Lesung
aus dem Buch Zefánja.
Sucht den Herrn, all ihr Gedemütigten im Land,
die ihr nach dem Recht des Herrn lebt!
Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut!
Vielleicht bleibt ihr geborgen
am Tag des Zorns des Herrn.
Und ich lasse in deiner Mitte übrig
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
ein demütiges und armes Volk.
Sie werden Zuflucht suchen beim Namen des Herrn
als der Rest von Israel.
Sie werden kein Unrecht mehr tun
und nicht mehr lügen,
in ihrem Mund findet man keine trügerische Rede mehr.
Ja, sie gehen friedlich auf die Weide
und niemand schreckt sie auf, wenn sie ruhen.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus
an die Gemeinde in Korínth.
Seht auf eure Berufung, Schwestern und Brüder!
Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn,
nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme,
sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt,
um die Weisen zuschanden zu machen,
und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt,
um das Starke zuschanden zu machen.
Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt:
das, was nichts ist,
um das, was etwas ist, zu vernichten,
damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott.
Von ihm her seid ihr in Christus Jesus,
den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat,
zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung.
Wer sich also rühmen will,
der rühme sich des Herrn;
so heißt es schon in der Schrift.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Die 2. Lesung folgt der fortlaufenden Textfolge aus dem 1. Korintherbrief. Der dargebotene Abschnitt wird erst aus dem Zusammenhang verständlich. (Siehe längere Textfassung 1 Kor 1,18-31).
Paulus wurde in Korinth in Abwesenheit von "konkurrierenden" Predigern angegriffen. Diese drohten die Gemeinde zu spalten. Einige von ihnen machten auf die Korinther einen nachhaltigeren Eindruck als Paulus selbst. Seine Predigt verblasste gegenüber der Gebildetheit einiger seiner Gegner, bzw. seine Betonung des Kreuzes Christi erregte Anstoß bei jüdisch ausgerichteten Predigern. Für sie war das Kreuz Jesu ein Ärgernis.
Gegen sie verteidigt sich Paulus in zweifacher Weise: Er rechtfertigt einerseits sein bescheidenes Auftreten, seine offenbar schlichte Art zu predigen. Andererseits liegt der Grund für die Geringschätzung seiner Botschaft in der Botschaft selbst begründet. Für ihn ist die Torheit des Kreuzes ein wesentliches Merkmal christlichen Glaubens.
Die Vorliebe Gottes für das Schwache und Geringe, das er erwählt und emporhebt, zeigt sich auch in der Berufung der Christen von Korinth. Die wenigsten von ihnen stammten aus der gesellschaftlichen Oberschicht. Sie waren auch nicht sonderlich gebildet. Die meisten rekrutierten sich eher aus der "Gosse" der Hafenstadt. Gerade darin liegt die Stärke ihres Glaubens und ihrer Berufung. Der Kernsatz seiner Verteidigung heißt: "Das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen."
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
In jener Zeit,
als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten,
stieg er auf den Berg.
Er setzte sich
und seine Jünger traten zu ihm.
Und er öffnete seinen Mund,
er lehrte sie und sprach:
Selig, die arm sind vor Gott;
denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden;
denn sie werden getröstet werden.
Selig die Sanftmütigen;
denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit;
denn sie werden gesättigt werden.
Selig die Barmherzigen;
denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die rein sind im Herzen;
denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften;
denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.
Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen;
denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt
und alles Böse über euch redet um meinetwillen.
Freut euch und jubelt:
Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Die Seligpreisungen sind gewiss ein Herzstück der Botschaft Jesu, und sie gehören zu den berühmtesten Abschnitten der Evangelien. Im Matthäusevangelium stehen sie am Beginn der Bergpredigt (Mt 5-7), welche Jesus als den neuen Mose stilisiert. Allerdings: Mose ist auf den Berg gestiegen, um stellvertretend für das Volk die Weisungen Gottes zu empfangen, wohingegen Jesus selber diese Weisungen gibt. Und: Es handelt sich nicht in erster Linie um eine Aufzählung von Pflichten oder gar Verboten, sondern um Verheißungen und Ermutigungen.
Die vielen Menschen, die sich um Jesus scharen und zu denen er spricht, repräsentieren das ganze Volk Israel, an welches er die Botschaft vom Gottesreich zuerst und vor allem richtet. Die Jünger, die näher hinzutreten, stehen für all jene, die tatsächlich für sein Wort und seine Stimme empfänglich sind. Ihnen soll sich das ganze Volk anschließen bzw. umgekehrt: Sie sollen das Volk zur Teilhabe an der Reich-Gottes-Bewegung anstiften. Nach der Auferstehung wird sich der Bestimmungskreis der Botschaft Jesu entschieden ausweiten: Die Jünger werden den Auftrag erhalten, alle Völker mit seiner Lehre bekannt zu machen, alle Menschen dafür zu gewinnen. Nicht zufällig ergeht dieser Auftrag erneut auf einem Berg (Mt 28:16-20).
Wie lassen sich die Seligpreisungen grundsätzlich deuten? Es handelt sich um Verheißungen und Ermutigungen für die Jünger Jesu auf ihrem Weg der Nachfolge. Sie beschreiben gewissermaßen den Wertmaßstab der Teilhabe am Reich Gottes, welches Jesus verkündet hat und das mit ihm angebrochen ist. Es geht um die innersten Haltungen des Herzen, die notwendig sind, um der von Jesus eröffneten Gemeinschaft mit Gott teilhaftig zu werden. Der Blick wird dabei zweifellos nicht bloß in die Zukunft gewendet. Besonders in der allerletzten Seligpreisung kommt zum Ausdruck, dass man, die Vollendung vor Augen, schon jetzt sich freuen und jubeln kann. Aber angesichts der starken Betonung des Endgerichts im Matthäusevangelium gilt wohl dennoch, dass die endgültige Einlösung der Verheißungen erst nach dem letzten Gericht zu erwarten ist.
Im Aufbau lassen die Seligpreisungen eine kunstvolle und gezielte Anlage erkennen. Abgesehen von der Seligpreisung zum Schluss, in der Jesus über die Verfolgung um seinetwillen spricht und sich damit direkt an die zur Nachfolge bereiten Jünger wendet, handelt es sich um acht empfindsam und prägnant formulierte Verse. In den ersten vier geht es dabei mehr um eine geistig-menschlich-gesellschaftliche Mangelsituation, in der zweiten Viererreihe wird stärker auf das sittliche Bemühen abgehoben. Mit der ersten Seligpreisung wird zudem eine grundsätzliche Haltung angesprochen, die in allem wichtig und notwendig ist: das Armsein vor Gott, welches animiert, sein ganzes Vertrauen in Gott zu setzen und sich zutiefst seinem Erbarmen auszuliefern.
Die erste und die achte Seligpreisung haben im übrigen dieselbe Verheißung, sie formulieren gewissermaßen die Grundvision: „denn ihnen gehört das Himmelreich“. Demgegenüber beinhalten die dazwischen liegenden Verse Verdeutlichungen bzw. Veranschaulichungen. „Das Land erben“ spielt etwa auf Ps 37 an: „Die Armen werden das Land bekommen, und sie werden Glück in Fülle genießen.“ Die Gottesschau und die Sohn-(Kind-)schaft Gottes bilden zweifellos den Höhepunkt der Verdeutlichung, was Himmelreich bzw. Gottesreich heißt. Dass wir Gott schauen und in allem Kinder Gottes sind, darum sollen wir uns strebend bemühen, aber mehr noch dürfen wir uns hoffend darauf freuen!
Die Evangelienstellle des Allerheiligentages wird auch als die Charta des Himmelreiches bezeichnet. In einer programmatischen Rede legt Jesus den Geist des Reiches Gottes dar. Im Matthäusevangelium ist in dieser grundlegenden Rede Jesu verschiedenster Überlieferungsstoff zusammengestellt. Es geht um eine tatbereite Entschiedenheit, die die Kinder Gottes auszeichnen soll. (Die sittliche Haltung des Menschen wird bei Mt mehr als bei Lk betont). Die Armen und Demütigen, die, die den Geist gläubiger "Kindlichkeit" haben, haben Anteil an den Segnungen Gottes. Für sie gelten die schon im Alten Testament geltenden Glückwunschformeln, in denen Weisheit, Wohlergehen und Frömmigkeit gepriesen werden.
Die ersten 7 Seligpreisungen sind in sehr ähnlicher Form gestaltet, hingegen hebt sich die letzte formal deutlich ab. Im Mt 5:11 tritt Jesus selbst an die Stelle der in 5:10 erwähnten "Gerechtigkeit". Mit ihm kam die vollkommene Gerechtigkeit in die Welt (5:17). Durch ihn erhält das Gesetz seine Erfüllung und Vollendung. Die früheren Vorschriften sollen nun ins Innerste des Menschen vordringen und dort in Liebe erfüllt werden.
Wenn die Kirche in der Öffentlichkeit punkten will, liebe Hörerinnen und Hörer, dann verweist sie auf ihre Leistungen im sozialen Bereich, auf ihre Sozialstationen und Fachkliniken und auf ihre Bildungseinrichtungen, auf die Kindergärten und Universitäten. Und es ist in der Tat bemerkenswert, was auf diesen Feldern von zigtausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geboten wird. Umso schlimmer ist es, dass dieser Ruf durch den Missbrauch von minderjährigen Schutzbefohlenen in kirchlichen Einrichtungen im vergangenen Jahr einen Knacks bekommen hat, der besonders die katholische Kirche in Deutschland (und Österreich, Anm. der Red.) belastet. Da hilft es wenig, dass die Kirche unzähligen Kindern durch ihre Internate Schulabschlüsse ermöglicht hat, die für sie sonst unerreichbar gewesen wären. Dadurch wird kein einziger Kindesmissbrauch aufgewogen. Jede einzelne Tat bleibt ein Verbrechen.
Der Orden der Jesuiten ist in der Aufdeckung und Aufklärung des Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen mutig vorangegangen. Andere Gemeinschaften und Bistümer sind ihm gefolgt. Unbestritten ist inzwischen, dass zu lange die Täter und die Institutionen geschützt worden sind. Dadurch wurde die schreckliche Wahrheit verdrängt und vertuscht. An erster Stelle muss der Opferschutz stehen. Darin sind sich heute alle einig. Den Betroffenen muss ermöglicht werden, nach Jahrzehnten endlich offen und möglichst angstfrei über das zu sprechen, was ihnen widerfahren ist. Eine Hilfe dazu sind externe Beauftragte, denen sich Opfer anvertrauen können. Deren erschütternde Berichte sind zum Teil im Internet veröffentlicht.
Manche Betroffene möchten mit den jetzigen Verantwortlichen der Schulträger ins Gespräch kommen, allein oder auch in Gruppen. Auch das geschieht und erweist sich für beide Seiten als heilsam. Manche Opfer fordern, dass die Institutionen nicht nur abwarten, ob sich weitere Betroffene melden, sondern dass sie ihrerseits nach ihnen suchen. So hat sich meine Ordensgemeinschaft, die Kongregation der Redemptoristen, dazu entschlossen, die Zeitungen im Einzugsbereich unserer früheren Internate um Mithilfe bei dieser Suche zu bitten.
Ungeklärt ist noch - auch beim Runden Tisch der Bundesregierung -, wie eine finanzielle Entschädigung der Opfer aussehen könnte. Unbestritten ist dabei eine Beteiligung an erstandenen und erstehenden Therapiekosten. Wenn die meisten Vorfälle auch jahrzehntelang zurückliegen, wäre es naiv zu glauben, es handele sich hier um ein abgeschlossenes Kapitel. Ein Blick in die Tagespresse genügt, um die bleibende Aktualität zu sehen. Deshalb geht es auch um Prophylaxe. Was kann und muss getan werden, damit sich solche Übergriffe in Zukunft nicht wiederholen.
Für jede kirchliche Institution und jeden einzelnen Christen, der Täter wurde, kann es nur heißen, die eigene Schuld zu bekennen, tätige Reue zu zeigen und um Vergebung zu bitten. Meines Erachtens wäre es ein Kurzschluss, die Vorkommnisse zum Anlass zu nehmen, sich von der Glaubensgemeinschaft zu verabschieden, so verständlich und groß diese Versuchung sein mag. Es geht vielmehr um eine demütige Solidarität, zu der Paulus die Gemeinde von Korinth herausfordert: "Seht doch auf Eure Berufung, Schwestern und Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, ...und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, ...und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, ... das, was nichts ist, damit sich kein Mensch rühmen kann vor Gott." (1Kor 1,26-29) Sogar die offensichtliche Schuld löscht die Berufung Gottes nicht aus. So höre und lese ich in diesem Jahr diesen Schrifttext.
"Kopfschmerzen bereiten mir in der Bibel nicht die Worte, die ich nicht verstehe, sondern die, die ich verstehe", ein Zitat, das Bert Brecht (1898 - 1956) zugeschrieben wird. Ich kann mir vorstellen, dass es bei dieser Evangelienstelle auch sehr vielen ChristInnen so geht, die mit diesem Ausschnitt wenig oder nichts anfangen können.
Die erste Lesung bildet einen guten Einleitungssatz zu diesem Evangelium: "Suchet den Herrn all ihr Gedemütigten im Land." (Zef 2,3). Wo ist Gott zu finden? Die Seligpreisungen, die bei Matthäus viel ausführlicher als bei Lukas dargestellt sind, geben Antwort: Gott ist bei allen Menschen guten Willens zu finden, vor allem aber bei den Gedemütigten, den Unmündigen, den Armen. Gott ist bei allen zu finden, die sich um Wahrheit und Gerechtigkeit bemühen, nicht so sehr bei denen, die glauben im Besitz von Wahrheit und Gerechtigkeit zu sein.
In den zehn Geboten wird uns eine Rahmenordnung mitgegeben, die das Verhältnis von Gott und Mensch regelt, aber auch eine soziale Ordnung, die das Zusammenleben der Menschen untereinander erleichtern soll. Sehr viel davon ist auch in anderen Kulturen und Religionen zu finden, etwa das Verbot zu töten, zu stehlen, das Alter zu ehren etc.
Die Seligpreisungen gehen noch weiter, ich spreche hier von den acht Herausforderungen, die den Menschen, um wieder Bert Brecht zu nennen, "Kopfschmerzen" machen. Die Heilige Schrift sagt das Gegenteil: "Selig seid ihr...", bzw. "Wohl denen, die..." Diese Makarismen, so der griechische Fachausdruck für "glücklich", "selig", also die Seligpreisungen, sind schwer genau zu übersetzen, vielleicht so: rundherum glücklich, beglückt sein, eine Vorahnung von Ewigkeit.
Somit Gratulation, Glückwunsch denen, die... Gemeint ist jeder Mensch, denn es gibt Situationen, wo wir gedemütigt werden, wo wir uns von allen verlassen, traurig und einsam fühlen, wo wir in unserer Not zu "Unmündigen" werden, wo uns die Sprache wegbleibt und Hilfe, Erbarmen, Barmherzigkeit wohltut.
Gerechtigkeit setzt Wahrheit voraus. Die Wahrheit haben wir nur ansatzweise zur Verfügung. Deshalb macht Wahrheit verschiedene Zugänge möglich, was wir dann mit Pluralität bezeichnen. Diese Wahrheit ist uns geschenkt und geschichtlich offenbart. Jede Generation muss sie neu entdecken. Die Wahrheit wird zur "Wasserwaage der Mitmenschlichkeit", die immer neu überprüft werden muss. Wir verstehen unter Gerechtigkeit zunächst menschliche elementare Existenzsicherung, soziale Absicherung besonders für Krankheit und Alter. Die Heilige Schrift geht noch weiter. Sie meint Heilsgerechtigkeit, also über den Tod hinausgehend.
In unserem Dasein gelingt es nur bruchstückhaft, in sozialer Hinsicht diese Gerechtigkeit herzustellen. Bei Jeremia lesen wir: Den Armen und Schwachen verhalf Er zum Recht! Gott wird am Ende der Zeiten zurecht-rücken, was alles in dieser Welt ver-rückt ist. Deswegen ist es auch so schwer, zu Friede und Gewaltlosigkeit zu kommen. Denn Friede bedeutet ja nicht nur Stille, vielleicht sogar Totenstille, keinen Krieg zu führen, sondern die entscheidende Aussage dazu: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!" Friede ist möglich, aber auch das ist Realität: Wer Frieden stiften will, muss mit Unruhe rechnen. Die Seligpreisungen lehren: Gutes und Böses liegen eng beieinander. Wer sich aber dieser Herausforderungen annimmt, hat Grund zur Freude, darf sich glücklich nennen.
Treffend hat Clemens Brentano (1778 - 1842), ein Dichter der Romantik "Glück" definiert:
Glück ist gar nicht mal so selten,
Glück wird überall beschert,
Vieles kann als Glück uns gelten,
was das Leben uns so lehrt.
Glück ist jeder neue Morgen,
Glück ist bunte Blumenpracht,
Glück sind Tage ohne Sorgen,
Glück ist, wenn man fröhlich lacht.
Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.
Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.
Ein schönes Lied, das Jugendliche und junge Menschen gerne singen, trägt den Titel: "Unterwegs in eine neue Welt, in der ein Glaube uns zusammenhält. Unterwegs in eine neue Zeit, wir vertrauen auf Gottes Ewigkeit."
Das Lied spricht von Frieden, der aus dem Glauben kommt, von den Füßen, die Friedenswege finden, von der Bewahrung der Schöpfung, die ihre Ursache in der Hoffnung hat. Wir besingen die Gerechtigkeit, die Sorge um die Armen und den Willen Not zu wenden, die aus einem liebenden Herzen erwachsen. In der 4. Strophe fasst das Lied alle Hoffnungen als einen Traum von einer neuen Welt zusammen, in der jeder wichtig ist, und die drei Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe, sowie Gottes Segen uns auf unseren Wegen begleiten.
Junge Menschen träumen von einer neuen Welt. Sie haben Ideale und Wünsche. Sie suchen nach Glück und nach Zufriedenheit für ihr Leben, aber oft auch für das Leben der Welt. Ein Beispiel ist für mich, wenn ich erfahre, dass viele jungen Menschen nach dem Abitur oder einer Ausbildung eine Zeit als "Missionar auf Zeit" in andere Länder gehen wollen und danach bereichert zurückkommen. Wenn ihre Ziele auch hier und da unausgegoren erscheinen und auch ein Zeichen von fehlender Lebenserfahrung sind, so müssen wir sie immer ernst nehmen. Denn nur so kann sich Neues entwickeln. Nur so können neue Wege ausprobiert werden.
Wer aufhört zu träumen, hat auch oft schon resigniert. Träumen von einer neuen Welt, Ideen über neue Wege, das ist in jedem Alter erlaubt und sogar sehr wünschenswert. In seiner berühmten Rede beginnt Martin Luther King, der Bürgerrechtler in den USA, der wegen seines Einsatzes für die Rechte der schwarzen Bevölkerung ermordet wurde, jeden Satz mit den Worten: "Ich habe einen Traum ..."
Jesus hatte einen Traum. Er träumte von einer neuen Welt, von der Welt wie sie sich Gott gedacht hat. Doch Jesus hatte nicht nur einfach einen Traum. Sondern Jesus hat genau gesehen, wie diese Welt und das Leben der Menschen sein kann. Darum hat Jesus nicht einfach ein schönes, aber unrealistisches Bild von der Welt und dem Leben der Menschen gemalt. Wir, die wir an ihn und seine Worte glauben, die unser Leben mit ihm zu gestalten versuchen, sind mit ihm unterwegs in eine neue Welt. Jesus schenkt uns auf dem Berg die Seligpreisungen. Die Seligpreisungen - wie immer man sie auch ansieht - sind wie Richtlinien in dieser neuen Welt.
Man mag zuerst ein wenig zurückschrecken, sich überfordert fühlen. Man mag sie als Träumerei abtun, nur für bestimmte, besondere Christen und Christinnen umzusetzen. Wer sich in unserer Welt behaupten will, für den scheinen sie Gift zu sein. Schon gar nicht ist sie für die Gestaltung des Lebens in Wirtschaft und Politik geeignet. Auch viele Christen glauben das!
Jesus zeigt in der Bergpredigt den vollkommenen und vollendeten Menschen, nicht den perfekten, fehlerlosen Menschen. Jesus spricht davon, dass Menschen ihr Glück nur in der Einheit mit Gott und im Glauben an ihn finden.
Und es lohnt sich, diese Seligpreisungen, die Gebote der neuen Welt einmal anzuschauen. Sie sind Einladungen, verbunden mit Verheißungen für die, die sich auf die Botschaft von Jesus einlassen.
Jesus sagt: "Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich." Das ist beileibe keine Vertröstung der Armen auf das Himmelreich. Es rechtfertigt die Armut in der Welt nicht. Ich glaube auch nicht, dass ein Mensch gemeint ist, der zwar arm ist, aber das Herz eines Reichen hat, neidisch auf andere, die mehr besitzen. Arm vor Gott sein heißt für mich: ich bin so wie ich bin einzig und allein auf Gott angewiesen. Mein Leben betrachte ich als Geschenk, alles, was ich im Leben erreiche und bekomme, ist Geschenk. Das trifft für alle Bereiche des Lebens zu. Dieser Mensch lebt aus Gott. Aus dieser Haltung heraus ist ein Mensch bereit, so gut er kann und es möglich ist, weiter zu schenken, das, was man im Leben erhalten hat.
Wie anders könnte das Leben und die Welt sein, würden sich die Menschen mehr an Gott halten. Oft stelle ich das selber fest. Diese Erfahrung kann traurig machen. Hat Jesus mit den Trauernden, die getröstet werden, nicht an alle Menschen gedacht, die unter der Welt, unter ihrem Leben leiden, weil jeder Mensch, auch ich selber noch nicht so lebe, wie ich es könnte? Doch Gott schenkt Trost.
Trost bedeutet auch "Stärkung". Der Glaube an Gott stärkt mich, macht mich stark. Weil ich durch den Glauben an Gott stark bin, brauche ich mir nicht mit Gewalt Macht aneignen. Eine Macht, die ich mit Gewalt und gegen Mitmenschen mir aneigne, muss ich oft auch mit Gewalt und Unterdrückung verteidigen. Ich brauche keine Gewalt, kein Recht um jeden Preis.
Weil es meine Sehnsucht ist, bei Gott und mit ihm zu leben, darum hungere und dürste ich nach Gerechtigkeit. Auch das Wort Gerechtigkeit bedeutet vieles. Da ist die Gerechtigkeit im Urteil, wie auch die soziale Gerechtigkeit. Es ist die Gerechtigkeit, die allen Menschen gleiche Lebenschancen einräumt, die jedem Menschen seinen Platz zuerkennt.
Es kann bedeuten, die Welt und die Menschen mit den Augen Gottes zu sehen. Daraus erwächst auch Barmherzigkeit. Ich verurteile einen Mitmenschen nicht, versuche in jedem ein Abbild Gottes zu sehen, in jedem armen und geringen Jesus zu entdecken, versuche zu verstehen, warum ein Mensch so und nicht anders geworden ist und überlasse das Urteil getrost und gelassen Gott.
Dann spricht Jesus von denen, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen. Keiner ist fehlerlos, doch ich darf immer neu anfangen, es kann für mich bedeuten, mein Herz immer wieder zu erneuern, neu mit Gott anzufangen, von Zeit zu Zeit. Für uns, die wir zur katholischen Kirche gehören, ist eine Möglichkeit die Beichte, Christinnen und Christen anderer Konfessionen haben andere Möglichkeiten. Doch auch ein reines Herz ist etwas, was ich nicht machen kann, nein: ich darf es mir von Gott schenken lassen, ich bin hier angewiesen, darf mich hier als armer vor Gott ansehen.
Weil ich ganz eins lebe mit Gott, darum lebe ich in Shalom, in Frieden mit ihm. Diesen Frieden strahle ich aus und so werde ich zum Friedensstifter. Dieser Friede geht weiter als die Abwesenheit von Krieg und Streit.
Wenn ich jetzt die letzten Gedanken Revue passieren lasse, dann spüre ich: Jesus hat uns hier eine neue Lebensmöglichkeit aufgezeichnet. Was verheißt, das können wir bereits in diesem Leben erfahren. Auf dem ersten Blick scheinen Menschen zu verlieren, aber wer mit Jesus lebt, der gewinnt. Gottes Leben, unser Ziel erfahren wir, wenn auch in Anfängen, bereits hier und heute.
Wer mit seinem Glauben ernst macht, wer nicht nur an Jesus glaubt, sondern sein Jünger ist, der kann auch heute noch beschimpft, und verfolgt werden. Weil dieser Mensch anders lebt. Dieser Mensch unterscheidet sich von der großen Masse und wird damit anderen zur Anfrage.
Dieser Mensch ist unterwegs zu einer neuen Welt, unterwegs zu einer Welt. Diese unterscheidet sich von dem, was wir erleben. In ihr anderes zählt als Ansehen, Stärke, sondern einzig und allein der Glaube an Gott. Zu dieser Welt sind wir unterwegs. Für mich bedeutet das: ich darf in die Haltung, die Jesus mir aufzeigt, hineinwachsen. Je mehr mir das gelingt, je mehr ich diese Einladung annehme, umso mehr lebe ich schon jetzt in der Welt Gottes. Ich wünsche uns, dass wir das immer tiefer spüren.
Als Franz von Assisi vom Evangelium gedrängt wurde, sein Geld und Gut den Armen zu geben, um frei zu sein für Gott und die Menschen, - als er gerade sein Geld verteilte an die Armen, beobachtete ihn ein Priester, mit Namen Silvestro. Silvestro fiel ein, dass er Franziskus Steine für den Aufbau von San Damiano gegeben hatte. Als er sah, dass Franziskus sein Geld mit vollen Händen weggab, witterte Silvestro seine Chance, diese Steine bezahlt zu bekommen. Eilends lief er zu Franziskus. Der gab ihm einen ganzen Beutel mit Goldstücken. Glücklich rannte Silvestro nach Hause und freute sich, dass er plötzlich reich geworden war. Aber es war ihm nicht mehr wohl dabei. Er spürte, dass es nicht in Ordnung ist. Er sagte: "Ich bin ein Priester, ich bin älter und hänge am Geld. Franziskus ist jung, kein Priester, ist frei von der Gier nach Geld und lebt das Evangelium." Silvestro wurde sehr traurig. Am folgenden Tag hielt er es nicht mehr aus: Er nahm den Goldbeutel, rannte damit zu Franziskus zurück und sagte "Kann ich so leben wie Du?" Bruder Silvestro wurde einer der ersten Gefährten des hl. Franz, ein Heiliger.
Das können wir doch nicht! Wir sind kein Franziskus!" Niemand muss. Die Seligpreisungen laden mich ein. Sie sind der Form nach Glückwünsche: Selig, die arm sind vor Gott! und es wird die Verheißung hinzugefügt: Denn ihnen gehört das Himmelreich. Die Zeitgenossen des Hl. Franz bezeugen, dass er umso fröhlicher wurde, je mehr er verschenkt hatte. Durch das Schenken entstand kein Loch, das traurig machte, sondern durch das Schenken erfüllte den Heiligen eine große, selbstlose Liebe, die ihm Gottes Geist eingegossen hatte. Wenn wir wissen wollen, wie wahr die 1. Seligpreisung ist, müssen wir auf den hl. Franz und die Franziskaner schauen.
Und auch das zeigt uns dieses "fioretto", diese Erzählung über den hl. Franz: frei und aus Liebe leben, wirkt ansteckend. Danach sehnen wir uns auch. Läge nicht hier ein Hinweis, wie unsere christlichen Gemeinden anziehender werden? Längst wissen wir aus unserer Erfahrung: dass Geben seliger als Nehmen ist, dass Sanftmut und Gewaltlosigkeit tiefen inneren Frieden spenden.
Die Seligpreisungen stellen das gängige Denken auf den Kopf. Es werden Menschen als selig beglückwünscht, die alles andere als "selig" zu bezeichnen sind: Arme, Verfolgte, Sanftmütige, Traurige, jene, die sich bemühen, den Frieden zu stiften. Jesus scheint das sehr wichtig zu sein, so zu leben, denn er verkündet diese acht Seligkeiten wie eine Magna Charta, wie das "Neue Gesetz". Wie Mose damals vom Berg Sinai herab die 10 Gebote von Gott her überreichte, steigt Jesus auf den Berg, setzt sich gleichsam feierlich und verkündet das Neue Gesetz, eben Glückwünsche als Einlassbedingungen zum Gottesreich.
Noch einmal: Wieso ist man selig, wenn man zu den Leuten gehört, die nicht reich, also arm sind, die sanftmütig, gewaltlos sind, die traurig sind, also nichts zu lachen haben, die verfolgt werden...? Weil sie genau in dieser an sich fürchterlichen Situation die Gnade haben, den Geist der Liebe in ihr Herz zu lassen. Dafür gibt es auch in unseren Gemeinden zahlreiche Zeugen: sie wohnen und leben an verschiedenen Orten, in armen, aber auch wohlhabenden Häusern, in Fabriken und Büros, im öffentlichen Leben und in Schulen, in Klöstern und in Kliniken. Wir denken an die großen Heiligen wie Bonhoeffer und Mutter Theresa, aber auch die lächelnde, tröstende Person im Alltag, die Liebe austeilt, obwohl sie selber manchmal was einzustecken hat.
Die Seligpreisungen legen die Latte hoch. Und nur einer hat sie ganz gelebt: Jesus am Kreuz. Für uns bleiben sie Einladungen, die uns den Impuls für ein großzügiges Leben entfachen. Auch dann wenn wir versagen, wollen sie uns nicht entmutigen, sondern zu einem Neuanfang bewegen.
Herr, unser Gott,
du hast uns erschaffen, damit wir dich preisen.
Gib, daß wir dich mit ungeteiltem Herzen anbeten
und die Menschen lieben, wie du sie liebst.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB 4. Sonntag im Jahreskreis
Herr, unser Gott,
wir legen die Gaben
als Zeichen unserer Hingabe auf deinen Altar.
Nimm sie entgegen
und mach sie zum Sakrament unserer Erlösung.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 4. Sonntag im Jahreskreis
Wir danken dir, Vater im Himmel,
und rühmen dich durch unseren Herrn Jesus Christus.
Denn ihn hast du zum Haupt
der neuen Schöpfung gemacht,
aus seiner Fülle haben wir alle empfangen.
Obwohl er dir gleich war an Herrlichkeit,
hat er sich selbst erniedrigt
und der Welt den Frieden gebracht
durch sein Blut,
das er am Stamm des Kreuzes vergossen hat.
Deshalb hast du ihn über alle Geschöpfe erhöht,
so wurde er für jene, die auf ihn hören,
zum Urheber des ewigen Heiles.
Durch ihn preisen wir jetzt
und in Ewigkeit dein Erbarmen und
singen mit den Chören der Engel
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Wochentage 1
Wir danken dir, treuer und barmherziger Vater,
für Jesus, deinen Sohn unseren Herrn und Bruder.
Seine Liebe galt den Armen und Kranken,
den Ausgestoßenen und Sündern.
An keiner Not ging er vorüber.
Sein Leben und seine Botschaft lehren uns,
daß du ein Gott bist, der sich der Menschen annimmt
wie ein Vater sich um seine Kinder sorgt.
Darum loben und preisen wir dich,
wir rühmen deine Güte und Treue
und verkünden mit allen Engeln und Heiligen
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig...
Präfation aus dem Schweizer Hochgebet 3
Barmherziger Gott,
das Sakrament der Erlösung,
das wir empfangen haben,
nähre uns auf dem Weg zu dir
und schenke dem wahren Glauben
beständiges Wachstum.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 4. Sonntag im Jahreskreis
Ach, was für ein trauriges Leben führen jene, die von der Welt sein und doch noch zu Gott gehören möchten! Aus dem folgenden wird euch das noch klarer werden. Ihr werdet sehen, wie lächerlich ihr Leben ist. Einmal hört ihr sie zu Gott beten oder einen Akt der Reue erwecken, ein andermal hört ihr sie fluchen, vielleicht sogar mit dem heiligen Namen Gottes. Morgens habt ihr sie in der heiligen Messe gesehen, sie sangen oder hörten die Loblieder auf Gott, und am selben Tag hört ihr sie die abscheulichsten Reden halten ... Dieselben Augen, die am Morgen die Freude hatten, Jesus Christus in der heiligen Hostie anzuschauen, werden am Tage die schamlosesten Dinge anschauen, und zwar mit Wohlgefallen. Gestern saht ihr solch einen Menschen etwas Gutes tun oder gefällig sein, heute versucht er ihn zu betrügen, wenn er einen Vorteil davon hat. Vor ein paar Augenblicken gönnte eine Mutter ihren Kindern alles mögliche Gute, und jetzt, wo sie ihr widersprechen, möchte sie sie nie gesehen haben und wünscht sie zum Teufel. Manchmal schickt sie ihre Kinder zur heiligen Messe oder zur Beichte, ein andermal wird sie sie zum Tanzvergnügen schicken, oder sie tut so, als wenn sie es nicht wüsste, oder sie verbietet es ihnen mit einem Lächeln, das sagen will: Geh nur! Einmal wird sie ihre Tochter ermahnen, vernünftig zu sein und schlechte Gesellschaft zu meiden, und ein andermal lässt sie sie stundenlang mit dem Jungen gehen, ohne irgendetwas zu sagen. Arme Mutter, du bist von der Welt! Du glaubst von Gott zu sein wegen irgendwelcher äußerlicher Frömmigkeitsübungen. Du täuschst dich. Du gehörst zur Zahl derer, zu denen Jesus gesagt hat: "Wehe der Welt!"
Aus: Gerard Rossé, Der Pfarrer von Ars, München, 2. Auflage, 2003.

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Ab 1. Adventsonntag: Vorschläge für Wort-Gottes-Feiern
Schneller am Ziel
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Zefanja wirkte um 640 v. Chr. in Jerusalem noch vor dem Propheten Jeremia. Er kündigte ein Gericht über Jerusalem an und geißelte vor allem die Jerusameler Oberschicht, die sich an die Sitten und Kultur der assyrischen Großmacht angepasst und die religiös-nationale Jahwehkultur mehr oder weniger verlassen hatte.
Wie alle Propheten verkündete er aber auch Heil. Dieses werde den Gedemütigten zuteil, allen die Gerechtigkeit und Demut suchen. Den Herrn zu suchen heißt, ein neues Leben beginnen, Gerechtigkeit zu üben. Demut ist die Haltung, die die Glaubenden im Gegensatz zu den selbstherrlichen Reichen üben. Die Reichen vertrauen ihrem Reichtum und ihren Gesetzen, nicht mehr dem rettenden Gott. Die alten Verheißungen für Israel werden nach der Erwartung des Propheten nur dem Rest des Volkes zuteil werden.
Praktische Tipps zum Vorlesen und Textauslegung der Katholischen Bibelwerke Deutschland, Österreich und Schweiz
Auslegung aus jüdischer und christlicher Perspektive