Lesung aus dem ersten Buch der Könige.
In jenen Tagen sprach der Herr zu Elíja:
Salbe Elíscha, den Sohn Schafats aus Ábel-Mehóla,
zum Propheten an deiner Stelle.
So wird es geschehen:
Wer dem Schwert Hasaëls entrinnt, den wird Jehu töten.
Und wer dem Schwert Jehus entrinnt, den wird Elischa töten.
Ich werde in Israel siebentausend übrig lassen,
alle, deren Knie sich vor dem Baal nicht gebeugt
und deren Mund ihn nicht geküsst hat.
Als Elíja vom Gottesberg weggegangen war,
traf er Elíscha, den Sohn Schafats.
Er war gerade mit zwölf Gespannen am Pflügen
und er selbst pflügte mit dem zwölften.
Im Vorbeigehen warf Elíja seinen Mantel über ihn.
Sogleich verließ Elíscha die Rinder,
eilte Elíja nach
und bat ihn:
Lass mich noch meinem Vater und meiner Mutter
den Abschiedskuss geben;
dann werde ich dir folgen.
Elíja antwortete: Geh,
kehr um!
Denn was habe ich dir getan?
Elíscha ging von ihm weg,
nahm seine zwei Rinder und schlachtete sie.
Mit dem Joch der Rinder kochte er das Fleisch
und setzte es den Leuten zum Essen vor.
Dann stand er auf,
folgte Elíja und trat in seinen Dienst.
Halleluja. Halleluja.
Rede, Herr, dein Diener hört.
Du hast Worte des ewigen Lebens.
Halleluja.
In drei kleinen Szenen beschreibt der Evangelist den Weg der Nachfolge. Sie stellen 3 Träume und zugleich 3 Verheißungen dar. Jesus selbst ist auf dem Weg hinauf nach Jerusalem. Durch den Tod hindurch wird er in die Welt Gottes eingehen.
Jesus geht entschlossen hinauf nach Jerusalem, seinem Kreuzweg entgegen. Von Jüngern, die ihm nachfolgen wollen, erwartet er die gleiche Entschiedenheit. „Du aber geh und verkünde das Reich Gottes!“
Lieder:
GL 140: Kommt herbei, singt dem Herrn
GL 144: Nun jauchzt dem Herren alle Welt
GL 149: Liebster Jesus, wir sind hier
GL 275: Selig, wem Christus auf dem Weg begegnet (1. und 4 . Str.)
GL 347: Der Geist des Herrn erfüllt das All
GL 348: Nun bitten wir den Heilgen Geist
GL 448: Herr, gib uns Mut zum Hören
GL 464: Gott liebt diese Welt und wir sind sein Eigen (1. und 5. Str.)
GL 474: Wenn wir das Leben teilen (4. Str.)
GL 477: Gott ruft sein Volk zusammen
GL 489: Lasst uns loben, freudig loben
GL 491: Ich bin getauft und Gott geweiht (2. und 3. Str.)
Psalmen und Kehrverse:
GL 56: Freut euch, wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade - Mit Psalm 100 - V.
GL 629,3-4: Ich gehe meinen Weg vor Gott im Lande der Lebenden - Mit Psalm 116 - VI.
GL 649,5-6: Mein herz ist bereit, O Gott, ich will dir singen und spielen - Mit Psalm 57 - VII.
Gott, unser Vater,
du hast uns in der Taufe zu Kindern des Lichtes gemacht.
Laß nicht zu,
daß die Finsternis des Irrtums über uns Macht gewinnt,
sondern hilf uns, im Licht deiner Wahrheit zu bleiben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB 13. Sonntag im Jahreskreis
Herr, unser Gott,
in den Geheimnissen, die wir feiern,
wirkst du unser Heil.
Gib, daß wir den Dienst an diesem Altar würdig vollziehen,
von dem wir deine Gaben empfangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 13. Sonntag im Jahreskreis
Kehrvers:
Der Herr hat Großes an uns getan,
sein Name sei gepriesen.
(GL 69,1)
Wir haben Grund dir zu danken Herr.
Darum bringen wir unseren Lobpreis vor dich.
Immer wieder hast du Menschen in deinen Dienst genommen,
damit sie deinem Volk vorangehen und deinen Willen kundtun.
Kehrvers
Richter, Propheten und Könige haben deinem Volk den Weg gewiesen.
Sie haben die Treue gegenüber deinem Bund eingemahnt
und den Widerstand deiner Gegner in Kauf genommen.
Kehrvers
Jesus, dein Sohn, hat Jünger berufen, dass sie ihm folgen.
Er hat sie in deine Wahrheit eingeführt
und ausgesandt, die Frohe Botschaft vom Gottesreich zu verkünden.
Kehrvers
Sein Blick war ganz auf seine Sendung ausgerichtet.
Um die Menschen von der Not der Gottferne zu erlösen,
ist er dem Kreuz nicht ausgewichen,
das ihm seine Gegner auferlegt haben.
Kehrvers
Seine Jünger hat er aufgefordert, ihm auch nachzufolgen,
wenn sie Heimatlosigkeit und Verfolgung erwartet.
Kehrvers
Auch heute ruft er Menschen,
die die Mühsal der Nachfolge nicht scheuen
und sich von ihm in Dienst nehmen lassen,
damit sie seinem Volk vorangehen und es mit Umsicht leiten.
Kehrvers
Dafür danken wir dir und singen wir dir
mit allen Engeln und Heiligen unser Lob.
Danklied, z. B. GL 409: Singt dem Herrn ein neues Lied.
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Herr, heiliger Vater,
immer und überall zu danken
durch deinen geliebten Sohn Jesus Christus.
Er ist dein Wort,
durch ihn hast du alles erschaffen.
Ihn hast du gesandt als unseren Erlöser und Heiland.
Er ist Mensch geworden durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria.
Um deinen Ratschluß zu erfüllen
und dir ein heiliges Volk zu erwerben,
hat er sterbend die Arme ausgebreitet
am Holze des Kreuzes.
Er hat die Macht des Todes gebrochen
und die Auferstehung kundgetan.
Darum preisen wir dich
mit allen Engeln und Heiligen
und singen vereint mit ihnen
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Wochentage 6
MB 2. Hochgebet
Wir danken dir, heiliger, starker Gott.
Du lenkst die Geschicke der Welt
und sorgst für jeden Menschen.
Du versammelst uns zu einer Gemeinschaft,
damit wir alle dein Wort hören
und deinem Sohn im Glauben folgen.
Er ist der Weg - auf diesem Weg gelangen wir zu dir;
er ist die Wahrheit - sie allein macht uns frei;
er ist das Leben und erfüllt uns mit Freude.
Darum danken wir dir, Vater, für deine Liebe,
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Wir stimmen ein in den Gesang der Engel
und bekennen zum Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig...
Präfation aus dem Schweizer Hochgebet 2
Christus spricht:
Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat
und nochmals zurückblickt,
taugt für das Reich Gottes.
(Lk 9,62)
Oder:
Christus spricht:
Selig, die das Wort Gottes hören
und ihm folgen.
(vgl. Lk 11,28)
Oder:
Christus spricht:
Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt,
wird nicht in der Finsternis umhergehen,
sondern wird das Licht des Lebens haben.
(Joh 8,12)
Gütiger Gott,
die heilige Opfergabe,
die wir dargebracht und empfangen haben,
schenke uns neues Leben.
Laß uns Frucht bringen in Beharrlichkeit
und dir auf immer verbunden bleiben.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 13. Sonntag im Jahreskreis
Dem da
dem andern
dem x-beliebigen
dem wildfremden
der mir wurscht ist
der mich nichts angeht
dem man nicht trauen kann
dem man besser aus dem Weg geht
dem man's schon von weitem ansieht
dem da
dem Spinner
dem Blödmann
dem Besserwisser
dem Speichellecker
der nicht so tun soll
dem's noch Leid tun wird
der mir's noch büßen soll
der noch was erleben kann
der sich nicht unterstehen soll
dem ich's schon noch zeigen werde
dem da
wünsche ich Frieden
Aus: Lothar Zenetti, Sieben Farben hat das Licht. Worte der Zuversicht. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 2006.

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