Lesung aus der Apostelgeschichte.
In jenen Tagen
als Paulus nach Antiochia in Pisidien gekommen war, sagte er in der Synagoge:
Brüder, ihr Söhne aus Abrahams Geschlecht und ihr Gottesfürchtigen!
Uns wurde das Wort dieses Heils gesandt.
Denn die Einwohner von Jerusalem und ihre Führer haben Jesus nicht erkannt,
aber sie haben die Worte der Propheten, die an jedem Sabbat vorgelesen werden, erfüllt
und haben ihn verurteilt.
Obwohl sie nichts fanden, wofür er den Tod verdient hätte, forderten sie von Pilatus seine Hinrichtung.
Als sie alles vollbracht hatten, was in der Schrift über ihn gesagt ist,
nahmen sie ihn vom Kreuzesholz und legten ihn ins Grab.
Gott aber hat ihn von den Toten auferweckt
und er ist viele Tage hindurch denen erschienen,
die mit ihm zusammen von Galiläa nach Jerusalem hinaufgezogen waren
und die jetzt vor dem Volk seine Zeugen sind.
So verkünden wir euch das Evangelium:
Gott hat die Verheißung, die an die Väter ergangen ist, an uns, ihren Kindern, erfüllt,
indem er Jesus auferweckt hat, wie es im zweiten Psalm heißt:
Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt.
Kv - Mein Sohn bist du. Heute habe ich dich gezeugt. – Kv
Oder: GL 32,1 Oder: Halleluja.
Ich selber habe meinen König eingesetzt auf Zion, *
meinem heiligen Berg.
Den Beschluss des HERRN will ich kundtun. /
Er sprach zu mir: Mein Sohn bist du. *
Ich selber habe dich heute gezeugt. – (Kv)
Fordere von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe *
und zum Eigentum die Enden der Erde.
Du wirst sie zerschlagen mit eisernem Stab, *
wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern. – (Kv)
Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht, *
lasst euch warnen, ihr Richter der Erde!
Mit Furcht dient dem HERRN, *
jubelt ihm zu mit Beben, – Kv
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Euer Herz lasse sich nicht verwirren.
Glaubt an Gott
und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.
Wenn es nicht so wäre,
hätte ich euch dann gesagt:
Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Wenn ich gegangen bin
und einen Platz für euch vorbereitet habe,
komme ich wieder
und werde euch zu mir holen,
damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Und wohin ich gehe –
den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm:
Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst.
Wie können wir dann den Weg kennen?
Jesus sagte zu ihm:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater
außer durch mich.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. – Amen.
Worauf sollen wir hören sag uns, worauf?
So viele Geräusche, welches ist wichtig?
So viele Beweise, welcher ist richtig?
So viele reden! Ein Wort ist wahr.
Wohin sollen wir gehen, sag uns, wohin?
So viele Termine, welcher ist wichtig?
So viele Parolen, welche ist richtig?
So viele Straßen! Ein Weg ist wahr.
Wofür sollen wir leben, sag uns, wofür?
So viele Gedanken, welcher ist wichtig?
So viele Programme, welche ist richtig?
So viele Fragen! Die Liebe zählt.
(Altes Gotteslob Nr. 280)
Kehrvers:
Der Herr ist mein Licht und mein Heil.
Der HERR ist mein Licht und mein Heil: *
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Zuflucht meines Lebens: *
Vor wem sollte mir bangen?
Dringen Böse auf mich ein, *
um mein Fleisch zu verschlingen,
meine Bedränger und Feinde; *
sie sind gestrauchelt und gefallen.
Mag ein Heer mich belagern: *
Mein Herz wird nicht verzagen.
Mag Krieg gegen mich toben: *
Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.
Eines habe ich vom HERRN erfragt, *
dieses erbitte ich:
im Haus des HERRN zu wohnen *
alle Tage meines Lebens;
die Freundlichkeit des HERRN zu schauen *
und nachzusinnen in seinem Tempel.
Denn er birgt mich in seiner Hütte *
am Tag des Unheils;
er beschirmt mich im Versteck seines Zeltes, *
er hebt mich empor auf einen Felsen.
Nun kann sich mein Haupt erheben *
über die Feinde, die mich umringen.
So will ich Opfer darbringen in seinem Zelt, Opfer mit Jubel, *
dem HERRN will ich singen und spielen.
Höre, HERR, meine Stimme, wenn ich rufe; *
sei mir gnädig und gib mir Antwort!
Mein Herz denkt an dich: Suchet mein Angesicht! *
Dein Angesicht, HERR, will ich suchen.
Verbirg nicht dein Angesicht vor mir; /
weise deinen Knecht im Zorn nicht ab! *
Du wurdest meine Hilfe.
Verstoß mich nicht, verlass mich nicht, *
du Gott meines Heils!
Wenn mich auch Vater und Mutter verlassen, *
der HERR nimmt mich auf.
Weise mir, HERR, deinen Weg, *
leite mich auf ebener Bahn wegen meiner Feinde!
Gib mich nicht meinen gierigen Gegnern preis; *
denn falsche Zeugen standen gegen mich auf und wüten!
Ich aber bin gewiss, zu schauen *
die Güte des HERRN im Land der Lebenden.
Hoffe auf den HERRN, sei stark und fest sei dein Herz! *
Und hoffe auf den HERRN!
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste.
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.
Herr, du kennst meinen Weg,
den Weg, der hinter mir liegt,
und den, der vor mir liegt.
Du begleitest mich in jedem Augenblick.
Du bist immer für mich da.
Was erwartest du von mir?
Weil du mich führst, kann ich versuchen,
mich selbst zu führen,
dass meine Augen und Ohren unterscheiden lernen,
dass meine Hände anderen helfen lernen,
dass mein Denken das Richtige findet,
dass mein Herz das Richtige entscheiden lernt.
Weil du mich führst,
will ich meinen Weg versuchen.
Charles de Foucauld in: Gebete für das ganze Leben, Leipzig 2004.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Euer Herz lasse sich nicht verwirren.
Glaubt an Gott
und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.
Wenn es nicht so wäre,
hätte ich euch dann gesagt:
Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Wenn ich gegangen bin
und einen Platz für euch vorbereitet habe,
komme ich wieder
und werde euch zu mir holen,
damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Und wohin ich gehe –
den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm:
Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst.
Wie können wir dann den Weg kennen?
Jesus sagte zu ihm:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater
außer durch mich.
Mit einem guten Navi findet man heute überall hin. Es berechnet sogar automatisch einen Umweg, sollte es auf der beabsichtigten Strecke einen größeren Stau geben. Meist kann man auch die eigene Wohnadresse für den Weg nachhause voreinstellen. Wirklich praktisch!
Leider – bzw. Gott sei Dank - gibt es diese praktischen Hilfsmittel nicht, um einen guten Weg durchs Leben zu finden. Es gibt zwar jede Menge Lebensratgeber, die wichtigen Entscheidungen muss jedoch jeder selbst treffen. Als Erwachsener möchte ich die Verantwortung für mein Leben selbst in die Hand nehmen. Irgendwann muss ich mir klar werden, wo mein Zuhause ist, mit wem ich durch mein Leben gehen möchte, was ich im Leben erreichen möchte und vieles andere mehr. Zum Glück gibt es viele Orientierungshilfen und -helfer: die Eltern, Lehrer, Freunde, Vorbilder. Manche wissen schon von klein auf, was sie einmal werden möchten, andere suchen lange nach einem passenden Beruf und finden erst spät ihre Lebensaufgabe. Ähnlich verläuft es auch bei der Suche nach Lebensbegleitern. Es gibt die Liebe auf den ersten Blick wie auch ein lebenslanges Suchen nach dem richtigen Partner oder der richtigen Partnerin.
Die Jünger, die sich an Jesus angehängt hatten, waren wohl auch in der Findungsphase. Jesus spielte dabei für sie eine wichtige Rolle. Er schien zu wissen, was er wollte, wofür es sich lohnt zu leben. Und er hatte ein Zuhause, obwohl er seine ehemalige Heimat Nazareth schon längst hinter sich gelassen hatte und obwohl der von sich sagte "Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann." (Mt 8,20). Die Evangelisten berichten immer wieder davon, dass er sich an einsame Orte zurückgezogen hat, um mit seinem Vater innigen Kontakt zu pflegen.
Im eben gelesenen Evangelienabschnitt beginnt Jesus, seine Jünger auf die kommenden Ereignisse in Jerusalem vorzubereiten. Diese erahnen die nach menschlichem Ermessen aus-Weg-lose Situation, in die sie alle zusammen hineingeraten. Jesus spricht von einem Zuhause, auf das er zugeht und von Wohnungen, die er für sie Seinen bereitet. Den Weg dorthin hat er ihnen in der Zeit des gemeinsamen Unterwegsseins gezeigt, ohne dass dies ihnen bewusstgeworden ist. Wer so lebt wie Jesus, braucht sich nicht um seine Zukunft ängstigen. Sein Weg führt ihn zum himmlischen Vater, und es warten Wohnungen im Reich des Vaters auf ihn.
Die Zeitungskommentatoren und die Weisen der Politik und Wirtschaft versuchen vorauszuschauen, wie wir aus der gegenwärtigen Krise herauskommen. Wie die Welt nach der Coronakrise und wie die "neue Normalität" aussehen wird, kann noch niemand klar sagen. Trotzdem üben wir uns in Zuversicht: "Gemeinsam schaffen wir das." Wir können nur hoffen, dass der Wille zur Gemeinsamkeit keine Risse bekommt.
Als Jünger Jesu wissen wir, dass wir nicht tiefer fallen können als in die Hände eines uns liebenden Schöpfer- und Vatergottes. Wie Jesus können wir uns in ihm gleichsam verankern und uns seiner Liebe vergewissern, wenn wir mit ihm Kontakt pflegen.
Als Jünger Jesu wissen wir aber auch um den Wert der Gemeinschaft und des Zusammenhaltens. Kirche ist Gemeinschaft. "Einer trage des anderen Last" (Gal 6,2).
Wir glauben
an das Geheimnis des Lebens, das wir Gott nennen.
Wir nennen Gott mit unseren Namen,
Vater und Mutter,
heilige Ganzheit,
schöpferische Lebensdynamik,
und vertrauen, dass Gott uns nahe ist
und wider allen Anschein Macht hat
und unter den Menschen wirkt.
Wir hoffen auf eine gelingende Gemeinschaft,
eine Gemeinschaft befreiter Schwestern und erlöster Brüder,
in der niemand das Leben der anderen zum Absterben bringt,
sondern wir uns bei Schritten ins Leben unterstützen.
Wir glauben, dass diese Zeit schon angefangen hat
und sich unter uns Bahn brechen will.
Ursula Schell in: Benedikta Hintersberger OP, Andrea Kett, Hildegund Keul, Aurelia Spendel OP (Hrsg); Du bist der Atem meines Lebens. Das Frauengebetbuch Ostfildern, Schwabenverlag 2006.
Führe du mich, mildes Licht!
Wenn Finsternis mich umgibt, führe mich.
Dunkel ist die Nacht, und ich bin weit weg von zu Hause.
Führe Du mich und behüte meinen Fuß.
Ich möchte gar nicht sehen, was jetzt noch fern ist.
Mir reicht der jeweils nächste Schritt.
So habe ich nicht immer beten können:
Führe mich!
Ich meinte, meinen Weg allein zu kennen.
Ich liebte den geschönten, eitlen Tag,
in meinem Herzen regierte König Stolz.
Ach, Herr, vergiss es.
Doch jetzt, führe Du mich Deinen Weg.
Du warst immer bei mir mit Deinem Segen.
Und ich glaube daran, dass du mich weiter leiten wirst -
durch Matsch und Sumpf, über Felsen
und durch reißendes Wasser -,
bis meine Dunkelheit vorüber ist und mich am Morgen
das Lächeln Deiner Engel empfängt, das ich so liebe
und das ich zwischendurch verloren hatte. Amen.
Nach Lead Kindly Light von John Henry Newman, gefunden im Youcat/Jugendgebetsbuch.
Ich möcht‘, dass einer mit mir geht,
der’s Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Ich möcht‘, dass einer mit mir geht.
Ich wart‘, dass einer mit mir geht,
der auch im Schweren zu mir steht,
der in den dunklen Stunden mir verbunden.
Ich wart‘, dass einer mit mir geht.
Es heißt, dass einer mit mir geht,
der’s Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Es heißt, dass einer mit mir geht.
Sie nennen ihn den Herren Christ,
der durch den Tod gegangen ist;
er will durch Leid und Freuden mich geleiten.
Ich möcht‘, dass er auch mit mir geht.
Text und Melodie: Hanns Köbler (1930 – 2003) - EG 209
Der Herr,
der am Anfang
aller unserer Wege steht,
von dem wir
uns entfernen können,
der uns aber
niemals aufgeben wird,
segne uns und behüte uns,
damit alle
unsere Wege und Irrwege
am Ende doch bei ihm ankommen.
Der Herr,
der zugesagt hat,
dass er alles neu machen wird,
auch das,
was unter unseren Händen
ungut geworden ist,
lasse sein Angesicht
leuchten über uns,
wenn es dunkel um uns ist,
wenn wir nicht weiter wissen,
wenn wir Schuld
auf uns geladen haben.
Er sei uns gnädig.
Der Herr, der zugesagt hat,
unter uns zu wohnen,
damit wir sein Volk sind
und er unser Gott,
erhebe sein Angesicht auf uns,
damit wir
in allen Veränderungen der Zeit
nicht mitgerissen werden
wie welkes Herbstlaub vom Sturm,
damit wir bewahrt werden
und unser Leben Bestand hat
bei ihm.
Er gebe uns Frieden.
Nach P. Ganzer, Werkbuch der Kath. Jugend, Innsbruck , 1996
Zusammengestellt von Pater Hans Hütter.
1. Das ist der Tag, den Gott gemacht,
der Freud in alle Welt gebracht.
Es freu sich, was sich freuen kann,
denn Wunder hat der Herr getan.
2. Verklärt ist alles Leid der Welt,
des Todes Dunkel ist erhellt.
Der Herr erstand in Gottes Macht,
hat neues Leben uns gebracht.
3. Wir sind getauft auf Christi Tod
und auferweckt mit ihm zu Gott.
Uns ist geschenkt sein Heilger Geist,
ein Leben, das kein Tod entreißt.
4. Wir schauen auf zu Jesus Christ,
zu ihm, der unsre Hoffnung ist.
Wir sind die Glieder, er das Haupt,
erlöst ist, wer an Christus glaubt.
5. Nun singt dem Herrn das neue Lied,
in aller Welt ist Freud und Fried.
Es freu sich, was sich freuen kann,
denn Wunder hat der Herr getan.
(Text: nach Heinrich Bone 1847/EGB 1975, 3. und 4. Str.: Friedrich Dörr 1972; Melodie: nach Johann Leisentritt 1567)
1. Jesus Christus, guter Hirte,
Hoherpriester, Osterlamm,
für das Lamm, das sich verirrte,
starbst du an dem Kreuzesstamm.
2. Baum des Lebens, Strom des Heiles,
edler Weinstock, Himmelsbrot,
du nur kennst und führst die Deinen
in das Leben aus dem Tod.
3. Wort des Vaters, offne Türe,
Licht der Stadt Jerusalem,
lass uns deine Stimme hören,
lass uns deine Wege gehen.
(Text: Adelgart Gartenmeier 1997, Melodie: Kamilla Usmanova 2008)
Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt,
hast mich geheilt und mit Freude umgürtet.
Dir singt mein Herz und will nicht verstummen.
Dir will ich singen in Ewigkeit.
(Text: nach Psalm 30,12 – 13; Melodie: Johannes Falk *1963)
1. Bleibe bei uns, du Wandrer durch die Zeit!
Schon sinkt die Welt in Nacht und Dunkelheit.
Geh nicht vorüber, kehre bei uns ein.
Sei unser Gast und teile Brot und Wein.
2. Weit war der Weg. Wir flohen fort vom Kreuz.
Doch du, Verlorner, führtest uns bereits.
Brennt nicht uns ein Feuer, wenn du sprichst?
Zeige dich, wenn du nun das Brot uns brichst.
3. Weihe uns ganz in dein Geheimnis ein.
Lass uns dich sehn im letzten Abendschein.
Herr, deine Herrlichkeit erkennen wir:
Lebend und sterbend bleiben wir in dir.
(Text: Peter Gerloff, Melodie: Henry Monk 1861)
1. Vom Tode heut erstanden ist
der heilge Herre Jesus Christ,
der aller Welt ein Tröster ist. Halleluja.
2. Die ganze Erde staunt und bebt,
weil Gottes Herrlichkeit anhebt;
der Tod ist tot, das Leben lebt. Halleluja.
3. Des Herren Sieg bricht ins uns ein,
da sprengt er Riegel, Schloss und Stein;
in uns will Christus Sieger sein. Halleluja.
4. Nun jauchzt und jubelt überall.
Die Welt steht auf von ihrem Fall.
Gott herrscht in uns, er herrscht im All. Halleluja.
(Text: nach „Surrexit Christus hodie“ Engelberg1372, 2 – 4. Str.: Silja Walter 1968,; Melodie: 14. Jahrhundert/Böhmische Brüder 1501/bei Michael Weiße 1531)
1. Die ganze Welt, Herr Jesu Christ, Halleluja, Halleluja,
in deiner Urständ fröhlich ist. Halleluja, Halleluja.
2. Das himmlisch Herr im Himmel singt, Halleluja, Halleluja,
die Christenheit auf Erden klingt. Halleluja, Halleluja.
3. Jetzt grünet, was nur grünen kann, Halleluja, Halleluja,
die Bäum zu blühen fangen an. Halleluja, Halleluja.
4. Es singen jetzt die Vögel all, Halleluja, Halleluja,
jetzt singt und klingt die Nachtigall, Halleluja, Halleluja.
5. Der Sonnenschein kommt jetzt herein, Halleluja, Halleluja,
und gibt der Welt ein neuen Schein, Halleluja, Halleluja.
(Text: Friedrich Spee 1623, Melodie: Köln 1623, E: 1. Und 6. Str.: „Urständ: Auferstehung)
Herr, erbarme dich. - Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich. - Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich. - Herr, erbarme dich.
Christus, höre uns. - Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns. - Christus, erhöre uns.
Gott Vater im Himmel, - erbarme dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt,
Gott Heiliger Geist,
Heiliger dreifaltiger Gott,…
Hl Maria, unsere liebe Frau von Lourdes, - bitte für uns!
Hl. Erzengel Raffael,
Alle Heiligen Engel,...
Hl. Josef,...
Hl. Johannes der Täufer,...
Hl. Lukas,...
Hl. Cosmas und hl. Damian,...
Hl. Blasius,...
Hl. Pantaleon,...
Hl. Corona,...
Hl. Rochus, hl. Sebastian und hl. Rosalia,...
Hl. Elisabeth von Thüringen,...
Hl. Katharina von Siena und hl. Katharina von Genua,...
Hl. Camillo von Lellis,...
Hl. Johannes von Gott,...
Hl. Aloisius Gonzaga
Hl. Karl Borromeus,...
Hl. Martin von Porres,...
Hl. Louise de Marillac,...
Sel. Niels Stensen,...
Hl. Damian de Veuster,...
Sel. Petrus Donders,…
Hl. Josefine Vannini,...
Hl. Josef Moscati,...
Hl. Markus Ji Tianxiang,...
Sel. Karl aus dem Hause Österreich,...
Sel. Ladislaus Batthyany,...
Sel. Restituta Kafka,...
Hl. Gianna Beretta Molla,...
Hl. Mutter Teresa,...
Hl. …….
All Ihr Heiligen Gottes,...
Jesus, sei uns gnädig. - Herr, befreie uns.
Von allem Bösen, - Herr, befreie uns.
Von der Corona-Epidemie, - Herr, befreie uns.
Durch deine Menschwerdung und Deine Auferstehung, - Herr, befreie uns.
Durch die Sendung des Hl. Geistes, - Herr, befreie uns.
Wir armen Sünder, - wir bitten dich, erhöre uns.
Mach uns bereit zu Buße und Umkehr,...
Schenke den Kranken Genesung,...
Gib den Verstorbenen das ewige Leben,...
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
Herr, verschone uns.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
Herr, erhöre uns.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
Herr, erbarme dich.
Christus, höre uns. - Christus, höre uns.
Christus, erhöre uns. - Christus, erhöre uns.
Lasset uns beten.
Barmherziger Gott,
du hilfst deinen Dienern in ihrer Not,
in Bedrängnis sowie Krankheit
und erhörst ihr Bitten.
Wir danken dir,
denn du hast uns Barmherzigkeit erwiesen.
Bewahre uns vor Unheil und Seuche
und schenke uns Freude wieder
in Gemeinschaft und in deinem Dienst.
Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Unter deinen Schutz und Schirm
fliehen wir, o heilige Gottesmutter.
Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern errette uns jederzeit aus allen Gefahren,
o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau,
unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
Führe uns zu deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stell uns vor deinem Sohne.
Amen.
Die Heiligen dieser Litanei, ein wenig vorgestellt:
Im Buch Tobit heilt der Erzengel Raffael (daher auch das Attribut Fisch),
Lukas war Evangelist und Arzt,
Cosmas und Damian waren bekannte altrömische Arzt-Märtyrer,
Blasius wird bei Rachenleiden angerufen (dank seines Martyriums),
Pantaleon war ebenso Mediziner,
Corona war Märtyrerin, früher Patronin der Lottospieler und dank dieser Pandemie eine
Seuchen-Fürsprecherin,
Rochus, Sebastian und Rosalia sind die klassischen Epidemie-Heiligen.
Im Mittelalter:
Elisabeth von Thüringen arbeitete im von ihr gegründeten Spital,
die beiden Katharinen sind die klassischen italienischen Krankenpfege-Heiligen.
In der Neuzeit:
Camillo von Lellis und Johannes von Gott sowie Josefine Vannini, die alle drei jeweils Krankenpflegeorden gegründet haben,
Karl Borromeus und Aloisius von Gonzaga pflegten Pestkranke. Aloisius starb an der Infektion,
Niels Stensen war Arzt, Humanist und Konvertit.
Im 19, und 20. Jahrhundert gab es einige Krankenpflege-Heilige:
Damian de Veuster lebte und starb bei den Aussätzigen auf Hawaii,
Petrus Donders in Surinam.
Josef Moscati war Arzt der Armen,
Markus Ji Tianxiang, Arzt, Opium-krank und Märtyrer,
der selige Karl von Österreich wurde Opfer der letzten großen Pandemie in Österreich,
der selige Ladislaus Batthyany war Arzt und Krankenhausgründer,
Restituta Kafka Krankenschwester und NS-Opfer,
die hl. Gianna Beretta Molla, Ärztin und Mutter, die ihr Leben für ihr Kind opferte,
Mutter Teresa von Kalkutta, die Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe.
Liebe Freunde, die Welt braucht Heilige,
und wir alle - ohne Ausnahme - sind zur Heiligkeit gerufen!
Habt keine Furcht!
Papst Franziskus
Gefunden in der Wallfahrtskirche Maria Grün, Wien
Lieber Gott,
ich bin in diesen schweren Zeiten dankbar dafür, dass meine Oma ihre Operation und die Krankenhauszeit gut überstanden hat und ohne Infektion nach Hause konnte. Ich bin auch dankbar dafür, dass mein Vater in seiner Quarantänezeit sich wohl und gesund fühlt und dass es meiner Familie und meinen Freunden gut geht. Ich finde es schade, dass ich mich mit meinen Freunden nicht treffen kann, dass ich nicht Fußball spielen kann und nicht in die Schule gehe.
Ich möchte dich darum bitten, dass sich die Covid-19 Pandemie nicht verschlimmert, dass es allen Menschen so weit wie möglich gut geht in dieser Zeit und dass ein Heilmittel bald vorhanden ist.
AMEN
Noah, 8. Klasse (RS CoJoBo - Collegium Josephinum Bonn)
Lieber Gott,
dieser Corona Virus macht uns allen zu schaffen. Regale in Supermärkten sind leer. Alle drehen durch und hamstern. Die Menschen haben Angst und kaufen, dass die Einkaufswagen voll sind bis zum geht nicht mehr. Ich ärgere mich darüber, dass alle durchdrehen und die Schulen geschlossen sind, denn man kann nicht richtig lernen. Ich habe auch ein wenig Angst, aber nicht um mich, sondern um meine Omas.
Meine Omas bedeutet mir sehr viel, ich habe meine beiden Opas schon verloren und einen davon durfte ich nicht kennenlernen. Es ist beängstigend wie viele Menschen jetzt schon gestorben und infiziert sind. Ich ärgere mich auch über die Menschen die ignorant sind, die einfach sagen „mich interessiert das nicht, ich bin nicht geschädigt.“ Ich bitte dich, lass diese Menschen begreifen, was zurzeit los ist, damit nicht mehr Menschen sterben und dieser Albtraum bald vorbei ist.
AMEN.
Marc, 8. Klasse (RS CoJoBo - Collegium Josephinum Bonn)
Herr, Du Gott des Lebens,
betroffen von der Not der Corona-Krise kommen wir zu Dir.
Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist
und bitten um Heilung für alle Erkrankten.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,
und allen Pflegenden Kraft in ihrer extremen Belastung.
Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen.
Wir danken Dir für alle, die mit vielfältigen Diensten
die Sicherheit und Versorgung unseres Landes aufrecht erhalten.
Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne mussten,
sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben.
Stärke die Herzen der alten und pflegebedürftigen Menschen,
berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit,
dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.
Von ganzem Herzen flehen wir, dass die Epidemie abschwillt
und dass die medizinischen Einrichtungen auch künftig
den übermäßigen Anforderungen entsprechen können.
Wir beten, dass die Zahl der Infizierten und Erkrankten abnimmt
und hoffen auf eine baldige Rückkehr zur vertrauten Normalität.
Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen.
Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist.
Wir sind sterbliche Wesen und können nicht alles kontrollieren.
Du allein bist ewig, Ursprung und Ziel von allem – immer liebend.
Getragen vom Frieden, der von Dir kommt, werden wir die Krise bestehen.
Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen,
Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht
und macht uns bereit – offen und aufmerksam für das Leben.
Jesus, wir vertrauen auf Dich!
Heilige Maria, Mutter unseres Herrn, und alle heiligen Frauen und Männer,
Nothelfer und Schutzpatrone unseres Landes, bittet für uns! Amen.
www.dibk.at/Meldungen/Gebet-in-der-Coronakrise
Gedenke, o Herr unser Gott, auch Deines ganzen Volkes,
gieß auf alle den Reichtum Deines Erbarmens aus ...
derjenigen, die wir aus Unwissenheit, Vergeßlichkeit und der Menge der Namen nicht erwähnt haben,
gedenke Du selbst, o Gott;
denn Du kennst eines jeden Alter und Namen,
und jeder ist Dir vom Mutterschoße an bekannt.
Denn Du, o Gott, bist die Hilfe der Hilflosen,
die Hoffnung der Hoffnungslosen ...
und der Arzt der Kranken.
Werde selbst allen alles,
da Du einen jeden kennst, seine Bitten, sein Haus und sein Bedürfnis.
Amen.
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Gott Vater, Schöpfer der Welt,
du bist allmächtig und barmherzig.
Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn zum Heil der Menschen an Leib und Seele in die Welt gesandt.
Schau auf deine Kinder,
die in dieser schwierigen Zeit der Prüfung und Herausforderung in vielen Regionen Europas und der Welt sich an dich wenden,
um Kraft, Erlösung und Trost zu suchen.
Befreie uns von Krankheit und Angst,
heile unsere Kranken,
tröste ihre Familien,
gib den Verantwortlichen in den Regierungen Weisheit,
den Ärzten, Krankenschwestern und Freiwilligen Energie und Kraft,
den Verstorbenen das ewige Leben.
Verlasse uns nicht im Moment der Prüfung,
sondern erlöse uns von allem Bösen.
Darum bitten wir dich,
der du mit dem Sohn und dem Heiligen Geist lebst und herrschst bis in alle Ewigkeit. Amen.
Maria, Mutter der Kranken und Mutter der Hoffnung, bitte für uns!
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Gott unser Vater,
wir kommen in unserer Not zu dir,
um dich um Schutz vor dem Corona-Virus zu bitten,
der Leben gekostet hat
und viel Schaden über die Menschen bringt.
Wir beten um deine Gnade:
Für die Menschen, die das Virus erforschen
und gegen seine Verbreitung kämpfen.
Führe die Hände und Gedanken der Mediziner,
auf dass sie den Kranken dienen
durch ihr Können und ihr Mitgefühl,
und der Regierenden und Helfenden,
die auf der Suche nach einer Heilung
und einer Lösung der Epidemie sind.
Wir beten für die Kranken.
Mögen sie bald wieder gesund werden.
Gewähre all das durch unseren Herrn, Jesus Christus, deinen Sohn,
der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des heiligen Geistes,
jetzt und in Ewigkeit. Amen.
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Herr Jesus Christus,
du bist das Brot des Lebens und der einzig wahre Weinstock.
Ich glaube, dass du wirklich anwesend bist
im heiligsten Sakrament der Eucharistie.
Ich suche dich.
Ich preise dich und bete dich an.
Da ich dich nicht empfangen kann
im eucharistischen Brot und Wein
bete ich, dass du in mein Herz und meine Seele kommst,
damit ich mit dir vereint sein kann
durch deinen allmächtigen und allgegenwärtigen Heiligen Geist.
Lass mich dich empfangen und von dir genährt werden.
Werde für mich das Manna in meiner Wüste,
das Brot der Engel
für meine sehr menschliche Reise durch die Zeit,
ein Vorgeschmack auf das himmlische Festmahl
und Trost in der Stunde meines Todes.
Ich erbitte all dies im Vertrauen darauf, dass du selbst
unser Leben, unser Friede und unsere immerwährende Freude bist.
Amen.
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Beten wir für alle Menschen,
die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die unter der Angst vor der Ansteckung leiden,
für alle, die die Quarantäne einhalten,
für alle, die sich in den Spitälern um die Kranken kümmern,
für alle, die in der Forschung den Virus bekämpfen,
und für die Politiker, die gewichtige Entscheidungen treffen, dass Gott uns bewahre und uns den Weg durch diese Zeit weise.
Akklamation nach jeder Anrufung: Erbarme dich unser!
Du heiliger Gott. (Jes 6,1-3)
Du gerechter Gott.
Du langmütiger Gott. (Ex 34,6)
Du Gott, reich an Huld. (Ex 34,6)
Du treuer Gott. (Ex 34,6)
Du geduldiger Gott. (Röm 15,5)
Gott des Mitleids mit den Leidenden. (Ps 106,44f)
Vater des Erbarmens und Gott allen Trostes. (2 Kor 1,3)
Gott, der uns tröstet wie eine Mutter. (Jes 66,13)
Gott, in dessen Schoss wir geborgen sind. (Hos 11)
Gott, an dessen Brust wir ruhen können. (Ps 131)
Gott, der uns nie vergisst. (Jes 49,15)
Gott, dessen Namen wir kennen. (Ex 3,14)
Gott, der uns eingezeichnet hat in seine Hände. (Jes 49,16)
Gott, der uns beim Namen ruft. (Jes 43,1)
Gott, dem wir gehören. (Jes 43,1)
Gott mit uns. (Mt 1,23)
Gott für uns. (Röm 8,31ff)
Gott, der uns aus der Gefangenschaft herausführt. (Ex 13,17-14,31)
Gott der Armen und Kleinen und Hilflosen. (Lk 1,46-55)
Gott, dessen Güte reicht soweit der Himmel ist. (Ps 36,5)
Gott aller, die sich plagen und schwere Lasten zu tragen haben. (Mt 11,28ff)
Gott, der weiss, was wir brauchen. (Mt 6,8)
Gott, der die Verlorenen sucht. (Mt 18,12-14)
Gott, der grösser ist als unser Herz.(1 Joh 3,20)
Gott, der den Hoffnungslosen Hoffnung gibt. (Röm 15,13)
Gott, der uns Sündern gnädig ist. (Lk 18,9-14)
Gott, dessen Erbarmen uns aus dem Tod rettet. (Eph 4,24)
Gott, unser Retter.
Gott des Lebens.
Du unsagbar grosser Gott.
Du leidenschaftlich liebender Gott.
Du unbegreiflich verzeihender Gott. (Lk 15,11-32)
Du masslos gnädiger Gott.
Du unendlich gütiger Gott.
Du barmherziger Gott.
Die Litanei ist stark von biblischen Texten inspiriert. Bei den meisten Anrufungen sind deshalb entsprechende Bibelstellen angegeben. Wenn keine Bibelstelle angegeben ist, bedeutet dies, dass dieser Aspekt der Barmherzigkeit Gottes sich an vielen Stellen der Bibel findet.
Die Bitten haben Schwestern der Zisterzienserinnenabtei Magdenau formuliert - herzlichen Dank!
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.
(Stilles Gebet)
Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz (www.liturgie.ch)
Guter Gott,
ich fühle mich nicht wohl und habe immer wieder Angst. So viele Fragen schießen durch meinen Kopf. Wie geht es jetzt weiter? Bleibe ich gesund? Habe ich auch schon den Virus? Wie geht es den erkrankten Menschen bei uns und überall?
Mit all diesen Ängsten und Zweifeln komme ich zu Dir.
Du bist doch der liebe Gott seit meinen Kindertagen.
Ich schaue auf deinen Sohn am Kreuz, der all die Ängste und Nöte von uns Menschen selbst durchleben musste. Und ich sehe die vielen Kreuze in unseren Tagen, die Leid und Trauer bringen, die Hoffnung auf eine Zukunft zerstören.
Bist du der gute Gott, der auch jetzt zu mir steht?
Ich will glauben, dass Du mir nah bist in deiner Liebe.
Ich will vertrauen, dass Du treu bleibst in deiner Kraft der Nähe. Ich will hoffen, dass du mich erfüllst mit deiner Barmherzigkeit.
Guter Gott, gib uns deinen Geist der Solidarität und Stärke, der Hoffnung und Zuversicht. Lass uns erkennen, was jetzt wichtig ist und zählt.
Du bist der gute Gott, der uns befreit und begleitet! Lass uns in diesem Glauben die nächsten Schritte wagen. Amen.
https://mk-online.de/
Heiliger Sebastian,
du warst und bleibst für viele Menschen
ein machtvoller Fürsprecher in Zeiten der Not.
Wir bitten dich demütig:
Erbitte uns die Gesundheit an Leib und Seele.
Beschütze uns vor einer Erkrankung durch den Corona-Virus.
Gib uns Klugheit in der rechten Sorge um unsere Gesundheit,
frei von Ängstlichkeit als auch von Gleichgültigkeit.
Stärke unser Vertrauen, dass unser Leben in Gottes Hand geborgen ist.
Das erbitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
https://www.pfarre-gisingen.at/sebastian/gebet-zum-hl-sebastian-um-schutz-vor-dem-coronavirus/
Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten
und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe,
besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind.
Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms,
um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle,
die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen,
niemanden umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt,
dass die Zahlen zurückgehen,
dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist,
dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können,
dass Du allein ewig bist,
dass im Leben so vieles unwichtig ist,
was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles,
was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.
Danke!
Johannes Hartl, Theologe, Augsburger Gebetshaus
Allmächtiger, ewiger Gott,
von Dir empfängt das ganze Universum Energie, Existenz und Leben,
wir kommen zu Dir und bitten um Dein Erbarmen,
weil wir heute die Zerbrechlichkeit der Menschheit
in der Erfahrung einer neuen Virusepidemie spüren.
Wir glauben, dass Du den Lauf der menschlichen Geschichte lenkst
und dass Deine Liebe unser Schicksal in der Not zum Besseren wenden kann.
Deswegen vertrauen wir Dir die Kranken und ihre Familien an:
Schenke Ihnen durch das Ostergeheimnis Deines Sohnes
Heil und gib Heilung ihrem Leib und ihrem Geist.
Hilf jedem Mitglied der Gesellschaft, seine Pflicht zu erfüllen,
und stärke den Geist der gegenseitigen Solidarität.
Stehe Ärzten und Pflegekräften, Erzieherinnen und Sozialarbeitern
in der Erfüllung ihres Dienstes bei.
Du, der Du unser Trost in der Schwachheit bist,
wende auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria
und aller heiligen Ärzte und Krankenpfleger jedes Übel von uns ab.
Befreie uns von der Epidemie, die uns gerade plagt,
damit wir gelassen zu unserem alltäglichen Leben zurückkehren
und Dich mit erneuertem Herzen loben und Dir danken können.
Dir vertrauen wir uns an,
zu Dir erheben wir auf die Fürsprache Mariens, der Helferin der Menschen,
unsere Bitte durch Christus unseren Herrn. Amen.
(Dieses Gebet wird derzeit von der Don Bosco Familie weltweit gebetet; nach einem Gebet von Erzbischof Cesare Nosiglia,Turin)
https://www.donbosco4youth.at/de/news/details/novene-zu-maria-der-hilfe-der-christen-coronavirus.html
Gott, du bist barmherzig und treu,
ein guter Hirte.
Du kennst die Wege, die wir gegangen sind,
auch die, über die wir nicht reden.
Du kennst auch die Strecken, die vor uns liegen,
unser Erwartung, unsere Sorge.
Dir vertrauen wir uns an.
Wenn wir uns in Tiefen verlieren,
führe uns,
wenn wir an Höhepunkten übermütig werden,
bewahre uns,
wenn Durststrecken vor uns liegen,
richte uns auf.
Du lässt uns an deinem Tisch das Leben schmecken.
In Christus, unserem Herrn.
Wer unterm Schutz des Höchsten steht (GL 424)
1) Wer unterm Schutz des Höchsten steht, im Schatten des Allmächtgen geht,
wer auf die Hand des Vaters schaut, sich seiner Obhut anvertraut,
der spricht zum Herrn voll Zuversicht: Du meine Hoffnung und mein Licht,
mein Hort, mein lieber Herr und Gott, dem ich will trauen in der Not.
2) Er weiß, dass Gottes Hand ihn hält, wo immer ihn Gefahr umstellt;
kein Unheil, das im Finstern schleicht, kein nächtlich Grauen ihn erreicht.
Denn seinen Engeln Gott befahl, zu hüten seine Wege all,
dass nicht sein Fuß an einen Stein anstoße und verletzt mög sein.3)
Denn dies hat Gott uns zugesagt: Wer an mich glaubt, sei unverzagt,
weil jeder meinen Schutz erfährt; und wer mich anruft, wird erhört.
Ich will mich zeigen als sei Gott, ich bin ihm nah in jeder Not;
des Lebens Fülle ist sein Teil, und schauen wird er einst mein Heil.
Guter Gott, dein Sohn ist für uns Mensch geworden und geht alle unsere Wege mit.
Wir bitten dich:
Unsere Fürbitten fassen wir zusammen und bekräftigen wir, in dem wir das Gebet des Herrn sprechen:
Herr, unser Herr, wie bist du zugegen
und wie unsagbar nah bei uns.
Allzeit bist du um uns in Sorge,
in deiner Liebe birgst du uns.
Du bist nicht fern, denn die zu dir beten
wissen, dass du uns nicht verlässt.
Du bist so menschlich in unsrer Mitte,
dass du wohl dieses Lied verstehst.
Du bist nicht sichtbar für unsre Augen,
und niemand hat dich je gesehn.
Wir aber ahnen dich und glauben,
dass du uns trägst, dass wir bestehen.
Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr;
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott. der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.
Von Zweifeln ist mein Leben übermannt,
mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
Hast du mit Namen mich in deine Hand,
in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?
Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?
Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und laß mich unter deinen Söhnen leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.
Originaltitel: Ik sta voor U
Text: Huub Oosterhuis
Übertragung: Lothar Zenetti
Herr, ich bin dein Eigentum,
dein ist ja mein Leben,
mir zum Heil und dir zum Ruhm
hast du mir’s gegeben.
Väterlich führst du mich
auf des Lebens Wegen
meinem Ziel entgegen.
Deine Treue wanket nicht,
du wirst mein gedenken,
wirst mein Herz in deinem Licht
durch die Zeit hin lenken.
So weiß ich, du hast mich
in die Hand geschrieben,
ewig mich zu lieben.
Gib auch, dass ich wachend sei,
Herr, an deinem Tage,
und das Licht der Gnaden treu
durch mein Leben trage.
Dass ich dann fröhlich kann
dir am End der Zeiten
Herr, entgegenschreiten.
Youtube-Version:
https://www.youtube.com/watch?v=41cSIWZnPrk
Originaltitel: Zolang er mensen zijn op aarde, Text: Huub Oosterhuis, Übertragung: Dieter Trautwein.
1. Du Sonne der Gerechtigkeit,
Christus, vertreib in uns die Nacht,
dass mit dem Licht des neuen Tags
auch unser Herz sich neu erhellt.
2. Du schenkst uns diese Gnadenzeit,
gib auch ein reuevolles Herz
und führe auf dem Weg zurück,
die deine Langmut irren sah.
3. Es kommt der Tag, dein Tag erscheint,
da alles neu in Blüte steht;
der Tag, der unsre Freude ist,
der Tag, der uns mit dir versöhnt.
4. Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns, durch deine Gnade neu,
dich preisen durch ein neues Lied. - Amen.
Hilf, Herr meines Lebens, dass ich nicht vergebens,
https://www.youtube.com/watch?v=kclZw0H-mys
Bewahre uns, Gott, behüte uns Gott:
https://www.youtube.com/watch?v=IopcSexAVls
In England erinnert man sich noch immer an eine Rede, die Winston Churchill während des Zweiten Weltkriegs gehalten hat. Im Mai 1940 hatte die deutsche Wehrmacht Frankreich eingenommen, und England musste mit einer deutschen Invasion rechnen. In dieser gefährlichen Situation erklärte der britische Premierminister seinen Landsleuten ehrlich und lakonisch, dass sie sich auf harte Zeiten und große Opfer, auf „Blut, Schweiß und Tränen“ einstellen müssten, wenn sie entschlossen seien, sich gegen Hitlers Eroberungspläne zu wehren. Nur so sei es möglich, den Tyrannen zu stoppen. Wichtig war dabei, dass er den Leuten den Sinn der angekündigten Anstrengungen und Entbehrungen deutlich machen konnte: gegen ein totalitäres Regime Freiheit und Menschenwürde zu verteidigen. Ein hoher Wert, ein bedeutendes Ziel kann es rechtfertigen, Opfer zu verlangen und auf sich zu nehmen. An diese Rede Churchills kann man denken, wenn man die ernsten Worte liest, mit denen Jesus seine Anhänger auf schwierige und schmerzliche Situationen vorbereitet hat. Solche Worte Jesu finden sich zum Beispiel im Lukas- und im Matthäusevangelium (Lk 14,25-33; Mt 10,37-42).
Worauf sich an Jesus Glaubende einstellen müssen
Wer sich Jesus anschließt, sollte sich keinen Illusionen hingeben. Er muss sich bewusst machen, worauf er sich einlässt; dass ein ernster Einsatz gefordert ist; dass mit Widerständen und Bedrängnissen zu rechnen ist. Wer sich zu Jesus bekennt, muss im Konfliktfall (der nicht immer gegeben sein muss) bereit sein, selbst Eltern oder nahe Verwandte „gering zu achten“, das heißt an die zweite Stelle zu rücken. Er muss bereit sein, „auf seinen ganzen Besitz zu verzichten“, wenn es anders nicht möglich wäre, den Glauben an Jesus zu leben und den Weg zu gehen, den Jesus gewiesen hat. Wer zuckt nicht zusammen, wenn ihm so etwas gesagt wird?
Den Zusammenhang der Worte Jesu sehen
Aber auch Jesus ging es - ähnlich wie in der Rede Churchills - nicht darum, Opfer und Leiden, Kreuz um ihrer selbst willen zu fordern oder gar zu verherrlichen. Jesus konnte so ehrlich und deutlich von den Risiken und Schwierigkeiten der Nachfolge reden, weil er überzeugt war, den Menschen etwas ganz Wichtiges und Kostbares zu bringen, und weil er darauf vertraut hat, dass sich Menschen finden werden, die ihn verstehen und den Wert der Verbindung mit ihm erkennen.
Die zitierten Jesusworte dürfen nicht aus dem Gesamtzusammenhang der Botschaft und des Lebens Jesu herausgelöst werden. Es sind ja nicht die einzigen und nicht die ersten Worte, die Jesus gesprochen hat. Die ersten Worte, die Jesus nach dem Lukasevangelium in der Öffentlichkeit spricht, sind: „Der Herr [Gott] hat mich gesandt, dass ich den Armen eine gute Nachricht bringe, den Gefangenen die Entlassung verkünde... und ein Jahr der Gnade ausrufe“ (Lk 4,18-21).
Den herausfordernden Aussagen war vieles andere vorausgegangen, das mitgehört und mitbedacht werden muss: Jesus hat mit seiner Botschaft Hoffnung geweckt, hat eine freudige und festliche Atmosphäre um sich verbreitet. Er konnte seine Gegenwart mit einer Hochzeitswoche vergleichen (vgl. Mk 2,18f). Um Jesus herum entfaltete sich ein befreites und zuversichtliches Leben; er hat es verstanden, das Leben der Menschen aufzuhellen (vgl. Mt 4,16), vor allem durch die Art, wie er von Gott, von der zuvorkommenden Güte Gottes sprach. Um Jesus entstand eine Atmosphäre, in der man aufatmen konnte (vgl. Mt 11,28). Einen tiefen Eindruck machte das heilende Wirken Jesu, seine Aufmerksamkeit für die Leidenden und Geplagten. Und die Mitte des Ganzen war die Strahlkraft der Person Jesu, die Ausstrahlung, die von ihm ausging, sein beeindruckendes Wesen.
Dieser Hintergrund, dieser Zusammenhang muss gesehen werden; dann lassen sich auch die fordernden Aussagen Jesu verstehen. Sie haben ein positives Ziel: Es geht darum, in der Verbindung mit Jesus zu bleiben, mit den Kräften, die in ihm wirken, auch wenn es Opfer kostet. Es geht darum, sich von niemandem rauben zu lassen, was Jesus gebracht und ermöglicht hat. In diesem Sinne kann der Apostel Paulus im Philipperbrief schreiben: „Was mir früher als Gewinn galt, das habe ich um Christi willen als Verlust erkannt; ... weil die Erkenntnis Christi Jesu [und die Gemeinschaft mit ihm] alles übertrifft“ (Phil 3,7f). Paulus hat den Schatz entdeckt (vgl. Mt 13,44), für den man vieles hergeben kann.
Zeugnisse aus der Geschichte
Auch im weiteren Lauf der Geschichte haben immer wieder christlich und menschlich vorbildliche Persönlichkeiten einen spürbaren und hohen Preis gezahlt, um ihrer Gewissensüberzeugung und ihrem Glauben treu zu bleiben. Das gilt von den vielen Märtyrern der Kirche bis in die neuere Zeit.
Man braucht nur die Briefe zu lesen, die Männer und Frauen des deutschen Widerstands gegen die Naziherrschaft aus den Gefängnissen geschrieben haben: an ihre Ehepartner, an Familie und Freunde. Darunter die Geschwister Scholl, Willi Graf, Helmut Graf Moltke, Nikolaus Groß, die Bonhoeffer-Brüder. Es waren Menschen, die das Leben durchaus geliebt haben, die keine perverse Selbstzerstörung betrieben haben. Aber sie wussten, dass ein wahrhaft menschenwürdiges Leben auf Werten gründet, die hochgehalten werden müssen, auch wenn das einen Einsatz kostet, der ans Leben geht. Sie waren überzeugt, dass Christen widerstehen müssen, wenn Religion und Menschenwürde missachtet werden, und sie spürten die Kraft, die ihnen aus der Verbindung mit Christus zukam.
Aus: Augustin Schmied, Farben des Anfangs. Jesus und seine Botschaft. Biblische Betrachtungen. Verlag Neue Stadt, München Zürich Wien 2015.

Seit 1. Fastensonntag 1996 veröffentlicht ein Team von Priestern, Diakonen, Ordensleuten und pastoral engegierter Laien
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Ab 1. Adventsonntag: Vorschläge für Wort-Gottes-Feiern
Schneller am Ziel
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Die Vorstellung von den Wohnungen im Himmel findet sich auch in der zeitgenössischen Apokalyptik. Sie erhält aber eine spezifische christliche Prägung durch den Hinweis, dass es sich um die Wohnungen „im Haus meines Vaters“ handelt. Damit ist einerseits die besondere Qualität der Gottesbeziehung Jesu angesprochen, in die auch seine Jünger hineingenommen sind. Andererseits wird eine Sinndeutung des Todes Jesu eröffnet: Dem Sohn ist es möglich, in das Haus seines Vaters einzutreten. Durch ihn können dann auch alle ihm Zugehörigen in die himmlische Wohnstatt gelangen.
In der Antwort Jesu auf die von Verständnislosigkeit gekennzeichnete Frage des Thomas wird dieser Gedanke präzise und programmatisch zusammengefasst. Auf die Frage nach dem Wohin antwortet Jesus mit einem eindrucksvollen „Ich bin …“. Ziel und Weg sind nicht voneinander getrennt. Deshalb besteht der Zugang zu Gott ausschließlich durch Christus. Wer das Licht der Wahrheit Gottes sucht, der hat sie in ihm schon gefunden. Und er hat bereits teil am ewigen Leben, weil eben Christus das Leben ist.
Die Vorstellung von den Wohnungen im Himmel findet sich auch in der zeitgenössischen Apokalyptik. Sie erhält aber eine spezifische christliche Prägung durch den Hinweis, dass es sich um die Wohnungen "im Haus meines Vaters" handelt. Damit ist einerseits die besondere Qualität der Gottesbeziehung Jesu angesprochen, in die auch seine Jünger hineingenommen sind. Andererseits wird eine Sinndeutung des Todes Jesu eröffnet: Dem Sohn ist es möglich, in das Haus seines Vaters einzutreten. Durch ihn können dann auch alle ihm Zugehörigen in die himmlische Wohnstatt gelangen.
In der Antwort Jesu auf die von Verständnislosigkeit gekennzeichnete Frage des Thomas wird dieser Gedanke präzise und programmatisch zusammengefasst. Auf die Frage nach dem Wohin antwortet Jesus mit einem eindrucksvollen "Ich bin …". Ziel und Weg sind nicht voneinander getrennt. Deshalb besteht der Zugang zu Gott ausschließlich durch Christus. Wer das Licht der Wahrheit Gottes sucht, der hat sie in ihm schon gefunden. Und er hat bereits teil am ewigen Leben, weil eben Christus das Leben ist.
Praktische Tipps zum Vorlesen und Textauslegung der Katholischen Bibelwerke Deutschland, Österreich und Schweiz