(für Wortgottesdienstfeiern)
Gott, unser Vater,
wir haben wahrhaft allen Grund, Dir Dank zu sagen:
Wir danken Dir für unser Leben,
für die Lebensfreude der Kinder und der Jugendlichen.
Wir danken Dir für das Geschenk des Glaubens,
für das Licht der Hoffnung
und die Fähigkeit zu lieben.
Wir danken Dir für das tägliche Brot,
für die Nahrung und Kleidung
und für die Menschen, die sich darum mühen.
Wir danken Dir für die vielfältigen Begabungen und Charismen,
mit denen Du uns ausgestattet hast.
Wir danken Dir für alle guten Beziehungen,
für die Ehepartner und für die Freunde,
die unser Leben reich machen.
Wir danken Dir für den Frieden in unserem Land
und für die vielen Menschen,
die sich um Frieden und Gerechtigkeit einsetzen.
Wir danken Dir für alle Menschen,
die uns daheim, in Kirche und Schule
Gottes Wort verkünden,
und für alle, die in unseren Gemeinden
an der würdigen Feier der Sakramente mitwirken.
Wir danken Dir für alle Menschen, die bereit sind,
in Gesellschaft, Politik und Kirche Verantwortung zu übernehmen.
Für all das danken wir Dir
und stimmen ein in den Lobgesang
der ganzen Schöpfung und der Kirche:
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, allmächtiger Vater, zu danken
und dein Erbarmen zu rühmen
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Durch ihn schaffst du den Menschen neu
und schenkst ihm ewige Ehre.
Denn einen wunderbaren Tausch hast du vollzogen:
dein göttliches Wort wurde ein sterblicher Mensch,
und wir sterbliche Menschen
empfangen in Christus dein göttliches Leben.
Darum preisen wir dich mit allen Chören der Engel
und singen vereint mit ihnen
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Weihnachten 3
Ein Dach, das dich schützt,
wenn du Herberge suchst,
eine sanfte Hand, die dich hält,
wenn du dich niedergeschlagen fühlst,
ein gutes Herz, an das du dich anlehnen
kannst, wenn du dich verlierst
im Trubel des Alltäglichen,
einen Menschen in der Nähe, der deine
Tränen auffängt wie eine kostbare Schale,
eine warme Hand,
die deine Augen schließt, auch dann,
wenn du Abschied nimmst und hinübergehst
in die Welt des Lichtes,
das wünsche ich dir
aus Gottes liebender Hand, die uns berührt:
Die sanfte Hand des Vaters und des Sohnes
Und des Heiligen Geistes.
(Quelle unbekannt)
Wie mit allen Festtagen, so verbinden sich auch mit dem Jahreswechsel diverses Brauchtum und allerlei Aberglaube.
Das Abendessen zu Silvester sollte mit der Familie oder mit Freunden erfolgen, denn das Essen "im Kreise" seiner Nächsten symbolisiert den Schutz vor Dämonen, die diesen Kreis nicht zerstören können.
In der Nacht zum Jahreswechsel geht es schon seit Urzeiten um die Abwehr von bösen Geistern.
Geknalle, lärmende Umzüge mit vermummten Gestalten bei denen Trommeln, Schellen und Peitschenknallen für den nötigen Krach sorgten, sollten diese fernhalten.
In unserer Zeit wird dieses Brauchtum weltweit durch gigantische Feuerwerke ersetzt.
Dabei geht es heutzutage nicht mehr um die Vertreibung von Dämonen.
Das Silvesterfeuerwerk ist ein Ausdruck der Freude über das bevorstehende neue Jahr.
Alt und Jung erfreuen sich an dem bunten Himmelsspektakel.
Alleine in Deutschland werden Jahr für Jahr Knaller, Böller, Schwärmer und vor allem Raketen für mehr als 60 Millionen Euro in die Luft gejagt.
Für das neue Jahr wünsche ich Dir soviel, wie der Regen Tropfen hat, soviel Liebe, wie die Sonne Strahlen hat, und soviel Gutes, wie der Regenbogen Farben hat!
Ich bringe euch zum neuen Jahr die allerbesten Wünsche dar und hoffe, dass es bis zum Ende euch lauter gute Tage sende!
Ich wollte Dir zu Neujahr etwas einzigartiges, grandioses und liebevolles schicken. Aber ich passe einfach nicht auf Dein Handydisplay.
Prosit Neujahr und mögen deine guten Vorsätze deinen Kater überdauern.
Wir brauchen nicht so fortzuleben,
wie wir gestern gelebt haben.
Machen wir uns von dieser Anschauung los,
und tausend Möglichkeiten
laden uns zu neuem Leben ein.
Christian Morgenstern
Wir wollen glauben
an ein langes Jahr,
das uns gegeben ist,
neu, unberührt,
voll nie gewesener Dinge,
voll nie getaner Arbeit,
voll Aufgabe, Anspruch,
Zumutung.
Wir wollen sehen,
daß wir's nehmen lernen,
ohne all zu
viel fallen zu lassen, von dem,
was es zu vergeben hat,
an die, die Notwendiges,
Ernstes und Großes
von ihm verlangen.
Rainer Maria Rilke

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