Das Wesen Gottes ist Liebe. Da er uns liebt, müssen wir auf seine Liebe mit Liebe antworten; mit der Gottesliebe und mit der Nächstenliebe. Den Nächsten lieben wie sich selbst muss nicht heißen, dass wir alle umarmen. Wir müssen sie annehmen auch mit ihren Schattenseiten, wie wir auch uns selbst mit unseren Fehlern annehmen können und müssen.
Gott hört auf das Rufen der Schwachen und Unterdrückten. Die alttestamentlichen Gesetze sorgen dafür, dass auch die Schwachen und Ohnmächtigen nicht unter die Räder der Tüchtigen kommen. Darin zeigt sich der Entwurf einer neuen Gesellschaft. Im Nächsten erkennen wir den Mit-Menschen und durch ihn uns selbst.
Die Gottes- und Nächstenliebe gehören untrennbar zusammen. Sie haben ihre Wurzeln in der Ge-schichte Israels mit Jahwe. Weil wir uns von Gatt angenommen wissen, können auch wir einander lieben.
Aus einem Streitgespräch heraus fasst Jesus das Halten der Gebote im Gebot der Gottes- und Nächstenliebe zusammen. Auch wenn es uns manchmal zu hoch und zu schwer ist, in vielen Selbstverstädnlichkeiten des Alltags leben wir diese Gebote oft sehr konkret.
Ein entscheidendes Thema unseres Lebens und auch unseres Glaubens ist die Liebe. In vielfältiger Weise wird sie besungen und bedacht. Bei so umfassenden Begriffen wie dem der Liebe kommt es allerdings darauf an, was man konkret damit meint und was man darunter versteht. Es besteht die Gefahr, dass wir zwar das gleiche Wort verwenden, aber dennoch an einander vorbeireden.
Jesus hat uns nicht nur die Liebe zu Gott und zu unseren Nächsten als oberstes Gebot aufgetragen, er hat uns selbst vorgelebt, was er darunter versteht. Ohne Liebe gibt es keinen dauerhaften Frieden zwischen den Menschen und ohne sie gibt es auch kein erfülltes Leben des einzelnen.
Am Beginn dieser Feier bitten wir Gott und einander um Vergebung für das, was wir an Liebe schuldig geblieben sind.
Herr Jesus Christus,
wir sollen Gott, unseren Gott lieben mit ganzem Herzen.
Wenn uns anderes wichtiger, ja größer erscheint, rufen wir:
Herr, erbarme dich.
Herr Jesus Christus, wir sollen den Nächsten lieben.
Wenn wir Menschen verachten oder gering schätzen, rufen wir:
Christus, erbarme dich.
Herr Jesus Christus, wir sollen den Nächsten lieben wie uns selbst.
Wo wir uns nicht bejahen und wo wir hart sind zu uns selbst, rufen wir:
Herr, erbarme dich.
Herr, Jesus Christus,
du hast uns die Liebe des Vaters geoffenbart.
Herr, erbarme dich.
Durch dich sind wir Kinder Gottes geworden.
Christus, erbarme dich.
Wer in deiner Liebe bleibt, bringt reiche Frucht.
Herr, erbarme dich.
Allmächtiger, ewiger Gott,
mehre in uns den Glauben,
die Hoffnung und die Liebe.
Gib uns die Gnade,
zu lieben, was du gebietest,
damit wir erlangen, was du verheißen hast.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB 30. Sonntag im Jahreskreis
Jesus stellt das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe gleichwertig nebeneinander.
Erst in der Liebe zu den Menschen, mit denen wir in vielfältigen Beziehungen stehen, wird Gottesliebe lebendig und sichtbar.
Lasst uns miteinander und für einander beten:
Um den Glauben an die Kraft des gemeinsamen Gebets für eine Kirche, in der Barmherzigkeit über Gebote und Verbote steht.
Um eine weltweite Gemeinschaft von Menschen, die einander im Bewusstsein stärken, dass das miteinander Teilen einen Mehrwert für alle bereit hält.
Um Verstand, Einsicht und Kraft im Umgang mit den Menschen, die auf unsere Zuwendung warten.
Um einen guten und gütigen Umgang mit uns selbst, weil wir nur im Wissen um unsere eigenen Schwächen gut und gütig zu anderen sein können.
Um den Glauben an deine barmherzige Liebe in unserer eigenen Todesstunde und für alle jene, die heute ihr irdisches Leben beenden werden.
Denn Christus hat uns deine Liebe verkündet und vorgelebt.
Schenke uns die Gnade, seinem Beispiel zu folgen
und dich und deine Güte immer und überall zu loben und zu preisen. - Amen.
Allmächtiger Gott,
sieh gnädig auf die Gaben, die wir darbringen,
und laß uns dieses Opfer so feiern,
dass es dir zur Ehre gereicht.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 30. Sonntag im Jahreskreis
Herr, unser Gott,
dein Sohn hat sich als Lösegeld für alle hingegeben.
Mach dein Wort wahr,
dass alle Völker
vom Aufgang der Sonne bis zum Niedergang
durch ihn deinen Namen preisen
und dir überall das eine Opfer darbringen werden.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB Für die Ausbreitung des Evangeliums A
Du unser Gott,
Brot und Wein sind bereitet,
um dein Mahl miteinander zu feiern.
Wenn du diesen Gaben Segen gibst,
lass uns dir danken und jenen,
die die Arbeit damit hatten.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. - Amen.
Kehrvers:
Preiset den Herrn zu aller Zeit, denn er ist gut. (GL Ö875)
Oder:
Singt dem Herrn, alle Lander der Erde,
singt dem Herrn und preist seinen Namen. (GL 54,1)
Liebender und barmherziger Gott, wir treten vor dich,
um dir zu danken und dir unseren Lobpreis darzubringen,
denn du bist die Liebe und der Ursprung allen Lebens.
Kehrvers
Noch bevor wir dich erkennen konnten,
hast du uns bereits geliebt.
In deinen Sohn Jesus von Nazareth bist du uns nachgegangen
und hast du uns in deine Nähe zurück geholt.
Kehrvers
Mit dem Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe
hat er uns den Weg zum wahren Leben gewiesen.
Wie er uns geliebt hat, sollen auch wir einander lieben.
Kehrvers
Für seine Liebe und sein Beispiel danken wir dir.
Mit den Heiligen und mit der ganzen Schöpfung
stimmen wir ein in den Lobgesang, der dir gebührt.
Danklied, z. B. Nun saget Dank und lobt den Herren (GL 385)
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Vater im Himmel, zu danken
und dich mit der ganzen Schöpfung zu loben.
Denn deine Vorsehung waltet über jeder Zeit;
in deiner Weisheit und Allmacht
führst du das Steuer der Kirche
und stärkst sie durch die Kraft des Heiligen Geistes.
In ihm kann sie allezeit auf deine Hilfe vertrauen,
in Not und Bedrängnis zu dir rufen
und in Tagen der Freude dir danken
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Durch ihn preisen wir dein Erbarmen
und singen mit den Chören der Engel
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Heiliger Geist 2
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, allmächtiger Vater, zu danken
und dich mit der ganzen Schöpfung zu loben.
Denn du hast die Welt mit all ihren Kräften ins Dasein gerufen
und sie dem Wechsel der Zeit unterworfen.
Den Menschen aber hast du
auf dein Bild hin geschaffen und
ihm das Werk deiner Allmacht übergeben.
Du hast ihn bestimmt,
über die Erde zu herrschen,
dir, seinem Herrn und Schöpfer, zu dienen
und das Lob deiner großen Taten zu verkünden
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln,
den Thronen und Mächten und
mit all den Scharen des himmlischen Heeres
den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Sonntage 5
Es kann ein Ausdruck unserer Liebe zu Gott sein,
wenn wir zu ihm rufen:
Vater Unser...
Herr Jesus Christus,
du hast dich nicht aus der Ruhe und aus dem Frieden bringen lassen,
als der Gesetzeslehrer dich auf die Probe stellen wollte.
Dein Beispiel wollen wir aufgreifen und bitten dich:
Schaue nicht auf unsere Sünde...
Herrn, unser Gott,
gib, daß deine Sakramente
in uns das Heil wirken, das sie enthalten,
damit wir einst
als unverhüllte Wirklichkeit empfangen,
was wir jetzt in heiligen Zeichen begehen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 30. Sonntag im Jahreskreis
Barmherziger Gott,
das Sakrament der Erlösung,
das wir empfangen haben,
nähre uns auf dem Weg zu dir
und schenke dem wahren Glauben beständiges Wachstum.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB Für die Ausbreitung des Evangeliums A
Seit 2000 Jahren lebt die Erde ohne Liebe
Es regiert der Herr des Hasses
Hässlich, ich bin so hässlich
So grässlich hässlich:
Ich bin der Hass!
Hassen, ganz hässlich hassen
Ich kann's nicht lassen:
Ich bin der Hass!
Attention, attention
Unknown flying object approaching the planet
Identify unknown flying object
Codo der dritte
Aus der Sternenmitte bin ich der dritte von Links.
Unknown flying object identifies as: "Codo"
Und ich düse im Sauseschritt
Und bring die Liebe mit von meinem Himmelsritt
Denn die
Liebe
Die macht viel Spaß
Viel mehr Spaß als irgendwas
We do not need any love on this planet:
Tötet Codo!
Vernichtet die Liebe!
Zielansprache: Gamma
Delta
Sieben
Drei
Eins
Überraum
Codo aus der Ferne der leuchtenden Sterne:
Ich düse so gerne durchs All
Und ich düse...
Objekt überwindet den Hassschirm
Ätzend
Ich bin so ätzend
Alles zersetzend:
Ich bin der Hass
Und ich düse...
http://www.songtexte.com/songtext/dof/codo-bd345ae.html
Herr, guter Gott,
du sprichst uns an mit deinem Wort,
du richtest uns auf und machst uns Mut,
du erfüllst unsere Herzen mit deiner liebenden Gegenwart.
Überall auf der Welt lassen sich Menschen von dir ansprechen,
Männer und Frauen, Junge und Alte
machen dich zur Mitte ihres Lebens,
leben aus deinem aufmerksamen Zuspruch
und setzen sich dafür ein, dass deine Liebe spürbar wird.
Herr, es ist schön, zu deiner Gemeinschaft zu gehören.
Wir freuen uns, dass du mit uns unterwegs bist
und uns sensibel machst
und uns aufrüttelst, das unsere zu tun,
damit die Welt durch uns ein klein wenig liebevoller wird.
Berührt durch deine Liebe
und begleitet durch dein Wort
dürfen wir zu Freuden-Boten deiner Liebe werden.
Du schenkst uns deinen Heiligen Geist,
der unser Lebensatem ist,
uns stärkt und sendet, deine Liebe zu leben.
Hier. Heute. Immer. Überall. - Amen.
Aus: www.missio.com/medien
Zum Begriff "Liebe" fällt mir als erstes ein mittelalterliches Lied ein, das heute, durch die Taizé-Bewegung bekannt geworden, viel gesungen wird. Es geht auf einen Bibelvers zurück. "Ubi caritas et amor, ibi Deus est." Wo Liebe ist, da ist Gott. Nicht Gottesverehrung in Demut und Ergebenheit, nicht Anbetung eines höheren unbegreiflichen Wesens ist das Herz der Religion, sondern Liebe im Doppel-sinn dieses Wortes, das uns als Geliebte und als Liebende benennt. An die Liebe zu glauben, heißt sich selber zu erfahren als bejahte, gewollte, angenommene Wesen und zugleich als solche, die selber Liebe werden. Liebesfähig zu werden, ist das Ziel des Lebens. Was die Tradition mit dem – für uns oft missverständlichen – Ausdruck „die ewige Seligkeit” benennt, bedeutet nichts anderes, als dass Liebe und Gerechtigkeit ihre Kraft zeigen: in allen, für alle.
"Wer nicht liebt, hat von Gott nichts verstanden, denn Gott ist Liebe" (1 Johannes 4, 8). In diesem kleinen Satz "Gott ist Liebe" gibt das Neue Testament seine einzige "Definition" des nicht definierbaren Gottes an. Und gerade hier sind die beiden Qualitäten der Liebe, zu geben und zu nehmen, neu zu werden und neu zu machen, Leben zu schenken und lebendig zu werden, zusammen gegenwärtig. Sie sind untrennbar. Das patriarchale Verständnis von Sexualität, das genitale Sexualität abspaltet von dem großen Geflecht der Beziehungen unserer Körper und Seelen zu anderen Menschen und zur Welt, hat hier nichts zu suchen.
Agape ist die Fähigkeit der Selbsthingabe des Ego. "Im Anfang war die Beziehung", so drückt der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber dieses Grunddatum menschlicher Existenz aus. Wir sind nicht einfach der wirtschaftsfähige Mensch, für den es genügt, seinem erleuchteten Selbstinteresse zu folgen, wir brauchen etwas mehr zum Leben als „self interest”. "Am Anfang" war nicht der Homo oeconomicus, dieses geschäfts- und genussfähige Einzelwesen, zu dem wir gemacht werden sollen, sondern die Selbsttranszendenz der Liebe.
Geliebt zu werden ruft unsere Fähigkeit zu lieben hervor. Aber ist, um das zu verstehen, eigentlich Religion notwendig? Genügt nicht die rationale Analyse? Leistet nicht die Psychologie das, was da zur Aufarbeitung der Eltern-Kind-Beziehung notwendig ist? Inwiefern ist da mehr notwendig? Ist die religio, die Rückbindung, zumal in ihren institutionalisierten Formen nicht eher ein verkrustetes Gewebe um diesen glühenden Kern herum, das eher ablenkt als aufbaut? Ich denke, dass unsere Beziehungsfähigkeit eine Sprache braucht, die mehr ist als die Sprache der Argumente. Das Geheimnis des Lebens, dem Menschen in den verschiedensten Religionen Namen wie der Ewige, der Dreieinige, Allah, die Energie, die Gütekraft, das Unaussprechliche gegeben haben, will geteilt werden. "Gott ist das Allermitteilsamste", sagt Meister Eckhart, ein Satz, der mich oft in Verzweiflung stürzt, weil es häufig absolut unmöglich scheint, auch nur das Mindeste von diesem Geheimnis weiterzugeben. Die Religion erwächst aus der Notwendigkeit, eine Sprache zu finden, die aufs Ganze geht, die mehr einklagt und herbeiruft als das, was ablesbar ist und machbar ist.
Es liegt im Interesse der Liebe, auf die Notwendigkeit einer Sprache hinzuweisen, die uns mit anderen und mit einer Tradition verbindet, die über die reine Subjektivität hinausgeht. Wir sind alle "unheilbar religiös", wie Nikolai Berdjajew gesagt hat. Sich von dieser Krankheit zu verabschieden, ist zugleich eine Aufgabe der Erotik Gottes, ohne die Leben nicht lebt. Meine Zweifel an den Menschen, die sich von dieser Krankheit "geheilt" glauben, die mit Religion "nichts am Hut" haben, sind mit der Totalisierung unserer Ökonomie immer mehr gewachsen.
Können wir denn ohne "die Liebe Gottes, die höher ist als alle Vernunft", leben? Ist nicht der Verzicht auf Religion ein Verzicht auf Eros? Von einem Menschen zu sagen, er oder sie sei "unerotisch", scheint mir eine Art Todesurteil. Die Zerstörung unserer anderen Wünsche und Träume vom Leben aller auf diesem Planeten schreitet mit der Erübrigung von Religion voran. Ist nicht das, was viele für eine Art aufgeklärterer Intelligenz halten, eher nach dem Muster "Behandlung (der Krankheit Religion) erfolgreich, Patient leider tot" zu beschreiben?
Manchmal frage ich mich, warum es gerade in den christlichen Konfessionen so wenig Sprache der Gottesliebe gibt, sondern meist nur ein abgeblasstes Reden vom uns liebenden, uns beschützenden, von uns kleinen Winzlingen bloß nichts erwartenden Herren-Gott. Eine der Ursachen für die Schwäche institutionalisierter Religion in unserer Welt scheint mir in einem religiösen Wunsch, möglichst lange, möglichst immer Kind bleiben zu wollen, begründet. Diese krampfhaft festgehaltene Kindlichkeit ist kindisch - und hat nichts mit den offenen staunenden Augen der Kinder, die Jesus im Sinn hatte, zu tun. Erwachsenwerden, gegen und mit den religiösen Institutionen zugleich, heißt vor allem, die Liebe in ihrer ganzen Gegenseitigkeit ernst zu nehmen. "Ich weiß, dass ohne mich/Gott nicht ein Nu könnt leben" (Angelus Silesius) ist mystischer Ausdruck dieser Gegenseitigkeit, gegen alle hierarchisch im Schema von oben und unten denkende Orthodoxie.
Du sollst Gott lieben "von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allem Vermögen": Wann tun wir denn etwas ganz, ohne Vorbehalte, ohne Wenn und Aber, ohne Lohnerwartung oder Strafbefürchtung, ohne Zwänge und ohne dieses tödliche "und dann?", das den Augenblick zerstört? Wann leben wir denn etwas, das reines Jetzt wird und in dem wir ganz das sind, was wir tun? "I am what I do" ist eine klassische mystische Formulierung für dieses Ganzsein. In der Liebe fallen Sein und Handeln zusammen. Wann erreichen wir diese Sammlung, diese unabgelenkte Aufmerksamkeit, die zur Liebe gehört?
Der buddhistische Mönch Thich Nhat Hanh drückt das gleiche Grunddasein mit der Formel aus: "Das Geschirr spülen, um das Geschirr zu spülen." Es ist ein Akt unabgelenkter Hingabe - und sie setzt die Fähigkeit des oder der Einzelnen, sich an das Ganze zu binden, voraus. Das Ego ist nicht der letzte Horizont des Selbst. Wir können aus uns selbst herausgehen, die Wolke werden, die wir vorüberziehen sehen, das Lied werden, das wir singen. Wir sind nicht nur das begrenzte und berechenbare Produkt, zu dem wir uns oft machen. Im Anfang war die Beziehung, die uns konstituiert. Wir existieren, wie Emmanuel Levinas das ausgedrückt hat, "im Akkusativ", angesprochen, angehaucht, angesehen und gebraucht. Ganzsein bedeutet dieses Glück des "Siehe da!"
Dorothee Sölle in: Was kommt. Was geht. Was bleibt. Herausgegeben von Markus Schächter. Herder Verlag Freiburg Basel Wien 2001.

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