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15. Aug. 2026
15. August: Mariä Himmelfahrt (Fest)
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15. August: Mariä Himmelfahrt
Fest








Bernd Michael Pawellek (2026)

Mariä Himmelfahrt ist kein Fest einer fernen, weltentrückten Heiligen. Es ist ein Fest unserer eigenen Hoffnung: Gott lässt den Menschen, den er liebt, nicht im Tod zurück. Maria zeigt uns, wie ein Leben im Vertrauen auf Gott gelingen kann – mit offenen Händen, einem mutigen Ja und der Bereitschaft, anderen Hoffnung zu bringen. Und sie weist uns den Weg zu jenem Himmel, der schon heute beginnt und einmal unsere endgültige Heimat sein wird.


Johannes Heimerl (2025)

In Mariendarstellungen zeigen sich die Erwartungen und die Beziehung, die Menschen der jeweiligen Epoche an Maria und zu Maria haben. Sie sind eine Einladung, dass auch wir uns an Maria wenden, Beziehung aufnehmen und uns von Maria begleiten zu lassen.


Max Angermann (2025)

Dem Inhalt des Festes der Aufnahme Marians in den Himmel können wir uns am ehesten über die biblischen Symbole annähern: Gott geht mit seinem Volk, entreißt es dem Zugriff des Bösen. An Maria und am ganzen Gottesvolk hat er Großes getan.


Norbert Riebartsch (2024)

Einerseits ist die Anschauung, dass Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden ist, jahrhundertealte Überlieferung. andererseits erhob erst Papst Pius XII. 1950 dieses Glaubensgeheimnis zum Dogma. Das Fest hat im Laufe der Jahrhunderte unzählige Künstler inspiriert, ist aber auch im religiösen Brauchtum tief verwurzelt. Es bezeugt die Wertschätzung der Leiblichkeit des Menschen und sucht immer neue Ausdrucksformen.


Josef Muhr (2024)

Die Größe Mariens wird in vielen Bilder ausgedrückt. Ihre Menschlichkeit richtet viele Menschen in Bedrängnis und Notsituationen auf. Ihr Vertrauen in Gott wirkt ansteckend und gib vielen Trost und Hoffnung.


Hannelore Jäggle (2024)

In der Lesung aus dem Buch der Offenbarungen des Johannes wird uns eine große Frau in ihrer Bedrängnis durch das Böse vorgestellt und wie sie und ihr Kind von Gott gerettet werden. Ähnlich das Bild, das Lukas im Evangelium von Maria zeichnet. Diese Bilder sind Hoffnungsbilder für alle, die heute in die Enge getrieben sind und einen Zufluchtsort suchen.


Hans Schalk (2023)

Mit dem Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel feiern wir unsere Freude an der Erlösung der Menschheit aus der Verfolgung durch den Drachen. In der apokalyptischen Figur der "Sternenfrau" ist gebündelt das Volk Israel, aus dem der Messias hervorgeht, Maria, die Mutter des Messias, und die Kirche als immer neue Mutter von messianischen Menschen, von Christen. Mit Maria loben und preisen wir den Herrn, der Großes an uns getan hat.


Max Angermann (2023)

Was Gott an den Menschen getan hat, ist bunt wie die Natur. Maria hat Höhen und Tiefen des Menschseins mit ihrem Sohn erlebt und durchlebt und steht uns in unseren Höhen und Tiefen zur Seite. Sie hat das Ziel der Schöpfung, die Verherrlichung mit Leib und Seele bereits erreicht.


Gertrude Schmid (2023)

Im Magnifikat besingt Maria das Große, das Gott an ihr und uns allen getan hat. In ihrer Begegnung mit ihrer Verwandten Elisabeth wird dieses Große noch einmal beredet und gerühmt.


Hans Hütter (2022)

Theologische Aussagen über die Gottesmutter Maria stellen viele faktische Verhältnisse in Frage. Sie eröffnen eine ungewöhnliche Sicht auf das Leben und geben Hoffnung in scheinbar aussichtslosen Situationen.


Sozialreferat der Diözese Linz (2020)

Das Magnifikat, das der Evangelist Lukas der Gottesmutter Maria in den Mund legt, singt gegen gängige Hierarchien und patriarchale Machtverhältnisse an. Es nimmt Bezug zu alttestamentlichen Texten, in denen Gott sich als Befreier auf die Seite der Unterdrückten stellt. Mit Maria singen wir an gegen Erniedrigung und Ungerechtigkeit.


Manfred Wussow (2019)

Der Blick auf Maria hat Dichter und Mythenerzähler inspiriert. Viele Texte zeugen davon, dass Menschen zu Maria aufgeschaut haben und aus ihrem Schicksal, das mit ihrer Aufnahme in den Himmel sein Ziel gefunden hat, Trost und Hoffnung in einer bis aufs Äußerste bedrohten Welt gesehen haben.


Johann Pock (2018)

Maria ist am Ziel ihres Lebens angelangt. Der eigentliche Inhalt des heutigen Festes ist daher die Auferstehung. Diese ist nicht nur eine fromme Hoffnung, sondern Realität, bringt das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel zum Ausdruck.


Bernhard Bossert (2018)

Die Wurzeln dieses Festes gehen zurück in das sechste Jahrhundert. In den östlichen Provinzen der Kirche feierte man das Fest "der Entschlafung Marias". Daraus wurde das Fest der Aufnahme Marias in den Himmel. Jesus hat seine Mutter mit Leib und Seele zu sich in den Himmel geholt. Wie er ist sie mit Leib und Seele vollendet. Daraus schöpfen wir die Hoffnung, dass auch unser Leben einmal mit Leib und Seele vollendet wird.


Hannelore Jäggle (2017)

Mit dem Fest „Mariä Aufnahme in den Himmel“ wird eine tiefe Sehnsucht der Menschen nach einer heilen, unversehrten, einer ganzen Welt angesprochen, über den Tod hinaus. Es erinnert an die Zusage Gottes: du bist angenommen, ich bin für dich da!


Sozialreferat der Diözese Linz (2017)

Das Fest Mariä Himmelfahrt lenkt unseren Blick nach oben und ruft uns in Erinnerung, "nach dem zu trachten, was droben ist". Dieser Blick nach oben hilft uns zu verhindern, dass der Mensch ein Opfer der modernen Zeit wird und dass die Menschlichkeit unter die Räder kommt.


Klemens Nodewald (2017)

Wer im Großen wie im Kleinen Ja sagt zum Willen Gottes und den sich ihm stellenden Aufgaben, der wird wie Maria Aufnahme in den Himmel erfahren.


Emmerich Beneder (2014)


Jörg Thiemann (2012)


Ludwig Götz (2010)


Bernhard Rathmer (2010)


Bruno Primetshofer (2010)


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Fredi Bernatz

Fredi Bernatz

Fredi Bernatz

mündlich überliefert

Stundengebet der Kirche

Herkunft unbekannt

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Bischöfliches Ordinariat Euchstätt

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Elke Uhl

Reinhard Burchhardt

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Ilse Pauls

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