Lesung aus dem Buch Amos.
Hört dieses Wort,
die ihr die Armen verfolgt
und die Gebeugten im Land unterdrückt!
Ihr sagt: Wann ist das Neumondfest vorbei,
dass wir Getreide verkaufen,
und der Sabbat,
dass wir den Kornspeicher öffnen können?
Wir wollen das Hohlmaß kleiner
und das Silbergewicht größer machen,
wir fälschen die Waage zum Betrug,
um für Geld die Geringen zu kaufen
und den Armen wegen eines Paars Sandalen.
Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.
Beim Stolz Jakobs hat der Herr geschworen:
Keine ihrer Taten werde ich jemals vergessen.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Kv: Lobet den Herrn, der den Armen erhebt. – Kv
Oder: Halleluja.
Oder: GL 77,1
Lobet, ihr Knechte des Herrn, *
lobt den Namen des Herrn!
Der Name des Herrn sei gepriesen *
von nun an bis in Ewigkeit. – (Kv)
Erhaben ist der Herr über alle Völker, *
über den Himmeln ist seine Herrlichkeit.
Wer ist wie der Herr, unser Gott, *
der wohnt in der Höhe. – (Kv)
Wer ist wie er, der hinabschaut in die Tiefe, *
auf Himmel und Erde?
Den Geringen richtet er auf aus dem Staub, *
aus dem Schmutz erhebt er den Armen. – (Kv)
Um ihn wohnen zu lassen bei den Fürsten, *
bei den Fürsten seines Volkes.
Die Kinderlose lässt er wohnen im Haus *
als frohe Mutter von Kindern. – Kv
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus
an Timótheus.
Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten,
zu Fürbitte und Danksagung auf,
und zwar für alle Menschen,
für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben,
damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit
ungestört und ruhig leben können.
Das ist recht und wohlgefällig vor Gott, unserem Retter;
er will, dass alle Menschen gerettet werden
und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.
Denn:
Einer ist Gott,
Einer auch Mittler zwischen Gott und Menschen:
der Mensch Christus Jesus,
der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle,
ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit,
als dessen Verkünder und Apostel ich eingesetzt wurde
– ich sage die Wahrheit und lüge nicht –,
als Lehrer der Völker im Glauben und in der Wahrheit.
Ich will,
dass die Männer überall beim Gebet
ihre Hände in Reinheit erheben,
frei von Zorn und Streit.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Halleluja. Halleluja.
Jesus Christus, der reich war, wurde aus Liebe arm.
Und durch seine Armut hat er uns reich gemacht.
Halleluja.
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ein reicher Mann hatte einen Verwalter.
Diesen beschuldigte man bei ihm,
er verschleudere sein Vermögen.
Darauf ließ er ihn rufen
und sagte zu ihm: Was höre ich über dich?
Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung!
Denn du kannst nicht länger mein Verwalter sein.
Da überlegte der Verwalter:
Was soll ich jetzt tun,
da mein Herr mir die Verwaltung entzieht?
Zu schwerer Arbeit tauge ich nicht
und zu betteln schäme ich mich.
Ich weiß, was ich tun werde,
damit mich die Leute in ihre Häuser aufnehmen,
wenn ich als Verwalter abgesetzt bin.
Und er ließ die Schuldner seines Herrn,
einen nach dem anderen, zu sich kommen
und fragte den ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?
Er antwortete: Hundert Fass Öl.
Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein,
setz dich schnell hin und schreib „fünfzig“!
Dann fragte er einen andern: Wie viel bist du schuldig?
Der antwortete: Hundert Sack Weizen.
Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein
und schreib „achtzig“!
Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter,
weil er klug gehandelt hatte,
und sagte:
Die Kinder dieser Welt
sind im Umgang mit ihresgleichen
klüger als die Kinder des Lichtes.
Ich sage euch:
Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon,
damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet,
wenn es zu Ende geht!
Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist,
der ist es auch in den großen,
und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut,
der tut es auch bei den großen.
Wenn ihr nun im Umgang mit dem ungerechten Mammon
nicht zuverlässig gewesen seid,
wer wird euch dann das wahre Gut anvertrauen?
Und wenn ihr im Umgang mit dem fremden Gut
nicht zuverlässig gewesen seid,
wer wird euch dann das Eure geben?
Kein Sklave kann zwei Herren dienen;
er wird entweder den einen hassen und den andern lieben
oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten.
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist,
der ist es auch in den großen,
und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut,
der tut es auch bei den großen.
Wenn ihr nun im Umgang mit dem ungerechten Mammon
nicht zuverlässig gewesen seid,
wer wird euch dann das wahre Gut anvertrauen?
Und wenn ihr im Umgang mit dem fremden Gut
nicht zuverlässig gewesen seid,
wer wird euch dann das Eure geben?
Kein Sklave kann zwei Herren dienen;
er wird entweder den einen hassen und den andern lieben
oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten.
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Jesus macht seine kritische Einstellung gegenüber Geld- und Vermögenswerten in einer exemplarischen Geschichte von einem betrügerischen Verwalter deutlich. Ihm geht es aber um mehr, als nur um Anstand und verlässlichen Umgang mit Vermögenswerten. Er stellt alle Systeme in Frage, in denen Geld und Vermögen alle anderen Werte dominieren, und fordert uns auf, uns zwischen Gott oder Mammon zu entscheiden.
Die Wirtschafts- und Korruptionsanwaltschaft hat in Österreich gegenwärtig viel zu tun. Sie prüft Verdachtsmomente gegen Unternehmer, Politiker und Beamte in einer besorgniserregenden Zahl von Fällen. Solange nichts erwiesen ist, gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Naturgemäß ist die Wirtschaft mit der Politik eng verknüpft. Immer wieder kommt der Verdacht auf, dass der eine oder andere Beamte oder Politiker seine Position ausnützt und in die eigene Tasche wirtschaftet. Damit wird nicht nur der Allgemeinheit Schaden zugefügt, es leidet darunter auch die Glaubwürdigkeit des ganzen politischen Systems.
Im Evangelium haben wir eine sonderbare Geschichte aus dem Munde Jesu gehört. Er erzählt von einem Mann, der ein korruptes System aufgebaut hat, um seine eigene Zukunft abzusichern für den Fall, dass seine Machenschaften auffliegen. Irritierend an der Geschichte ist weniger, dass es offenbar auch damals solche Typen gab, als vielmehr, dass Jesus dem Verhalten dieses Gauners eine positive Seite abgewinnt.
Aus dem Gesamtzusammenhang heraus möchte ich vorneweg klarstellen, dass Jesus uns nicht zu einem skrupellosen Umgang mit Vermögenswerten animieren wollte. Ausdrücklich fordert er Zuverlässigkeit im Kleinen wie im Großen ein. Er sagt: "Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den großen. Wenn ihr nun im Umgang mit dem ungerechten Mammon nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann das wahre Gut anvertrauen? Und wenn ihr im Umgang mit dem fremden Gut nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann das Eure geben? " (Lk 16,11).
Auch das Motiv "Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es zu Ende geht!" kann zu einem verkürzten Verständnis des Anliegens Jesu führen. Jesus will mehr. Erst wenn wir den letzten Satz des heutigen Evangeliums "Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon" in den Blick nehmen, wird deutlich, worum es Jesus geht.
Jesus selbst stellt Wertsysteme, die allein Geld- und Vermögenswerte im Auge haben, in Frage. Wo Geld und Vermögen alle anderen Werte dominieren, werden sie zu Götzen, denen wir bereitwillig wichtigere Dinge im Leben opfern. Er nennt sie deshalb "ungerechter Mammon". Er fordert seine Zuhörer auf, mit Geld- und Vermögenswerten anders umzugehen, als es für viele Menschen gang und gäbe ist. Diese sind Mittel, die wir nicht zur Mehrung von Reichtum, Wohlstand, Ansehen, Einfluss und Macht einsetzen sollen, sondern für Zwecke und Ziele, die in einem umfassenderen Sinn wertvoll sind.
Ohne Frage brauchen wir eine florierende Wirtschaft, nicht zuletzt auch, um die vielen sozialen Maßnahmen und Einrichtungen finanzieren zu können. Wirtschaft und Wirtschaftswachstum sind für viele Menschen aber eine heilige Kuh, der sie alles andere unterordnen. Oberstes Ziel muss das Wohl jedes Menschen sein. Und dazu braucht es mehr als hohes Einkommen, mehr als Wohlstand. Was wir von Wirtschaftsleuten lernen können, ist ein konsequentes Verfolgen von Zielen. In vielen Bereichen des Lebens gibt es da noch viel "Luft nach oben": Bildung für alle, Gesundheit, gerechte Verteilung der uns zur Verfügung stehenden Lebensgüter, verantwortlicher Umgang mit der Umwelt u.a.m.
Wofür setzen wir unsere Kräfte ein? Die Zuspitzung auf eine Entscheidung zwischen Gott oder Mammon, wie es Jesus im Evangelium fordert, scheint auf den ersten Blick gewagt. Eine Welt, die Gott vergisst und den Mammon anbetet, führt zu Verhältnissen, die unmenschlich sind. Wo allein das Geld regiert, schrecken die Menschen nicht zurück vor Menschenhandel, moderner Sklaverei in Form von Kinderarbeit und Missbrauch der jeweils Schwächeren.
Jesus fordert uns auf zu überdenken, welche Ziele wir anstreben und wem wir unsere Kräfte und Ressourcen zur Verfügung stellen.
Der Vergleich mit dem klugen aber unredlichen Verwalter stiftet zunächst Verwirrung. Es veranlasst aber zum Nachdenken über den Umgang mit Besitz und Reichtum. Niemand kann zwei Herren dienen. Der biblische Glaube will uns dazu hinführen, dass Gott alle mit den Gütern der Erde reich gesegnet hat. Es gilt zu teilen und für den Besitz Verantwortung zu übernehmen.
Reichtum birgt die Gefahr in sich, dass er zum Götzen wird, dem wir dienen. Jesus stellt uns vor die Entscheidung, wem wir dienen wollen: Gott oder dem Reichtum.
Lieder:
GL 377: O Jesu, all mein Leben bist du
GL 395: Den Herren will ich loben
GL 418: Befiehlt du deine Wege und was dein Herze kränkt
GL 422: Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr
GL 424: Wer nur den lieben Gott läßt walten
GL 427: Herr, deine Güt ist unbegrenzt
GL 429: Gott wohnt in einem Lichte (4. Str.)
GL 435: Herr, ich bin dein Eigentum
GL 440: Hilf, Herr meines Lebens
GL 477: Gott ruft sein Volk zusammen (2. Str.)
GL 481: Sonne der Gerechtigkeit
GL 484: Dank sei dir, Vater, für das ewge Leben
Psalmen und Kehrverse:
GL 41: Ich bin arm und gebeugt; der Herr aber sorgt für mich. - Mit Psalm 40 - IV.
GL 47,1: In den Tagen des Herrn sollen Gerechtigkeit blühen und Fülle des Friedens - Mit Psalm 72 oder mit Psalm 113 (GL 62,2) - V.
GL 56: Freut euch, wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade - Mit Psalm 100 - V.
"Geld regiert die Welt" ist der Eindruck vieler Menschen. Alles in der Welt scheint sich um Geld und wirtschaftlichen Erfolg zu drehen. Jesus warnt uns, den "ungerechten Mammon", wie Geld und Reichtum nennt, zur Richtschnur unseres Lebens zu machen. Wer das ganze Leben aus dem Blickwinkel des Geldes betrachtet, verliert Gott aus den Augen.
Am Beginn des Gottesdienstes treten wir vor Gott und bitten ihn um Vergebung und Erbarmen.
Herr, Jesus Christus,
wie schon viele Propheten vor dir
warnst du uns vor der Umwertung aller Werte,
wenn wir nicht Gott an die erste Stelle setzen.
Herr, erbarme dich.
Du willst, dass wir rechtschaffen und verlässlich sind
im Umgang mit den Gütern, die uns anvertraut sind.
Christus, erbarme dich.
Du siehst uns in Gefahr,
dass wir uns vom Streben nach Reichtum
und von wirtschaftlichen Sachzwängen versklaven lassen.
Herr, erbarme dich.
Heiliger Gott,
du hast uns das Gebot der Liebe
zu dir und zu unserem Nächsten aufgetragen
als die Erfüllung des ganzen Gesetzes.
Gib uns die Kraft,
dieses Gebot treu zu befolgen,
damit wir das ewige Leben erlangen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB 25. Sonntag im Jahreskreis
Guter Gott,
obwohl du uns reich mit den Gaben der Schöpfung beschenkt hast,
leben viele Menschen in Not.
Wir bitten dich:
Für alle Wirtschaftstreibenden,
die in ihren Entscheidungen unter hohem Druck stehen,
dass sie sich nicht allein von Erfolgs- und Sachzwängen leiten lassen,
sondern das Wohl der von ihnen Abhängigen im Auge behalten.
Für alle Politiker,
dass sie sich nicht in erster Linie von ihren eigenen Interessen
und den Interessen ihnen nahestehender Organisationen leiten lassen,
sondern auf eine gute Zukunft für alle bedacht sind.
Für die gesellschaftlich und wirtschaftlich Schwachen in unserem Land,
dass sie gerechten Anteil am Wohlstand und Reichtum unseres Landes erhalten.
Für die Lehrer und Erzieher,
die den jungen Menschen vermitteln, was wertvoll und gut ist,
dass sie sich nicht mit der Vermittlung materieller Werte begnügen.
Für alle, die durch Medien die öffentliche Meinung beeinflussen,
dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind
und sich nicht allein von Reichweiten und Einschaltzahlen bestimmen lassen.
Für unsere Verstorbenen,
dass sie in die ewigen Wohnungen aufgenommen werden.
Du, Herr, bist der Gott des Lebens,
der all seinen Geschöpfen Leben in Fülle geben will.
Wir danken dir und preisen dich. – Amen.
Als Christen ist uns aufgetragen, für alle Menschen zu beten.
Gott will, dass alle Menschen zu ihm finden.
Beten wir miteinander und füreinander:
Beten wir für die Gläubigen aller Religionen,
dass sie sich nicht von Macht und Besitz vereinnahmen lassen.
Beten wir für eine Weltordnung, in der der Wert eines jeden Menschen geschätzt wird und auf eine gerechte Verteilung der vorhandenen Ressourcen geachtet wird.
Beten wir für alle Menschen, die in schwierigen Lebenssituationen nicht in Selbstmitleid fallen, sondern aktiv nach einem Ausweg suchen.
Beten wir für uns alle, die wir in einer Woche in unserer Heimat vor einer Wahlentscheidung stehen.
Beten wir für alle Menschen, die du am Ende ihres irdischen Lebens zur Erkenntnis deiner ewigen Wahrheit führst.
Vater! Eröffne uns und allen, für die wir beten, Perspektiven und Wege, die uns näher zu dir führen.
Das erbitten wir durch Christus, unseren Herrn und Bruder. - Amen.
Herr, unser Gott,
nimm die Gaben deines Volkes an
und gib, dass wir im Geheimnis
der heiligen Eucharistie empfangen,
was wir im Glauben bekennen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 25. Sonntag im Jahreskreis
(für Wortgottesdienstfeiern):
Kehrvers:
Singt dem Herrn und preiset seinen Namen. (GL 54,1)
Gott und Herr über alle Welt,
wir treten vor dich, um dir zu danken.
Denn in Weisheit hast du die Welt erschaffen
und ihr deine Ordnung gegeben.
Kehrvers
Du hast dem Menschen die Erde anvertraut,
doch du achtest auf Recht und Gerechtigkeit.
Du schaust auf die Armen und Schwachen im Land
und wendest dich gegen alle, die Unrecht tun.
Kehrvers
Jesus, dein Sohn ist für die eingetreten,
die an den Rand gedrängt und benachteiligt wurden.
Er hat uns daran erinnert, dass die Güter dieser Welt
uns nur vorübergehend anvertraut sind.
Kehrvers
Er hat uns ermahnt,
das uns Anvertraute gerecht und zuverlässig zu verwalten.
Klug sollen wir sein und uns Schätze sammeln,
die auch im Himmelreich wertvoll sind.
Kehrvers
Er hat uns das wahre Gut anvertraut,
deine Zuwendung zu uns Menschen und deine Liebe.
Dafür danken wir dir und singen wir dir unser Lob:
Danklied, z. B. Singt dem Herrn ein neues Lied (409)
Wir danken dir, heiliger, starker Gott.
Du lenkst die Geschicke der Welt
und sorgst für jeden Menschen.
Du versammelst uns zu einer Gemeinschaft,
damit wir alle dein Wort hören
und deinem Sohn im Glauben folgen.
Er ist der Weg - auf diesem Weg gelangen wir zu dir;
er ist die Wahrheit - sie allein macht uns frei;
er ist das Leben und erfüllt uns mit Freude.
Darum danken wir dir, Vater, für deine Liebe,
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Wir stimmen ein in den Gesang der Engel
und bekennen zum Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig...
Präfation aus dem Schweizer Hochgebet 2
Wir danken dir, treuer und barmherziger Vater,
für Jesus, deinen Sohn unseren Herrn und Bruder.
Seine Liebe galt den Armen und Kranken,
den Ausgestoßenen und Sündern.
An keiner Not ging er vorüber.
Sein Leben und seine Botschaft lehren uns,
daß du ein Gott bist, der sich der Menschen annimmt
wie ein Vater sich um seine Kinder sorgt.
Darum loben und preisen wir dich,
wir rühmen deine Güte und Treue
und verkünden mit allen Engeln und Heiligen
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig...
Präfation aus dem Schweizer Hochgebet 3
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Herr, heiliger Vater,
allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Denn er hat das Werk der Erlösung vollbracht,
er ist aufgefahren über alle Himmel
und thront zu deiner Rechten.
Er hat den Heiligen Geist,
wie er den Jüngern versprochen,
ausgegossen über alle,
die du zu deinen Kindern erwählt hast.
Darum preisen wir jetzt und in Ewigkeit dein Erbarmen
und singen mit den Chören der Engel
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig...
MB Heiliger Geist 1
Niemand kann zwei Herren dienen
Wir sind aufgerufen uns zu entscheiden
woran hänge ich mein Herz?
Sind es Geld und Macht
einflussreiche Positionen
Vergnügen und Spaß
Gesundheit und Schönheit?
All das ist nicht schlecht
nur darf es Gott nicht ersetzen
darf es nicht das sein
woran unser ganzes Herz hängt
wonach wir unser ganzes Streben ausrichten
Jesus mahnt mit seinen Jüngern auch uns
seid klug und gebraucht die Güter der Erde
um Gott und den Menschen zu dienen
damit ihr am Ende eures Lebens
reich beschenkt werdet
mit dem Glanz des Himmel
Allmächtiger Gott,
du erneuerst uns durch deine Sakramente.
Gewähre uns deine Hilfe
und mache das Werk der Erlösung,
das wir gefeiert haben,
auch in unserem Leben wirksam.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 25. Sonntag im Jahreskreis
Alternative zur Kollekte:
Sie sind gewohnt, bei der Kollekte für die verschiedensten Anliegen Ihren Beitrag zu leisten. Dies ist natürlich sinnvoll, aber in manchen Fällen kauft man sich damit von der Verantwortung los. Man delegiert das Helfen an Spezialisten.
Mir geht es andererseits auch oft so, dass ich das Geld zu Hause vergessen habe. - Natürlich unabsichtlich...
Heute möchte ich Sie daher bitten, nichts ins Körbchen hinein zu legen, sondern nach vorne zu kommen und sich bewusst etwas aus dem Körbchen zu nehmen. Sie bekommen damit Geld, das Sie an Ihre Verantwortung erinnern soll. Das Sie dem nächsten Bedürftigen geben können. Und sollten Sie dabei das Gefühl haben, dass es nicht ausreicht, dürfen Sie gerne aus eigener Tasche etwas beisteuern.
Wien.Die Regierung will das Wirtschaftswachstum zum Staatsziel machen. Dieses Ansinnen ist nicht neu. Auch die vergangene rot-schwarze Regierung hat das schon vorgehabt, nach einiger Kritik von Umweltschützerinnen und Juristinnen hat sie es allerdings nicht mehr weiter verfolgt. Nun aber sollen Wachstum, ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort und Beschäftigung tatsächlich Verfassungsrang bekommen.
Umweltschützerinnen warnen davor, dass dem bereits bestehenden Staatsziel des Umweltschutzes ein konkurrierendes Ziel gegenübergestellt wird. Werde die Wettbewerbsfähigkeit in der Verfassung verankert, könnte dies nicht nur ökologische, sondern auch sozialen Standards gefährden, lautet die Befürchtung der Kritikerinnen. Wirtschaftswachstum und Ökologie müssen sich zwar nicht zwingend ausschließen, aber wenn man die vergangenen Jahrzehnte betrachtet, gibt es einen evidenten Zusammenhang zwischen Wachstum und Ressourcenverbrauch. Die Industrie hingegen sieht darin wenig überraschend ein Signal an die Wirtschaft, um den Standort zu stärken und Vertrauen von Unternehmen zurückzugewinnen.
Ganzer Beitrag:
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/951385-Im-Zweifel-fuer-die-Wirtschaft.html
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/951385-Im-Zweifel-fuer-die-Wirtschaft.html
Das Ansinnen der Regierung, den Wirtschaftsstandort und/oder die wirtschaftliche Entwicklung als Staatszielbestimmung in die Verfassung zu hieven, darf als Ausdruck der Hilflosigkeit gewertet werden, denn Klarheit für die Rechtsprechung bringt auch eine positive wirtschaftliche Entwicklung im Verfassungsrang nicht.
Luise Ungerboeck am 5. März 2018, 17:24 im "Der Standard"
https://www.derstandard.at/story/2000075523976
https://www.derstandard.at/story/2000075523976
Der Präsident der Industriellen-Vereinigung, Georg Kapsch, begrüßt das Vorhaben der Regierung, die Wirtschaft zum Staatsziel im Verfassungsrang zu machen. "Wir haben viele Dinge in der Verfassung stehen, wie Umweltschutz und Tierschutz", sagte Kapsch im "Ö1-Morgenjournal". "Wieso dann nicht etwas, das Arbeitsplätze in diesem Land sichert?"
Ganzer Beitrag:
https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5384447
https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5384447
HERR,
brich ein in unser Leben,
das geprägt ist von Angst und Ohnmacht,
von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit,
von Kälte und Hartherzigkeit.
HERR,
brich ein in unsere Welt
des Ständig-Leistung-erbringen-Müssens,
der gnadenlosen Konkurrenz,
des gierigen Strebens nach Gewinn.
HERR,
brich ein in unsere Welt
der verschobenen Werte:
Wir sind geneigt, zu verschwenden,
anstatt zu teilen.
Wir isolieren uns häufig,
anstatt solidarisch zu sein.
Uns liegt mehr daran, zu besitzen,
als etwas zu sein.
HERR,
brich uns Menschen auf,
brich unsere Herzen auf,
brich unsere Seelen auf,
bringe uns das Licht Deines Geistes,
damit wir dem Menschen
und dem Leben
wieder mehr Raum geben!
HERR,
komm DU zu uns herab,
denn in DIR ist
Hoffnung für eine bessere Welt,
Zuversicht in ein menschenwürdiges Leben
und Wärme für ein sinnvolles Menschsein.
Heinz Pangels nach einem Text eines unbekannten Autors aus dem Gebetsheft „IN IHM SEIN“ von Pfarrer Franz Haidinger, A 4802 Ebensee 2009.

Seit 1. Fastensonntag 1996 veröffentlicht ein Team von Priestern, Diakonen, Ordensleuten und pastoral engegierter Laien
spirituelle Impulse, Bibeltexte mit Erklärungen, Gebete für Gottesdienstfeiern und Denkanstöße für jeden Sonn- und Feiertag des Kirchenjahres.
Verbesserte Suchfunktionen - Neue Exportfunktionen
Ab 1. Adventsonntag: Vorschläge für Wort-Gottes-Feiern
Schneller am Ziel
Die Unterseiten des Predigtforums kann man auch mit einer Kurzadresse erreichen:
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Neumondtag und Sabbat galten als Tage der Arbeits- und Geschäftsruhe. Hier wird der Gewinnausfall dieser Tage beklagt, ganz zu schweigen von der Unredlichkeit der Methoden bei Maß und Gewicht, die "das Maß kleiner und den Preis größer machen".
Der Schwur Jahwes zum Schluß bezieht sich allerdings nicht auf ein konkretes Strafgericht, sondern gilt prinzipiell, denn Jahwes Erbarmen ist selbst dann erfahrbar, wenn seine Hand straft.