Jahre wieder an Weihnachten. Und dennoch enthält sie etwas so Großes, dass wir sie niemals ganz zu fassen vermögen, sondern uns immer wieder neu auf sie einlassen müssen. Erst wenn wir diese Botschaft in unseren Herzen ankommen lassen und in Glauben umwandeln, wird sie in uns selber drin aufstrahlen als ein Licht, das alles verändert und unserem Leben unzerstörbaren Sinn und Halt gibt. Glaube, das bedeutet, dass das Kind, dessen Geburt wir heute Nacht feiern, dass dieser Jesus Christus für uns zum Leitstern wird, auf den hin wir das Leben ausrichten und dem wir es ganz anvertrauen.
Wir leben auf dem winzigen Planeten Erde als Menschen, die vergänglich sind. Und die Wissenschaftler sagen uns, dass das Weltall, in dem wir leben, mit rasender Geschwindigkeit immer weiter auseinander fliegt, dass also die Abstände und Abgründe immer unendlicher werden, die Löcher immer tiefer, die Finsternis immer gähnender. Aber wir dürfen fest glauben, dass da Einer ist, der das alles zusammenhält, dass in seiner Hand das ganze große Weltall und jedes kleine Menschenleben geborgen sind. Wir dürfen ihm jetzt begegnen als einem neu geborenen Kind und ihn in der Eucharistie empfangen als das Brot, das uns winzigen Menschen ewiges Leben verheißt. Deshalb ist diese Nacht für uns Christen heilige Nacht, Weihnacht.
Besondere Gottesdienste im Kirchenjahr wie z.B. die Mette, an denen viele Menschen teilnehmen, die nicht zur "Stammbelegschaft" der Kirchenbesucherinnen gehören, brauchen nicht nur gut gewählte Worte, sie leben auch von Zeichen und Ritualen, die für sich sprechen. Gerade in der Mette, aber auch an anderen weihnachtlichen Festtagen, ist die Krippe ein anschaulicher Ort und Sammelpunkt der religiösen Hinwendung, der für viele Menschen zugänglich ist, ein Zeichen des Heiles mitten in einer unheilen Welt, bei dem sich Menschen - junge und alte, erfolgreiche und gebrochene, nahe und ferne - einfinden können. Ein meditatives Ritual an der Krippe kann die Gestaltung der Feier bereichern, besonders in Situationen, in denen keine Eucharistiefeier stattfinden kann. Als Beitrag dazu versteht sich diese Anregung.
Die Krippe steht an einem gut einsehbaren Ort im Kirchenraum, davor ist ein Platz aufgebaut, z.B. 2 - 3 Stufen, auf die Kerzen gestellt werden können. Der Kirchenraum soll nur schwach beleuchtet sein. Das Ritual kann bei der Mette damit beginnen, dass die Figur des Christuskindes im Lauf des Gottesdienstes - z.B. vor dem Weihnachtsevangelium - feierlich in die Kirche getragen und behutsam in die bis dahin leere Krippe gelegt wird. Der liturgische Ort für die folgende Zeichenhandlung könnte unmittelbar nach dem Weihnachtsevangelium sein. Das Ritual lehnt sich an das volkstümliche Bild der Hirten an, die mit ihren Gaben zum Kind in der Krippe kommen und dem Kind huldigen. Der Gestus wird beibehalten, aber er wird mit neuen Inhalten gefüllt.
Nacheinander lösen sich - vorher angesprochene - Menschen in einer vorgegebenen Reihenfolge aus dem Kirchenraum. JedeR hat eine Kerze samt Kerzenhalter von zuhause mit (die Kerzen können/sollen ebenso wie die Kerzenhalter verschiedenartig sein - groß/klein, schmal/dick ..., ggf. kann eine einheitliche Farbe vorgegeben werden). Die jeweilige Person tritt vor die Krippe, zündet die Kerze an einem kleinen Krippenlicht an, stellt sie vor der Krippe ab und spricht ihren kurzen Text (ggf. in ein Mikrofon). Danach geht sie zurück in den Kirchenraum und die nächste Person kommt mit ihrer Kerze.
Frau/Mutter:
Jesus, du Kind in der Krippe, ich komme zu dir an deine Krippe. Ich beuge mich zu dir nieder, wie ich mich zu meinen eigenen Kindern niederbeuge, um sie zu pflegen, zu beruhigen und zu trösten.
Mit mir kommen all die vielen Mütter zu dir, auch die, die am Ende ihrer Kräfte sind, weil sie allein dastehen und Beruf und Familie nur schwer unter einen Hut bringen können, weil ein Kind schwer krank ist oder weil Angst und Misstrauen das Familienleben prägen.
Lass uns Atem schöpfen in deiner Nähe und aufleben unter deinem Blick.
Mann:
Jesus, du Kind in der Krippe, ich komme zu dir an deine Krippe. Ich lege vor dich hin das Werk meiner Hände - alles, was ich geschaffen habe, aber auch das, was danebengegangen ist.
Ich stehe auch stellvertretend für all die Männer und Frauen da, die keine Arbeit haben und sich nutzlos vorkommen, für die, die an der Grenze ihrer Belastbarkeit sind und für jene, die dem Tempo und den Anforderungen unserer Zeit nicht standhalten.
Ich stehe auch da für die Menschen, die vom Ertrag ihrer Arbeit nicht leben können.
Lass unter deinem Blick Mut und Zuversicht, aber auch Barmherzigkeit in uns und anderen wachsen!
Frau:
Jesus, du Kind in der Krippe, ich komme zu dir an deine Krippe. Ich betrachte dich voll Zärtlichkeit. Ich sehe in dir all die vielen Kinder, die so wie du die Unsicherheit der Fremde erleben müssen.
In Gedanken stelle ich vor dich hin all die vielen Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, die vor Krieg und Verfolgung flüchten müssen und die nicht wissen, was die Zukunft bringt.
Lass sie Heimat finden - auch jenseits der Heimat - und Orte, an denen sie ihr Leben neu verankern können!
JugendlicheR:
Jesus, du Kind in der Krippe, ich komme zu dir an deine Krippe. Ich habe das Kindsein hinter mir gelassen, und ich bin froh darüber. Zugleich vermisse ich die Geborgenheit der Kindheit. Ich spüre, wie die Fragen des Lebens und die Sorge um die Zukunft auf mich zukommen. Alle meine Fragen lege ich vor dich hin.
Ich trage auch die Sorgen anderer Jugendlicher mit mir und lege sie dir zu Füßen. Dein lebensbejahender Blick begleite unsern Weg ins Leben, besonders den Weg derer, die kaum offene Türen für ihr Leben sehen, die wenig Ausbildung mitbringen oder die an einem Handicap leiden.
Lass uns in die Welt hineinwachsen und hellhörig sein für unseren Platz darin!
Mann:
Jesus, du Kind in der Krippe, ich komme zu dir an deine Krippe. Ich bin berührt von deiner Ohnmacht und deinem Angewiesen sein. Du erinnerst mich an viele alte Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind und die sich dennoch so sehr danach sehnen, zärtlich angesehen zu werden, in ihrer Würde geachtet zu werden und mit ihrer Geschichte und ihren Erfahrungen ernst genommen zu werden.
Voll Vertrauen stelle ich sie unter deinen liebevollen Blick.
Frau:
Jesus, du Kind in der Krippe, ich komme zu dir an deine Krippe. Ich weiß, du wirst in deinem späteren Leben kranke und leidende Menschen ganz nahe an dich heranlassen. So lass auch jetzt schon Menschen ganz nahe zu dir kommen - Menschen, deren Dasein von einem schweren Gebrechen geprägt ist, die an einer lebensbedrohlichen Krankheit leiden oder deren Seele die Freude am Leben verlernt hat.
Birg sie in deinem großen Herzen!
Mann:
Jesus, du Kind in der Krippe, ich komme zu dir an deine Krippe und lege dir unsere Gemeinde ans Herz. Wir feiern deine Geburt, weil wir uns von dir Heil und Sinn erwarten und weil wir in dir die Nähe Gottes erfahren.
Nimm Wohnung in unseren Herzen und sei uns nahe - jetzt in dieser weihnachtlichen Zeit und alle Tage unseres Lebens.
© Johanna Strasser-Lötsch
GL 159: Licht, das uns erschien
Oder:
Herr,
du fürchtest die Nacht nicht.
Du kommst und machst sie hell.
Herr, erbarme dich.
Was finster ist bei uns, bringen wir dir
Wir vertrauen dir unsere Schuld an.
Christus, erbarme dich.
Der Lobpreis der Engel erfüllt Himmel und Erde.
Du weist uns den Weg zur Krippe.
Herr, erbarme dich.
Herr, unser Gott,
in dieser hochheiligen Nacht
ist uns das wahre Licht aufgestrahlt.
Laß uns dieses Geheimnis
im Glauben erfassen und bewahren,
bis wir im Himmel
den unverhüllten Glanz deiner Herrlichkeit schauen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB Weihnachten in der Nacht
Allmächtiger Gott,
in dieser heiligen Nacht
bringen wir dir unsere Gaben dar.
Nimm sie an
und gib, daß wir durch den wunderbaren Tausch
deinem Sohn gleichgestaltet werden,
in dem unsere menschliche Natur
mit deinem göttlichen Wesen vereint ist.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.
MB Weihnachten in der Nacht
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir Herr, heiliger Vater,
allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken.
Denn Fleisch geworden ist das Wort,
und in diesem Geheimnis
erstrahlt dem Auge unseres Geistes
das neue Licht deiner Herrlichkeit.
In der sichtbaren Gestalt des Erlösers
läßt du uns den unsichtbaren Gott erkennen,
um in uns die Liebe zu entflammen
zu dem, was kein Auge geschaut hat.
Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln,
den Thronen und Mächten
und mit all den Scharen des himmlischen Heeres
den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 1
Herr, unser Gott,
in der Freude über die Geburt unseres Erlösers
bitten wir dich:
Gib uns die Gnade, ihm unser ganzes Leben zu weihen,
damit wir einst Anteil erhalten
an der ewigen Herrlichkeit deines Sohnes,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB Weihnachten in der Nacht
Du höchstes Licht, du ewger Schein,
du Gott und treuer Herre mein,
von dir der Gnaden Glanz ausgeht
und leuchtet schön so früh wie spät.
Das ist der Herre Jesus Christ,
der ja die göttlich Wahrheit ist,
mit seiner Lehr hell scheint und leucht‘,
bis er die Herzen zu sich zeucht.
Er ist das Licht der ganzen Welt,
das jedem klar vor Augen stellt
den hellen, schönen, lichten Tag,
an dem er selig werden mag.
Den Tag, Herr, deines lieben Sohns
lass stetig leuchten über uns,
damit, die wir geboren blind,
doch werden noch des Tages Kind‘
und wandeln, wie’s dem wohl ansteht,
in dessen Herzen hell aufgeht
der Tag des Heils, die Gnadenzeit,
da fern ist alle Dunkelheit.
Zuletzt hilf uns zur heilgen Stadt,
die weder Nacht noch Tage hat,
da du, Gott strahlst voll Herrlichkeit,
du schönstes Licht in Ewigkeit.
O Sonn der Gnad ohne Niedergang,
nimm von uns an den Lobgesang,
auf dass erklinge diese Weis
zum Guten uns und dir zum Preis.
Johannes Zwick (1545), in: L EG 441
Allmächtiger Gott,
dein ewiges Wort ist Fleisch geworden,
um uns mit dem Glanz deines Lichtes zu erfüllen.
Gib, daß in unseren Werken widerstrahlt,
was durch den Glauben in unserem Herzen leuchtet.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.
MB Weihnachten am Morgen
Himmlischer Vater,
erfülle die Gaben dieser Erde mit deinem Segen,
damit sie das Geheimnis dieses Tages darstellen:
Wie Christus
als neugeborener Mensch und als wahrer Gott
vor uns aufleuchtet,
so laß uns durch diese irdische Speise
das göttliche Leben empfangen.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.
MB Weihnachten am Morgen
(für Wortgottesdienstfeiern)
Kehrvers:
Dankt dem Vater mit Freude, er schenkt uns seinen Sohn. (GL 633,8)
Großer, unbegreifbarer Gott,
wir wollen dir unsere Freude und unseren Dank zum Ausdruck bringen,
denn in Jesus von Nazareth ist dein ewiges Wort Fleisch geworden
und hat mitten unter uns gewohnt.
Kehrvers
Er ist das Leben, und das Leben ist das Licht der Menschen.
in ihm kam das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, in die Welt.
Kehrvers
Allen die ihn aufnahmen, gabst du die Macht, Kinder Gottes zu werden.
Er hat die Reinigung von den Sünden bewirkt
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade über Gnade.
Kehrvers
Alle Enden der Erde sehen nun das Heil unseres Gottes.
Darum jubelt heute der ganze Erdkreis
und stimmt mit den Engeln und Heiligen ein in den Lobpreis der Schöpfung:
Danklied: z. B.: Lobt Gott, ihr Christen alle gleich (GL 247)
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir Herr, heiliger Vater,
allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken.
Denn Fleisch geworden ist das Wort,
und in diesem Geheimnis
erstrahlt dem Auge unseres Geistes
das neue Licht deiner Herrlichkeit.
In der sichtbaren Gestalt des Erlösers
läßt du uns den unsichtbaren Gott erkennen,
um in uns die Liebe zu entflammen
zu dem, was kein Auge geschaut hat.
Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln,
den Thronen und Mächten
und mit all den Scharen des himmlischen Heeres
den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 1
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Vater im Himmel, zu danken
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Denn groß ist das Geheimnis seiner Geburt,
heute ist er, der unsichtbare Gott,
sichtbar als Mensch erschienen.
Vor aller Zeit aus dir geboren,
hat er sich den Gesetzen der Zeit unterworfen.
In ihm ist alles neu geschaffen.
Er heilt die Wunden der ganzen Schöpfung,
richtet auf, was darniederliegt,
und ruft den verlorenen Menschen
ins Reich deines Friedens.
Darum rühmen dich Himmel und Erde,
Engel und Menschen
singen das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 2
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, allmächtiger Vater, zu danken
und dein Erbarmen zu rühmen
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Durch ihn schaffst du den Menschen neu
und schenkst ihm ewige Ehre.
Denn einen wunderbaren Tausch hast du vollzogen:
dein göttliches Wort wurde ein sterblicher Mensch,
und wir sterbliche Menschen
empfangen in Christus dein göttliches Leben.
Darum preisen wir dich mit allen Chören der Engel
und singen vereint mit ihnen
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 3
Herr, unser Gott,
die Menschwerdung deines Sohnes
erfülle uns mit Freude und Dank.
Laß uns dieses unergründliche Geheimnis
im Glauben erfassen und in tätiger Liebe bekennen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB Weihnachten am Morgen
Es ist nicht leicht zu verstehen, warum das Weihnachtsevangelium Gott gerade als Wort bezeichnet. "Im Anfang war das Wort, das Wort war Gott und das Wort ist Fleisch geworden", sagt es uns. Was ist damit gemeint? Etwas unerhört Großes und Frohmachendes.
Um dem auf die Spur zu kommen, möchte ich sie zu einem kurzen Gedankenexperiment einladen. Stellen sie sich einmal vor, wir alle wären stumm. Kein Wort zwischen uns wäre möglich. Niemand könnte dem anderen etwas sagen; niemand könnte den anderen verstehen. Dann wäre uns doch das weggenommen, was uns erst ganz zu Menschen macht.
Das Wort ist für uns unentbehrlich. Weil wir des Wortes mächtig sind, tragen wir Menschen Namen und benennen wir unsere Mitmenschen mit Namen: Anna und Rosa, Jakob und Hans. Diese Namen sagen aus, dass wir nicht irgendetwas, sondern dass wir jemand sind. Das Wort macht uns zu einmaligen, unverwechselbaren Personen.
Und das Wort ist es, mit dem wir uns gegenseitig in Beziehung setzen und Gemeinschaft aufbauen. Denken Sie an das kleine Wörtlein »Ja«. Was kann da an Zusage drinstecken, bis hin zur Tatsache, dass Menschen sich mit einem einfachen Ja gegenseitig als Mann und als Frau annehmen. Worte binden und verbinden, Worte bringen Sinn und Glück.
Worte können auch trennen und verletzen. Wie viele Ehen und Gemeinschaften, wie viel Sinn und Glück ist schon zerstört worden durch das kleine Wörtlein »Nein«. Worte bringen das Größte und das Gemeinste zum Ausdruck, wozu wir Menschen fähig sind. Das Wort ist uns Instrument zur Wahrheit, aber auch zur Lüge.
Wenn wir so bedenken, was das Wort uns Menschen bedeutet, können wir bereits erahnen, was das Weihnachtsevangelium meint, wenn es uns sagt: "Im Anfang war das Wort und das Wort war Gott". Der Anfang, das, woraus alles geschaffen ist und was alles zusammenhält, dieser Ursprung ist nicht irgendetwas, ist nicht blinder Zufall, sondern ist jemand, ist Gott. Und weil alles durch dieses göttliche Wort geworden ist, ist auch alles auf Sinn und auf Beziehung angelegt.
Gott ist der Erste, der solche Beziehung schafft und stiftet. Wenn von Gott gesagt wird, er sei Wort, dann heißt das doch: dieser Gott ist nicht stumm. Nein, er spricht. "Viele Male und auf vielerlei Weise" hat Gott gesprochen, sagt die Lesung. Immer wieder hat Gott sich mit den Menschen in Beziehung gesetzt und diese Beziehungen neu zu knüpfen versucht, auch dann, wenn der Mensch sie mit seinem »Nein« abgebrochen hatte.
Weil Gott Wort und somit aus sich selbst heraus Beziehung ist, tut Gott alles, um die Beziehung mit den Menschen zu retten und auf ein solides Fundament zu stellen. Er spricht sein letztes und endgültiges Wort und das tut er auf eine Weise, die einfach überwältigend ist. "Und das Wort ist Fleisch geworden", sagt das Weihnachtsevangelium. Damit erweist sich Gott als das Wort, das uns Menschen auf Augenhöhe anspricht und das für uns Menschen ganz und gar und ausschließlich Ja ist. Kurz und prägnant hat das der Apostel Paulus zum Ausdruck gebracht, wenn er im zweiten Korintherbrief schreibt: "Gottes Sohn Jesus Christus ist nicht als Ja und Nein zugleich gekommen; in ihm ist das Ja verwirklicht" (2 Kor 1,19).
Dieses Ja hat Jesus eingelöst, als er in seinem Leben und Sterben sich auch das zu Eigen gemacht hat, was die dunklen Seiten des Menschseins sind: unsere Begrenztheit und Not, unsere Ängste und unser Leiden. Am Kreuz hat er selbst die Schuld der ganzen Menschheit auf sich genommen und die Bitternis des Todes durchlitten, um sogar das schlimmste Nein und die gottwidrigste Finsternis mit seinem Ja zu umfangen. Denn alles, was er angenommen und durchlitten hat, das hat er auch geheilt.
Deshalb sagt das Weihnachtsevangelium, dass das fleischgewordene Wort für uns Menschen das Licht ist, das in der Finsternis leuchtet. Weil es reines Ja ist, leuchtet dieses Licht allen. Es leuchtet auch denen, die Beziehungen abgebrochen haben, die scheinbar ausweglose Schuld mit sich herumtragen, deren Lebenssinn ausgetrocknet ist, die keine Hoffnung und Zukunft mehr kennen und vielleicht sogar das Leben wegwerfen wollen. Darin besteht das eigentliche Wunder von Weihnachten: weil Gott durch seine Menschwerdung ein Ja zu uns Menschen gesprochen hat, das grenzenlos ist und auch noch die letzten Abgründe des Menschseins ausleuchtet, darum gilt dieses Ja wirklich allen: den Lachenden wie den Weinenden, den Zuversichtlichen wie den Verzweifelten, den Gesunden wie den Kranken.
"Allen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben", sagt das Weihnachtsevangelium. Damit lässt es so richtig frisch und unverbraucht die Freude und den Reichtum unseres Glaubens aufleuchten. Was gibt es Schöneres und Größeres, als sich dem Ja, das Gott an Weihnachten zu uns spricht, aufs Neue anzuvertrauen und darauf das eigene Leben zu bauen? Wir tun es, wenn auch wir unser eigenes Leben aus dem Ja heraus gestalten, wenn wir Menschen sind, die trotz allem, was es an Enttäuschungen geben mag, Ja sagen zu den Mitmenschen und zur Welt. Wir tun es, wenn wir aufs neue Ja sagen zu Gott und immer wieder aus der lebendigen Beziehung mit ihm die Kraft schöpfen, das Leben zu gestalten auf Sinn und auf Beziehung hin. Diesem Gott können wir am heutigen Festtag nur Dank sagen und ihn preisen mit den Worten, mit denen das Weihnachtsevangelium schließt: "Wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit".
Weihnachten ist ein Fest voller Spannungen. Nach den intensiven und oft anstrengenden Vorbereitungen liegen nicht selten die Nerven vieler blank. Irgendwie erhoffen und erwünschen sich die meisten Menschen ein harmonisches Fest der Begegnung, der Freude und der Geborgenheit. Dabei haben wir meist Erfahrungen vor Augen, wie es früher einmal war oder wie wir es als Kinder erlebt haben. Und dann die Erfahrung: Es ist nichts mehr wie früher. Wir sind älter geworden, anspruchsvoller, sensibler, und die Rollenaufteilung "wer tut was" muss neu überlegt werden. Das Fest der Liebe wird so für manche zur Enttäuschung. Ent-täuschungen tun weh, auch wenn sie ihre guten Seiten haben. Gott sei Dank haben die meisten gelernt, Enttäuschungen wegzustecken, für eine Zeitlang wenigstens.
Dass zu Weihnachten Spannungen in der Luft liegen, hat nicht nur psychologische Gründe. Sie sind in diesem überdimensionalen Fest auch theologisch grundgelegt. Dies spiegelt sich in den biblischen Texten wider, die wir in den Weihnachtsgottesdiensten vorlesen. Da werden Dinge zusammengebracht, die weit auseinander liegen und auf den ersten Blick nicht zusammenpassen: Der Größte wird ganz klein, der allmächtige Gott wird ein hilfloses Kind, Engel kommen zu Hirten, unbeschreibliches Licht ist mitten in der Nacht zusehen, Himmel und Erde verbinden sich, Gott wird Mensch, oder wie der Evangelist Johannes es ausdrückt: Der ewige Gott, der alle unsere Vorstellungen von Raum und Zeit übersteigt, wird »Fleisch« am Rande der Welt... "Im Anfang war das Wort..." bis "und das Wort ist Fleisch geworden".
Die Menschwerdung Gottes ist ein so unbegreifliches und unfassbares Ereignis, dass alle Generationen von Christen Versuche unternommen haben, es in Worte zu fassen, die letztlich doch nicht plausibel sind. Menschen, die - wie es der Philosoph Jürgen Habermas von sich behauptet hat - »religiös unmusikalisch« sind, belächeln uns dafür bisweilen.
Mit dem Weihnachtsfest behaupten wir Christen aber, dass sich all diese Gegensätze in Jesus Christus haben vereinigen lassen. Wir sehen darin einen Liebesakt Gottes, der das Hervorbringen des Kosmos noch übertrifft.
Dies ist wohl auch der Grund, warum wir so viele Erfahrungen von Liebe aber auch Hoffnungen und Wünsche aufgrund unerfüllter Liebeserfahrungen hineinprojizieren und uns damit überfordern.
Trotzdem ist es gut, dass wir es nicht billiger geben und uns diesen Spannungen stellen. In der Person Jesu von Nazareth sehen wir, dass Unmögliches möglich ist: "Denn für Gott ist nichts unmöglich" (Lk 1,37).
Weihnachten feiern gibt uns die Kraft, dass wir uns als Menschen nicht nur mit kleinen Stücken zufrieden geben. Wie schnell genügt uns »ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude, ein bisschen Wärme, ein bisschen Liebe«. Es ist zwar gut, klein anzufangen, wir sollen aber den Mut haben trotzdem Großes anzustreben. Gott hat in Jesus auch klein angefangen. Dieser Jesus war aber bereit, die ganze Spannung, die in der ganz großen Liebe drinnen liegt, anzunehmen und darin bis zum Äußersten zu gehen. Wir sehen es dargestellt im Kreuz. Er hat uns gezeigt, dass die ganz große Liebe möglich ist und dass solche Liebe sogar den Tod überwindet.
Weihnachten 2014 ist überschattet vom Elend, das religiöse Fanatiker und andere politische Hasardeure in unsere Gegenwart gebracht haben. Einigermaßen hilflos stehen wir den damit zusammenhängenden humanitären Problemen gegenüber. Wenn wir könnten, würden wir uns aus all dem heraushalten und das Glück unseres Wohlstandes genießen. Am liebsten würden wir unsere Augen vor den zahllosen Flüchtlingen verschließen.
Kopfzerbrechen bereiten uns auch die wirtschaftspolitischen Grenzen, an die wir gestoßen sind. Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit vieler gefährden den weltpolitischen wie auch den sozialen Frieden im eigenen Land. - Hat Weihnachten uns dazu etwas zu sagen?
Mir sagt Weihnachten: wir sollen in unseren Lösungsbemühungen nicht zu klein ansetzen. Menschlich sein und mitmenschlich Handeln ist möglich. Die Hoffnungen, die in uns die Frohe Botschaft vom Reich Gottes, dem Reich der Gerechtigkeit, des Friedens und der Barmherzigkeit weckt, sollten wir nicht als Utopie, als unerfüllbare Phantasie beiseite legen. Die Weihnachtsbotschaft macht uns Mut, groß zu denken und uns nicht mit halbherzigen Lösungen zufrieden geben. Die Richtung weist uns die Menschenfreundlichkeit Gottes und die Kraft gibt uns der Glaube an die Liebe Gottes, die uns befähigt, die Grenzen, die wir uns selbst setzen, zu überwinden.
Zugleich warnt uns die Weihnachtsbotschaft vor der Versuchung, dieses Reich Gottes aus eigener Kraft selbst bauen und machen zu wollen. Jesus ist gekommen, um das Reich Gottes anzukündigen. Er hat uns auf die Spuren des Wirkens Gottes in unserer Welt hingewiesen. Das Reich Gottes wächst, wo wir dem Geist Gottes Raum geben und in uns aufnehmen: "Allen die ihn aufnahmen, gab er die Macht Kinder Gottes zu werden", als Kinder Gottes zu denken, zu handeln und die Welt umzugestalten. Jeder Versuch, das Reich Gottes mit Gewalt herbeizuführen, muss scheitern. Die Liebe lässt sich nicht verordnen. Wir können sie lediglich erlernen. Weihnachten kann uns dazu hinführen.
Wenn wir uns den großen Spannungen, die in der Weihnachtsbotschaft liegen, stellen, wenn wir uns das große Versprechen der Liebe, das Gott uns in Jesus gegeben hat, annehmen, können wir daran wachsen, ja sogar über die kleinen Vorstellungen von dem, was uns möglich ist, hinauswachsen und die großen Herausforderungen der Menschlichkeit und Liebe bestehen. Nichts weniger wünsche ich Ihnen und mir zum Weihnachtsfest.
GL 159: Licht, das uns erschien
Oder:
Herr, Jesus Christus,
du bist das Wort, durch das alles geworden ist.
Herr, erbarme dich.
Herr, Jesus Christus,
du bist das Licht, das jeden Menschen erleuchtet.
Christus, erbarme dich.
Herr, Jesus Christus,
du gabst uns Macht, Kinder Gottes zu werden.
Herr, erbarme dich.
Allmächtiger Gott,
du hast den Menschen in seiner Würde wunderbar erschaffen
und noch wunderbarer wiederhergestellt.
Laß uns teilhaben an der Gottheit deines Sohnes,
der unsere Menschennatur angenommen hat.
Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB Weihnachten - Am Tag
Gott, unser Vater,
in diesen Gaben
willst du uns Versöhnung schenken
und uns wieder mit dir verbinden.
Nimm sie an
und gib durch sie unserem heiligen Dienst
die höchste Vollendung.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB Weihnachten am Tag
(für Wortgottesdienstfeiern)
Kehrvers:
Dankt dem Vater mit Freude, er schenkt uns seinen Sohn. (GL 633,8)
Großer, unbegreifbarer Gott,
wir wollen dir unsere Freude und unseren Dank zum Ausdruck bringen,
denn in Jesus von Nazareth ist dein ewiges Wort Fleisch geworden
und hat mitten unter uns gewohnt.
Kehrvers
Er ist das Leben, und das Leben ist das Licht der Menschen.
in ihm kam das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, in die Welt.
Kehrvers
Allen die ihn aufnahmen, gabst du die Macht, Kinder Gottes zu werden.
Er hat die Reinigung von den Sünden bewirkt
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade über Gnade.
Kehrvers
Alle Enden der Erde sehen nun das Heil unseres Gottes.
Darum jubelt heute der ganze Erdkreis
und stimmt mit den Engeln und Heiligen ein in den Lobpreis der Schöpfung:
Danklied: z. B.: Lobt Gott, ihr Christen alle gleich (GL 247)
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir Herr, heiliger Vater,
allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken.
Denn Fleisch geworden ist das Wort,
und in diesem Geheimnis
erstrahlt dem Auge unseres Geistes
das neue Licht deiner Herrlichkeit.
In der sichtbaren Gestalt des Erlösers
läßt du uns den unsichtbaren Gott erkennen,
um in uns die Liebe zu entflammen
zu dem, was kein Auge geschaut hat.
Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln,
den Thronen und Mächten
und mit all den Scharen des himmlischen Heeres
den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 1
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Vater im Himmel, zu danken
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Denn groß ist das Geheimnis seiner Geburt,
heute ist er, der unsichtbare Gott,
sichtbar als Mensch erschienen.
Vor aller Zeit aus dir geboren,
hat er sich den Gesetzen der Zeit unterworfen.
In ihm ist alles neu geschaffen.
Er heilt die Wunden der ganzen Schöpfung,
richtet auf, was darniederliegt,
und ruft den verlorenen Menschen
ins Reich deines Friedens.
Darum rühmen dich Himmel und Erde,
Engel und Menschen
singen das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 2
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, allmächtiger Vater, zu danken
und dein Erbarmen zu rühmen
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Durch ihn schaffst du den Menschen neu
und schenkst ihm ewige Ehre.
Denn einen wunderbaren Tausch hast du vollzogen:
dein göttliches Wort wurde ein sterblicher Mensch,
und wir sterbliche Menschen
empfangen in Christus dein göttliches Leben.
Darum preisen wir dich mit allen Chören der Engel
und singen vereint mit ihnen
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 3
Barmherziger Gott,
in dieser heiligen Feier
hast du uns deinen Sohn geschenkt,
der heute als Heiland der Welt geboren wurde.
Durch ihn sind wir wiedergeboren
zum göttlichen Leben,
führe uns auch zur ewigen Herrlichkeit durch ihn,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB Weihnachten am Tag
Wie eine Blume am Winter beginnt
so wie ein Feuer im eisigen Wind,
wie eine Puppe, die keiner mehr mag,
fühl ich mich am manchem Tag.
Dann seh ich die Wolken, die über uns sind,
und höre die Schreie der Vögel im Wind.
Ich singe als Antwort im Dunkel mein Lied
und hoffe, dass nichts geschieht.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne
für diese Erde, auf der wir wohnen.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude,
ein bisschen Wärme, das wünsch' ich mir.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Träumen
und dass die Menschen nicht so oft weinen.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Liebe,
dass ich die Hoffnung nie mehr verlier .
Ich weiss, meine Lieder, die ändern nich viel.
Ich bin nur ein Mädchen, das sagt, was es fühlt.
Allein bin ich hilflos, ein Vogel im Wind,
der spürt, dass der Storm beginnt.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne
für diese Erde, auf der wir wohnen.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude,
ein bisschen Wärme, das wünsch ich mir.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Träumen
und dass die Menchen nicht so oft weinen.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Liebe,
dass ich die Hoffnung nie mehr verlier .
Sing mit mir ein kleines Lied,
dass die Welt im Frieden lebt.
http://www.songtexte.com/songtext/nicole/ein-bisschen-frieden-4bf2cb46.html

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