Lesung aus dem Buch Amos.
In jenen Tagen
sagte Amázja, der Priester von Bet-El, zu Amos:
Seher, geh, flieh ins Land Juda!
Iss dort dein Brot
und prophezeie dort!
In Bet-El darfst du nicht mehr prophezeien;
denn das hier ist das königliche Heiligtum und der Reichstempel.
Amos antwortete Amázja:
Ich bin kein Prophet und kein Prophetenschüler,
sondern ich bin ein Viehhirte
und veredle Maulbeerfeigen.
Aber der Herr hat mich hinter meiner Herde weggenommen
und zu mir gesagt:
Geh und prophezeie meinem Volk Israel!
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus
an die Gemeinde in Éphesus.
Gepriesen sei Gott,
der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet
durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt,
damit wir heilig und untadelig leben vor ihm.
Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt,
seine Söhne zu werden durch Jesus Christus
und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen,
zum Lob seiner herrlichen Gnade.
Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn.
In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut,
die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade.
Durch sie hat er uns reich beschenkt,
in aller Weisheit und Einsicht,
er hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan,
wie er es gnädig im Voraus bestimmt hat in ihm.
Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen,
das All in Christus als dem Haupt zusammenzufassen,
was im Himmel und auf Erden ist, in ihm.
In ihm sind wir auch als Erben vorherbestimmt
nach dem Plan dessen, der alles so bewirkt,
wie er es in seinem Willen beschließt;
wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt,
die wir schon früher in Christus gehofft haben.
In ihm habt auch ihr das Wort der Wahrheit gehört,
das Evangelium von eurer Rettung;
in ihm habt ihr das Siegel
des verheißenen Heiligen Geistes empfangen,
als ihr zum Glauben kamt.
Der Geist ist der erste Anteil unseres Erbes, hin zur Erlösung,
durch die ihr Gottes Eigentum werdet,
zum Lob seiner Herrlichkeit.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus
an die Gemeinde in Éphesus.
Gepriesen sei Gott,
der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet
durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt,
damit wir heilig und untadelig leben vor ihm.
Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt,
seine Söhne zu werden durch Jesus Christus
und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen,
zum Lob seiner herrlichen Gnade.
Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn.
In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut,
die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade.
Durch sie hat er uns reich beschenkt,
in aller Weisheit und Einsicht,
er hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan,
wie er es gnädig im Voraus bestimmt hat in ihm.
Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen,
das All in Christus als dem Haupt zusammenzufassen,
was im Himmel und auf Erden ist, in ihm.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Woran liegt es, dass heute Mission in manchen Weltgegenden so schlecht gelingt? Am Propheten Amos, an Jesus und seinen Jüngern sowie am Apostel Paulus können wir ablesen, worauf es in der Verkündigung der Frohen Botschaft ankommt.
Jesus erfüllt nicht nur seine eigene Sendung. Er schickt seine Jünger als Boten aus, die Frohe Botschaft zu verkünden. Dies ist uns auch heute aufgegeben.
Von Jesus und seinen Jüngern können wir lernen, wie Mission gelingen kann.
Jesus sendet seine Jünger aus, so wie er die Frohe Botschaft zu verkünden. Er gibt ihnen klare Regeln mit, damit die Botschaft auch ankommt. Der Geist dieser Regeln ist auch heute noch bedeutsam, damit die Weitergabe des Glaubens gelingen kann.
Um seine Heilsbotschaft möglichst vielen zu verkünden, sendet Jesus seine Jünger aus, wie wir im heutigen Evangelium hören werden. Sie sollen sich in Jesu Auftrag und ausgestattet mit großer Vollmacht auf den Weg machen.
Werden wir uns in diesem Gottesdienst neu bewusst, dass auch wir von Christus den Auftrag haben, seine Heilsbotschaft für andere sichtbar zu machen.
Viele, die am Sonntag den Gottesdienst mitfeiern, kommen, um hier Ruhe zu finden, um aufzutanken oder um sich einen Impuls für das Leben als Christ zu holen. Das ist gut so.
Messe ist zugleich aber auch Sendung. Die Wörter "Messe" und "Mission" sind miteinander verwandt. Den Frieden Christi, den wir hier finden, gilt es hinauszutragen in die Umgebung, in der wir leben.
Am Beginn des Gottesdienstes wenden wir uns Christus zu, der uns in seine Umgebung gerufen hat, uns zu Jüngern gemacht hat und der nun in unserer Mitte gegenwärtig ist.
Herr, Jesus Christus,
du hast als von Gott gesandter Prophet zu deinem Volk gesprochen.
Herr, erbarme dich.
Durch die Frohe Botschaft hast du uns reich beschenkt
mit Weisheit und Einsicht in das Geheimnis Gottes.
Christus, erbarme dich.
Du hast deine Jünger mit der Vollmacht ausgestattet,
den Ungeist zu vertreiben, zu heilen
und die Frohe Botschaft zu verkünden.
Herr, erbarme dich.
Gott, du bist unser Ziel,
du zeigst den Irrenden das Licht der Wahrheit
und führst sie auf den rechten Weg zurück.
Gib allen, die sich Christen nennen,
die Kraft, zu meiden, was diesem Namen widerspricht,
und zu tun, was unserem Glauben entspricht.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB 15. Sonntag im Jahreskreis
Allmächtiger Gott,
du bist denen nahe, die das Wort
deines Sohnes zu den Menschen bringen.
Auch uns hast du dazu berufen.
Mach uns zu glaubwürdigen Zeugen
deiner befreienden Botschaft.
Durch Christus, unseren Herrn.
Jesus Christus ist gekommen,
um den Frieden des Reiches Gottes in unsere Welt zu bringen.
Ihn bitten wir:
Wecke in allen Christen die Freude der Frohen Botschaft.
Mache die Getauften zu sichtbaren Zeichen
der Liebe Gottes zu den Menschen und zur ganzen Schöpfung.
Lass alle Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden,
einen Ort der Ruhe finden, wo sie ein besseres Leben beginnen können.
Lindere die Not der Menschen,
die durch Krieg und Gewalt traumatisiert sind.
Heile alle Menschen, die leiblich oder seelisch krank sind.
Inspiriere und stärke alle Menschen,
die sich dem Dienst der Verkündigung verschrieben haben.
Lass unsere Toten teilhaben an deinem himmlischen Reich.
Du, Herr, bist bei uns alle Tage und an allen Orten,
wohin dein Geist uns führt.
Wir danken dir für deine Gegenwart. – Amen.
Gott,
sieh auf dein Volk, das im Gebet versammelt ist,
und nimm unsere Gaben an.
Heilige sie, damit alle, die sie empfangen,
in deiner Liebe wachsen und dir immer treuer dienen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 15. Sonntag im Jahreskreis
Kehrvers:
Herr, wir danken dir! Herr, wir loben dich! Herr, wir preisen dich!
(gesungen nach GL 181,1)
Wir preisen dich,
Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus,
denn du hastg uns mit allem Segen deines Geistes gesegnet
durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
Kehrvers
In ihm hast du uns erwählt vor Erschaffung der Welt
und in Liebe hast du uns im voraus dazu bestimmt,
deine Töchter und Söhne zu werden durch Jesus Christus.
In deiner Liebe hast du uns reich beschenkt
mit aller Weisheit und Einsicht
und hast du uns das Geheimnis deines Willens kondgetan.
Kehrvers
Duch ihn haben wir das Wort der Wahrheit gehört,
das Evangelium von unserer Rettung.
Durch ihn haben wir das Siegel des Heiligen Geistes empfangen
als ersten Anteil des Erbes, das wir erhalten sollen, der Erlösung.
Kehrvers
Darum stimmen wir ein in den Lobgesang der ganzen Schöpfung
und bringen wir dir unseren Dank dar.
Danklied, z. B. Dank sei dir, Vater, für das ewge Leben (GL 484)
Wir danken dir, heiliger, starker Gott.
Du lenkst die Geschicke der Welt
und sorgst für jeden Menschen.
Du versammelst uns zu einer Gemeinschaft,
damit wir alle dein Wort hören
und deinem Sohn im Glauben folgen.
Er ist der Weg - auf diesem Weg gelangen wir zu dir;
er ist die Wahrheit - sie allein macht uns frei;
er ist das Leben und erfüllt uns mit Freude.
Darum danken wir dir, Vater, für deine Liebe,
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Wir stimmen ein in den Gesang der Engel
und bekennen zum Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig...
Präfation aus dem Schweizer Hochgebet 2
Herr, unser Gott,
wir danken dir für die heilige Gabe.
Laß deine Heilsgnade in uns wachsen,
sooft wir diese Speise empfangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 15. Sonntag im Jahreskreis
Herr, unser Gott,
wir danken dir, dass du uns zutraust, gute Geister zu sein,
wir danken dir, dass du uns Kraft schenkst,
böse Gedanken und Ideen zu überwinden.
Wenn wir jetzt wieder in unseren Alltag aufbrechen,
bitten wir um deinen Schutz und Segen.
Für uns,
für die Menschen, mit denen wir jeden Tag zu tun haben,
auch für die Menschen, die uns das Leben manchmal schwer machen.
Wir gehören zu dir,
durch Christus, unseren Herrn.

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Aber noch ist es nicht soweit. Zur Zeit des Amos, unter König Jerobeam II., erlebt das Nordreich Israel eine ungeheure wirtschaftliche Blüte. Gleichzeitig vertieft sich die soziale Kluft: Der wachsende Wohlstand der reichen Großgrundbesitzer hebt sich immer mehr von den Kleinbauern und Tagelöhnern ab. Außerdem folgt die herrschende Schicht immer weniger den "altmodischen" Jahwe-Überlieferungen, sondern orientiert sich mehr und mehr an der "vornehmeren" Kultur der Kanaanäer und Assyrer. Offensichtlich auch in religiöser Hinsicht – Ausgrabungen aus dieser Zeit belegen, dass es in fast einem Drittel der Haushalte kleine weibliche Götterfiguren gab. Man betete nicht mehr allein zu Jahwe.
In dieser Situation erlebt Amos, ein Vieh- und Maulbeerfeigenzüchter aus der Nähe von Betlehem, dass Gott ihn als Mahner und Rufer nach in den Norden schickt. Dort soll er das Volk aufrütteln und daran erinnern, was es heißt, Jahwe zu verehren: Der wahre Gottesdienst geschieht nicht in erster Linie durch Opfer und Kulthandlungen im Tempel, sondern durch gerechte Rechtsprechung und achtungsvolle, menschenwürdige Behandlung der Armen und Schutzlosen im Land. Darin hat Israel versagt und Gottes Rechtsordnung verletzt, stellt der Prophet Amos ungeschminkt fest. Diese himmelschreienden sozialen Zustände werden nicht ohne Folgen bleiben – auch wenn die Satten und Reichen sich darin wohlfühlen und keinen Änderungsbedarf sehen mögen. Letztlich, so die nüchterne Analyse des Propheten, werden Ausbeutung und der Zerfall des alten Zusammenhalts das Nordreich Israel zerstören. Eine Generation später ist es dann so weit.
Solche Androhungen, noch dazu von einem Mannes aus dem Süden, werden im Nordreich nicht gerne gehört, vor allem nicht in Bet-El, dem Reichsheiligtum des Nordreichs. Der Tempel von Bet-El ist nicht Hyde Park Corner in London, wo jeder predigen kann, was ihm gerade einfällt. Hier leben außer den Priestern auch eine festangestellte Kaste von Propheten, die den König beraten und ihm weissagen. Da sie von ihm abhängig sind, weissagen sie natürlich eher, was man "Oben" gerne hört. Amos ist dagegen kein "gelernter" Prophet von Berufs wegen, wie die Tempelpropheten von Bet-El ("ich bin kein Prophet und kein Schüler eines Propheten", sagt er), sondern ein Prophet aus Berufung. Er ist niemandem außer Jahwe verpflichtet, das aber ganz und gar. Der Ruf seines Gottes hat ihn aus seinem geruhsamen Dasein herausgerissen, in eine fremde und ihm feindliche Umgebung getragen und ihn Spott und Widerstand ausgesetzt.
Amos, ein Mann der es – um Gottes willen – unbequem hat. Ein unbequemer Mann auch für andere, der eine unbequeme Botschaft verkündet, und dafür büßen muß. Amazja, der Priester des Heiligtums, denunziert ihn bei König Jerobeam, weist ihn aus dem Tempel und legt ihm nahe, doch statt dessen den Bewohnern von Juda auf die Nerven zu gehen.
Ist Amos gescheitert? Wie lebt er mit seinen Erfahrungen in Bet-El? Ist er nach Tekoa zu seinen Maulbeerfeigen zurückgekehrt? Das Buch Amos schweigt darüber.
Wie auch immer es mit ihm weiterging – ich denke, dass ein Mann, der sich so unbedingt seinem innersten Ruf anvertraut hat, mit sich und seinem Gott im Frieden lebte.
Im Ausschnitt der Lesung wird die Frage des Rechtes zum prophetischen Reden angesprochen. – Amos selbst hat das herrschende System in Frage gestellt: Dass die funktionierende Wirtschaft und der Handel seiner Zeit nur einigen wenigen, nicht aber der Bevölkerung zu Gute kam. Deshalb kündete er den Untergang der Regierung an. Für ihn muss sich der Jahweglauben auch im tatsächlichen Handeln ausdrücken (also auch im gerechten Verteilen des Wohlstands).
In Amos 7,10-17 wird zuerst die Sicht des Amazja hinsichtlich der Prophetie dargestellt: es ist ein staatlicher Beruf (Verse 10-13); für Amos hingegen (Verse 14-17) ist der Prophet ein von Gott Berufener.
Mit einer sehr gesellschaftskritischen Botschaft wird auch Amos zur Zeit der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Blüte des Nordreiches Israel unter König Jerobeam II. (ca. 785-745 v. Chr.) von Gott beauftragt. Mit harten Worten kritisiert er das Luxusleben der Reichen, die die wirtschaftlich und sozial Schwächeren ausbeuten und unterdrücken. Mit seinem Ansatz: "Wo Menschenrechte mit Füßen getreten werden, kann man sich auch mit den schönsten kultischen Feiern und den reichsten Schlachtopfern die Zuwendung Gottes nicht erkaufen" schafft er sich sehr viele Feinde, so daß er schon kurze Zeit nachdem er von seinem Heimatort Tekoa im Südreich, nahe bei Bethlehem von Gott weggerufen und als Prophet ins Nordreich gesandt wurde, wieder ausgewiesen wird.
Der Konflikt Amazja - Amos
Nach konkreten Anklagen, Strafansagen und Gerichtsreden beginnt im 7. Kapitel ein Zyklus mit 5 Visionen des Propheten. Die erste Vision verkündet den Untergang Israels im Bild einer Heuschreckenplage (Am 7,1-3), die zweite im Bild einer Feuersglut (Am 7,4-6), doch immer wieder verschont Gott das Volk. In der dritten Vision dürfte es sich nicht um ein Senkblei handeln, wie die Einheitsübersetzung deutet, sondern Amos schaut Gott, der auf der Stadtmauer steht und eine Art "Zinnschwert" in der Hand hält, als Symbol der kriegerischen Vernichtung des Volkes (Zenger, Erich, Einleitung in das Alte Testament, Stuttgart 1995, 390)
Auf diese Visionen hin verklagte Amazja, der Priester von Bet-El wo Amos wirkt, den Propheten bei König Jerobeam. Amos bekommt Redeverbot und wird ausgewiesen.
Von Gott berufen
In dieser Situation unterstreicht Amos seine göttliche Sendung: Er ist kein bezahlter Tempel- und Hofprophet, auch kein Prophetenjünger aus einer Prophetenschule. Aus seinem Beruf und seiner gewohnten Umgebung wurde er herausgerufen, um für die Verwirklichung von Recht und Gerechtigkeit zu kämpfen. Als Bauer mit eigener Vieh- und Maulbeerfeigenzucht besaß er wahrscheinlich einen gewissen Wohlstand. Die Unabhängigkeit und das Selbstbewußtsein, mit der er auch in dieser Konfliktsituation auftritt, sowie die Tradition des nach ihm benannten Buches, die die bäuerliche Sprach- und Bilderwelt gut bewahrt hat, bestätigen diese Angaben.
Als von Gott beauftragter Prophet kann er sich nicht nur die schönen und angnehmen Seiten aussuchen und darf sich nicht von der menschlichen Meinung, auch wenn sie vom König selbst stammt, abhängig machen. Amos hat keine andere Wahl als seinen Hals zu riskieren und dem Volk weiterhin vor Augen zuführen was passiert, wenn es die gesellschaftlichen Mißstande nicht behebt.
Nach allen Drohungen und Gerichtsansagen endet das Buch Amos trotzdem mit einer Heilszusage. Alle Kritik die der Prophet übt, ist ausgerichtet auf die Utopie eines göttlichen Reiches hier auf der Erde. Darum ist nicht die Vernichtung des Volkes das Ziel des Propheten, sondern die Umkehr des Volkes und das Eingreifen Gottes, das die gerechten Zustände herstellen wird.