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26. Okt. 2025
30. Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr C)
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30. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr C









Martin Stewen (2025)

Die plakative Typisierung »des Pharisäers« und "des Zöllners" verleitet uns leicht, sich mit dem einen oder dem anderen zu identifizieren und so wie sie alles Gute sich selbst als persönliche Leistung, bzw. alles Negative als persönliches Versagen zuzuschreiben. Wir sollten dankbar sein für alles, was uns in Vernetzung mit anderen an Gutem gelungen ist, und nicht überheblich auf das schauen, was anderen oder uns selbst nicht gelungen ist.


Sozialreferat der Diözese Linz (2025)

"Der Pharisäer" ist im Gegensatz zur historischen Wirklichkeit zum Typ des Scheinheiligen geworden. Derartige Typisierungen dienen weniger der Beschreibung von Fakten als der Erhöhung des eigenen Selbstverständnisses. Doch wer sind "die Guten"? Wer "die Schlechten"? Das Gleichnis Jesu öffnet den Blick für ein Verständnis von Zugehörigkeit, das nicht auf Abgrenzung, sondern auf universaler Gerechtigkeit beruht.


Max Angermann (2025)

Gerechtigkeit zu leben und gerechte Verhältnisse zu schaffen, ist nicht nur Aufgabe des Staates. Jeder einzelne ist herausgefordert, nicht nur den Anschein der Rechtschaffenheit zu erwecken, sondern den Ansprüchen von Gerechtigkeit und gleicher Menschenwürde aller gerecht zu werden.


Norbert Riebartsch (2022)


Max Angermann (2022)

Die Frage der Gerechtigkeit ist sehr umfassend und betrifft viele Lebensbereiche. Auch wie wir über andere reden, kann eine Frage der Gerechtigkeit sein. Es gilt der Würde des anderen gerecht zu werden.


Hans Hütter (2019)

Mehr scheinen zu wollen als zu sein ist eher ein psychisches Problem denn ein moralisches. Von Klein an vergleichen wir uns mit den anderen, messen und bewerten wir uns. Der Wettkampf mit anderen ist eine wichtige Triebfeder der Entwicklung und des Fortschritts. Wenn nötig helfen wir dabei etwas nach, um ein gefühltes Defizit auszugleichen. Gott aber können wir nichts vormachen. Das Frohmachende dieser Botschaft: Gott brauchen wir nichts vormachen. Seine Gnade genügt uns.


Max Angermann (2019)

In der Art und Weise des Betens zeigen wir uns selbst, unsere Persönlichkeit, unsere Beziehung zu Gott; sowohl in den Worten wie auch in der Körpersprache.


Hannelore Jäggle (2019)

Das Gleichnis vom selbstgerechten Pharisäer und vom gerechtfertigten Zöllner erzählt Jesus Jüngern und Jüngerinnen, die in der Versuchung stehen, sich über andere zu erheben und auf sie herabzuschauen. Allzu schnell sind wir dabei, uns selbst als die Guten zu sehen und auf andere hinabzuschauen.


Manfred Wussow (2016)

Jesus erzählt eine exemplarische Geschichte von einem Pharisäer und einem Zöllner. Im Zuhören identifizieren wir uns mit einer dieser Rollen oder wir distanzieren uns. Damit entpuppen wir uns als Menschen, die von ihrer Gerechtigkeit überzeugt sind und andere verachten...


Bernhard Bossert (2016)

Der Weltmissionssonntag bringt das Thema Barmherzigkeit wieder ins Bewusstsein. Wir sind aufgefordert, barmherzig gegenüber Menschen zu sein, die unsere Hilfe nötig haben.


Renate Witzani (2016)

Um Geld aus dem Bankomat abheben zu können, benötigt man unter amderem den richtigen PIN-Code. Die vier Ziffern können zum Symbol werden für das, was mach braucht, um Leben in Fülle zu erlangen.


Klemens Nodewald (2013)


Hans Hütter (2013)


Peter Koch (2010)


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