Lesung aus dem Buch der Weisheit.
Ich betete und es wurde mir Klugheit gegeben;
ich flehte und der Geist der Weisheit kam zu mir.
Ich zog sie Zeptern und Thronen vor,
Reichtum achtete ich für nichts im Vergleich mit ihr.
Einen unschätzbaren Edelstein stellte ich ihr nicht gleich;
denn alles Gold erscheint neben ihr wie ein wenig Sand
und Silber gilt ihr gegenüber so viel wie Lehm.
Mehr als Gesundheit und Schönheit liebte ich sie
und zog ihren Besitz dem Lichte vor;
denn niemals erlischt der Glanz, der von ihr ausstrahlt.
Zugleich mit ihr kam alles Gute zu mir,
unzählbare Reichtümer waren in ihren Händen.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Lesung aus dem Hebräerbrief.
Lebendig ist das Wort Gottes,
wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert;
es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist,
von Gelenken und Mark;
es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens;
vor ihm bleibt kein Geschöpf verborgen,
sondern alles liegt nackt und bloß
vor den Augen dessen,
dem wir Rechenschaft schulden.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
In jener Zeit
lief ein Mann auf Jesus zu,
fiel vor ihm auf die Knie
und fragte ihn: Guter Meister,
was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut?
Niemand ist gut außer der eine Gott.
Du kennst doch die Gebote:
Du sollst nicht töten,
du sollst nicht die Ehe brechen,
du sollst nicht stehlen,
du sollst nicht falsch aussagen,
du sollst keinen Raub begehen;
ehre deinen Vater und deine Mutter!
Er erwiderte ihm: Meister,
alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt.
Da sah ihn Jesus an,
umarmte ihn
und sagte: Eines fehlt dir noch:
Geh, verkaufe, was du hast,
gib es den Armen
und du wirst einen Schatz im Himmel haben;
dann komm und folge mir nach!
Der Mann aber war betrübt, als er das hörte,
und ging traurig weg;
denn er hatte ein großes Vermögen.
Da sah Jesus seine Jünger an
und sagte zu ihnen:
Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen,
in das Reich Gottes zu kommen!
Die Jünger waren über seine Worte bestürzt.
Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen:
Meine Kinder,
wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!
Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr,
als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
Sie aber gerieten über alle Maßen außer sich
vor Schrecken
und sagten zueinander:
Wer kann dann noch gerettet werden?
Jesus sah sie an
und sagte: Für Menschen ist das unmöglich,
aber nicht für Gott;
denn für Gott ist alles möglich.
Da sagte Petrus zu ihm:
Siehe, wir haben alles verlassen
und sind dir nachgefolgt.
Jesus antwortete: Amen, ich sage euch:
Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen
Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater,
Kinder oder Äcker verlassen hat,
wird das Hundertfache dafür empfangen.
Jetzt in dieser Zeit
wird er Häuser und Brüder, Schwestern und Mütter,
Kinder und Äcker erhalten,
wenn auch unter Verfolgungen,
und in der kommenden Welt das ewige Leben.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
In jener Zeit
lief ein Mann auf Jesus zu,
fiel vor ihm auf die Knie
und fragte ihn: Guter Meister,
was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut?
Niemand ist gut außer der eine Gott.
Du kennst doch die Gebote:
Du sollst nicht töten,
du sollst nicht die Ehe brechen,
du sollst nicht stehlen,
du sollst nicht falsch aussagen,
du sollst keinen Raub begehen;
ehre deinen Vater und deine Mutter!
Er erwiderte ihm: Meister,
alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt.
Da sah ihn Jesus an,
umarmte ihn
und sagte: Eines fehlt dir noch:
Geh, verkaufe, was du hast,
gib es den Armen
und du wirst einen Schatz im Himmel haben;
dann komm und folge mir nach!
Der Mann aber war betrübt, als er das hörte,
und ging traurig weg;
denn er hatte ein großes Vermögen.
Da sah Jesus seine Jünger an
und sagte zu ihnen:
Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen,
in das Reich Gottes zu kommen!
Die Jünger waren über seine Worte bestürzt.
Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen:
Meine Kinder,
wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!
Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr,
als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
Sie aber gerieten über alle Maßen außer sich
vor Schrecken
und sagten zueinander:
Wer kann dann noch gerettet werden?
Jesus sah sie an
und sagte: Für Menschen ist das unmöglich,
aber nicht für Gott;
denn für Gott ist alles möglich.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Herr, unser Gott,
deine Gnade komme uns zuvor und begleite uns,
damit wir dein Wort im Herzen bewahren
und immer bereit sind, das Gute zu tun.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB 28. Sonntag im Jahreskreis
Herr, unser Gott,
wir danken dir
für das Geschenk dieser Zusammenkunft.
Sie hält in uns lebendig,
was wir allein vergessen und verlieren würden.
Zeig uns heute neu den Sinn unseres Lebens.
Festige unsere Gemeinschaft mit dir
und miteinander.
Schenk uns den Geist deines Sohnes,
unseres Herrn Jesus Christus,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und Leben schenkt in alle Ewigkeit.
Amen.
MB Auswahl 20
Herr und Gott,
nimm die Gebete und Opfergaben
deiner Gläubigen an.
Lass uns diese heilige Feier
mit ganzer Hingabe begehen,
damit wir einst das Leben
in der Herrlichkeit des Himmels erlangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 28. Sonntag im Jahreskreis
Herr, unser Gott,
die Gaben, die wir bereitet haben,
sind Zeichen unserer Hingabe an dich.
Darum bitten wir:
Wie Brot und Wein in der Kraft des Geistes geheiligt werden,
so heilige auch uns selbst immer mehr
nach dem Bilde unseres Herrn Jesus Christus,
der mit dir lebt und Leben schenkt in alle Ewigkeit.
MB Auswahl 6
Kehrvers
Dir sei Preis und Dank und Ehre.
(GL 670,8)
Guter Gott,
wir haben allen Grund dir zu danken.
In Weisheit hast du die ganze Welt ins Dasein gerufen
und sie mit einer Ordnung ausgestattet,
die uns immer neu staunen lässt.
Kehrvers
Deine Gebote ordnen unser Leben,
sie schaffen Frieden und Gerechtigkeit
und führen uns zu ewigem Leben.
Kehrvers
Du gibst uns, deinen Geschöpfen, Anteil an deiner Weisheit,
schenkst Klugheit und Einsicht,
die kostbarer sind als Gold oder Silber,
und die Gesundheit und Schönheit an Wert übersteigen.
Kehrvers
Du sendest dein Wort aus.
Dein Wort ist Wahrheit und Weisheit,
lebendig und kraftvoll durchdringt es Seele und Geist.
Kehrvers
In Jesus hast Du allen, die ihm nachfolgen,
Anteil am Erbe und Reichtum der Kinder Gottes gegeben.
Darum preisen und danken wir dir
und bringen wir dir mit der ganzen Schöpfung unseren Lobpreis dar:
Danklied, z. B. Dank sei dir Vater für das ewge Leben (GL 484)
Wir danken dir, treuer und barmherziger Vater,
für Jesus, deinen Sohn unseren Herrn und Bruder.
Seine Liebe galt den Armen und Kranken,
den Ausgestoßenen und Sündern.
An keiner Not ging er vorüber.
Sein Leben und seine Botschaft lehren uns,
daß du ein Gott bist, der sich der Menschen annimmt
wie ein Vater sich um seine Kinder sorgt.
Darum loben und preisen wir dich,
wir rühmen deine Güte und Treue
und verkünden mit allen Engeln und Heiligen
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig...
Präfation aus dem Schweizer Hochgebet 3
Allmächtiger Gott,
in der heiligen Opferfeier
nährst du deine Gläubigen
mit dem Leib und dem Blut deines Sohnes.
Gib uns durch dieses Sakrament
auch Anteil am göttlichen Leben.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 28. Sonntag im Jahreskreis
MB Samstag der 5. Woche der Fastenzeit
Gütiger Gott,
die heilige Speise, die wir empfangen haben,
durchdringe uns mit ihrer Kraft.
Sie vertiefe unseren Glauben,
mache stark unsere Hoffnung
und entzünde unsere Herzen zu Werken der Liebe.
Lass das göttliche Leben, das du uns geschenkt hast,
sich entfalten und Frucht bringen für das ewige Leben.
Darum bitten wir…
MB Schlussgebete zur Auswahl 10
Die Frage, wie man glücklich und erfüllt leben kann, bewegt Menschen früher wie heute.
Im Mittelpunkt der Erzählung im 10 Kapitel des Markusevangeliums steht ein reicher Mann, dem offensichtlich zu seinem Glück noch etwas fehlt.
Die Vorurteile gegenüber seinem Reichtum ziehen nicht. Jesus bestätigt ihm, dass er alles getan hat, um zu leben, wie Gott es will. Und trotzdem fehlt noch ein mutiger Schritt, um an Gottes Lebendigkeit wirklich teilhaben zu können.
Mit den Methoden des Bibliodramas schauen wir uns an diesem Wochenende an, was an dieser Erzählung Männer heute bewegt, wie sich biografische Erfahrungen darin widerspiegeln und welche Impulse für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit sichtbar werden.
Wir nehmen uns ausreichend Zeit, den biblischen Text intensiv wahrzunehmen und zu gestalten, sich auf seine Bilder einzulassen und sich gemeinsam in einer Gruppe von Männern vom Text fordern zu lassen. Seine Dynamik verleitet dazu, die Tragfähigkeit eigener Lebensanschauungen zu riskieren. Die Kraft der Erzählung eröffnet neue Perspektiven - auch im Blick auf die Umsetzung in unserem Alltagsleben.
Auszug aus einer Einladung zum Männerbibliodrama zu Mk. 10,17-27 vom 30.11.-02.12.2012 in Hagen.

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Ab 1. Adventsonntag: Vorschläge für Wort-Gottes-Feiern
Schneller am Ziel
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Im vorliegenden Text zeigt Salomo auf, dass ihm nur durch das Gebet die Klugheit verliehen wurde: vgl. Weish 8,21 - 9,19 und 1Kön 3,6-9.
Der Verfasser, ein auf seinen Glauben stolzer Jude, preist die Schönheit der Natur und kommt aus einem hellenistischen Umfeld. Er wendet sich tröstend und mahnend an seine verfolgten Glaubensbrüder - und drohend-warnend an ihre Verfolger.
Das Buch der Weisheit führt bis an die Schwelle des Neuen Testamentes heran. Der Apostel Paulus spielt vor allem im Römerbrief des öfteren an Texte dieses Buches an.
In der Perikope zum heutigen Sonntag bittet der Verfasser darum, gemäß der Weisheit denken und lehren zu können. Nur durch das Gebet kann Salomo, der fiktive Autor, die Weisheit als Geschenk Gottes erhalten. Er weiß Macht und Reichtum, Gesundheit und Schönheit zu schätzen; aber das alles hat keinen Wert ohne die Weisheit. Sie allein hat Bestand. Die Sonne scheint nur am Tag, die Weisheit hingegen leuchtet auch über den Tod hinaus.