Lesung aus dem Buch Jesaja.
Ich bin der HERR und sonst niemand.
Der das Licht formt und das Dunkel erschafft,
der das Heil macht und das Unheil erschafft,
ich bin der HERR, der all dies macht.
Taut, ihr Himmel, von oben,
ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen!
Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor,
sie lasse Gerechtigkeit sprießen.
Ich, der HERR, erschaffe es.
Denn so spricht der HERR, der den Himmel erschafft,
er ist der Gott, der die Erde formt und macht -
er ist es, der ihr Bestand gibt,
er hat sie nicht als Nichtiges erschaffen,
er hat sie zum Wohnen geformt - :
Ich bin der HERR und sonst niemand.
Es gibt keinen Gott außer mir;
außer mir gibt es keinen gerechten und rettenden Gott.
Wendet euch mir zu
und lasst euch erretten, alle Enden der Erde,
denn ich bin Gott und sonst niemand!
Ich habe bei mir selbst geschworen:
Aus meinem Mund ist Gerechtigkeit hervorgegangen,
ein unwiderrufliches Wort:
Vor mir wird jedes Knie sich beugen
und jede Zunge wird schwören:
Nur beim HERRN - sagt man von mir -
sind Heilstaten und Stärke.
Beschämt kommen alle zu ihm,
die gegen ihn entbrennen.
Alle Nachkommen Israels bekommen ihr Recht
und erlangen Ruhm durch den HERRN.
Kv: Lass uns schauen, o Herr, deine Huld
und schenke uns dein Heil! – Kv
(GL 633,5)
Ich will hören, was Gott redet: /
Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, *
sie sollen sich nicht zur Torheit wenden.
Fürwahr, sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten, *
seine Herrlichkeit wohne in unserm Land. – (Kv)
Es begegnen einander Huld und Treue; *
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor; *
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder. – (Kv)
Ja, der Herr gibt Gutes *
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her *
und bahnt den Weg seiner Schritte. – Kv
Aus dem hl. Evangelium nach Lukas.
In jener Zeit,
rief Johannes der Täufer zwei seiner Jünger zu sich,
schickte sie zum Herrn und ließ ihn fragen:
Bist du der, der kommen soll,
oder sollen wir auf einen andern warten?
Als die Männer zu Jesus kamen, sagten sie:
Johannes der Täufer hat uns zu dir geschickt
und lässt dich fragen:
Bist du der, der kommen soll,
oder müssen wir auf einen andern warten?
Zu jener Stunde heilte Jesus viele Menschen
von Krankheiten und Leiden und bösen Geistern
und schenkte vielen Blinden das Augenlicht.
Er antwortete ihnen:
Geht und berichtet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt:
Blinde sehen wieder, Lahme gehen und Aussätzige werden rein;
Taube hören, Tote stehen auf
und Armen wird das Evangelium verkündet.
Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt.
Weitere Gottesdienstvorschläge auf:
Wir zünden eine Kerze (bzw. 3 auf dem Adventkranz) an und beginnen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.
Gott will uns in dieser Zeit mit seinem Heil umgeben. Darum segne mich/uns nun der liebende und begleitende Gott: Der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen!
Wer heilt, hat Recht. Diese Meinung wird in Gesundheitsdiskussionen oft verwendet. Sie begegnet uns auch im Advent. Die Propheten versprechen: Einmal wird dies geschehen – dann ist der Messias da.
Eines der oft gesungenen Lieder des Gotteslobs greift diese Hoffnung auf. Hier sind die Strophen 1, 4 und 5 dieses Liedes:
1. Kündet allen in der Not: F
asset Mut und habt Vertrauen.
Bald wird kommen unser Gott:
herrlich werdet ihr ihn schauen.
Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.
4. Blinde schaun zum Licht empor,
Stumme werden Hymnen singen,
Tauben öffnet sich das Ohr,
wie ein Hirsch die Lahmen springen.
Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.
5. Gott wird wenden Not und Leid.
Er wird die Getreuen trösten,
und zum Mahl der Seligkeit
ziehen die vom Herrn Erlösten.
Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.
Du Gott des Lebens,
deine Verheißungen machen Mut.
Sie können uns helfen,
dich im Alltag zu entdecken.
So lass mich sehen,
wo heute Heilendes und Erlösendes geschieht.
Und lass es gerne auch an mir sein,
damit der Kehrvers auch meiner wird:
Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.
Halleluja. Halleluja.
Jerusalem, du Botin der Freude, erhebe laut deine Stimme!
Seht, Gott, der Herr, kommt mit Macht.
Halleluja.
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
In jener Zeit
rief Johannes der Täufer zwei von seinen Jüngern zu sich,
schickte sie zum Herrn und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?
Als die beiden Männer zu Jesus kamen, sagten sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir geschickt und lässt dich fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?
Damals heilte Jesus viele Menschen von ihren Krankheiten und Leiden, befreite sie von bösen Geistern und schenkte vielen Blinden das Augenlicht.
Er antwortete den beiden: Geht und berichtet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen wieder, Lahme gehen, und Aussätzige werden rein; Taube hören, Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet.
Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt.
Es liest sich einfach: "In jener Zeit". Für Johannes war es anders. Jene Zeit war für ihn die Zeit im Gefängnis. Er hatte auf Jesus hingewiesen. Er hatte ihn im Jordan getauft. Seine Aufgabe war gut erfüllt.
Johannes hatte den Menschen auch ungeschminkt die Wahrheit gesagt. Einer davon war der König. Johannes schreckte davor nicht zurück. Aber diese Worte brachten ihn ins Gefängnis. Eigentlich war doch alles richtig. Wann handelt nun der, auf den er hingewiesen hat?
Die Antwort für ihn war (im Sinne unserer Ampelfarben) rot und grün zugleich.
Grün steht für die Beobachtung: Jesus heilt. Menschen kommen leidend zu ihm und kehren erfolgreich ohne Leiden zurück. Für diese Menschen ist alles im grünen Bereich. Johannes hat auf den richtigen Menschen hingewiesen.
Rot steht für das Gefühl: Mir nutzt es doch nichts. Ich bin weiter im Gefängnis. Ich lebe unter dem Schatten des Schwerts. Schön für alle Geheilten, aber ich stehe mit leeren Händen da. Wann werde ich denn sehen, dass etwas bei mir ankommt?
Diese mögliche Stimmungsbreite Johannes des Täufers lässt sich gut ins Heute und zu mir übertragen. Ich kann mich wie die Geheilten freuen, wenn ich Gott in meinem Leben spüre. Ich kann mich freuen, wenn ich die letzte Packung eines Sonderangebots ergattert habe. Ich kann mich freuen, wenn ich Menschen um mich habe, auf die ich mich verlassen kann.
Vielleicht habe ich von all dem aber auch nichts. Vielleicht wirkt meine Lebensbeschreibung auf mich wie ein Scheitern. Vielleicht erlebe ich das Leben nur noch als ungerecht. Damit muss ich im Moment leben. Ist das dann alles? Oder gibt es auch für mich etwas Stärkendes? Es könnte ein Satz sein, den ich einmal auf einer Kerze gelesen habe: „Greife ins Dunkel und bring es ans Licht!“ Es ist das, was Johannes getan hatte. Er hatte in das Dunkel gegriffen. Seine Frage hatten seine Jünger Jesus übermittelt. So kamen sie ans Licht.
Lukas berichtet nicht, wie Johannes diese Antwort aufgenommen hat. Lukas berichtet nichts von Getröstetsein oder von depressiv werden. Johannes aber wusste: Ich habe es ans Licht gebracht.
Und wir als Menschen im Advent wissen: Bald stehen wir vor diesem Licht!
Herr, wir greifen in das Dunkel und bringen es an dein Licht.
Nach jedem Thema und einer kleinen Stille rufen wir:
Herr, sei Licht deines Volkes.
Corona macht uns Angst. Bleibe ich verschont? Werde ich geheilt?
Der Lockdown ist da. Werde ich ihn überleben?
Ist mein Geschäft und meine Anstellung in Gefahr?
Mir fehlt die Begegnung mit Freunden und Angehörigen.
Wie lange wird das noch gehen?
Manche Entscheidungen müssen bald getroffen werden.
Werde ich die richtigen treffen?
Ich bin nicht allein mit meinem Dunkel. Bist du auch Licht für die Menschen, die noch weniger hoffen können als ich?
(Hier ist Raum für das eigene Thema)
Mit der Hoffnung auf Segen blicke ich auf den Tag.
Vater, sei in meiner Nähe.
Mit der Erfahrung der vergangenen Stunden blicke ich auf den Tag.
Christus, lass mich deine Spuren erkennen.
Mit der Sehnsucht des Herzens blicke ich in die Zukunft.
Heiliger Geist, begleite mich.
So lebe ich weiter im Namen des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes. – Amen.
Mache dich auf und werde licht,
mache dich auf und werde licht.
Mache dich auf und werde licht,
denn dein Licht kommt.
1. Das ist der Tag, den Gott gemacht,
der Freud in alle Welt gebracht.
Es freu sich, was sich freuen kann,
denn Wunder hat der Herr getan.
2. Verklärt ist alles Leid der Welt,
des Todes Dunkel ist erhellt.
Der Herr erstand in Gottes Macht,
hat neues Leben uns gebracht.
3. Wir sind getauft auf Christi Tod
und auferweckt mit ihm zu Gott.
Uns ist geschenkt sein Heilger Geist,
ein Leben, das kein Tod entreißt.
4. Wir schauen auf zu Jesus Christ,
zu ihm, der unsre Hoffnung ist.
Wir sind die Glieder, er das Haupt,
erlöst ist, wer an Christus glaubt.
5. Nun singt dem Herrn das neue Lied,
in aller Welt ist Freud und Fried.
Es freu sich, was sich freuen kann,
denn Wunder hat der Herr getan.
(Text: nach Heinrich Bone 1847/EGB 1975, 3. und 4. Str.: Friedrich Dörr 1972; Melodie: nach Johann Leisentritt 1567)
1. Jesus Christus, guter Hirte,
Hoherpriester, Osterlamm,
für das Lamm, das sich verirrte,
starbst du an dem Kreuzesstamm.
2. Baum des Lebens, Strom des Heiles,
edler Weinstock, Himmelsbrot,
du nur kennst und führst die Deinen
in das Leben aus dem Tod.
3. Wort des Vaters, offne Türe,
Licht der Stadt Jerusalem,
lass uns deine Stimme hören,
lass uns deine Wege gehen.
(Text: Adelgart Gartenmeier 1997, Melodie: Kamilla Usmanova 2008)
Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt,
hast mich geheilt und mit Freude umgürtet.
Dir singt mein Herz und will nicht verstummen.
Dir will ich singen in Ewigkeit.
(Text: nach Psalm 30,12 – 13; Melodie: Johannes Falk *1963)
1. Bleibe bei uns, du Wandrer durch die Zeit!
Schon sinkt die Welt in Nacht und Dunkelheit.
Geh nicht vorüber, kehre bei uns ein.
Sei unser Gast und teile Brot und Wein.
2. Weit war der Weg. Wir flohen fort vom Kreuz.
Doch du, Verlorner, führtest uns bereits.
Brennt nicht uns ein Feuer, wenn du sprichst?
Zeige dich, wenn du nun das Brot uns brichst.
3. Weihe uns ganz in dein Geheimnis ein.
Lass uns dich sehn im letzten Abendschein.
Herr, deine Herrlichkeit erkennen wir:
Lebend und sterbend bleiben wir in dir.
(Text: Peter Gerloff, Melodie: Henry Monk 1861)
1. Vom Tode heut erstanden ist
der heilge Herre Jesus Christ,
der aller Welt ein Tröster ist. Halleluja.
2. Die ganze Erde staunt und bebt,
weil Gottes Herrlichkeit anhebt;
der Tod ist tot, das Leben lebt. Halleluja.
3. Des Herren Sieg bricht ins uns ein,
da sprengt er Riegel, Schloss und Stein;
in uns will Christus Sieger sein. Halleluja.
4. Nun jauchzt und jubelt überall.
Die Welt steht auf von ihrem Fall.
Gott herrscht in uns, er herrscht im All. Halleluja.
(Text: nach „Surrexit Christus hodie“ Engelberg1372, 2 – 4. Str.: Silja Walter 1968,; Melodie: 14. Jahrhundert/Böhmische Brüder 1501/bei Michael Weiße 1531)
1. Die ganze Welt, Herr Jesu Christ, Halleluja, Halleluja,
in deiner Urständ fröhlich ist. Halleluja, Halleluja.
2. Das himmlisch Herr im Himmel singt, Halleluja, Halleluja,
die Christenheit auf Erden klingt. Halleluja, Halleluja.
3. Jetzt grünet, was nur grünen kann, Halleluja, Halleluja,
die Bäum zu blühen fangen an. Halleluja, Halleluja.
4. Es singen jetzt die Vögel all, Halleluja, Halleluja,
jetzt singt und klingt die Nachtigall, Halleluja, Halleluja.
5. Der Sonnenschein kommt jetzt herein, Halleluja, Halleluja,
und gibt der Welt ein neuen Schein, Halleluja, Halleluja.
(Text: Friedrich Spee 1623, Melodie: Köln 1623, E: 1. Und 6. Str.: „Urständ: Auferstehung)
Herr, erbarme dich. - Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich. - Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich. - Herr, erbarme dich.
Christus, höre uns. - Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns. - Christus, erhöre uns.
Gott Vater im Himmel, - erbarme dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt,
Gott Heiliger Geist,
Heiliger dreifaltiger Gott,…
Hl Maria, unsere liebe Frau von Lourdes, - bitte für uns!
Hl. Erzengel Raffael,
Alle Heiligen Engel,...
Hl. Josef,...
Hl. Johannes der Täufer,...
Hl. Lukas,...
Hl. Cosmas und hl. Damian,...
Hl. Blasius,...
Hl. Pantaleon,...
Hl. Corona,...
Hl. Rochus, hl. Sebastian und hl. Rosalia,...
Hl. Elisabeth von Thüringen,...
Hl. Katharina von Siena und hl. Katharina von Genua,...
Hl. Camillo von Lellis,...
Hl. Johannes von Gott,...
Hl. Aloisius Gonzaga
Hl. Karl Borromeus,...
Hl. Martin von Porres,...
Hl. Louise de Marillac,...
Sel. Niels Stensen,...
Hl. Damian de Veuster,...
Sel. Petrus Donders,…
Hl. Josefine Vannini,...
Hl. Josef Moscati,...
Hl. Markus Ji Tianxiang,...
Sel. Karl aus dem Hause Österreich,...
Sel. Ladislaus Batthyany,...
Sel. Restituta Kafka,...
Hl. Gianna Beretta Molla,...
Hl. Mutter Teresa,...
Hl. …….
All Ihr Heiligen Gottes,...
Jesus, sei uns gnädig. - Herr, befreie uns.
Von allem Bösen, - Herr, befreie uns.
Von der Corona-Epidemie, - Herr, befreie uns.
Durch deine Menschwerdung und Deine Auferstehung, - Herr, befreie uns.
Durch die Sendung des Hl. Geistes, - Herr, befreie uns.
Wir armen Sünder, - wir bitten dich, erhöre uns.
Mach uns bereit zu Buße und Umkehr,...
Schenke den Kranken Genesung,...
Gib den Verstorbenen das ewige Leben,...
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
Herr, verschone uns.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
Herr, erhöre uns.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
Herr, erbarme dich.
Christus, höre uns. - Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns. - Christus, erhöre uns.
Lasset uns beten.
Barmherziger Gott,
du hilfst deinen Dienern in ihrer Not,
in Bedrängnis sowie Krankheit
und erhörst ihr Bitten.
Wir danken dir,
denn du hast uns Barmherzigkeit erwiesen.
Bewahre uns vor Unheil und Seuche
und schenke uns Freude wieder
in Gemeinschaft und in deinem Dienst.
Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Unter deinen Schutz und Schirm
fliehen wir, o heilige Gottesmutter.
Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern errette uns jederzeit aus allen Gefahren,
o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau,
unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
Führe uns zu deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stell uns vor deinem Sohne.
Amen.
Die Heiligen dieser Litanei, ein wenig vorgestellt:
Im Buch Tobit heilt der Erzengel Raffael (daher auch das Attribut Fisch),
Lukas war Evangelist und Arzt,
Cosmas und Damian waren bekannte altrömische Arzt-Märtyrer,
Blasius wird bei Rachenleiden angerufen (dank seines Martyriums),
Pantaleon war ebenso Mediziner,
Corona war Märtyrerin, früher Patronin der Lottospieler und dank dieser Pandemie eine
Seuchen-Fürsprecherin,
Rochus, Sebastian und Rosalia sind die klassischen Epidemie-Heiligen.
Im Mittelalter:
Elisabeth von Thüringen arbeitete im von ihr gegründeten Spital,
die beiden Katharinen sind die klassischen italienischen Krankenpfege-Heiligen.
In der Neuzeit:
Camillo von Lellis und Johannes von Gott sowie Josefine Vannini, die alle drei jeweils Krankenpflegeorden gegründet haben,
Karl Borromeus und Aloisius von Gonzaga pflegten Pestkranke. Aloisius starb an der Infektion,
Niels Stensen war Arzt, Humanist und Konvertit.
Im 19, und 20. Jahrhundert gab es einige Krankenpflege-Heilige:
Damian de Veuster lebte und starb bei den Aussätzigen auf Hawaii,
Petrus Donders in Surinam.
Josef Moscati war Arzt der Armen,
Markus Ji Tianxiang, Arzt, Opium-krank und Märtyrer,
der selige Karl von Österreich wurde Opfer der letzten großen Pandemie in Österreich,
der selige Ladislaus Batthyany war Arzt und Krankenhausgründer,
Restituta Kafka Krankenschwester und NS-Opfer,
die hl. Gianna Beretta Molla, Ärztin und Mutter, die ihr Leben für ihr Kind opferte,
Mutter Teresa von Kalkutta, die Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe.
Liebe Freunde, die Welt braucht Heilige,
und wir alle - ohne Ausnahme - sind zur Heiligkeit gerufen!
Habt keine Furcht!
Papst Franziskus
Gefunden in der Wallfahrtskirche Maria Grün, Wien
Lieber Gott,
ich bin in diesen schweren Zeiten dankbar dafür, dass meine Oma ihre Operation und die Krankenhauszeit gut überstanden hat und ohne Infektion nach Hause konnte. Ich bin auch dankbar dafür, dass mein Vater in seiner Quarantänezeit sich wohl und gesund fühlt und dass es meiner Familie und meinen Freunden gut geht. Ich finde es schade, dass ich mich mit meinen Freunden nicht treffen kann, dass ich nicht Fußball spielen kann und nicht in die Schule gehe.
Ich möchte dich darum bitten, dass sich die Covid-19 Pandemie nicht verschlimmert, dass es allen Menschen so weit wie möglich gut geht in dieser Zeit und dass ein Heilmittel bald vorhanden ist.
AMEN
Noah, 8. Klasse (RS CoJoBo - Collegium Josephinum Bonn)
Lieber Gott,
dieser Corona Virus macht uns allen zu schaffen. Regale in Supermärkten sind leer. Alle drehen durch und hamstern. Die Menschen haben Angst und kaufen, dass die Einkaufswagen voll sind bis zum geht nicht mehr. Ich ärgere mich darüber, dass alle durchdrehen und die Schulen geschlossen sind, denn man kann nicht richtig lernen. Ich habe auch ein wenig Angst, aber nicht um mich, sondern um meine Omas.
Meine Omas bedeutet mir sehr viel, ich habe meine beiden Opas schon verloren und einen davon durfte ich nicht kennenlernen. Es ist beängstigend wie viele Menschen jetzt schon gestorben und infiziert sind. Ich ärgere mich auch über die Menschen die ignorant sind, die einfach sagen „mich interessiert das nicht, ich bin nicht geschädigt.“ Ich bitte dich, lass diese Menschen begreifen, was zurzeit los ist, damit nicht mehr Menschen sterben und dieser Albtraum bald vorbei ist.
AMEN.
Marc, 8. Klasse (RS CoJoBo - Collegium Josephinum Bonn)
Herr, Du Gott des Lebens,
betroffen von der Not der Corona-Krise kommen wir zu Dir.
Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist
und bitten um Heilung für alle Erkrankten.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,
und allen Pflegenden Kraft in ihrer extremen Belastung.
Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen.
Wir danken Dir für alle, die mit vielfältigen Diensten
die Sicherheit und Versorgung unseres Landes aufrecht erhalten.
Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne mussten,
sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben.
Stärke die Herzen der alten und pflegebedürftigen Menschen,
berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit,
dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.
Von ganzem Herzen flehen wir, dass die Epidemie abschwillt
und dass die medizinischen Einrichtungen auch künftig
den übermäßigen Anforderungen entsprechen können.
Wir beten, dass die Zahl der Infizierten und Erkrankten abnimmt
und hoffen auf eine baldige Rückkehr zur vertrauten Normalität.
Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen.
Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist.
Wir sind sterbliche Wesen und können nicht alles kontrollieren.
Du allein bist ewig, Ursprung und Ziel von allem – immer liebend.
Getragen vom Frieden, der von Dir kommt, werden wir die Krise bestehen.
Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen,
Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht
und macht uns bereit – offen und aufmerksam für das Leben.
Jesus, wir vertrauen auf Dich!
Heilige Maria, Mutter unseres Herrn, und alle heiligen Frauen und Männer,
Nothelfer und Schutzpatrone unseres Landes, bittet für uns! Amen.
www.dibk.at/Meldungen/Gebet-in-der-Coronakrise
Gedenke, o Herr unser Gott, auch Deines ganzen Volkes,
gieß auf alle den Reichtum Deines Erbarmens aus ...
derjenigen, die wir aus Unwissenheit, Vergeßlichkeit und der Menge der Namen nicht erwähnt haben,
gedenke Du selbst, o Gott;
denn Du kennst eines jeden Alter und Namen,
und jeder ist Dir vom Mutterschoße an bekannt.
Denn Du, o Gott, bist die Hilfe der Hilflosen,
die Hoffnung der Hoffnungslosen ...
und der Arzt der Kranken.
Werde selbst allen alles,
da Du einen jeden kennst, seine Bitten, sein Haus und sein Bedürfnis.
Amen.
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Gott Vater, Schöpfer der Welt,
du bist allmächtig und barmherzig.
Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn zum Heil der Menschen an Leib und Seele in die Welt gesandt.
Schau auf deine Kinder,
die in dieser schwierigen Zeit der Prüfung und Herausforderung in vielen Regionen Europas und der Welt sich an dich wenden,
um Kraft, Erlösung und Trost zu suchen.
Befreie uns von Krankheit und Angst,
heile unsere Kranken,
tröste ihre Familien,
gib den Verantwortlichen in den Regierungen Weisheit,
den Ärzten, Krankenschwestern und Freiwilligen Energie und Kraft,
den Verstorbenen das ewige Leben.
Verlasse uns nicht im Moment der Prüfung,
sondern erlöse uns von allem Bösen.
Darum bitten wir dich,
der du mit dem Sohn und dem Heiligen Geist lebst und herrschst bis in alle Ewigkeit. Amen.
Maria, Mutter der Kranken und Mutter der Hoffnung, bitte für uns!
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Gott unser Vater,
wir kommen in unserer Not zu dir,
um dich um Schutz vor dem Corona-Virus zu bitten,
der Leben gekostet hat
und viel Schaden über die Menschen bringt.
Wir beten um deine Gnade:
Für die Menschen, die das Virus erforschen
und gegen seine Verbreitung kämpfen.
Führe die Hände und Gedanken der Mediziner,
auf dass sie den Kranken dienen
durch ihr Können und ihr Mitgefühl,
und der Regierenden und Helfenden,
die auf der Suche nach einer Heilung
und einer Lösung der Epidemie sind.
Wir beten für die Kranken.
Mögen sie bald wieder gesund werden.
Gewähre all das durch unseren Herrn, Jesus Christus, deinen Sohn,
der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des heiligen Geistes,
jetzt und in Ewigkeit. Amen.
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Herr Jesus Christus,
du bist das Brot des Lebens und der einzig wahre Weinstock.
Ich glaube, dass du wirklich anwesend bist
im heiligsten Sakrament der Eucharistie.
Ich suche dich.
Ich preise dich und bete dich an.
Da ich dich nicht empfangen kann
im eucharistischen Brot und Wein
bete ich, dass du in mein Herz und meine Seele kommst,
damit ich mit dir vereint sein kann
durch deinen allmächtigen und allgegenwärtigen Heiligen Geist.
Lass mich dich empfangen und von dir genährt werden.
Werde für mich das Manna in meiner Wüste,
das Brot der Engel
für meine sehr menschliche Reise durch die Zeit,
ein Vorgeschmack auf das himmlische Festmahl
und Trost in der Stunde meines Todes.
Ich erbitte all dies im Vertrauen darauf, dass du selbst
unser Leben, unser Friede und unsere immerwährende Freude bist.
Amen.
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Beten wir für alle Menschen,
die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die unter der Angst vor der Ansteckung leiden,
für alle, die die Quarantäne einhalten,
für alle, die sich in den Spitälern um die Kranken kümmern,
für alle, die in der Forschung den Virus bekämpfen,
und für die Politiker, die gewichtige Entscheidungen treffen, dass Gott uns bewahre und uns den Weg durch diese Zeit weise.
Akklamation nach jeder Anrufung: Erbarme dich unser!
Du heiliger Gott. (Jes 6,1-3)
Du gerechter Gott.
Du langmütiger Gott. (Ex 34,6)
Du Gott, reich an Huld. (Ex 34,6)
Du treuer Gott. (Ex 34,6)
Du geduldiger Gott. (Röm 15,5)
Gott des Mitleids mit den Leidenden. (Ps 106,44f)
Vater des Erbarmens und Gott allen Trostes. (2 Kor 1,3)
Gott, der uns tröstet wie eine Mutter. (Jes 66,13)
Gott, in dessen Schoss wir geborgen sind. (Hos 11)
Gott, an dessen Brust wir ruhen können. (Ps 131)
Gott, der uns nie vergisst. (Jes 49,15)
Gott, dessen Namen wir kennen. (Ex 3,14)
Gott, der uns eingezeichnet hat in seine Hände. (Jes 49,16)
Gott, der uns beim Namen ruft. (Jes 43,1)
Gott, dem wir gehören. (Jes 43,1)
Gott mit uns. (Mt 1,23)
Gott für uns. (Röm 8,31ff)
Gott, der uns aus der Gefangenschaft herausführt. (Ex 13,17-14,31)
Gott der Armen und Kleinen und Hilflosen. (Lk 1,46-55)
Gott, dessen Güte reicht soweit der Himmel ist. (Ps 36,5)
Gott aller, die sich plagen und schwere Lasten zu tragen haben. (Mt 11,28ff)
Gott, der weiss, was wir brauchen. (Mt 6,8)
Gott, der die Verlorenen sucht. (Mt 18,12-14)
Gott, der grösser ist als unser Herz.(1 Joh 3,20)
Gott, der den Hoffnungslosen Hoffnung gibt. (Röm 15,13)
Gott, der uns Sündern gnädig ist. (Lk 18,9-14)
Gott, dessen Erbarmen uns aus dem Tod rettet. (Eph 4,24)
Gott, unser Retter.
Gott des Lebens.
Du unsagbar grosser Gott.
Du leidenschaftlich liebender Gott.
Du unbegreiflich verzeihender Gott. (Lk 15,11-32)
Du masslos gnädiger Gott.
Du unendlich gütiger Gott.
Du barmherziger Gott.
Die Litanei ist stark von biblischen Texten inspiriert. Bei den meisten Anrufungen sind deshalb entsprechende Bibelstellen angegeben. Wenn keine Bibelstelle angegeben ist, bedeutet dies, dass dieser Aspekt der Barmherzigkeit Gottes sich an vielen Stellen der Bibel findet.
Die Bitten haben Schwestern der Zisterzienserinnenabtei Magdenau formuliert - herzlichen Dank!
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.
(Stilles Gebet)
Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz (www.liturgie.ch)
Guter Gott,
ich fühle mich nicht wohl und habe immer wieder Angst. So viele Fragen schießen durch meinen Kopf. Wie geht es jetzt weiter? Bleibe ich gesund? Habe ich auch schon den Virus? Wie geht es den erkrankten Menschen bei uns und überall?
Mit all diesen Ängsten und Zweifeln komme ich zu Dir.
Du bist doch der liebe Gott seit meinen Kindertagen.
Ich schaue auf deinen Sohn am Kreuz, der all die Ängste und Nöte von uns Menschen selbst durchleben musste. Und ich sehe die vielen Kreuze in unseren Tagen, die Leid und Trauer bringen, die Hoffnung auf eine Zukunft zerstören.
Bist du der gute Gott, der auch jetzt zu mir steht?
Ich will glauben, dass Du mir nah bist in deiner Liebe.
Ich will vertrauen, dass Du treu bleibst in deiner Kraft der Nähe. Ich will hoffen, dass du mich erfüllst mit deiner Barmherzigkeit.
Guter Gott, gib uns deinen Geist der Solidarität und Stärke, der Hoffnung und Zuversicht. Lass uns erkennen, was jetzt wichtig ist und zählt.
Du bist der gute Gott, der uns befreit und begleitet! Lass uns in diesem Glauben die nächsten Schritte wagen. Amen.
https://mk-online.de/
Heiliger Sebastian,
du warst und bleibst für viele Menschen
ein machtvoller Fürsprecher in Zeiten der Not.
Wir bitten dich demütig:
Erbitte uns die Gesundheit an Leib und Seele.
Beschütze uns vor einer Erkrankung durch den Corona-Virus.
Gib uns Klugheit in der rechten Sorge um unsere Gesundheit,
frei von Ängstlichkeit als auch von Gleichgültigkeit.
Stärke unser Vertrauen, dass unser Leben in Gottes Hand geborgen ist.
Das erbitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
https://www.pfarre-gisingen.at/sebastian/gebet-zum-hl-sebastian-um-schutz-vor-dem-coronavirus/
Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten
und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe,
besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind.
Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms,
um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle,
die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen,
niemanden umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt,
dass die Zahlen zurückgehen,
dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist,
dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können,
dass Du allein ewig bist,
dass im Leben so vieles unwichtig ist,
was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles,
was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.
Danke!
Johannes Hartl, Theologe, Augsburger Gebetshaus
Allmächtiger, ewiger Gott,
von Dir empfängt das ganze Universum Energie, Existenz und Leben,
wir kommen zu Dir und bitten um Dein Erbarmen,
weil wir heute die Zerbrechlichkeit der Menschheit
in der Erfahrung einer neuen Virusepidemie spüren.
Wir glauben, dass Du den Lauf der menschlichen Geschichte lenkst
und dass Deine Liebe unser Schicksal in der Not zum Besseren wenden kann.
Deswegen vertrauen wir Dir die Kranken und ihre Familien an:
Schenke Ihnen durch das Ostergeheimnis Deines Sohnes
Heil und gib Heilung ihrem Leib und ihrem Geist.
Hilf jedem Mitglied der Gesellschaft, seine Pflicht zu erfüllen,
und stärke den Geist der gegenseitigen Solidarität.
Stehe Ärzten und Pflegekräften, Erzieherinnen und Sozialarbeitern
in der Erfüllung ihres Dienstes bei.
Du, der Du unser Trost in der Schwachheit bist,
wende auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria
und aller heiligen Ärzte und Krankenpfleger jedes Übel von uns ab.
Befreie uns von der Epidemie, die uns gerade plagt,
damit wir gelassen zu unserem alltäglichen Leben zurückkehren
und Dich mit erneuertem Herzen loben und Dir danken können.
Dir vertrauen wir uns an,
zu Dir erheben wir auf die Fürsprache Mariens, der Helferin der Menschen,
unsere Bitte durch Christus unseren Herrn. Amen.
(Dieses Gebet wird derzeit von der Don Bosco Familie weltweit gebetet; nach einem Gebet von Erzbischof Cesare Nosiglia,Turin)
https://www.donbosco4youth.at/de/news/details/novene-zu-maria-der-hilfe-der-christen-coronavirus.html
Gott, du bist barmherzig und treu,
ein guter Hirte.
Du kennst die Wege, die wir gegangen sind,
auch die, über die wir nicht reden.
Du kennst auch die Strecken, die vor uns liegen,
unser Erwartung, unsere Sorge.
Dir vertrauen wir uns an.
Wenn wir uns in Tiefen verlieren,
führe uns,
wenn wir an Höhepunkten übermütig werden,
bewahre uns,
wenn Durststrecken vor uns liegen,
richte uns auf.
Du lässt uns an deinem Tisch das Leben schmecken.
In Christus, unserem Herrn.
Wer unterm Schutz des Höchsten steht (GL 424)
1) Wer unterm Schutz des Höchsten steht, im Schatten des Allmächtgen geht,
wer auf die Hand des Vaters schaut, sich seiner Obhut anvertraut,
der spricht zum Herrn voll Zuversicht: Du meine Hoffnung und mein Licht,
mein Hort, mein lieber Herr und Gott, dem ich will trauen in der Not.
2) Er weiß, dass Gottes Hand ihn hält, wo immer ihn Gefahr umstellt;
kein Unheil, das im Finstern schleicht, kein nächtlich Grauen ihn erreicht.
Denn seinen Engeln Gott befahl, zu hüten seine Wege all,
dass nicht sein Fuß an einen Stein anstoße und verletzt mög sein.3)
Denn dies hat Gott uns zugesagt: Wer an mich glaubt, sei unverzagt,
weil jeder meinen Schutz erfährt; und wer mich anruft, wird erhört.
Ich will mich zeigen als sei Gott, ich bin ihm nah in jeder Not;
des Lebens Fülle ist sein Teil, und schauen wird er einst mein Heil.
Guter Gott, dein Sohn ist für uns Mensch geworden und geht alle unsere Wege mit.
Wir bitten dich:
Unsere Fürbitten fassen wir zusammen und bekräftigen wir, in dem wir das Gebet des Herrn sprechen:
Herr, unser Herr, wie bist du zugegen
und wie unsagbar nah bei uns.
Allzeit bist du um uns in Sorge,
in deiner Liebe birgst du uns.
Du bist nicht fern, denn die zu dir beten
wissen, dass du uns nicht verlässt.
Du bist so menschlich in unsrer Mitte,
dass du wohl dieses Lied verstehst.
Du bist nicht sichtbar für unsre Augen,
und niemand hat dich je gesehn.
Wir aber ahnen dich und glauben,
dass du uns trägst, dass wir bestehen.
Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr;
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott. der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.
Von Zweifeln ist mein Leben übermannt,
mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
Hast du mit Namen mich in deine Hand,
in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?
Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?
Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und laß mich unter deinen Söhnen leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.
Originaltitel: Ik sta voor U
Text: Huub Oosterhuis
Übertragung: Lothar Zenetti
Herr, ich bin dein Eigentum,
dein ist ja mein Leben,
mir zum Heil und dir zum Ruhm
hast du mir’s gegeben.
Väterlich führst du mich
auf des Lebens Wegen
meinem Ziel entgegen.
Deine Treue wanket nicht,
du wirst mein gedenken,
wirst mein Herz in deinem Licht
durch die Zeit hin lenken.
So weiß ich, du hast mich
in die Hand geschrieben,
ewig mich zu lieben.
Gib auch, dass ich wachend sei,
Herr, an deinem Tage,
und das Licht der Gnaden treu
durch mein Leben trage.
Dass ich dann fröhlich kann
dir am End der Zeiten
Herr, entgegenschreiten.
Youtube-Version:
https://www.youtube.com/watch?v=41cSIWZnPrk
Originaltitel: Zolang er mensen zijn op aarde, Text: Huub Oosterhuis, Übertragung: Dieter Trautwein.
1. Du Sonne der Gerechtigkeit,
Christus, vertreib in uns die Nacht,
dass mit dem Licht des neuen Tags
auch unser Herz sich neu erhellt.
2. Du schenkst uns diese Gnadenzeit,
gib auch ein reuevolles Herz
und führe auf dem Weg zurück,
die deine Langmut irren sah.
3. Es kommt der Tag, dein Tag erscheint,
da alles neu in Blüte steht;
der Tag, der unsre Freude ist,
der Tag, der uns mit dir versöhnt.
4. Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns, durch deine Gnade neu,
dich preisen durch ein neues Lied. - Amen.
Hilf, Herr meines Lebens, dass ich nicht vergebens,
https://www.youtube.com/watch?v=kclZw0H-mys
Bewahre uns, Gott, behüte uns Gott:
https://www.youtube.com/watch?v=IopcSexAVls
Johannes ist uns mit seinen Fragen sehr nahe. Lange haben wir gemeint, wir wüssten Bescheid über Gott. Man bräuchte nur die Katechismusfragen und antworten kennen. Doch das trägt nicht mehr. Gott ist anders als unsere Vorstellungen und Erwartungen. Zweifel kommen auf: Ist er wirklich der, der uns und unsere Welt retten kann und will?
Das sagt Jesus uns: Wo Menschen neu leben lernen, da beginnen sich schon die großen Hoffnungen zu realisieren. Lahme gehen: da denke ich an den Behindertenkreis, der Lahmen Füße macht, sie zusammenbringt und Freude erfahren lässt. Ich denke an unsere Krankenbesucherinnen und Krankenbesucher, in denen Kranke und Einsame Zuhörer finden, auch wenn die Krankenhauswelt um sie herum taub zu sein scheint für ihre eigentlichen Fragen. Unser Eine Welt Kreis macht viele Blinde sehend für das Elend in der Welt und die Unrechtsstrukturen, die Menschen und Völker niederhalten. So könnten wir fortfahren.
Aus: Ferdinand Kerstiens, Große Hoffnungen – erste Schritte, Glaubenswege durch das Lesejahr A, Seite 22f
Jesus setzt sich für die Armen ein, weil er mit der Armut von Menschen konfrontiert wird und weil ihm dies keine Ruhe lässt. Seine Wertschätzung der Armen folgt dem, was er wahrnimmt. Da ist zum einen die bedrängende Armut mit ihren vielen Gesichtern, die ihm alltäglich vor Augen tritt. Zum anderen liegt ihm die Armut alltäglich im Ohr, da seine heiligen Schriften sie besprechen. Die reelle Armut vor Augen und das Wort Gottes im Ohr - so entsteht Jesu Option für die Armen. Beides verstärkt sich wechselseitig. Wenn man mit der konkreten Armut konfrontiert wird, wird man hellhörig für ihre Thematisierung im Alten Testament. Und wenn die jüdischen heiligen Schriften Armut zu Gehör bringen, so schärft dies den Blick für das Elend, das alltäglich begegnet. Um Gottes und der Menschen willen schaut Jesus nicht an der Armut vorbei, und er hört nicht weg, wenn davon die Rede ist. Nur Weniges lässt sich über Jesus von Nazareth sagen - das aber sicher: Er war jemand, der sich von der Armut anderer Menschen bewegen ließ.
Aus: Hildegund Keul, Auferstehung als Lebenskunst. Was das Christentum auszeichnet. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2014.
Das Heil der Welt hängt nicht an religiösen Gefühlen möglichst vieler. Es hängt auch nicht an der Reise ins eigene Innere. Gott entstand nicht aus den Träumen der Menschen. Er war längst da, bevor der erste Affe zu träumen begann. Das Heil der Welt hängt an einer realen Geschichte, die sich an bestimmbaren Orten und in definierbarer Zeit vollzog, und die doch die Geschichte Gottes mit der ganzen Welt war. Das Heil der Welt hängt daran, dass es Menschen gab, die sich auf diese Geschichte Gottes mit der Welt eingelassen und Gott im Glauben geantwortet haben: Abraham, Isaak, Jakob, Mose, Josua, Samuel, David, Jesaja, Joschija, Esra, Johannes der Täufer. Es ist keine Geschichte, die sich im Kosmos an anderen Orten beliebig wiederholen oder die sich noch um eine neue Zielmarke verlängern könnte. Sie fand ihre Endgültigkeit in Jesus von Nazaret. Das Heil der Welt ist also schon entschieden. Aber es braucht noch viele, die den Weg nachgehen, der mit Abraham begann und in Jesus sein Ziel erreichte.
Aus Gerhard Lohfink, Heute – wann sonst?. Unangepasstes über Gott und die Welt. Katholisches Bibelwerk Stuttgart 2014.
In einer Podiumsdiskussion über Wunder in der Bibel fiel der Satz: „Für mich ist nicht einzusehen, warum der allmächtige Gott nicht gelegentlich ein Wunder wirken kann, und warum Wunder die Naturordnung Gottes ,stören‘ sollen.“
Der Satz wird verständlich vor dem Hintergrund einer leichtfertigen Nivellierung biblischer Wunder, wie sie bei manchen Theologen noch immer gang und gäbe ist. Trotzdem hilft er nicht weiter. Denn das „gelegentlich“ schafft Probleme. Es riecht nach göttlicher Willkür. Muss der normale Christ dann nicht denken: „Wenn Gott gerade einmal will, wirkt er Wunder. Offenbar will er aber meistens nicht. In meinem Leben hat er noch nie gewollt. Oder sollte ich etwas übersehen haben? Jedenfalls hat er in Auschwitz mit Sicherheit nicht gewollt. Aber gerade dort wären Rettungswunder fällig gewesen; dort ging es um sein Volk.“ Fazit: Die Vorstellung, dass Gott „gelegentlich“ Wunder wirkt, aber meistens nicht, kann nur Verwirrung stiften.
Müsste man das Ganze nicht umdrehen? Gott will das Wunder nicht nur gelegentlich. Er will es unablässig. Er umgibt die Welt geradezu mit seiner handlungsbereiten Liebe. Er durchdringt alles mit seinem Geist, der ständig das Angesicht der Erde erneuern möchte. Aber als Wunder in der Welt ankommen kann der Geist Gottes nur dann, wenn Menschen sich ihm öffnen. Weil Jesus für Gott absolut offen war - so offen wie kein anderer - war sein Leben voller Wunder. Überall wo er Glauben fand, geschahen Wunder. Und überall, wo er in der Kirche Glauben findet, geschehen auch heute Wunder. Das „gelegentlich“ ist nicht bei Gott zu situieren, sondern bei uns. Dass es leider nur ein „gelegentlich“ ist, liegt nicht an Gott, sondern an unserem Unglauben.
Aus Gerhard Lohfink, Heute – wann sonst?. Unangepasstes über Gott und die Welt. Katholisches Bibelwerk Stuttgart 2014.
Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist,
dass sie einfach da sind.
Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut,
sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.
Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend
ihre Nähe ist.
Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer
wir ohne sie wären.
Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk
des Himmels sind.
Sie wüsste es –
würden wir es ihnen sagen!
Vertont von Reinhard Burchhardt (als PDF herunterladen)
Petrus Ceelen.
Aus: Minuten am Morgen, Texte und Gebet zum Schulbeginn, München 2002.

Seit 1. Fastensonntag 1996 veröffentlicht ein Team von Priestern, Diakonen, Ordensleuten und pastoral engegierter Laien
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Ab 1. Adventsonntag: Vorschläge für Wort-Gottes-Feiern
Schneller am Ziel
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Der Text des Sonntagsevangeliums ist aus zwei Einheiten zusammengestellt, die Gnilka (Matthäus, 271) als geschlossen darstellt:
Mt 7,15-22 stellt eine Rede Jesu dar über falsche Propheten, die zweite Einheit 24-27 ist eine Gleichnisrede.
Die Rede Jesu über falsche Propheten ist in sich von thematischer, aber nicht von formeller Einheit gekennzeichnet. Die Rede besteht aus zwei Teilen. Der Vers 20 schliesst mit einer Art Fazit “Also: an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.” Nun eröffnet Jesus ein neues Thema. Mit der Nennung der Herr-Herr-Sager geht die Mahnung über die falschen Propheten hinaus an jene, deren Gebet unechtes Plappern ist. Vielleicht richtet sich Jesus auch hier an solche, die ihm nachgelaufen sind, ohne seine Sendung recht zu begreifen.
Die heutige Evangeliumsperikope schliesst mit einem in sich geschlossenen Gleichnis, mit dem auch die ganze Bergpredigt endet. Dieses Gleichnis muss wohl zur ursprünglichen Quelle der Evangelisten Matthäus und Lukas gehört haben. Wie hier am Ende der Bergpredigt steht das Gleichnis bei Lukas auch am Ende der Feldpredigt (Lk 6,47-49).
Der kurze Text gibt Einblick in den Umgang mit der Gnade/Rechtfertigungsproblematik bei Matthäus.
Der Abschnitt, der den Abschluss der Bergpredigt darstellt, ist zweigeteilt: V. 21-23. 24-27.
V.21 macht eine generelle Aussage über das Beten: es muss sich mit christlicher Lebenspraxis verbinden, sonst bleibt es nutzlos. Die Rede von "jenem Tag" (V.22) meint bei Matthäus den endzeitlichen Gerichtstag (vgl. 24,36). Jesus sagt sich von den Bittstellern los; die Szene ist wohl noch in Verbindung zu sehen mit der Rede von den falschen Propheten (V. 15-20), deren Erscheinen die Endzeit signalisiert.
V. 24-27 stellt ein eigenständiges Gleichnis dar, das die Bergpredigt abschließt. Es führt die Thematik von V. 21 weiter: Nicht allein das Hören der Worte (der Bergpredigt?!) kommt es an, sondern auf die Konsequenzen im Tun. In Antithesen (klug/unklug, Tun-Nichttun, Fels-Sand) werden die jeweiligen Folgen des Handelns geschildert.
Die positive Botschaft dieser Worte lautet: jeder, der sich auf Jesu Weisung verlässt, hat im endzeitlichen Gericht Bestand. Das Tun steht dabei in der Wertigkeit über dem Hören der Worte.