Kv: Die Völker sollen dir danken, o Gott,
danken sollen dir die Völker alle. – Kv
GL 54,1
Oder: Kv Halleluja. – Kv
Gott sei uns gnädig und segne uns. *
Er lasse sein Angesicht über uns leuchten,
damit man auf Erden deinen Weg erkenne, *
deine Rettung unter allen Völkern. – (Kv)
Die Nationen sollen sich freuen und jubeln, /
denn du richtest die Völker nach Recht *
und leitest die Nationen auf Erden.
Die Völker sollen dir danken, o Gott, *
danken sollen dir die Völker alle. – (Kv)
Die Erde gab ihren Ertrag. *
Gott, unser Gott, er segne uns!
Es segne uns Gott! *
Fürchten sollen ihn alle Enden der Erde. – Kv
Über der Abschiedsrede Jesu liegt Wehmut und Traurigkeit, obwohl Jesus zusagt, bei seinen Jüngern zu bleiben. Er verheißt den Heiligen Geist als Weggefährten, als Beistand, als Advokaten im Gericht.
Die Jünger erwarten zunächst ein irdisches Messiasreich. Der Tod Jesu am Kreuz macht diese Erwartung zunichte. Sie müssen lernen, dass Jesus sein Reich auf anderem Wege in die Welt bringen will, auf dem Weg der Liebe. Schon heute ist Christus gegenwärtig, wo Menschen seine Liebe leben.
Lieder:
GL 140: Kommt herbei, singt dem Herrn
GL 147: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend
GL 281: Also sprach bim Abendmahle Jesus als sein Testament
GL 324: Vom Tode heut erstanden ist
GL 325: Bleibe bei uns, du Wanderer durch die Zeit
GL 332: Die ganze Welt, Herr Jesu Christus
GL 338: Jerusalem, du neue Stadt
GL 342: Komm, Heilger Geist, der Leben schafft
GL 348: Nun bitten wir den Heiligen Geist (4. Str.)
GL 349: Komm. o Tröster, Heilger Geist
GL 357: Wie schön leuchtet der Morgenstern (3. Str.)
GL 377: O Jesu, all mein Leben bist du
GL 387: Gott ist gegenwärtig
GL 389: Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr (3. Str.)
GL 456: Herr, du bist mein Leben, Herr, du bist mein Weg (2. Str.)
GL 429: Gott wohnt in einem Lichte
GL 479: Eine große Stadt ersteht (zur 2. Lesung)
GL 481: Sonne der Gerechtigkeit (1. und 6. Str.)
GL 485: O Jesu Christe wahres Licht
GL 487: Nun singe Lob, du Christenheit
GL 553: Jerusalem, du hochgebaute Stadt
GL 560,1: Christus Sieger, Christus König
Psalmen und Kehrverse:
GL 46: Lass dein Angesicht über uns leuchten, o Herr. - Mit Psalm 67 - II.
GL 312,2: Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu. - Mit Psalm 104 (GL 645,3) - VII.
GL 629,5: Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit. - Mit Phil 2,6-11 - VI.
GL 646,2: Den Geist seines Sohnes hat Gott in unser Herz gesandt. Halleluja, Halleluja - - Mit Psalm 104 (GL 645,3) - VII.
Allmächtiger Gott,
laß uns die österliche Zeit
in herzlicher Freude begehen
und die Auferstehung unseres Herrn preisen,
damit das Ostergeheimnis,
das wir in diesen fünfzig Tagen feiern,
unser ganzes Leben prägt und verwandelt.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB 6. Sonntag der Osterzeit
Herr und Gott,
laß unser Gebet zu dir aufsteigen
und nimm unsere Gaben an.
Reinige uns durch deine Gnade,
damit wir fähig werden,
das Sakrament deiner großen Liebe zu empfangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 6. Sonntag der Osterzeit
Kehrvers:
Lobe den Herrn meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
GL 58,1 oder GL(Ö) 876
Vater, wir danken dir, dass du uns Jesus gesandt hast.
er ist aus dir hervorgegangen und blieb mit dir innig verbunden.
Du hast ihn in seiner Todesnot nicht verlassen
und zu neuem Leben auferweckt.
Kehrvers
Er hat seine Jünger unterwiesen und alles gelehrt,
was uns Menschen zum Heil führt.
Er hat ihnen den Sinn der Schrift erschlossen
und sie mit deinem Willen vertraut gemacht.
Kehrvers
Er hat sie in die Freiheit der Kinder Gottes geführt
und ihnen den Geist verheißen,
der sie in die Wahrheit einführt
und auf ihrem Weg begleitet.
Kehrvers
Er hat ihnen seinen Frieden hinterlassen.
Einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann.
Für all das danken wir dir
und singen wir dir mit allen Engeln und Heiligen unser Lob:
Danklied, z. B.: Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren. (GL 392)
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Herr, heiliger Vater,
allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Denn er hat Großes an uns getan:
durch seinen Tod und seine Auferstehung
hat er uns von der Sünde
und von der Knechtschaft des Todes befreit
und zur Herrlichkeit des neuen Lebens berufen.
In ihm sind wir ein auserwähltes Geschlecht,
dein heiliges Volk,
dein königliches Priestertum.
So verkünden wir die Werke deiner Macht,
denn du hast uns aus der Finsternis
in dein wunderbares Licht gerufen.
Darum singen wir
mit den Engeln und Erzengeln,
den Thronen und Mächten
und mit all den Scharen
des himmlischen Heeres den Hochgesang
von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Sonntage 1
Wir danken dir, Vater im Himmel,
und rühmen dich
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Durch ihn erstehen die Kinder des Lichtes
zum ewigen Leben,
durch ihn wird den Gläubigen
das Tor des himmlischen Reiches geöffnet.
Denn unser Tod ist durch seinen Tod überwunden,
in seiner Auferstehung ist das Leben für alle erstanden.
Durch ihn preisen wir dich (in österlicher Freude)
und singen mit den Chören der Engel
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Osterzeit 2
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Vater,
in diesen Tagen freudig zu danken,
da unser Osterlamm geopfert ist,
Jesus Christus.
Das Alte ist vergangen,
die gefallene Welt erlöst,
das Leben in Christus erneuert.
Darum preisen wir dich in österlicher Freude und
singen mit den Chören der Engel
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Osterzeit 4
Jesus Christus hat zu seinen Jüngern gesagt:
Frieden hinterlasse ich euch,
meinen Frieden gebe ich euch;
nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.
Um den Frieden, den die Welt nicht geben kann, bitten wir:
Herr, Jesus Christus...
So spricht der Herr:
Wenn jemand mich liebt,
wird er an meinem Wort festhalten;
mein Vater wird ihn lieben,
und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.
(Joh 14, 23)
Oder:
So spricht der Herr:
Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.
Ich werde den Vater bitten,
und er wird euch einen anderen Beistand geben,
damit er immer bei euch bleibt. Halleluja.
(Joh 14,15-16)
Allmächtiger Gott,
du hast uns durch die Auferstehung Christi
neu geschaffen für das ewige Leben.
Erfülle uns mit der Kraft dieser heilbringenden Speise,
damit das österliche Geheimnis in uns reiche Frucht bringt.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 6. Sonntag der Osterzeit
Um dieses Werk voll zu verwirklichen, ist Christus in seiner Kirche immer gegenwärtig, besonders in den liturgischen Handlungen. Gegenwärtig ist er im Opfer der Messe sowohl in der Person dessen, der den priesterlichen Dienst vollzieht - denn "derselbe bringt das Opfer jetzt dar durch den Dienst der Priester, der sich einst am Kreuz selbst dargebracht hat" - wie, vor allem unter den eucharistischen Gestalten. Gegenwärtig ist er mit seiner Kraft in den Sakramenten, so dass, wenn immer einer tauft, Christus selber tauft. Gegenwärtig ist er in seinem Wort, da er selbst spricht, wenn die heiligen Schriften in der Kirche gelesen werden. Gegenwärtig ist er schließlich, wenn die Kirche betet und singt, er, der versprochen hat: "Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium Nr. 7.
Wien, 04.05.10 (KAP) Zwischen der Bewahrung der Schöpfung und der Förderung des Weltfriedens besteht ein unmittelbarer Zusammenhang:
Darauf hat der Vertreter des Heiligen Stuhls bei den in Wien ansässigen internationalen Organisationen, Msgr. Michael Banach, hingewiesen. Er äußerte sich bei einem Symposion am Montagabend in Wien, das die Auswirkungen des Klimawandels und die Haltung der katholischen Kirche dazu zum Thema hatte.
Die vom Institut für Religion und Friede veranstaltete Tagung stand unter dem Titel "Klimakriege als Gefahr für die Bewahrung der Schöpfung". Militär-Bischofsvikar Werner Freistetter hob dabei die "Notwendigkeit eines neuen Denkens in Solidarität und in globalem Maßstab" hervor.
Der Grazer Klimaforscher Ulrich Foelsche skizzierte einige der dramatischen Entwicklungen: Im 20. Jahrhundert sei die globale Durchschnittstemperatur um 0,6 Grad gestiegen, in Österreich sogar um 1,4 Grad. Bis zum Jahr 2100 werde die globale Erderwärmung zwischen 1,8 und 4 Grad betragen, wobei letzter Wert der realistische sei, so Foelsche. Nichts deute nach dem Scheitern der Weltklimakonferenz von Kopenhagen im Dezember 2009 darauf hin, dass sich die Erderwärmung verlangsamen werde.
Auch bei den Niederschlägen zeichne sich eine sehr problematische Entwicklung ab. Schon jetzt niederschlagsarme Gebiete werden zukünftig über noch weniger Niederschläge verfügen. Zudem wirkten sich Änderungen bei den Niederschlagsmustern noch dramatischer und rascher auf das Klima aus als Temperaturveränderungen.
Eine weitere Gefahr liege im Abschmelzen des Grönlandeises. Ab einem bestimmten Zeitpunkt, den niemand genau vorherbestimmen kann, lasse sich diese bereits begonnene Entwicklung nicht mehr aufhalten. Die Konsequenz wäre ein Anstieg des Meeresspiegels um sechs bis sieben Meter.
Klimawandel ist "Bedrohungsmultiplikator"
Der Leiter des Instituts für Friedenssicherung in der Landesverteidigungsakademie Wien, Walter Feichtinger, bezeichnete den Klimawandel als "Bedrohungsmultiplikator". Schon jetzt politisch schwache Länder würden zusätzlich destabilisiert. Rund 50 bis 60 Staaten seien von dieser Entwicklung bedroht.
Feichtinger wies etwa auf Bangladesch hin, für das ein Anstieg des Meeresspiegels katastrophale Auswirkungen hätte. Das habe auch der Nachbar Indien erkannt und mit der Errichtung eines 4.000 Kilometer langen Grenzzauns begonnen, um die zu erwartenden Flüchtlingsbewegungen zu stoppen.
Der Klimawandel sei Mitverursacher einer Reihe lokaler und regionaler Konflikte, so Feichtinger weiter. Er verwies u.a. auf die Situation in Darfur. In der Region im Westsudan seien bisher mehr als 200.000 Menschen Opfer gewaltsamer Konflikte geworden. Solche Konflikte würden in Zukunft zunehmen, so der Offizier. Auch Europa werde den steigenden Migrationsdruck noch deutlicher als bisher spüren. Eine reine Abschottungspolitik sei kein probates Mittel dagegen.
Msgr. Michael Banach erläuterte die Position der katholischen Kirche zum Klimawandel und verwies vor allem auf die jüngste Botschaft von Benedikt XVI. zum Weltfriedenstag 2010. Wörtlich schrieb der Papst:
"Natur und Umwelt zu schützen, um eine Welt des Friedens aufzubauen, ist daher Pflicht eines jeden Menschen. Es ist eine dringende Herausforderung, die mit einem erneuerten und von allen mitgetragenen Einsatz angegangen werden muss." Msgr. Banach nahm hier auch die Staaten, internationalen Organisationen und multinationalen Wirtschaftsunternehmen in die Verantwortung.
Angesichts der zahlreichen negativen Folgen des globalen Klimawandels dürfe niemand gleichgültig bleiben, so Banach, der u.a.
auch auf die "Umweltflüchtlinge" einging.
Auch Banach bewertete die Klimakonferenz von Kopenhagen überaus kritisch, hob allerdings positiv das starke Engagement der vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen hervor. Das gebe Hoffnung, dass es in der Welt doch noch zu einem Bewusstseinswandel kommt. Der Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung müsse letztlich in der Familie grundgelegt werden. Hier müsse die nachkommende Generation lernen, dass der Respekt von dem Mitmenschen und vor der Natur zusammengehörten.
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