Die biblischen Lesungen wurden mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet den Lektionaren 2018 ff entnommen. - © 2024 staeko.net. - vgl. Impressum.
Die Katholischen Bibelwerke in Deutschland, Österreich und Schweiz stellen auf ihren Webseiten ausführliche Kommentare und Anleitungen zum Lesen der biblischen Lesungen für Sonn- und Feiertage zum Download im PDF-Format zur Verfügung. Mit freundlicher Genehmigung der Katholischen Bibelwerke übernehmen wir die Kurzeinleitungen zu den Lesungen.
Lesung aus der Apostelgeschichte.
In jenen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder
- etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen -
und sagte: Brüder!
Es musste sich das Schriftwort erfüllen,
das der Heilige Geist durch den Mund Davids im Voraus über Judas gesprochen hat.
Judas wurde zum Anführer derer,
die Jesus gefangen nahmen.
Er wurde zu uns gezählt
und hatte Anteil am gleichen Dienst.
Mit dem Lohn für seine Untat kaufte er sich ein Grundstück.
Denn es steht im Buch der Psalmen:
Sein Gehöft soll veröden,
niemand soll darin wohnen!
und: Sein Amt soll ein anderer erhalten!
Es ist also nötig,
dass einer von den Männern,
die mit uns die ganze Zeit zusammen waren,
als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging,
angefangen von der Taufe durch Johannes
bis zu dem Tag, an dem er von uns ging
und in den Himmel aufgenommen wurde
- einer von diesen muss nun zusammen mit uns
Zeuge seiner Auferstehung sein.
Und sie stellten zwei Männer auf:
Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus,
und Matthias.
Dann beteten sie:
Du, Herr, kennst die Herzen aller;
zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast,
diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen!
Denn Judas hat es verlassen
und ist an den Ort gegangen,
der ihm bestimmt war.
Sie warfen das Los über sie;
das Los fiel auf Matthias
und er wurde den elf Aposteln zugezählt.
Lesung aus der Apostelgeschichte.
In jenen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder
- etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen -
und sagte: Brüder!
Es musste sich das Schriftwort erfüllen,
das der Heilige Geist durch den Mund Davids im Voraus über Judas gesprochen hat.
Judas wurde zum Anführer derer,
die Jesus gefangen nahmen.
Er wurde zu uns gezählt
und hatte Anteil am gleichen Dienst.
Mit dem Lohn für seine Untat kaufte er sich ein Grundstück.
Dann aber stürzte er vornüber zu Boden,
sein Leib barst auseinander
und alle seine Eingeweide quollen hervor.
Das wurde allen Einwohnern von Jerusalem bekannt;
deshalb nannten sie jenes Grundstück in ihrer Sprache Hakeldamach,
das heißt Blutacker.
Denn es steht im Buch der Psalmen:
Sein Gehöft soll veröden,
niemand soll darin wohnen!
und:
Sein Amt soll ein anderer erhalten!
Es ist also nötig,
dass einer von den Männern,
die mit uns die ganze Zeit zusammen waren,
als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging,
angefangen von der Taufe durch Johannes
bis zu dem Tag, an dem er von uns ging
und in den Himmel aufgenommen wurde
- einer von diesen muss nun zusammen mit uns
Zeuge seiner Auferstehung sein.
Und sie stellten zwei Männer auf:
Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus,
und Matthias.
Dann beteten sie:
Du, Herr, kennst die Herzen aller;
zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast,
diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen!
Denn Judas hat es verlassen
und ist an den Ort gegangen,
der ihm bestimmt war.
Sie warfen das Los über sie;
das Los fiel auf Matthias
und er wurde den elf Aposteln zugezählt.
Kv: Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel. – Kv
Oder: GL 79,1 - oder Kv: Halleluja. – Kv
Preise den Herrn, meine Seele, *
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Preise den Herrn, meine Seele, *
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! – (Kv)
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, *
so mächtig ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang, *
so weit entfernt er von uns unsere Frevel. – (Kv)
Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel, *
seine königliche Macht beherrscht das All.
Preist den Herrn, ihr seine Engel, *
ihr starken Helden, die sein Wort vollstrecken. – Kv
Lesung aus dem ersten Johannesbrief.
Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat,
müssen auch wir einander lieben.
Niemand hat Gott je geschaut;
wenn wir einander lieben,
bleibt Gott in uns
und seine Liebe ist in uns vollendet.
Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben
und er in uns bleibt:
Er hat uns von seinem Geist gegeben.
Wir haben geschaut und bezeugen,
dass der Vater den Sohn gesandt hat
als Retter der Welt.
Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist,
in dem bleibt Gott
und er bleibt in Gott.
Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt
und gläubig angenommen.
Gott ist Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott
und Gott bleibt in ihm.
Darin ist unter uns die Liebe vollendet,
dass wir am Tag des Gerichts Zuversicht haben.
Denn wie er, so sind auch wir in dieser Welt.
Furcht gibt es in der Liebe nicht,
sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.
Denn die Furcht rechnet mit Strafe,
wer sich aber fürchtet,
ist nicht vollendet in der Liebe.
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Ich lasse euch nicht als Waisen zurück.
Ich komme zu euch. Dann wird euer Herz sich freuen.
Halleluja.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
In jener Zeit
erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach:
Vater, ich habe deinen Namen
den Menschen offenbart,
die du mir aus der Welt gegeben hast.
Heiliger Vater,
bewahre sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast,
damit sie eins sind wie wir!
Solange ich bei ihnen war,
bewahrte ich sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast.
Und ich habe sie behütet
und keiner von ihnen ging verloren,
außer dem Sohn des Verderbens,
damit sich die Schrift erfüllte.
Aber jetzt komme ich zu dir
und rede dies noch in der Welt,
damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben
und die Welt hat sie gehasst,
weil sie nicht von der Welt sind,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst,
sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.
Sie sind nicht von der Welt,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
Heilige sie in der Wahrheit;
dein Wort ist Wahrheit.
Wie du mich in die Welt gesandt hast,
so habe auch ich sie in die Welt gesandt.
Und ich heilige mich für sie,
damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.
Das Hohepriesterliche Gebet in Joh 17 sind die letzten Worte der Abschiedsreden Jesu. Im Johannesevangelium schließt sich nun die Passion an - formal eng verbunden mit der Rede: “Nach diesen Worten”, heißt es in Joh 18,1. Der Weg, den Johannes dann beschreibt, ist äußerlich betrachtet wohl der Gang durch Verrat und Anklage nach Golgatha, aber eher weniger topographisch zu verstehen, sondern eher aus der Perspektive des Heilsereignisses: Bis jetzt hat Jesus sich um seine Jünger gekümmert, hat Heilstaten gewirkt und auf Erden seine Botschaft verkündet. Nun ist der Same eingesenkt und muss gedeihen. Für Jesus aber steht der entscheidende Augenblick seiner Mission an: das Hinübergehen zum Vater, um das Erlösungsgeschehen zu vollenden. Wie der Hohepriester im Tempel das Opfer darbringt und Gott um Annahme bittet, wendet sich Jesus an den Vater, um das Wirkmoment seines Handelns zu beschreiben: "Vater, ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir!"
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
In jener Zeit
erhob Jesus seine Augen zum Himmel
und sagte:
Vater, die Stunde ist gekommen.
Verherrliche deinen Sohn,
damit der Sohn dich verherrlicht!
Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben,
damit er allen, die du ihm gegeben hast,
ewiges Leben schenkt.
Das aber ist das ewige Leben:
dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen
und den du gesandt hast, Jesus Christus.
Ich habe dich auf der Erde verherrlicht
und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.
Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir
mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte,
bevor die Welt war!
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart,
die du mir aus der Welt gegeben hast.
Sie gehörten dir
und du hast sie mir gegeben
und sie haben dein Wort bewahrt.
Sie haben jetzt erkannt,
dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.
Denn die Worte, die du mir gabst,
habe ich ihnen gegeben
und sie haben sie angenommen.
Sie haben wahrhaftig erkannt,
dass ich von dir ausgegangen bin,
und sie sind zu dem Glauben gekommen,
dass du mich gesandt hast.
Für sie bitte ich;
nicht für die Welt bitte ich,
sondern für alle, die du mir gegeben hast;
denn sie gehören dir.
Alles, was mein ist,
ist dein,
und was dein ist,
ist mein;
in ihnen bin ich verherrlicht.
Ich bin nicht mehr in der Welt,
aber sie sind in der Welt
und ich komme zu dir.
Heiliger Vater,
bewahre sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast,
damit sie eins sind wie wir!
Solange ich bei ihnen war,
bewahrte ich sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast.
Und ich habe sie behütet
und keiner von ihnen ging verloren,
außer dem Sohn des Verderbens,
damit sich die Schrift erfüllte.
Aber jetzt komme ich zu dir
und rede dies noch in der Welt,
damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben
und die Welt hat sie gehasst,
weil sie nicht von der Welt sind,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst,
sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.
Sie sind nicht von der Welt,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
Heilige sie in der Wahrheit;
dein Wort ist Wahrheit.
Wie du mich in die Welt gesandt hast,
so habe auch ich sie in die Welt gesandt.
Und ich heilige mich für sie,
damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.
Jede Zeit hat ihre Herausforderungen. Sie im Geiste Jesu zu bewältigen ist unsere Sendung. Jesus sorgt sich um uns. Er will uns nicht vor allem Bösen bewahren, sondern er will, dass wir uns im Kontrast zur Welt bewähren.
Bleib Gesund! Bleib Zuversichtlich! - Oft habe ich diese Wünsche gehört. Oft galten diese Wünsche mir. Es ist in unserer Zeit schwer, zuversichtlich zu bleiben. Je länger die Krise der Pandemie andauert, umso genervter und unruhiger werden die Menschen. Viele werden pessimistisch. Doch ich kann auch die Sorgen vieler verstehen, die Sorgen der Wirte, die Sorgen der Kranken und deren Angehörigen, das Leid der Kinder und Jugendlichen. Es ist einfach gesagt: Bleib zuversichtlich.
Gerade die Zuversicht, das Vertrauen in Gott, ist das, was uns als Christen/ innen auszeichnet. Jede Zeit hat ihre Herausforderungen. Es gilt, diese Herausforderungen zu meistern. Wir wissen nicht, warum Gott diese Pandemie zulässt. Wir dürfen aber vertrauen, dass er uns bewahrt.
Dass Gott Menschen vor Überforderungen bewahrt, darum betet Jesus im Evangelium. Auch seine Apostel standen vor großen Herausforderungen. So mussten sie einen Nachfolger für Judas wählen. Damit war das Apostelkollegium wieder vollständig. Mathias wurde der 12. Apostel. Das erinnert an die 12 Stämme Israels. Auf die Jünger warteten Unsicherheiten und Verfolgungen. Denn mit dem, was sie verkündeten, musste die Botschaft in der Welt anecken. Jesus weiß, dass die Jünger in der Welt gehasst werden, dass man ihnen nach dem Leben trachten wird. Jesus möchte aber nicht, dass Gott sie herausnimmt aus der Welt, sondern, dass er sie vor dem Bösen bewahrt. Wer an Jesus glaubt, lebt nicht mehr so in der Welt wie er es ohne den Glauben an Jesus leben würde.
Welt – das ist hier zu verstehen als die Menschen, die nicht an Gott glauben und die auch den Glauben an Gott, an Jesus nicht annehmen wollen. In dieser Welt zählen die Mächtigen, die Starken. Es sind die Angesehenen, die am meisten besitzen. Es gibt in dieser Welt wenig Platz und Verständnis für Menschen, die arm sind, krank sind und die, die behindert sind. Mit dem, was Jesus predigt, mit der Liebe zum Nächsten, ganz besonders mit dem Gebot „Liebet eure Feinde“ haben sich die Christen von den übrigen unterschieden. Mit dieser Liebe zueinander und auch mit der Liebe untereinander haben die Christen und die Christinnen ein Lebenszeugnis gegeben. Es war die Liebe zu denen, die schuldig geworden sind, die Liebe zu denen, die als Außenseiter galten. Wo Menschen lieben und einander Liebe schenken, dort ist Gott zu erfahren. „Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“
In dieser Liebe zueinander, die immer ohne jegliche Bedingungen war, haben sich die Jünger Jesu von den Mitmenschen unterschieden. Darum wurden sie angefeindet von denen, die anders dachten, die sich durch das Lebenszeugnis in Frage gestellt fühlten. Die Jüngerinnen und Jünger standen auch in ständigen Auseinandersetzungen mit den Juden, obwohl Jesus ein Jude war. Groß war die Gefahr, dass der Glaube an Jesus verloren ging.
Wie sieht es heute mit der Situation unserer Kirche aus? Immer wieder spüre ich: Der Stand der Kirche ist kein einfacher. Wie kann man heute zu einer Institution wie die katholische Kirche stehen? Diese Frage wurde einem jungen Mann gestellt, der zum katholischen Glauben konvertierte. Die Kirche wird von vielen gleichgesetzt mit den Skandalen, die es gegeben hat. In unseren Breitengraden werden wir häufig belächelt und als rückständig angesehen. Doch es gibt immer noch Schwestern und Brüder, die um ihr Leben bangen müssen, die fliehen müssen, die schikaniert werden, weil sie sich zu Jesus bekennen. Es gab nie eine Zeit, in der Menschen, die an Jesus glaubten, nicht bedrängt wurden.
Darum betet Jesus für seine Jünger. Darum gilt das Gebet auch uns persönlich. „Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.“ Das Gebet Jesu gilt auch mir persönlich, jedem einzelnen. Der Glaube bewährt sich in der Welt, mit den Menschen, die konkret mit mir leben. Der Glaube bewährt sich und wächst in den konkreten Schwierigkeiten und Sorgen. Es gibt vieles, was uns vom Glauben und von dem, was gut ist, abbringen will. Vieles will uns vorgaukeln, dass es keinen Gott gibt. Vieles kann unser Leben zerstören und auch misslingen lassen.
Jesus schenkt uns eine Zuversicht. Wir alle sind ihm wichtig, dass er unser Fürsprecher beim Vater ist. Jesus ist mit seiner Liebe und seinem Heiligen Geist bei uns. Wir können nichts dafür, in welcher Zeit wir leben. Aber wir haben die Wahl, mit welcher Einstellung wir dieser Zeit begegnen. Wir erleben dieselben Schwierigkeiten und Sorgen, die auch andere erleben. Doch der Glaube an Jesus schenkt uns Zuversicht und Hoffnung. Gott bewahrt uns in dieser Welt. Seien wir zuversichtlich und bleiben es. Christen zeichnet die Zuversicht aus.
Der Sonntag zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten ist in diesem Jahr zugleich Muttertag. Eltern prägen ihre Kinder und geben ihnen auf diesem Weg das Rüstzeug mit, dass sie ihr Leben gut gestalten können. Jesus hat seine Jünger geprägt und mit den Haltungen und Einstellungen ausgerüstet, mit denen sie das Werk Jesu fortsetzen können.
Der Text des heutigen Evangeliums aus dem 17. Kapitel des Johannesevangeliums ist dem „Hohenpriesterlichen Gebet“ des Herrn entnommen und bildet den Abschluss der Abschiedsreden Jesu, seines Testamentes. Mit dem 18. Kapitel beginnt die Passionserzählung des Johannes. Das deutsche Wort „Testament“ leitet sich aus dem Wort „testari“ ab, das übersetzt so viel wie „bezeugen“ bedeutet. Die Predigt versucht der Frage nachzugehen: Wovon gibt uns Christus Zeugnis in diesem Teil seines Abschiedsgebetes?
Die Nachwahl des Apostels Matthias in den Kreis der Zwölf wird in der Apostelgeschichte ganz unprätentiös erzählt, hat es aber in sich. Sie offenbart die Haltung der jungen Kirche.
Wir feiern Gottesdienst, Eucharistie. Es ist eine Zeit für und mit Gott. Es ist eine Zeit, in der Gott zu uns spricht, seine Gemeinde führt. Gott lebt in uns und wir leben in IHM, in seiner Liebe. Hören wir sein Wort als Schwestern und Brüder vereint, vereint mit allen, die an Gott glauben, die sich mit Jesus verbunden fühlen. Feiern wir IHN in der Eucharistie. In Brot und Wein verbinden wir uns mit IHM und untereinander.
Grüßen wir IHN, der für uns beim Vater eintritt, in unserer Mitte und bitten wir um sein Erbarmen.
Herr Jesus Christus,
der du für uns betest.
Vertrauen wir dir?
Herr, erbarme dich.
Herr Jesus Christus,
der du uns vor dem Bösen der Welt bewahrst.
Bist du das wichtigste in unserem Leben?
Herr Jesus Christus,
wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, so wie du in Gott bist.
Sind wir Zeugen deiner Liebe?
Allmächtiger Gott,
wir bekennen, dass unser Erlöser
bei dir in deiner Herrlichkeit ist.
Erhöre unser Rufen
und lass uns erfahren,
dass er alle Tage bis zum Ende der Welt
bei uns bleibt, wie er uns verheißen hat.
Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB 7. Sonntag der Osterzeit
MB Montag der 1. Woche
Herr Jesus Christus,
du hast für die Apostel gebetet.
Doch dein Gebet gilt auch uns.
Was kann uns noch geschehen?
Bewahre uns in dieser Zeit der Anfechtung,
in der vieles bekannt wurde, was nicht deinem Will entspricht.
Bewahre uns in dieser Zeit, in der der Glaube an dich
immer weniger Beachtung findet.
Stärke unsere Liebe zu dir und zueinander,
damit du immer mehr Raum in unsere Herzen findest
und wir in dir geborgen und zuversichtlich leben können.
Amen.
Vater in Himmel,
dein Sohn Jesus Christus, hat uns dein Wort der Wahrheit geschenkt.
Öffne unsere Ohren – ja, alle Sinne -,
dass wir dein Wort in uns aufnehmen können,
dass es uns trägt, für unser Heute und für die kommende Woche.
Mache es zum tragenden Pfeiler für unser Leben. - Amen.
Herr Jesus Christus,
du trittst für uns ein beim Vater.
In dir sind wir eins.
In dir finden wir den Weg zum Leben.
Wir bitten dich:
Stärke in deiner Kirche den Mut zu Veränderung und lass sie Vertrauen in deine liebende Führung fassen.
Lass die Mühen in der Ökumene nicht nachlassen und hilf allen, immer mehr das Gemeinsame zu suchen und das Trennende zu überwinden.
Sende deinen Heiligen Geist der Liebe in die Herzen aller Einzelnen, aller Gemeinden und aller Gemeinschaften, so dass die Menschen dich entdecken können.
Steh denen bei, die ihre Berufung im Gebet für andere sehen.
Lenke die Gedanken aller Menschen auf Wege des Friedens und der Versöhnung, im Großen der Welt wie im Kleinen...
Gib besonders in dieser Zeit von Corona Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegerinnen und Pflegern Kraft für ihren aufopferungsvollen Dienst und lindere die Ängste aller, die um ihren Arbeitsplatz bangen.
Erbarme dich aller Verstorbenen und lass sie vereint mit dir und untereinander leben.
An dich glauben wir,
auf dich hoffen wir,
dich lieben wir
und in dir sind wir. - Amen.
Jesus nimmt von seinen Jüngern Abschied und bittet seinen Vater für sie und damit auch für uns.
So lasst auch uns gemeinsam seinen und unseren Vater bitten:
Erfülle alle in Deiner Kirche mit Deinem Geist,
der uns lehrt mehr miteinander als über einander zu reden.
Erfülle die Verantwortlichen in der Europäischen Union mit Deinem Geist,
der uns lehrt, dass gelebte Solidarität und Interessensausgleich weltweit auch die eigene Gemeinschaft stärkt.
Erfülle uns mit Deinem Geist,
in dem wir uns als Christen mutig den Anliegen und Fragen der Welt von heute stellen können.
Erfülle uns mit Deinem Geist,
wenn morgen in unserem Land Öffnungsschritte erfolgen, bei denen jeder Einzelne von uns gefordert ist, in seinem Handeln die Verantwortung für alle mitzutragen.
Erfülle uns mit Deinem Geist,
in dem wir vertrauensvoll auch unserem eigenen persönlichen Sterben entgegenblicken können.
Alles, was wir in liebevoller Zuneigung füreinander tun, hat seinen Ursprung in Deiner Liebe zu uns.
In diesem Sinn nimm unseren Dank und Lobpreis an, jetzt und bis in Ewigkeit. - Amen.
Herr und Gott,
nimm die Gebete und Opfergaben deiner Gläubigen an.
Lass uns diese heilige Feier mit ganzer Hingabe begehen,
damit wir einst das Leben in der Herrlichkeit des Himmels erlangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 7. Sonntag der Osterzeit
Herr Jesus Christus,
wir halten jetzt miteinander Mahl.
Du bist die Mitte.
Du bist das Brot des Lebens und der Liebe.
Du bist der Wein, der uns Freude schenkt.
Wir dürfen dich empfangen.
Wandle uns, durchdringe uns, lebe in uns,
dass wir dich bezeugen können. - Amen.
Kehrvers:
Alles, was Odem hat, lobet den Herrn. (GL 616,1)
Gott und Vater, wir kommen zu dir, um dir zu danken,
denn du hast die Welt und all ihre Wunder hervorgerufen,
weil du sie liebst.
Kehrvers
Um uns Menschen deine Liebe zu offenbaren,
hast du Jesus von Nazareth gesandt,
damit er deine Größe bezeuge.
Kehrvers
Seine Jünger haben erkannt,
dass er von dir ausgegangen ist,
und sie sind zum Glauben gekommen,
dass du ihn gesandt hast.
Kehrvers
Als er alles vollbracht hatte,
hat er sie ausgesandt, damit sie sein Werk fortsetzen
und dich verherrlichen, wie Jesus dich verherrlicht hat.
Kehrvers
Alle Menschen sollen dich, den einzigen wahren Gott, erkennen
und Jesus Christus, den du gesandt hast,
damit sie so das ewige Leben haben.
Kehrvers
So bekennen uns auch wir zu Jesus Christus
und rühmen deinen Namen.
Wir preisen deine Größe und singen mit der ganzen Schöpfung:
Danklied, z. B.: Singt dem Herrn ein neues Lied, niemand soll's euch wehren (Gl 409)
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Herr, heiliger Vater,
allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Denn nach seiner Auferstehung
ist er den Jüngern leibhaft erschienen;
vor ihren Augen wurde er zum Himmel erhoben,
damit er uns Anteil gebe an seinem göttlichen Leben.
Am Fest:
Darum jubelt heute der ganze Erdkreis
in österlicher Freude,
darum preisen dich
die himmlischen Mächte und
die Chöre der Engel und
singen das Lob deiner Herrlichkeit:
An den Tagen bis Pfingsten:
Darum preisen wir dich
in österlicher Freude und
singen mit den Chören der Engel
das Lob deiner Herrlichkeit:
Heilig...
MB Christi Himmelfahrt 2
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, allmächtiger Vater,
zu danken durch unseren Herrn Jesus Christus,
den König der Herrlichkeit.
Denn er ist (heute) als Sieger über Sünde und Tod
aufgefahren in den Himmel.
Die Engel schauen den Mittler
zwischen Gott und den Menschen,
den Richter der Welt, den Herrn der ganzen Schöpfung.
Er kehrt zu dir heim,
nicht um uns Menschen zu verlassen,
er gibt den Gliedern seines Leibes
die Hoffnung, ihm dorthin zu folgen,
wohin er als erster vorausging.
Am Fest:
Darum jubelt heute der ganze Erdkreis
in österlicher Freude.
Darum preisen dich die himmlischen Mächte
und die Chöre der Engel
und singen das Lob deiner Herrlichkeit:
An den Tagen bis Pfingsten:
Darum preisen wir dich in österlicher Freude
und singen mit den Chören der Engel
das Lob deiner Herrlichkeit.
Heilig...
MB Christi Himmelfahrt 1
(nicht approbierter Text aus dem Messbuch der Altkatholiken)
Wir preisen dich, Gott, unser Vater,
und rühmen dich durch deinen Sohn Jesus Christus.
Auferstanden von den Toten
hat er seinen Jüngern den Heiligen Geist geschenkt,
sein Leben in Fülle,
sein Heil und seinen Frieden.
Durch ihn schenkst du uns den Lebensatem deines Geistes
in dem wir zu dir rufen: „Abba Vater“.
Darum preisen wir dich in österlicher Freude
und stimme ein in den Lobpreis des Himmels
und der ganzen Christenheit auf Erden:
(Messbuch der Altkatholiken, S. 235)
Christus spricht:
Wie du mich in die Welt gesandt hast,
so habe auch ich sie in die Welt gesandt.
(Joh 17,18)
Oder:
Christus spricht:
Vater, bewahre sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast.
(Joh 17,11)
Oder:
Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.
(1 Joh 4,16)
Vater im Himmel,
gestärkt durch dein Wort
und deine liebevolle Zusage, bei uns zu sein,
gehen wir in die neue Woche.
Lass dein Wort, wie in einem ein zerbrechliches Gefäß, in uns sein.
Lass es uns bewahren und in uns lebendig werden,
damit wir es mutig in unseren Alltag tragen können.
Das erbitten wir durch Christus, dein menschgewordenes Wort.
Erhöre uns, Gott, unser Heil,
und schenke uns die feste Zuversicht,
dass durch die Feier der heiligen Geheimnisse
die ganze Kirche jene Vollendung erlangen wird,
die Christus, ihr Haupt,
in deiner Herrlichkeit schon besitzt,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB 7. Sonntag der Osterzeit
Herr Jesus Christus,
du sendest uns aus,
als Schwestern und Brüder zu leben...
Lass uns immer eines Sinnes sein.
Lass uns immer deine Liebe bezeugen,
denn wo die Liebe wohnt, da bist du zugegen.
Segne und stärke uns, bewahre uns in deiner Liebe. - Amen.
Vater im Himmel,
gestärkt durch dein Wort
und deine liebevolle Zusage, bei uns zu sein,
gehen wir in die neue Woche.
Lass dein Wort, wie in einem ein zerbrechliches Gefäß, in uns sein.
Lass es uns bewahren und in uns lebendig werden,
damit wir es mutig in unseren Alltag tragen können.
Das erbitten wir durch Christus, dein menschgewordenes Wort.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geites. – Amen.
Wir feiern Gottesdienst, Eucharistie. Es ist eine Zeit für und mit Gott. Es ist eine Zeit, in der Gott zu uns spricht, seine Gemeinde führt. Gott lebt in uns und wir leben in IHM, in seiner Liebe. Hören wir sein Wort als Schwestern und Brüder vereint, vereint mit allen, die an Gott glauben, die sich mit Jesus verbunden fühlen.
Grüßen wir IHN, der für uns beim Vater eintritt, in unserer Mitte und bitten wir um sein Erbarmen.
Herr Jesus Christus,
der du für uns betest.
Vertrauen wir dir?
Herr, erbarme dich.
Herr Jesus Christus,
der du uns vor dem Bösen der Welt bewahrst.
Bist du das wichtigste in unserem Leben?
Herr Jesus Christus,
wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, so wie du in Gott bist.
Sind wir Zeugen deiner Liebe?
Herr Jesus Christus,
du hast für die Apostel gebetet.
Doch dein Gebet gilt auch uns.
Was kann uns noch geschehen?
Bewahre uns in dieser Zeit der Anfechtung,
in der vieles bekannt wurde, was nicht deinem Will entspricht.
Bewahre uns in dieser Zeit, in der der Glaube an dich
immer weniger Beachtung findet.
Stärke unsere Liebe zu dir und zueinander,
damit du immer mehr Raum in unsere Herzen findest
und wir in dir geborgen und zuversichtlich leben können.
Amen.
Lesung aus der Apostelgeschichte.
In jenen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder
- etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen -
und sagte: Brüder!
Es musste sich das Schriftwort erfüllen,
das der Heilige Geist durch den Mund Davids im Voraus über Judas gesprochen hat.
Judas wurde zum Anführer derer,
die Jesus gefangen nahmen.
Er wurde zu uns gezählt
und hatte Anteil am gleichen Dienst.
Mit dem Lohn für seine Untat kaufte er sich ein Grundstück.
Denn es steht im Buch der Psalmen:
Sein Gehöft soll veröden,
niemand soll darin wohnen!
und: Sein Amt soll ein anderer erhalten!
Es ist also nötig,
dass einer von den Männern,
die mit uns die ganze Zeit zusammen waren,
als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging,
angefangen von der Taufe durch Johannes
bis zu dem Tag, an dem er von uns ging
und in den Himmel aufgenommen wurde
- einer von diesen muss nun zusammen mit uns
Zeuge seiner Auferstehung sein.
Und sie stellten zwei Männer auf:
Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus,
und Matthias.
Dann beteten sie:
Du, Herr, kennst die Herzen aller;
zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast,
diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen!
Denn Judas hat es verlassen
und ist an den Ort gegangen,
der ihm bestimmt war.
Sie warfen das Los über sie;
das Los fiel auf Matthias
und er wurde den elf Aposteln zugezählt.
Kv: Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel. – Kv
Preise den Herrn, meine Seele, *
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Preise den Herrn, meine Seele, *
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! – (Kv)
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, *
so mächtig ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang, *
so weit entfernt er von uns unsere Frevel. – (Kv)
Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel, *
seine königliche Macht beherrscht das All.
Preist den Herrn, ihr seine Engel, *
ihr starken Helden, die sein Wort vollstrecken. – Kv
Lesung aus dem ersten Johannesbrief.
Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat,
müssen auch wir einander lieben.
Niemand hat Gott je geschaut;
wenn wir einander lieben,
bleibt Gott in uns
und seine Liebe ist in uns vollendet.
Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben
und er in uns bleibt:
Er hat uns von seinem Geist gegeben.
Wir haben geschaut und bezeugen,
dass der Vater den Sohn gesandt hat
als Retter der Welt.
Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist,
in dem bleibt Gott
und er bleibt in Gott.
Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt
und gläubig angenommen.
Gott ist Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott
und Gott bleibt in ihm.
Darin ist unter uns die Liebe vollendet,
dass wir am Tag des Gerichts Zuversicht haben.
Denn wie er, so sind auch wir in dieser Welt.
Furcht gibt es in der Liebe nicht,
sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.
Denn die Furcht rechnet mit Strafe,
wer sich aber fürchtet,
ist nicht vollendet in der Liebe.
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Ich lasse euch nicht als Waisen zurück.
Ich komme zu euch. Dann wird euer Herz sich freuen.
Halleluja.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
In jener Zeit
erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach:
Vater, ich habe deinen Namen
den Menschen offenbart,
die du mir aus der Welt gegeben hast.
Heiliger Vater,
bewahre sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast,
damit sie eins sind wie wir!
Solange ich bei ihnen war,
bewahrte ich sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast.
Und ich habe sie behütet
und keiner von ihnen ging verloren,
außer dem Sohn des Verderbens,
damit sich die Schrift erfüllte.
Aber jetzt komme ich zu dir
und rede dies noch in der Welt,
damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben
und die Welt hat sie gehasst,
weil sie nicht von der Welt sind,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst,
sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.
Sie sind nicht von der Welt,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
Heilige sie in der Wahrheit;
dein Wort ist Wahrheit.
Wie du mich in die Welt gesandt hast,
so habe auch ich sie in die Welt gesandt.
Und ich heilige mich für sie,
damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.
Kehrvers:
Alles, was Odem hat, lobet den Herrn. (GL 616,1)
Gott und Vater, wir kommen zu dir, um dir zu danken,
denn du hast die Welt und all ihre Wunder hervorgerufen,
weil du sie liebst.
Kehrvers
Um uns Menschen deine Liebe zu offenbaren,
hast du Jesus von Nazareth gesandt,
damit er deine Größe bezeuge.
Kehrvers
Seine Jünger haben erkannt,
dass er von dir ausgegangen ist,
und sie sind zum Glauben gekommen,
dass du ihn gesandt hast.
Kehrvers
Als er alles vollbracht hatte,
hat er sie ausgesandt, damit sie sein Werk fortsetzen
und dich verherrlichen, wie Jesus dich verherrlicht hat.
Kehrvers
Alle Menschen sollen dich, den einzigen wahren Gott, erkennen
und Jesus Christus, den du gesandt hast,
damit sie so das ewige Leben haben.
Kehrvers
So bekennen uns auch wir zu Jesus Christus
und rühmen deinen Namen.
Wir preisen deine Größe und singen mit der ganzen Schöpfung:
Danklied, z. B.: Singt dem Herrn ein neues Lied, niemand soll's euch wehren (Gl 409)
Herr Jesus Christus,
du trittst für uns ein beim Vater.
In dir sind wir eins.
In dir finden wir den Weg zum Leben.
Wir bitten dich:
Stärke in deiner Kirche den Mut zu Veränderung und lass sie Vertrauen in deine liebende Führung fassen.
Lass die Mühen in der Ökumene nicht nachlassen und hilf allen, immer mehr das Gemeinsame zu suchen und das Trennende zu überwinden.
Sende deinen Heiligen Geist der Liebe in die Herzen aller Einzelnen, aller Gemeinden und aller Gemeinschaften, so dass die Menschen dich entdecken können.
Steh denen bei, die ihre Berufung im Gebet für andere sehen.
Lenke die Gedanken aller Menschen auf Wege des Friedens und der Versöhnung, im Großen der Welt wie im Kleinen...
Gib besonders in dieser Zeit von Corona Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegerinnen und Pflegern Kraft für ihren aufopferungsvollen Dienst und lindere die Ängste aller, die um ihren Arbeitsplatz bangen.
Erbarme dich aller Verstorbenen und lass sie vereint mit dir und untereinander leben.
An dich glauben wir,
auf dich hoffen wir,
dich lieben wir
und in dir sind wir. - Amen.
Vater im Himmel,
gestärkt durch dein Wort
und deine liebevolle Zusage, bei uns zu sein,
gehen wir in die neue Woche.
Lass dein Wort, wie in einem ein zerbrechliches Gefäß, in uns sein.
Lass es uns bewahren und in uns lebendig werden,
damit wir es mutig in unseren Alltag tragen können.
Das erbitten wir durch Christus, dein menschgewordenes Wort.
Helene Renner
Jesus,
du sendest uns aus,
dass wir uns als deine Jüngerinnen und Jünger bewähren.
Doch du betest für uns auch zum Vater.
Hilf uns, unseren Glauben zu bewahren,
und unsere Liebe zu dir.
Hilf uns, von deiner Liebe Zeugnis zu geben,
mitten in der Welt,
aber als Menschen, die nicht von der Welt sind,
weil wir zu dir gehören. Amen.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geites. – Amen.
Wir feiern Gottesdienst, Eucharistie. Es ist eine Zeit für und mit Gott. Es ist eine Zeit, in der Gott zu uns spricht, seine Gemeinde führt. Gott lebt in uns und wir leben in IHM, in seiner Liebe. Hören wir sein Wort als Schwestern und Brüder vereint, vereint mit allen, die an Gott glauben, die sich mit Jesus verbunden fühlen.
Grüßen wir IHN, der für uns beim Vater eintritt, in unserer Mitte und bitten wir um sein Erbarmen.
Herr Jesus Christus,
der du für uns betest.
Vertrauen wir dir?
Herr, erbarme dich.
Herr Jesus Christus,
der du uns vor dem Bösen der Welt bewahrst.
Bist du das wichtigste in unserem Leben?
Herr Jesus Christus,
wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, so wie du in Gott bist.
Sind wir Zeugen deiner Liebe?
Herr Jesus Christus,
du hast für die Apostel gebetet.
Doch dein Gebet gilt auch uns.
Was kann uns noch geschehen?
Bewahre uns in dieser Zeit der Anfechtung,
in der vieles bekannt wurde, was nicht deinem Will entspricht.
Bewahre uns in dieser Zeit, in der der Glaube an dich
immer weniger Beachtung findet.
Stärke unsere Liebe zu dir und zueinander,
damit du immer mehr Raum in unsere Herzen findest
und wir in dir geborgen und zuversichtlich leben können.
Amen.
Lesung aus der Apostelgeschichte.
In jenen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder
- etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen -
und sagte: Brüder!
Es musste sich das Schriftwort erfüllen,
das der Heilige Geist durch den Mund Davids im Voraus über Judas gesprochen hat.
Judas wurde zum Anführer derer,
die Jesus gefangen nahmen.
Er wurde zu uns gezählt
und hatte Anteil am gleichen Dienst.
Mit dem Lohn für seine Untat kaufte er sich ein Grundstück.
Denn es steht im Buch der Psalmen:
Sein Gehöft soll veröden,
niemand soll darin wohnen!
und: Sein Amt soll ein anderer erhalten!
Es ist also nötig,
dass einer von den Männern,
die mit uns die ganze Zeit zusammen waren,
als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging,
angefangen von der Taufe durch Johannes
bis zu dem Tag, an dem er von uns ging
und in den Himmel aufgenommen wurde
- einer von diesen muss nun zusammen mit uns
Zeuge seiner Auferstehung sein.
Und sie stellten zwei Männer auf:
Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus,
und Matthias.
Dann beteten sie:
Du, Herr, kennst die Herzen aller;
zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast,
diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen!
Denn Judas hat es verlassen
und ist an den Ort gegangen,
der ihm bestimmt war.
Sie warfen das Los über sie;
das Los fiel auf Matthias
und er wurde den elf Aposteln zugezählt.
Kv: Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel. – Kv
Preise den Herrn, meine Seele, *
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Preise den Herrn, meine Seele, *
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! – (Kv)
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, *
so mächtig ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang, *
so weit entfernt er von uns unsere Frevel. – (Kv)
Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel, *
seine königliche Macht beherrscht das All.
Preist den Herrn, ihr seine Engel, *
ihr starken Helden, die sein Wort vollstrecken. – Kv
Lesung aus dem ersten Johannesbrief.
Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat,
müssen auch wir einander lieben.
Niemand hat Gott je geschaut;
wenn wir einander lieben,
bleibt Gott in uns
und seine Liebe ist in uns vollendet.
Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben
und er in uns bleibt:
Er hat uns von seinem Geist gegeben.
Wir haben geschaut und bezeugen,
dass der Vater den Sohn gesandt hat
als Retter der Welt.
Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist,
in dem bleibt Gott
und er bleibt in Gott.
Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt
und gläubig angenommen.
Gott ist Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott
und Gott bleibt in ihm.
Darin ist unter uns die Liebe vollendet,
dass wir am Tag des Gerichts Zuversicht haben.
Denn wie er, so sind auch wir in dieser Welt.
Furcht gibt es in der Liebe nicht,
sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.
Denn die Furcht rechnet mit Strafe,
wer sich aber fürchtet,
ist nicht vollendet in der Liebe.
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Ich lasse euch nicht als Waisen zurück.
Ich komme zu euch. Dann wird euer Herz sich freuen.
Halleluja.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
In jener Zeit
erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach:
Vater, ich habe deinen Namen
den Menschen offenbart,
die du mir aus der Welt gegeben hast.
Heiliger Vater,
bewahre sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast,
damit sie eins sind wie wir!
Solange ich bei ihnen war,
bewahrte ich sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast.
Und ich habe sie behütet
und keiner von ihnen ging verloren,
außer dem Sohn des Verderbens,
damit sich die Schrift erfüllte.
Aber jetzt komme ich zu dir
und rede dies noch in der Welt,
damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben
und die Welt hat sie gehasst,
weil sie nicht von der Welt sind,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst,
sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.
Sie sind nicht von der Welt,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
Heilige sie in der Wahrheit;
dein Wort ist Wahrheit.
Wie du mich in die Welt gesandt hast,
so habe auch ich sie in die Welt gesandt.
Und ich heilige mich für sie,
damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.
Kehrvers:
Alles, was Odem hat, lobet den Herrn. (GL 616,1)
Gott und Vater, wir kommen zu dir, um dir zu danken,
denn du hast die Welt und all ihre Wunder hervorgerufen,
weil du sie liebst.
Kehrvers
Um uns Menschen deine Liebe zu offenbaren,
hast du Jesus von Nazareth gesandt,
damit er deine Größe bezeuge.
Kehrvers
Seine Jünger haben erkannt,
dass er von dir ausgegangen ist,
und sie sind zum Glauben gekommen,
dass du ihn gesandt hast.
Kehrvers
Als er alles vollbracht hatte,
hat er sie ausgesandt, damit sie sein Werk fortsetzen
und dich verherrlichen, wie Jesus dich verherrlicht hat.
Kehrvers
Alle Menschen sollen dich, den einzigen wahren Gott, erkennen
und Jesus Christus, den du gesandt hast,
damit sie so das ewige Leben haben.
Kehrvers
So bekennen uns auch wir zu Jesus Christus
und rühmen deinen Namen.
Wir preisen deine Größe und singen mit der ganzen Schöpfung:
Danklied, z. B.: Singt dem Herrn ein neues Lied, niemand soll's euch wehren (Gl 409)
Herr Jesus Christus,
du trittst für uns ein beim Vater.
In dir sind wir eins.
In dir finden wir den Weg zum Leben.
Wir bitten dich:
Stärke in deiner Kirche den Mut zu Veränderung und lass sie Vertrauen in deine liebende Führung fassen.
Lass die Mühen in der Ökumene nicht nachlassen und hilf allen, immer mehr das Gemeinsame zu suchen und das Trennende zu überwinden.
Sende deinen Heiligen Geist der Liebe in die Herzen aller Einzelnen, aller Gemeinden und aller Gemeinschaften, so dass die Menschen dich entdecken können.
Steh denen bei, die ihre Berufung im Gebet für andere sehen.
Lenke die Gedanken aller Menschen auf Wege des Friedens und der Versöhnung, im Großen der Welt wie im Kleinen...
Gib besonders in dieser Zeit von Corona Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegerinnen und Pflegern Kraft für ihren aufopferungsvollen Dienst und lindere die Ängste aller, die um ihren Arbeitsplatz bangen.
Erbarme dich aller Verstorbenen und lass sie vereint mit dir und untereinander leben.
An dich glauben wir,
auf dich hoffen wir,
dich lieben wir
und in dir sind wir. - Amen.
Vater im Himmel,
gestärkt durch dein Wort
und deine liebevolle Zusage, bei uns zu sein,
gehen wir in die neue Woche.
Lass dein Wort, wie in einem ein zerbrechliches Gefäß, in uns sein.
Lass es uns bewahren und in uns lebendig werden,
damit wir es mutig in unseren Alltag tragen können.
Das erbitten wir durch Christus, dein menschgewordenes Wort.
Helene Renner
Jesus,
du sendest uns aus,
dass wir uns als deine Jüngerinnen und Jünger bewähren.
Doch du betest für uns auch zum Vater.
Hilf uns, unseren Glauben zu bewahren,
und unsere Liebe zu dir.
Hilf uns, von deiner Liebe Zeugnis zu geben,
mitten in der Welt,
aber als Menschen, die nicht von der Welt sind,
weil wir zu dir gehören. Amen.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Komm, Heilger Geist, der Leben schafft,
erfülle uns mit deiner Kraft.
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
Nun hauch uns Gottes Odem ein.
Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,
du Beistand, den der Vater schenkt;
aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.
Dich sendet Gottes Allmacht aus
im Feuer und in Sturmes Braus;
du öffnest uns den stummen Mund
und machst der Welt die Wahrheit kund.
Entflamme Sinne und Gemüt,
dass Liebe unser Herz durchglüht
und unser schwaches Fleisch und Blut
in deiner Kraft das Gute tut.
Die Macht des Bösen banne weit,
schenk deinen Frieden allezeit.
Erhalte uns auf rechter Bahn,
dass Unheil uns nicht schaden kann.
Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt. Amen.
Daran erkennen wir,
dass wir in Gott bleiben und er in uns bleibt:
Er hat uns von seinem Geist gegeben. …
Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt
und gläubig angenommen.
Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.
1. Gott liebt diese Welt, und wir sind sein eigen.
Wohin er uns stellt, sollen wir es zeigen:
Gott liebt diese Welt!
2. Gott liebt diese Welt. Er rief sie ins Leben.
Gott ist’s, der erhält, was er selbst gegeben.
Gott gehört die Welt!
3. Gott liebt diese Welt. Feuerschein und Wolke
und das heilge Zelt sagen seinem Volke:
Gott ist in der Welt!
4. Gott liebt diese Welt. Ihre Dunkelheiten
hat er selbst erhellt: im Zenit der Zeiten
kam sein Sohn zur Welt!
5. Gott liebt diese Welt. Durch des Sohnes Sterben
hat er uns bestellt zu des Reiches Erben.
Gott erneut die Welt!
6. Gott liebt diese Welt. In den Todesbanden
keine Macht ihn hält, Christus ist erstanden:
Leben für die Welt!
7. Gott liebt diese Welt. Er wird wiederkommen,
wann es ihm gefällt, nicht nur für die Frommen,
nein, für alle Welt!
8. Gott liebt diese Welt, und wir sind sein eigen.
Wohin er uns stellt, sollen wir es zeigen:
Gott liebt diese Welt!
Gott ist unser Schöpfer, auf ihn hin sind wir geschaffen.
Im Vertrauen auf seine Güte und Treue wollen wir unsere Anliegen vor ihn bringen und beten:
für die Erde, die du uns als gemeinsames Haus anvertraut hast.
Sende aus deinen Geist,
und das Antlitz der Erde wird neu.
(GL 645.3)
für die Kirche, die eine weltweite Gemeinschaft des Gebets und der Solidarität ist.
Sende aus deinen Geist…
für die Regierenden, die besondere Verantwortung tragen für eine globale nachhaltige Entwicklung.
Sende aus deinen Geist…
für die Frauen und Männer, die sich für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen.
Sende aus deinen Geist…
für die Menschen, die ihre tägliche Arbeit in Geduld und Liebe verrichten.
Sende aus deinen Geist…
Schöpferischer Gott,
du gibst uns Anteil an deinem Leben-schaffenden Geist.
Hilf uns, seinem Wirken in uns und durch uns zu vertrauen,
damit all unser Sein und Tun dazu beiträgt,
deine Schöpfung zu erhalten. - Amen.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Komm Heiliger Geist,
erfülle die Herzen deiner Gläubigen
und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe.
Gott,
du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt.
Gib, dass wir in diesem Geist erkennen, was recht ist,
und allezeit seinen Trost und seine Hilfe erfahren.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Komm, Heilger Geist, der Leben schafft
1) Komm, Heilger Geist, der Leben schafft,
erfülle uns mit deiner Kraft.
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
Nun hauch uns Gottes Odem ein.
2) Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,
du Beistand, den der Vater schenkt;
aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.
3) Dich sendet Gottes Allmacht aus
in Feuer und in Sturmes Braus;
du öffnest uns den stummen Mund
und machst der Welt die Wahrheit kund.
4) Entflamme Sinne und Gemüt,
dass Liebe unser Herz durchglüht
und unser schwaches Fleisch und Blut
in deiner Kraft das Gute tut.
5) Die Macht des Bösen banne weit,
schenk deinen Frieden allezeit.
Erhalte uns auf rechter Bahn,
dass Unheil uns nicht schaden kann.
6) Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt.
7) den Vater auf dem ewgen Thron
und seinen auferstandnen Sohn,
dich, Odem Gottes, Heilger Geist,
auf ewig Erd und Himmel preist.
(nach „Veni, creator Spiritus“, Hrabanus Maurus +856 zugeschrieben, Übersetzung: Friedrich Dörr 1972, Melodie: Kempten um 1000/Wittenberg 1524/Mainz 1947)
Mein Sohn,
wenn du meine Worte annimmst
und meine Gebote beherzigst,
der Weisheit Gehör schenkst,
dein Herz der Einsicht zuneigst,
wenn du nach Erkenntnis rufst,
mit lauter Stimme um Einsicht bittest,
wenn du sie suchst wie Silber,
nach ihr forschst wie nach Schätzen,
dann wirst du die Furcht des HERRN begreifen
und Gotteserkenntnis finden.
Denn der HERR gibt Weisheit,
aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht.
Für die Redlichen hält er Hilfe bereit,
den Rechtschaffenen ist er ein Schild.
Er hütet die Pfade des Rechts
und bewacht den Weg seiner Frommen.
Dann wirst du Recht und Gerechtigkeit begreifen,
Redlichkeit und jede gute Bahn;
denn Weisheit zieht ein in dein Herz,
Erkenntnis beglückt deine Seele.
Besonnenheit wacht über dir
und Einsicht behütet dich.
Diese Lesung zeigt, wie eng die Gaben des Geistes miteinander verbunden sind. Die Einsicht wird immer wieder als die Gabe genannt, die mit dem Verstand die Weisungen Gottes richtig begreift und mit dem Herzen erfasst. Die Einsicht hilft uns dabei, die Blockade aufzuheben, mit der sich unser Wille immer wieder gegen Gott auflehnt. Durch sie können wir Gottes Wort verinnerlichen und unseren Willen mit seinem vereinen.
Laudate omnes gentes, laudate Dominum!
Laudate omnes gentes, laudate Dominum!
(Text: Psalm 117,1; Melodie und Satz: Jaques Berthier, Gesang aus Taizé, Übersetzung: Lobsingt, ihr Völker alle, lobsingt und preist den Herrn!)
Komm mit deiner Gabe der Weisheit.
Schenke mir ein hörendes Herz.
Hilf mir deine Stimme von den anderen zu unterscheiden.
Komm mit deiner Gabe der Einsicht.
Hilf mir alles, was ich von dir höre,
in meinem Herzen zu bewahren wie Maria.
Komm mit deiner Gabe des Rates.
Schenke mir die Demut, darauf zu hören.
Komm mit einer Stärke.
Hilf mir alles, was ich von dir höre,
auch wirklich in die Tat umzusetzen.
Komm mit deiner Erkenntnis.
Enthülle alles, was verschleiert ist,
sodass ich Gottes Wirklichkeit und Gegenwart in allem entdecke.
Komm mit deiner Gabe der Gottesfurcht.
Dir allein will ich gehören.
Du schenkst mir die Freiheit,
befreist mich von Menschenfurcht.
Komm mit deiner Gabe der Frömmigkeit.
Sei du die Nummer eins in meinem Leben.
Komm Heiliger Geist mit deinen Gaben
und lass sie Frucht bringen in meinem Leben. - Amen.
(Elfriede Demml)
2. Öffne meine Augen, Heiliger Geist,
damit ich die Schönheit der Schöpfung sehe.
(Text: Richard Thalmann, Melodie: Wolfgang Fürlinger 1988)
Geist der Zuversicht, Quelle des Trostes,
komm und stärke uns,
Geist der Heiligkeit, Quelle der Freiheit,
Tröster Geist, Schöpfer Geist.
(Text: unbekannt, Melodie: Jacques Berthier, Gesang aus Taizé)
Der gütige Gott hat die Jünger durch den Heiligen Geist erleuchtet;
er segne uns und schenke uns den Reichtum seiner Gaben. - Amen.
Jenes Feuer, das in vielen Zungen auf die Jünger herabkam,
reinige unsere Herzen und entzünde in uns die göttliche Liebe. - Amen.
Der Heilige Geist, der die vielen Sprachen im Bekenntnis des einen Glaubens geeint hat,
festige uns in der Wahrheit und führe uns vom Glauben zum Schauen. - Amen.
Das gewähre uns der dreieinige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. - Amen.
Zusammengestellt von Elisabeth Fritzl, Pastoralassistentin und Referentin für Liturgie der Katholischen Stadtkirche Graz.
Barmherziger Jesus, ich vertraue auf dich!
Nichts soll mich mehr ängstigen und beunruhigen.
Ich vertraue auf Dich früh und spät, in Freuden und Leiden,
in Versuchungen und Gefahren, im Glück und Unglück,
im Leben und im Tode, für Zeit und Ewigkeit.
Ich vertraue auch Dich beim Gebet und bei der Arbeit,
bei Erfolgen und Misserfolgen, im Wachen und Ruhen,
bei Trübsal und Traurigkeit,
ja selbst in meinen Fehlern und Sünden
will ich unerschütterlich auf dich vertrauen.
Du bist ja der Ankergrund meiner Hoffnung,
der Stern meiner Wanderschaft,
die Stütze meiner Schwachheit,
die Verzeihung meiner Sünden,
die Kraft meiner Tugend,
die Wollendung meines Lebens,
der Trost meiner Sterbestunde,
die Freude und Wonne meines Himmels.
Barmherziger Jesus, du starke Ruhe und sichere Burg meiner Seele,
vermehre mein Vertrauen und vollende meinen Glauben
an Deine Macht und Güte.
Wenn ich auch der ärmste Deiner Verehrer
Und der letzte Deiner Diener bin,
so will ich doch groß und vollkommen sein im Vertrauen,
dass Du mein Heil und meine Rettung bist für die ganze Ewigkeit.
Dieses mein Vertrauen sei meine Empfehlung bei Dir,
jetzt und alle Zeit, am meisten aber in der Stunde meines Todes!
Amen.
Schwester Faustina Kowalska, in: Youcat, München 2011, 97
Durchzappen oder dranbleiben
so oder so geht Fernsehen.
Durchzappen oder dranbleiben,
so oder so geht unser Leben.
Auch ich mach das oft so,
mal tu ich die und schon bald das,
ich zappe so durch ´s Leben
auf der Suche nach Glück.
Nur das tun, wozu man gerade Lust hat,
und das nicht tun, was ich nicht will,
so stelle ich mir mein Leben vor.
Und ich weiß doch, dass das nicht geht.
Manchmal muss man dranbleiben
Manchmal ist Ausdauer gefragt,
manchmal muss man durchhalten,
manchmal ist ein Ziel nötig.
Ich muss mich selber packen,
mir einen Ruck geben,
auf ein Ziel hinsteuern,
nicht durchzappen, dranbleiben.
Gott, gib mir Kraft und Ausdauer.
Lass mich meinen Weg gehen
Und mein Ziel erkennen.
Bringe ich immer wieder
In die richtige Richtung,
bring mich auf deinen Weg.
Hermann Josef Fritsch in: Christa Klein, Ines Klekamp und Jürgen Sander (Hg.) Minuten am Morgen, Texte und Gebete zum Schulbeginn, München 2004 (2).
Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
Das Leben ist Schönheit, bewundere sie.
Das Leben ist Seligkeit, genieße sie.
Das Leben ist ein Traum, mach daraus Wirklichkeit.
Das Leben ist eine Pflicht, erfülle sie.
Das Leben ist ein Spiel, spiele es.
Das Leben ist kostbar, geh sorgfältig damit um.
Das Leben ist Reichtum, bewahre ihn.
Das Leben ist Liebe, erfreue dich an ihr.
Das Leben ist ein Rätsel, durchdringe es.
Das Leben ist Versprechen, erfülle es.
Das Leben ist Traurigkeit, überwinde sie.
Das Leben ist eine Hymne, singe sie.
Das Leben ist eine Herausforderung, stelle dich ihr.
Das Leben ist ein Kampf, akzeptiere ihn.
Das Leben ist eine Tragödie, ringe mit ihr.
Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.
Das Leben ist Glück, verdiene es.
Das Leben ist das Leben, bewahre es.
Das Leben ist lebenswert, lebe es.
nach Mutter Teresa
Beatrix Senft, unveröffentlicht
Herr, ich brauche deine Augen,
gib mir einen lebendigen Glauben.
Ich brauch dein Herz,
gib mir in allen Situationen Liebe zum Nächsten.
Ich brauche deinen Atem,
gib mir deine Hoffnung
für mich selbst und deine Kirche,
auf dass sie Zeugnis ablege für die Welt,
auf dass man die Christen erkenne
an ihrem strahlenden, heiteren Blick,
an der Wärme ihres Herzens
und an diesem unüberwindlichen Glauben,
der sich aus den heimlichen, unversiegbaren Quellen
ihrer fröhlichen Hoffnung nährt.
Leon-Joseph Suenens, Bischof von Brüssel. In: Minuten am Morgen, Texte und Gebete zum Schulbeginn, 2. Auflage 2004.

Seit 1. Fastensonntag 1996 veröffentlicht ein Team von Priestern, Diakonen, Ordensleuten und pastoral engegierter Laien
spirituelle Impulse, Bibeltexte mit Erklärungen, Gebete für Gottesdienstfeiern und Denkanstöße für jeden Sonn- und Feiertag des Kirchenjahres.
Verbesserte Suchfunktionen - Neue Exportfunktionen
Ab 1. Adventsonntag: Vorschläge für Wort-Gottes-Feiern
Schneller am Ziel
Die Unterseiten des Predigtforums kann man auch mit einer Kurzadresse erreichen:
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Im "Kreis der Brüder" ist die Nachfolge des Judas zu regeln, der als Verräter den Zwölferkreis verlassen hat. Es ist von großer Bedeutung, dass der Zwölferkreis wieder hergestellt wird; alttestamentliche Motive und Bilder lassen sich im Hintergrund wahrnehmen. Jesus hatte seine Jünger berufen, in seiner Nachfolge aber ist jetzt eine Wahl zu treffen. Die Kriterien werden benannt: einer, der von Anfang an dabei war - und Zeuge der Auferstehung ist. Über den Zwölferkreis hinaus gibt es also Menschen/Männer, die diese Bedingungen erfüllen.
Es wird gewählt. Seit alters her hat das Los den Ruf, Gottes Willen auszudrücken. Zu einem Wahlverfahren gehört seit dem konstitutiv aber auch das Gebet dazu. Im Gebet wird Gott angerufen, seine Entscheidung erbeten und das Vertrauen ausgedrückt, in seinem Namen zu handeln.
Die Voraussetzung zur Wahl lautet: er muss die ganze Zeit "mit uns (den anderen Aposteln, bzw. mit Jesus) zusammen gewesen sein", also von der Taufe am Jordan bis zur Himmelfahrt.
Die eigentliche Wahl erfolgt nach einem altjüdischen Brauch mit sakralrechtlicher Bedeutung: entschieden wird - nach Gebeten - durch das Los. Es ist aber nicht die Münze, das Stäbchen oder gar der Zufall, der hier entscheidet, sondern es ist letztlich Gott, der sich diese Gegenstände zu seinem "Werkzeug" macht und so seinen Willen mitteilt. Implizit zeigt sich hier auch das Bewusstsein, dass Jesus wiederum selbst den Apostel sendet.
Im alten Israel war die Zahl der zwölf Stämme eine fixe theologische Größe und für die Israeliten von eminenter Bedeutung. Analog dazu ist auch die Zahl der zwölf (!) Apostel zu sehen.
Die Apostelgeschichte - der Autorenschaft des Lukas-Evangeliums zugeschrieben - ist höchstwahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 1. nachchristlichen Jahrhunderts entstanden. Erzählerisch beginnt sie in einer »Zwischenzeit« - nach der Auferstehung Jesu, zur Zeit der Himmelfahrt, und vor Pfingsten. Diesem 1. Kapitel ist die heutige Lesung entnommen.
Einleitend ist die Thematik der Apostelgeschichte formuliert: "Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu kennen" (Apg 1,7). Wie es jetzt mit der Nachfolgegemeinschaft Jesu weitergeht, ist nicht organisiert oder strukturiert, sondern eine Sache des Glaubens und Vertrauens. Das macht den Aposteln Mühe. So begeben sie sich zunächst einmal daran, den Apostelkreis in seiner Originalzahl, die durch das Ausscheiden des Judas verändert wurde, wiederherzustellen. Zwölf Auferstehungszeugen sind sie vor dem dramatischen Ende gewesen, zwölf sollen es auch nun wieder sein.
Spätestens nach Pfingsten ändert sich diese rigorose Haltung. Es geht nicht mehr darum, Abbild des Anfangs zu sein. Im Sendungsereignis wird deutlich, dass der Zwölferkreis in der Mission Jesu wohl eine eminente Bedeutung hat, dieser Kreis aber nach Ostern und Pfingsten so nicht überdauern kann, sondern nach Wegen gesucht werden muss, wie dieser Dienst der Zwölf in anderer Form gestaltet werden kann. So entstehen schließlich in den Gemeinden die ersten Leitungsämter.