Wer in diesen Tagen in Deutschland eine Kirche betritt, liebe Hörerinnen und Hörer, der wundert sich vielleicht. In manchen Kirchen ist von Weihnachten keine Spur mehr. Dort ist der Alltag eingekehrt. Andere Kirchen strahlen noch im Weihnachtsschmuck und werden wohl bis zum 2. Februar, dem Fest der Darstellung des Herrn - manchen besser bekannt als Mariä Lichtmess - so bleiben. Die einen halten sich an den gültigen liturgischen Kalender, nach dem der Weihnachtsfestkreis am letzten Sonntag mit dem Fest der Taufe Jesu schloss. Die anderen halten an der früheren Ordnung fest, vielleicht denken sie auch nur ökonomisch: einen schöneren und preiswerteren Kirchenschmuck gibt es in dieser Jahreszeit nicht.
Auch die biblischen Texte, die im Gottesdienst gelesen werden, verabschieden sich noch nicht von der Lichtthematik. Die katholische Leseordnung zitiert an diesem zweiten Sonntag im Jahreskreis aus dem zweiten Gottesknechtslied des Propheten Jesaja und nennt Israel "Licht für die Völker". Dahinter steht die Überzeugung, dass Israel nicht für sich das auserwählte Volk ist. Der Prophet sagt vielmehr, dass Gott an ihm seine Herrlichkeit zeigen will. Das Volk soll also seinem Herrn zu Diensten sein. Nach der Katastrophe des babylonischen Exils ist es Gott nicht genug, nur "die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen". Gott weitet die Bestimmung aus: "Ich mache dich zum Licht für die Völker, damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht."
Wenn dieser Text des Alten Testamentes im christlichen Gottesdienst gelesen wird, ist klar: Für die Hörer ist dieses "Licht für die Völker" Jesus Christus selbst. In ihm kommt nach christlichem Verständnis die Bestimmung Israels zum Ziel. Wer die Texte des Neuen Testamentes, angefangen bei den Gleichnisreden Jesu auf sich wirken lässt, der spürt, wie es immer wieder darum geht, den Kreis der Erlösten nicht zu eng zu ziehen. Bei den Anhängern Jesu damals und auch in unseren Tagen gibt es diese Tendenz. Manche haben sogar den Eindruck, dass sie heute wieder zunimmt. Jesus wirbt sogar um seine Gegner, die ihn lächerlich machen und ablehnen. Er weist seine eigenen Jünger in die Schranken, die Feuer vom Himmel fordern und zur Verteidigung selbst zum Schwert greifen. Die Kirche kreidet es sich bis heute als Verrat an der Sache Jesu an, wenn sie selbstgenügsam wird und sich elitär über andere erhebt, sie praktisch verloren glaubt. Dagegen betont das Zweite Vatikanische Konzil eine gestufte Zugehörigkeit zur Heilsgemeinschaft.
Nicht Enge ist das Markenzeichen, sondern Weite. Das war und ist der Grund für die missionarische Tätigkeit der Kirche. Im Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils hat sie sich selbst ins Stammbuch geschrieben: Der Grund dieser missionarischen Tätigkeit ergibt sich aus dem Plan Gottes, der "will, dass alle Menschen heil werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Denn es ist nur ein Gott und nur ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle hingegeben hat" (1 Tim 2,4-5), "und in keinem anderen ist Heil" (Apg 4,12).
Dieser Anspruch schottet aber nicht gegen andere ab, sondern fordert die Wertschätzung anderer Religionen heraus. Diese zeigt sich nicht nur in Treffen der Religionsführer. Inzwischen gibt es regelmäßige interreligiöse Gespräche, die in der Überzeugung geführt werden, dass alle Beteiligten auf ihre Weise auf der Suche nach dem Heil und der Wahrheit sind.
Wir sprechen vom verborgenen Leben Jesu in Nazaret. Verborgen, weil wir über diese Zeit nur wenig wissen. Nachdem seine Eltern Jesus zum Tempel in Jerusalem gebracht hatten, um ihn dem Herrn zu weihen, kehrten sie nach Nazaret zurück (Lk 2,51 f.). Es heißt dann von Jesus: "Das Kind wuchs heran und wurde kräftig. Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm" (Lk 2,40). Weiter hören wir, dass die Eltern den zwölfjährigen Jesus zum Paschafest nach Jerusalem mitnahmen. Der Anlass war die Bar Mizwa, womit ein Zwölfjähriger in die Gemeinde als vollwertiges, mit Rechten ausgestattetes Mitglied aufgenommen wurde. Es wird erzählt, wie Jesus unter den Schriftgelehrten saß, ihnen zuhörte und ihnen Fragen stellte. "Alle, die ihn hörten", schreibt Lukas, "waren erstaunt über sein Verständnis und seine Antworten" (Lk 2,47).
Erst als Jesus an die dreißig Jahre alt war, trat er in die Öffentlichkeit. Dies war am Jordan, wo Johannes taufte. Über das Taufgeschehen berichten die Evangelien in vier Versionen. Heute haben wir den Text gehört, der im Johannesevangelium überliefert ist (Joh 1,29-34).
Johannes, der Täufer erkennt in Jesus denjenigen, der ihm voraus ist, weil er vor ihm war. In dieser Aussage spricht sich der nachösterliche Glaube aus, dass Jesus der Sohn Gottes ist. So hörten wir im heutigen Evangelium das Wort des Täufers: "Ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes". Erst später konnte Johannes erkennen, wozu Jesus gesandt war. "Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, er ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft" (Joh 1,32f.).
Im Markusevangelium hören wir das so: "Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen" (Mk 1,8). Wenn in der Überlieferung des Lukasevangeliums Johannes der Täufer über Jesus sagt, einer komme, der stärker sei als er und dem er den Weg bahnte, dann muss er in ihm einen Menschen wahrgenommen haben, in dem der Geist Gottes auf eine ungewöhnliche Weise wirksam geworden ist. Johannes sagt zu denen, die zu ihm gekommen sind, um die Bußtaufe zu empfangen und sich von ihren Sünden reinigen zu lassen: "Ich taufe euch mit Wasser zur Umkehr, der aber nach mir kommt, ist stärker als ich" (Mt 3,11). Dennoch lässt sich Jesus von Johannes taufen, obwohl Johannes dies nicht zulassen wollte (Mt 3,15). Denn eigentlich hätte Johannes von Jesus getauft werden müssen. Doch Jesus reiht sich, obwohl selbst sündenlos, in die Schar der Sünder ein.
Im Taufgeschehen selbst erfährt sich Jesu als der von seinem Vater geliebte Sohn. Davon berichtet die Markustradition. "Als er aus dem Wasser stieg, sah er, wie sich der Himmel öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und aus dem Himmel sprach eine Stimme: Du bist mein geliebter Sohn; an dir habe ich mein Wohlgefallen" (Mk 1,10 ff.). Im Lukasevangelium wird das Geschehen als eine Gebetserfahrung dargestellt. "Während er betete, öffnete sich der Himmel und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an die habe ich mein Wohlgefallen" (Lk 3, 21 f.).
Nach der Überlieferung des Markus und des Lukas hat nur allein Jesus die Stimme aus dem Himmel vernommen, nicht einmal der Täufer Johannes. Jesus beginnt zu ahnen, dass er einer einzigartigen Beziehung zu seinem himmlischen Vater steht. In der Auferstehung wird Jesus dann endgültig von seinen Vater als sein geliebter Sohn bestätigt. Aus dieser nachösterlichen Sicht lassen die Evangelisten Jesus schon in der Taufe als Gottes Sohn erscheinen (Rückprojektion, narrative Antizipation). Durch diese göttliche Erwählung sieht sich Jesus vor die denkbar größte Aufgabe seines Lebens gestellt. Er soll das, was der Geist Gottes in ihm gewirkt hat, dem Volk Israel und später der ganzen Menschheit kundtun. Mit diesem göttlichen Anspruch konnte er jedoch nicht vor die Menschen seines jüdischen Umfelds hintreten, ohne der Blasphemie und damit eines todeswürdigen Verbrechens bezichtigt zu werden.
Um sich der Tragweite des ihm von seinem Vater zugesprochenen Auftrags bewusst zu werden, um das ihm Aufgetragene sich innerlich zu eigen zu machen, wird er vom Geist Gottes in die Wüste geführt. Im Markusevangelium lesen wir: "Danach trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort blieb er vierzig Tage lang und wurde vom Satan versucht" (Mk 1, 12 f.). Jesus stand vor der Entscheidung, welchen Weg er gehen sollte. Den Weg der Gewaltlosigkeit, der scheinbaren Ohnmacht. Oder den Weg irdischer Machterweise. Davon berichtet die Versuchungsgeschichte. Eine widergöttliche Macht, Satan oder Teufel genannt, führte Jesus in Versuchung und wollte ihn von dem ihm von Gott gewiesenen Weg abbringen. Er sollte dazu geführt, dazu verführt werden, durch äußere Machterweise die Menschen von sich zu überzeugen Der Satan legte ihm nahe, Steine in Brot zu verwandeln. Nachdem er dies zurückgewiesen hat, versuchte der Satan ein Weiteres. Jesus sollte sich durch einen spektakulären Sturz von der Tempelzinne als Messias erweisen. Schließlich will der Versucher Jesus dazu bringen, von ihm die Herrschaft über alle Reiche dieser Welt zu erlangen, wenn er sich vor ihm niederwirft und ihn anbetet. Jesus hat auch dieser letzten abgründigen Versuchung widerstanden. Er hat den Weg der Erniedrigung gewählt. Diesen ist er bis zum Ende gegangen. Bis hinein in Todesangst und Gottesverlassenheit. Jesus hätte diese fundamentale, für das Heil der Menschheit so entscheidende Wahl nicht treffen können, wäre er nicht vom Geist Gottes geleitet gewesen, aufgeschienen schon in der Taufe am Jordan. Nach vierzig Tagen in der Wüste kehrt Jesus, "erfüllt von der Kraft des Geistes", wie es im Evangelium des Lukas heißt, "nach Galiläa zurück (Lk 4, 14).
Dann hören wir noch einmal davon, wie sich der Geist Gottes in Jesus machtvoll erweist. In der Synagoge seiner Heimatstadt Nazaret wird ihm in einem Sabbatgottesdienst das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Darin findet er die Stelle: "Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen die gute Nachricht bringe, damit ich den Gefangenen Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht, damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setzte und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe (Lk 4, 18 ff.). Nachdem Jesus das Buch dem Synagogenvorstehers zurückgegeben hatte, sagt er, dass sich heute das Schriftwort an ihm erfüllt hat: Denn er ist zu den Armen, den Gefangenen, den Zerschlagenen gekommen. Zu all denen, die von Not und Leid geplagt sind. Zu denen, die nicht mehr weiter wissen. Zu ihnen gehören auch wir, in dieser oder jener Weise. Wir dürfen Jesu Wort auch an uns gerichtet hören: Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid. Ich werde euch Ruhe verschaffen in eurem Herzen (vgl. Mt 11, 28-30).
Wir können uns nicht mit Jesus vergleichen, auf den in der Taufe der Geist Gottes herab gekommen ist. Jesus steht in einer einzigartigen Beziehung zu Gott, den er seinen Vater nennt. Dennoch sind wir seit unserer Taufe hinein genommen in das göttliche Leben. Gottes Geist, der in Jesus in seiner ganzen Fülle lebt, lebt auch in uns. Wir müssten ihm in unserem Herzen noch mehr Raum geben. Bei Meister Eckart, dem großen Mystiker des Mittelalters, lesen wir: "Wäre ich so bereit und fände Gott so weit Raum in mir wie in unserem Herrn Jesus Christus, er würde mich ebenso völlig mit seiner Flut erfüllen. Denn der Heilige Geist kann sich nicht enthalten, in all das zu fließen, wo er Raum findet, und soweit er Raum findet."
Ab und zu erlebe ich es: Die Tür geht auf und ich bin von meinem Gegenüber fasziniert. Der Mensch nimmt mich gefangen. Er hat ein Lächeln, das verwandelt. Er hat einen Blick, der fesselt. Er hat eine unbeschreibliche Präsenz im Raum. So ein Moment bleibt mir lang in Erinnerung.
Johannes der Täufer hat diese Begegnung mit Jesus erlebt. Er sieht Jesus und ahnt, wer es ist. Das hat er uns voraus. Er hatte ein waches Gespür für die Anwesenheit Jesu. Er wartete und suchte. Er konnte ahnen, dass er den Messias finden wird. Jesus wird kommen und dann alle Hoffnung erfüllen.
Dann kommt, was wir gerade im Evangelium gehört haben: "In jener Zeit sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. (Joh 1,29)". Nun ist Wirklichkeit geworden, worauf er gehofft hat. Nun kann endlich beginnen, worauf er mit so vielen anderen lange gewartet hat.
Johannes der Täufer hatte die Menschen auf Jesus vorbereitet. Er hatte sie gelehrt, auf den Erlöser zu warten. Er hatte eine Vorstellung davon, was diesen Menschen auszeichnet. Er hatte die Bilder der Verheißung. Ob es nun das Bild des Gottesknechts ist oder das Bild des Hirten, der sich um seine Herde kümmert.
Jesus erfüllte diese Hoffnung. Und zugleich erfüllte er sie nicht. Jesus war der Messias, aber er ließ sich nicht 1 zu 1 auf Wünsche ein. Erst stand immer im Raum, die Nähe zum Vater zu suchen.
Ich habe zu Beginn die Erfahrung beschrieben, dass ich einem Menschen überraschend begegne. Da geschieht etwas ohne Vorbereitung. Ich ahne nichts und werde beschenkt. Bei Johannes war es anders. Er wartete. - Und was tue ich? Warte ich auf jemand, der mir von Gott geschickt wird?
Manche Menschen suchen den Partner fürs Leben. Wann werden ich sie ihn finden? Manche suchen einen Menschen, der sie trösten kann. Andere suchen einen Menschen, der sie aus einer Starre herausholen kann.
Vielleicht wäre es ein erster Schritt, nach innen zu schauen. Mein Suchen hat etwas mit meiner Sehnsucht und meinen Träumen zu tun. Wenn ich weiß, wonach ich mich sehne, spüre ich auch, was mich erreicht. Der Mensch, der in mir das Gefühl von Zufriedenheit weckt, erzählt ohne Worte vom Thema meiner Sehnsucht.
Johannes der Täufer berichtet im Johannesevangelium sozusagen beiläufig von der Taufe Jesu im Jordan. Am vergangenen Sonntag haben wir sie etwas größer gefeiert. Ob der Evangelist damit auch einen Hinweis gibt? Ihm ist nicht nur wichtig, dass der Täufer Jesus als Sohn Gottes bekennt. Ihm ist wichtig, dass der Täufer seine Erkenntnis weitergibt. Denn das Wissen darum, wer es ist, kann nur eine Konsequenz haben: Ich teile mein Wissen mit denen, die ihn suchen. Sie sollen sich freuen. Und sie sollen Sicherheit für ihr Leben haben.
"Seht das Lamm Gottes" - wer es sah, erlebte mit dem Täufer eine Sternstunde der Hoffnung und des lebendigen Glaubens. Sternstunden können wie Höhepunkte sein, die vorher und nachher nichts Vergleichbares kennen. Sternstunden können aber auch der Beginn sein, wenn sie das Leben verändern und prägen. Solche Stunden möchte ich uns wünschen - und sie nicht verpassen, wenn sie geschehen. Amen!
Allmächtiger Gott,
du gebietest über Himmel und Erde,
du hast Macht über die Herzen der Menschen.
Darum kommen wir voll Vertrauen zu dir;
stärke alle, die sich um die Gerechtigkeit mühen,
und schenke unserer Zeit deinen Frieden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB 2. Sonntag im Jahreskreis
Allmächtiger Gott,
du hast den Menschen auf vielerlei Weise deine Nähe kundgetan.
Hilf uns,
die Spuren deines Wirkens in der Kirche
und in der Welt zu entdecken.
Durch Christus, unseren Herrn.
Herr,
gib, daß wir das Geheimnis des Altares ehrfürchtig feiern;
denn sooft wir die Gedächtnisfeier dieses Opfers begehen,
vollzieht sich an uns das Werk der Erlösung.
Durch Christus, unseren Herrn.
MB 2. Sonntag im Jahreskreis
(für Wortgottesfeiern)
Kehrvers:
Freut euch: Wir sind Gottes Volk,
erwählt durch seine Gnade. (GL 56,1)
Guter Gott wir danken dir,
dass du uns Jesus Christus als Licht der Völker gesandt hast,
damit er dein Volk zusammenführe
und es wieder aufrichte.
Kehrvers
Johannes hat auf ihn hingewiesen,
er sei das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinwegnimmt
und uns mit dir versöhnt.
Kehrvers
Johannes hat ihn bezeugt als den Sohn Gottes,
auf den der Geist vom Himmel herabgekommen ist
und auf der Geist ruht.
Kehrvers
Ihn hast du gesandt,
dass er mit dem Heiligen Geist taufe.
Er hat auch uns geheiligt
und berufen ihm nachzufolgen.
Kehrvers
Für all das danken wir dir.
Wir stimmen ein in den Lobgesang der ganzen Schöpfung
und singen mit den Engeln und Heiligen:
Danklied, z. B. GL 484:
Dank sei dir, Vater, für das ewge Leben...
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Herr, heiliger Vater,
allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken.
Denn heute enthüllst du
das Geheimnis unseres Heiles,
heute offenbarst du das Licht der Völker,
deinen Sohn Jesus Christus.
Er ist als sterblicher Mensch auf Erden erschienen
und hat uns neu geschaffen
im Glanz seines göttlichen Lebens.
Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln,
den Thronen und Mächten
und mit all den Scharen des himmlischen Heeres
den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Erscheinung des Herrn
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Vater im Himmel, zu danken
und dich mit der ganzen Schöpfung zu loben.
Denn deine Vorsehung waltet über jeder Zeit;
in deiner Weisheit und Allmacht
führst du das Steuer der Kirche
und stärkst sie durch die Kraft des Heiligen Geistes.
In ihm kann sie allezeit auf deine Hilfe vertrauen,
in Not und Bedrängnis zu dir rufen
und in Tagen der Freude dir danken
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Durch ihn preisen wir dein Erbarmen
und singen mit den Chören der Engel
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Heiliger Geist 2
Der Vater hat Jesus gesandt
und Jesus hat viel über den Vater gesprochen.
So lasst uns auch zu diesem Vater rufen:
Einleitung zum Friedensgebet:
In der Begegnung mit Jesus fand Johannes sein Ziel,
das ihn bestätigte und ihm Frieden schenkte.
Gleich werden auch wir dir, Jesus, begegnen.
Wir bitten dich:
Schaue nicht auf unsere Sünden...
Barmherziger Gott,
du hast uns alle mit dem einen Brot des Himmels gestärkt.
Erfülle uns mit dem Geist deiner Liebe,
damit wir ein Herz und eine Seele werden.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 2. Sonntag im Jahreskreis

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